Urheberrecht, Modelrelease, Agenturverträge – hier geht es um alle Rechtsfragen, die einem Fotografen begegnen können. Diskutier mit und erhaltet wertvolle Tipps von anderen Mitgliedern. (Keine verbindliche Rechtsberatung!)
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uallendoerfer

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Auf der anderen Seite sitzt auch immer ein Mensch. Gegenseitige Höflichkeit und Respekt sowie Geduld mit Neulingen sollten selbstverständlich sein.

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Ein aussagekräftiger Betreff sowie sorgfältig formulierter Text wirken nicht nur höflich, sondern erhöhen auch die Chance auf zielführende Antworten. Zudem ist das Thema für Besucher mit dem gleichen Problem besser auffindbar. Denke daran, dass Fragen immer freiwillig beantwortet werden und die Helfenden sich Mühe geben. Gib Dir also auch Mühe bei der Formulierung Deiner Fragen und Beiträge.

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Wähle bitte Themen aus, welche Dich interessieren und auf die Du eine gute Antwort weißt. Übersichtliche und von Interesse geprägte Antworten helfen erfahrungsgemäß nicht nur dem Fragenden sondern auch vielen anderen Lesern. Für eine Diskussion ist es manchmal sinnvoll, Antworten zu ergänzen.

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Wir alle können zu einem angenehmen Forenklima beitragen
indem wir gegenseitigen Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander pflegen. Auf dass unsere Foren jederzeit ein gerne besuchter und genutzter Raum für Austausch, Beratung und Hilfestellung innerhalb der fotocommunity sind.

Danke und herzlichst – Dein fotocommunity-Team
_____________________________________________________________________________________

Sollte es wider erwarten mal einen Grund geben, der eine Meldung zum Support nötig erscheinen lässt, so benutzt bitte für einen Diskussionsbeitrag den "Beitrag melden" Button. Damit erreicht ihr am schnellsten das Betreuerteam.

Jederzeit können auch wichtige Informationen und Meldungen mit dem Kontaktformular an uns gesendet werden: http://www.fotocommunity.de/kontakt

Auch für die Foren gelten immer unsere AGB: http://www.fotocommunity.de/agb

Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünschen Euch,
Marion Bers und Sören Spieckermann, Adminteam
21.03.15, 22:25
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Marion Bers und Sören Spieckermann, Adminteam
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Franizza

Fotografieren auf der eigenen Hausbaustelle

Vom praktischen her würde ich dir empfehlen alle Leitungen im rohbauzustand zu fotografieren. Wenn später mal was dazu kommen sollte, oder es einen Schaden gibt, weißt du anhand der Fotos wie die Leitungen verlaufen. Das hilft ungemein.

Du darfst ansonsten durchaus dein Haus fotografieren. Ausser es ist ein Bauträger Haus. Das gehört so lange dem Bauträger, bis es fertig und übergeben wurde. So lange hat dieser das Hausrecht auf der Baustelle. Es bedarf dann der Erlaubnis des Bauträger. Baut ihr selbst, mit eigenem Architekten, dann habt ihr natürlich selber das Hausrecht und könnt machen was ihr wollt, ausser die Persönlichkeitsrechte der Handwerker verletzen.
133 Klicks
Mar-Lüs Ortmann

Privater Gebrauch ..

interessanterweise findet man im Profil der anne47 folgenden Text - ich zitiere:

********************************************************************************

Nachdem ich einige meiner Bilder auf mir völlig unbekannten Websites entdeckt habe, weise ich darauf hin, dass das Copyright bei mir liegt. Niemand darf ohne mein Einverständnis meine hier hochgeladenen Bilder anderweitig verwenden.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

dazu fällt mir ein alter Kinderspruch ein:

"Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem andren zu !" ;-)))

Ungeachtet der rechtlichen Lage halte ich diese Art der Veröffentlichung von Kopien anderer Leute Bilder für respektlos; das gehört sich einfach nicht.
317 Klicks
David2407

Fotostudio Vermietung

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass viele Fotografen in Hamburg ihr Studio stundenweise auch vermieten.

