Urheberrecht, Modelrelease, Agenturverträge – hier geht es um alle Rechtsfragen, die einem Fotografen begegnen können. Diskutier mit und erhaltet wertvolle Tipps von anderen Mitgliedern. (Keine verbindliche Rechtsberatung!)
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Wir alle können zu einem angenehmen Forenklima beitragen
indem wir gegenseitigen Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander pflegen. Auf dass unsere Foren jederzeit ein gerne besuchter und genutzter Raum für Austausch, Beratung und Hilfestellung innerhalb der fotocommunity sind.

Danke und herzlichst – Dein fotocommunity-Team
_____________________________________________________________________________________

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Jederzeit können auch wichtige Informationen und Meldungen mit dem Kontaktformular an uns gesendet werden: http://www.fotocommunity.de/kontakt

Auch für die Foren gelten immer unsere AGB: http://www.fotocommunity.de/agb

Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünschen Euch,
Marion Bers und Sören Spieckermann, Adminteam
21.03.15, 23:25
Leitfaden zur Forennutzung

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Das Prinzip eines Forums und natürlich auch unserer fotocommunity ist immer: Helfen und auch Hilfe bekommen. Das fc-Team würde sich freuen, wenn Du im Rahmen Deiner Möglichkeiten anderen Usern hilfreich zur Seite stündest.

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Wir alle können zu einem angenehmen Forenklima beitragen
indem wir gegenseitigen Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander pflegen. Auf dass unsere Foren jederzeit ein gerne besuchter und genutzter Raum für Austausch, Beratung und Hilfestellung innerhalb der fotocommunity sind.

Danke und herzlichst – Dein fotocommunity-Team
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Sollte es wider erwarten mal einen Grund geben, der eine Meldung zum Support nötig erscheinen lässt, so benutzt bitte für einen Diskussionsbeitrag den "Beitrag melden" Button. Damit erreicht ihr am schnellsten das Betreuerteam.

Jederzeit können auch wichtige Informationen und Meldungen mit dem Kontaktformular an uns gesendet werden: http://www.fotocommunity.de/kontakt

Auch für die Foren gelten immer unsere AGB: http://www.fotocommunity.de/agb

Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünschen Euch,
Marion Bers und Sören Spieckermann, Adminteam
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DSGVO - Das Ende der kommerziellen Portraitfotografie?

Zitat: Michael B. Rehders 03.08.18, 15:11Auch wenn die Folge eines solches Widerrufes nur darin liegt, dass damit nur Wirkungen für die Zukunft entstehen (und damit bis zum Widerruf erfolgte Handlungen des Berechtigten nicht in Frage gestellt werden), sorgt das für erhebliche Rechtsunsicherheit."[/i]
Im Grunde wirkt sich also ein Widerruf nur auf den Zeitraum nach dem Widerruf aus. Während des Zeitraums der Einwilligung erfolgte Handlungen (z. B. Bildveröffentlichungen) sind davon nicht betroffen.


Ganz so ist es nicht. Man kann schon auch für die Vergangenheit widerrufen, also das Recht auf Vergessen ausüben.
Allerdings werden dann die vielen Ausnahmen interessant, die das BDSG (neu) vorsieht. Ausgenommen sind beispielsweise alle Daten, die zur Erfüllung bestehender Verträge notwendig sind und um Rechtsansprüche zu wahren. Als extrembeispiel kann man schlecht ein Haus finanzieren und dann die Bank zwingen, alle Daten dazu zu löschen. :-)
Für die Buchhaltung beispielsweise gelten gesetzliche Aufbewahrungspflichten, die benfalls ausgenommen sind.

