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Am Rande der Krater

Am Rande der Krater

30.522 129

Anne Berger


Premium (Pro), Süddeutschland

Am Rande der Krater

Die Sicht war nicht gut und es herrschte hier oben auf der Laki ein heftiger Sturm, der das Fotografieren auch nicht einfacher machte. Aber ich möchte euch das Foto dennoch zeigen, auch wenn es nicht so "gut" ist. Ich wollte diese Kraterreihe einmal mit eigenen Augen sehen und scheute deshalb auch nicht den steilen Aufstieg.
Diese unscheinbar wirkenden Krater verursachten im Jahre 1783-84 eine globale Naturkatastrophe, die man sogar für den Ausbruch der Französischen Revolution verantwortlich macht. Die Erde riss auf einer Länge von 20 km auf und aus mehr als 120 Kratern strömten Lava, Asche und giftige Dämpfe.
Alleine ein Viertel der Bevölkerung der Insel wurde ausgelöscht und rund 70% der Tiere. Große Teile Nord- und Westeuropas bekamen die Auswirkungen zu spüren. Es setzte eine weitgreifende Klimaveränderung ein, die Missernten und Hungersnöte nach sich zog.
Ich blicke hier schon etwas ehrfürchtig auf diese Lakikrater angesichts dieser ungeheuren Katastrophe.

Es gibt sehr viel Literatur über diesen unglaublich heftigen Ausbruch.
Hier in Wikipedia etwas zusammengefasst, wer Interesse hat:
https://de.wikipedia.org/wiki/Laki-Krater
Ein sehr interessanter Artikel auch hier:
https://www.focus.de/wissen/natur/katastrophen/serie-die-schlimmsten-katastrophen-der-menschheit-vulkanischer-winter-wenn-vulkane-die-eiszeit-bringen_id_4609559.html

weiß gepudert
weiß gepudert
Anne Berger

Kommentare 129

  • Dieter Weiss Photographie Vor 2 Stunden

    Irgendwie passt deine BEA und eben auch der Schnee ganz perfekt zu dieser besonderen Katastrophen-Landschaft... mir gefällt es total gut so... :))

    LG Dieter
  • SINA Vor 8 Stunden

    Grandiose Natur


    Herzliche Grüße von Sina
  • rolvin Vor 21 Stunden

    Nicht zu glauben das es den Laki-Kratern zuzuschreiben ist, dass es zu einer kleinen Eiszeit kam.
    Anne, du kritisierst dein Foto auf hohem Niveau. Deine Aufnahme ist alles andere als nicht gut. Durch diese Wetterbedingungen ist das Foto noch viel beeindruckender als bei Sonnenschein. Sehr gut wie du die Kontraste herausgearbeitet hast.
    LG Roland
  • RalphEckardt -LichtraumstudiosBerlin- 4. Dezember 2019, 16:48

    Ich weiß gar nicht ob ich das hier sagen darf . . . . :-)
    Bei lauter Vulkanausbrechung und Gedanken zur französichen Revolution hast du das Herausarbeiten der Tiefe diese Bildes vernachlässigt . . . . 
    Ich glaube, das richtig spannende findet das ganz hinten im Bild statt, an dem Punkt, an dem die meisten hier ihren Blick abwenden und es für "hervorragend" beschreiben . . . 
    Ich denke, hier hast du ein gutes Bild bezeigt, das die Grenzen der Farbdarstellung von Landschaften bei Dunst aufzeigt. . . . welches die Tiefe durch Farben versucht aufzubauen . . . Aber es sind nicht die Farben, die das können!
    Mir ist der Kontrast vorn zu hoch und in der Tiefe zu wenig differenziert . . . . 
    Der Schwarzanteil und somit auch die Tiefen pro Farbe (also hier das Schwarz in jeder Farbe) dieses Bildes, zeigen hier zu dunkle Schlagschatten, die das Bild in zwei Teile trennen.
    Ein Vorne, für alle "Begeisterten" und ein Hinten, für alle " Gingwohlnichtanders-Betrachter" :-) . . . . 
    Dieses Bild hat Potential für einen Hammer . . . . !
    Der allerdings in der EBV etwas dauert . . . .  :-)
    . . . . und Anne, nicht böse sein . . . !