Ich hatte das eine zeitlang auch mal gemacht und wieder Abstand davon genommen.
Hintergründe:
- Auftraggeber erwarten Vollausstattung (Küche, Bad, Foto/Film-Equipment, Lastenaufzüge, schnelles Internet/Netzwerk)
- Der Umgang mit dem vorhandenen Equipment ist nicht besonders sorgsam. Da geht (leider!) immer mal etwas kaputt. Hoffentlich ist der Mieter versichert!
- Es wird eine Servicekraft vor Ort benötigt, die für Sonderwünsche zuständig ist, das Geschirr abräumt und die Reinigung zwischendurch und am Ende übernimmt.
- Maler sind erforderlich, weil im Modebereich Wände üblicherweise gestrichen werden, da die Hintergrundkartonrollen in der Regel zu wenig breit sind. Das muss alles sehr schnell gehen. Daher Profi erforderlich.
- Ich war immer vor Ort - somit war in der Raummiete mein eigenes Honorar enthalten

Stand heute:
Ich habe ein kleines Studio mit kleinem Kinoraum für Präsentationen, Produkttests, Produktfotografie und Portraits, die ich in aller Regel nicht vermiete - aber regelmäßig für Vorträge und Schulungen nutze

- In der Regel miete ich selbst Location, wenn es um Lifestyle-Bilder für Produkte und größere Seminare geht. Das sind keine Fotostudios, sondern meisten stylische Hotels (große Suiten mit mehreren Räumen), weil diese bereits komplett ausgestattet sind und keine Möbel mehr heran transportiert werden müssen. Oder auch Hochschulräumlichkeiten für Seminare, da alle benötigten Dinge vor Ort sind - und das sogar günstiger wird, als es in meinem eigenen Studio durchzuführen. Der Service vor Ort ist sehr gut. Getränke und Speisen immer zugänglich.

Wichtig bei eigener gewerblicher Vermietung zwei Tipps:
- Brandschutzbestimmungen beachten, ansonsten kann es richtig großen Ärger geben.
- Und in den derzeitigen Pandemiezeiten muss dafür Sorge getragen werden, dass die aktuellen Bestimmungen eingehalten werden

Mein Fazit:
Wenn ohnehin ein Studio vorhanden ist, kann man es durchaus mal an Kollegen oder für Presse-Events vermieten. Aber auch hier gehen Unternehmen zunehmend in große Hotels, da Übernachtungsmöglichkeiten und Service vor Ort exzellent ist.
Ein neues Mietstudio erschaffen lohnt sich meines Erachtens heute kaum. Es sei denn, die Location ist etwas ganz besonderes oder besonders günstig zu mieten.
19.10.21, 09:18
Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass viele Fotografen in Hamburg ihr Studio stundenweise auch vermieten.

Ich hatte das eine zeitlang auch mal gemacht und wieder Abstand davon genommen.
Hintergründe:
- Auftraggeber erwarten Vollausstattung (Küche, Bad, Foto/Film-Equipment, Lastenaufzüge, schnelles Internet/Netzwerk)
- Der Umgang mit dem vorhandenen Equipment ist nicht besonders sorgsam. Da geht (leider!) immer mal etwas kaputt. Hoffentlich ist der Mieter versichert!
- Es wird eine Servicekraft vor Ort benötigt, die für Sonderwünsche zuständig ist, das Geschirr abräumt und die Reinigung zwischendurch und am Ende übernimmt.
- Maler sind erforderlich, weil im Modebereich Wände üblicherweise gestrichen werden, da die Hintergrundkartonrollen in der Regel zu wenig breit sind. Das muss alles sehr schnell gehen. Daher Profi erforderlich.
- Ich war immer vor Ort - somit war in der Raummiete mein eigenes Honorar enthalten

Stand heute:
Ich habe ein kleines Studio mit kleinem Kinoraum für Präsentationen, Produkttests, Produktfotografie und Portraits, die ich in aller Regel nicht vermiete - aber regelmäßig für Vorträge und Schulungen nutze

- In der Regel miete ich selbst Location, wenn es um Lifestyle-Bilder für Produkte und größere Seminare geht. Das sind keine Fotostudios, sondern meisten stylische Hotels (große Suiten mit mehreren Räumen), weil diese bereits komplett ausgestattet sind und keine Möbel mehr heran transportiert werden müssen. Oder auch Hochschulräumlichkeiten für Seminare, da alle benötigten Dinge vor Ort sind - und das sogar günstiger wird, als es in meinem eigenen Studio durchzuführen. Der Service vor Ort ist sehr gut. Getränke und Speisen immer zugänglich.

Wichtig bei eigener gewerblicher Vermietung zwei Tipps:
- Brandschutzbestimmungen beachten, ansonsten kann es richtig großen Ärger geben.
- Und in den derzeitigen Pandemiezeiten muss dafür Sorge getragen werden, dass die aktuellen Bestimmungen eingehalten werden

Mein Fazit:
Wenn ohnehin ein Studio vorhanden ist, kann man es durchaus mal an Kollegen oder für Presse-Events vermieten. Aber auch hier gehen Unternehmen zunehmend in große Hotels, da Übernachtungsmöglichkeiten und Service vor Ort exzellent ist.
Ein neues Mietstudio erschaffen lohnt sich meines Erachtens heute kaum. Es sei denn, die Location ist etwas ganz besonderes oder besonders günstig zu mieten.
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Erika Wenzel

Betrifft Anfrage eines Verlages

Zitat: Erika Wenzel 27.09.21, 16:35Ich weiss bei Anfragen beim Zoo Rostock vor längerer Zeit,das ich so etwas immer dorthin melden soll.,vor allem,wenn es die Rechte an dem bestimmten Bild,die liegen bei mir,an die Weitergabe an andere geht.
Gut,das ist mir klar und ich fragte vor kurzem bei der Pressestelle an,die sofort ,fotografieren darf man dort im Zoo für pirvate Zwecke,ansonsten bitte anfragen,kam.ich müßte 400 Euro dafür an Sie zahlen.