Nehmen wir die fotocommunity als Beispiel, auch wenn das für die fc schon länger keine Herausforderung mehr ist, weil es auch vorher nicht anders gelebt wurde. Wenn Du hier Dein Einverständnis widerrufst, dann wird man alles löschen müssen, was Du in der Vergangenheit beigetragen hast und für Dritte, also auf der fc-Platform sichtbar ist. Sofern Du jemals einen Beitrag geleistet hast, wird man die buchhalterischen Infos nicht löschen, auch nicht, welche Grundlage sie hatten, also wann Du beigetreten bist, ausgetreten bis und vielleicht auch ob und wann Du die Löschung verlangt hast. (Kein Anspruch auf Vollständigkeit, nur ein anschauliches Beispiel, das uns allen vertraut ist.)

Im Regelfall ist es aber so, wie Du sagst. Und als Eselsbrücke ist das allemal gut, wie Du es sagst.
03.08.18, 23:15
Zitat: Michael B. Rehders 03.08.18, 15:11Auch wenn die Folge eines solches Widerrufes nur darin liegt, dass damit nur Wirkungen für die Zukunft entstehen (und damit bis zum Widerruf erfolgte Handlungen des Berechtigten nicht in Frage gestellt werden), sorgt das für erhebliche Rechtsunsicherheit."[/i]
Im Grunde wirkt sich also ein Widerruf nur auf den Zeitraum nach dem Widerruf aus. Während des Zeitraums der Einwilligung erfolgte Handlungen (z. B. Bildveröffentlichungen) sind davon nicht betroffen.


Ganz so ist es nicht. Man kann schon auch für die Vergangenheit widerrufen, also das Recht auf Vergessen ausüben.
Allerdings werden dann die vielen Ausnahmen interessant, die das BDSG (neu) vorsieht. Ausgenommen sind beispielsweise alle Daten, die zur Erfüllung bestehender Verträge notwendig sind und um Rechtsansprüche zu wahren. Als extrembeispiel kann man schlecht ein Haus finanzieren und dann die Bank zwingen, alle Daten dazu zu löschen. :-)
Für die Buchhaltung beispielsweise gelten gesetzliche Aufbewahrungspflichten, die benfalls ausgenommen sind.

Nehmen wir die fotocommunity als Beispiel, auch wenn das für die fc schon länger keine Herausforderung mehr ist, weil es auch vorher nicht anders gelebt wurde. Wenn Du hier Dein Einverständnis widerrufst, dann wird man alles löschen müssen, was Du in der Vergangenheit beigetragen hast und für Dritte, also auf der fc-Platform sichtbar ist. Sofern Du jemals einen Beitrag geleistet hast, wird man die buchhalterischen Infos nicht löschen, auch nicht, welche Grundlage sie hatten, also wann Du beigetreten bist, ausgetreten bis und vielleicht auch ob und wann Du die Löschung verlangt hast. (Kein Anspruch auf Vollständigkeit, nur ein anschauliches Beispiel, das uns allen vertraut ist.)

Im Regelfall ist es aber so, wie Du sagst. Und als Eselsbrücke ist das allemal gut, wie Du es sagst.
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Shankx

Frage bzgl. Recht am eigenen Bild bei Vereinstätigkeit

Zitat: Sören Spieckermann 21.07.18, 20:25Zitat: Marcel Ahl 21.07.18, 14:12Warum kann er denn nicht nach § 42 Abs. S. 1 UrhG widerrufen? Und die Entschädigung entfällt auch nach § 42 Abs. 3 S. 2. Er könnte ja sagen:"Nö, finde Fotos nicht mehr schön." Wie soll man ihm das nachweisen?

Gewandelte Überzeugung ist ungleich "die mögen mich nicht mehr" :-)
Mal etwas zur Vertiefung was eigentlich damit geneint ist und welche Art von Interessenabwägung dabei vorgenommen werden muss.
https://www.juraforum.de/lexikon/rueckrufsrecht


Das meinte ich damit ja auch nicht. Sondern wirklich zu sagen:"mir gefallen die Fotos nicht mehr." Wenn das auf der verlinkten Seite stimmt, dann würde mich diese sog. Beweislast interessieren. Wie soll jemand beweisen, dass etwas nicht mehr seinem Gusto entspricht.
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Eckhard Heynen