    Viele Grüße nach Süddeutschland !
    • Anne Berger Vor 22 Stunden

      Lieber Ralph, 
      natürlich darfst du das sagen. Und böse... nie und nimmer, zumal deine Kritik nett, sachlich und konstruktiv vorgetragen ist.
      Ich denke schon, dass man bei diesem Foto bearbeitungstechnisch noch einiges rausholen kann. Ich habe das oben im Begleittext ja selbst schon indirekt angesprochen.
      Nur habe ich einen festen Standpunkt, wie ich auch auf meinem Profil gepostet habe. Ich möchte die erlebte Wirklichkeit nicht sehr verändern. Ich möchte natürliche Landschaftsfotografie und das wiedergeben, wie ich es erlebte oder gesehen habe. Die Sicht hier war schlechter als auf dem Foto zu sehen, die Bedingungen ziemlich krass. Das Warten auf das bisschen Licht ziemlich anstrengend. Aber es kam, zumindest im Vordergrund. Deshalb ist wohl auch der von dir angesprochene Unterschied von vorn und hinten so stark. (Dieses „Zwielicht“ ist auch auf dem nächsten Foto noch gut zu sehen.) Die vielen schwarzen Stellen im Grün sind übrigens schwarzer Lavasand.
      Das Ergebnis, ein ziemlich „flaches“ Foto unter diesen Bedingungen. Kontrast, Schärfe im RAW- Converter, Tonwertkorrektur in CS6, selektiv etwas aufgehellt, ich glaube, das war es. Farblich ändere ich an meinen Fotos eigentlich nie was, verwende Weißabgleich „ wie Aufnahme“. Weil und das ist mir immer das Wichtigste: Ich möchte dem Betrachter meine real erlebte Situation nahebringen, weil ich der festen Überzeugung bin, dass damit auch Landschaftsfotos eine „Seele“ bekommen.
      Es wäre aber interessant für mich zu erfahren, wie du das Foto angegangen wärst. 
      Hast du konkrete Tipps, die ich mal ausprobieren kann? 
      LG Anne
  • Christiane Steinicke 4. Dezember 2019, 6:52

    ich finde das Bild trotzdem mehr als gelungen, und es kommt nicht jeder dorthin
    glg
  • Endre Turani 3. Dezember 2019, 16:49

    Sei doch bitte nicht so streng zu dir Anne ! das Bild ist doch super geworden. Die Krater-reihe sieht man klasse. Eine schöne Aufnahme. Ich schaue deinem Bild mit vollem begeiterung an.
    lg. Endre
  • Bernd Wendorff 3. Dezember 2019, 13:01

    Ein absolut grandioses Foto und ein äusserst informativer Fototext. Eine ganz tolle Arbeit von Dir.
    LG Bernd
  • Günter Graph 3. Dezember 2019, 12:27

    Wenn ich nach hinten zum sich Auflösenden blicke, denke ich
    sogar ans Ende der Welt.
    Mächtig und wunderbar von dir gezeigt Anne.

    Liebe Grüße und eine schöne ruhige Adventszeit---Günter
  • Lutz-Henrik Basch 2. Dezember 2019, 22:58

    Da kann man nur ehrfürchig in die Weite der kargen Landschaft schauen und Deine Probleme bei der Aufnahme durchaus nachempfinden.
    LG Lutz
  • Marcel Göpfert 2. Dezember 2019, 19:52

    als Vulkan Fan muss ich sagen . gefällt mir sehr.
    LG Marcel
  • Arnold. Meyer 2. Dezember 2019, 18:31

    tolles Foto für Geographen und Naturliebhaber. Ich bin begeistert.
    lg Arnold
  • Jacky-fotos 2. Dezember 2019, 16:16

    Beeindruckend schön, wie immer!
    LG Jacky
  • Georges Vermeulen 2. Dezember 2019, 15:13

    WUNDERSCHÖN..+++

    Gr Georges
  • hpros 2. Dezember 2019, 11:22

    Ein tolles Landschaftsfoto, das Motiv erweckt in mir regelrecht Ehrfurcht vor den Naturgewalten, feine Lichtstimmung und gute Tiefenwirkung!
    Viele Grüße, Peter
  • Philipp208 2. Dezember 2019, 10:17

    Das Foto ist nicht gut.......................es ist spitze und atemberaubend
    LG Martin

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Exif

Kamera Canon EOS 5D Mark III
Objektiv EF70-300mm f/4-5.6L IS USM
Blende 14
Belichtungszeit 1/320
Brennweite 221.0 mm
ISO 500