Blitzerfotos und DSGVO

Zitat: Eckhard Heynen 20.06.18, 07:49ber wie sieht es eigentlich mit den privaten Blitzunternehmen aus, die im Auftrag der Gemeinden auf diesem Weg Daten von Fahrern erheben? Dürfen die das einentlich nach der DSGVO überhaupt noch?Ja, das sollte erlaubt sein, wenn ich mir DSGVO Art. 6 Abs. 1 e. so ansehe
Zitat:Art. 6 DSGVO Rechtmäßigkeit der Verarbeitung

1 Die Verarbeitung ist nur rechtmäßig, wenn mindestens eine der nachstehenden Bedingungen erfüllt ist:
(a) Die betroffene Person hat ihre Einwilligung zu der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben;

(b) die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen;

(c) die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, der der Verantwortliche unterliegt;

(d)die Verarbeitung ist erforderlich, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen;

(e) die Verarbeitung ist für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;

(f) die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.
und im allerletzten Fall kann das auch als Behörden-Vorgang gelten, wie Albrecht ja schon anmerkte.

Und gesetz dem Fall, dass selbst das nicht ziehen würde, glaubst du nicht auch eine Behörde ist in der Lage einen Vertrag für soetwas zu entwerfen? Die DSGVO verbietet doch nicht das Erfassen und Verarbeiten von Daten sondern legt nur sehr strenge Regeln dafür fest.
20.06.18, 08:15
Zitat: Eckhard Heynen 20.06.18, 07:49ber wie sieht es eigentlich mit den privaten Blitzunternehmen aus, die im Auftrag der Gemeinden auf diesem Weg Daten von Fahrern erheben? Dürfen die das einentlich nach der DSGVO überhaupt noch?Ja, das sollte erlaubt sein, wenn ich mir DSGVO Art. 6 Abs. 1 e. so ansehe
Zitat:Art. 6 DSGVO Rechtmäßigkeit der Verarbeitung

1 Die Verarbeitung ist nur rechtmäßig, wenn mindestens eine der nachstehenden Bedingungen erfüllt ist:
(a) Die betroffene Person hat ihre Einwilligung zu der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben;

(b) die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen;

(c) die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, der der Verantwortliche unterliegt;

(d)die Verarbeitung ist erforderlich, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen;

(e) die Verarbeitung ist für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;

(f) die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.
und im allerletzten Fall kann das auch als Behörden-Vorgang gelten, wie Albrecht ja schon anmerkte.

Und gesetz dem Fall, dass selbst das nicht ziehen würde, glaubst du nicht auch eine Behörde ist in der Lage einen Vertrag für soetwas zu entwerfen? Die DSGVO verbietet doch nicht das Erfassen und Verarbeiten von Daten sondern legt nur sehr strenge Regeln dafür fest.
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Petra Grundmeier

Veröffentlichen von Fotos einer öffentlichen Veranstaltung

Die Panoramafreiheit spielt bei Personenfotos keine Rolle.

Die entsprechenden Spielregeln des Veranstalters schon eher.

Ich schätze schon, dass die Darsteller damit rechnen (müssen), auf Fotos dargestellt zu werden, auch öffentlich.

Auf Übersichtsfotos sowieso (KUG). Auf Fotos mit Portraitcharakter, und das sind sicher die interessanteren, also Fotos auf denen einzelne Darsteller aus dem Gesamtgeschehen herausgegriffen werden, hast Du jetzt keinen direkten "Rechtsanspruch". Ich halte es tortzdem für normal, anzunehmen, dass sie einverstanden sind. Höchstwahrscheinlich haben sie auch den Vereinbarungen des Veranstalters zugestimmt und in dem Rahmen kannst Du die Fotos dann auch nutzen.

Ein Wettbewerb, der Hobbyisten als Zielgruppe anspricht, fällt imho auch unter den privaten Gebraucht, den MPS zuläßt. Daß Veröffentlichunten auf Webseiten in diesem Sinne privat sein können, wurde ja schon von Gerichten entschieden. (Deshalb können andere Gerichtet auch anders entscheiden.)
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