Möchte der Zoo die 400,- Euro pro Bild haben, oder für eine Fotogenehmigung zu gewerblichen Zwecken für einen Tag?

Für ein einzelnes Bild wäre das enorm viel, aber für einen Tag mit allen Bildern ein üblicher Kurs. Vielleicht solltest Du der Pressestelle des Zoos nochmal klar machen, dass es nur um ein einzelnes Bild geht ...
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Berndinho

Widerruf Nutzungsrecht

Zitat: Sören Spieckermann 12.07.21, 06:29Mein Rat. Vergiss es. Schwamm drüber und abhaken wenn duie gütliche Einigung keinen Erfolg hat. Alles andere kostet dich unnötig viel Arbeit und Nerven. Und das mit sehr ungewissem Ausgang.

sehe ich genau so. zumal du selbst nichts davon hast. die werden doch nicht so naiv sein und dir nachträglich noch ein entgelt zugestehen. verbuche es als erfahrung und überleg dir künftig sehr genau, mit wem du zusammen arbeitest und zu welchen konditionen.

für lau gab es bei mir auch schon bilder. mal gab es ohne bedingungen meinerseits nachträglich eine "gegenleistung" (z.b. freier eintritt für folgekonzerte, wenn ich mal für bands gearbeitet hab) und mal bittere enttäuschungen, weil bilder von mir ohne mein wissen in wettbewerben gelandet sind, wo die bedingungen eindeutig waren: "frei von rechten dritter .. . ". und man sich dann versuchte zu rechtfertigen, diese rechte zu besitzen. ja - nutzungsrechte. aber nicht urheberrechte.

von solchen leuten kannst du dich dann nur noch innerlich verabschieden. mund abputzen, kopp in´n nacken und gut ist.

ich denke, man braucht da ein dickes fell. gespräche mit emotionen aufzuladen bringt nichts, führt zu nichts, außer zu noch mehr frust.

mach´n deckel auf das thema und halte den daumen schön auf dem ventil :-)
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gr8smiley

Fotografieren der eigenen Kinder/Probleme mit fremden Pers.

im grunde mache ich sowas selten. als meine kinder klein waren, gab es diese probleme auch nicht.

letztens hab ich ein paar freunde bei den vorbereitungen zum tauchgang fotografisch begleitet. und dann den einstieg und ausstieg am strand auch. das war ein FKK! und durch piktogramme klar gekennzeichnet, dass kameras nicht erwünscht sind. mich hat das nicht interessiert. denn es war klar ersichtlich, was ich da mit meinem 70-200/2.8er mache. und wenn ich von der wiese zum strand bin, hab ich die kamera demonstrativ mit der frontlinse nach unten baumeln lassen. angequatscht hat mich keiner. aber ich musste mich an einen spruch von hermann klecker erinnern, den ich gebracht hätte: "wissen sie überhaupt, was es sie kosten würde, von mir fotografiert zu werden?".

da war das alles noch kurioser: der macht am wegrand blumenmakros vom stativ aus, frontlinse ist vom weg weg gerichtet. da kommen zwei auf dem weg längs und motzen ihn voll, das sie auf gar keinen fall fotografiert werden wollen. was ja bei der einstellung/ausrichtung gar nicht möglich gewesen wäre. hermann: "gehen sie ruhig weiter. sie stören mich nicht beim fotografieren von blumen!".
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atfd

Eventfotografie und Datenschutz - wie geht ihr damit um?

Grundsätzlich steht das Recht am eigenen Bild und der Schutz meiner eigenen Daten in Konkurrenz mit der Presse- Informationsfreiheit und der Freiheit der Kunst. Es ist im Einzelfall abzuwägen, welches Interesse überwiegt, so der Bundesgerichtshof. Mit dieser Abwägung lässt die Rechtsprechung den Fotografen ziemlich alleine. Man ist in jedem Fall auf der sicheren Seite, wenn man eine schriftliches Einverstädnis hat.

Es gibt jedoch einige allgemeine Grundsätze: Je mehr eine Person in den Mittelpunkt eines Bildes rückt, desto mehr bekommt das individuelle Recht am eigenen Bild Bedeutung. Bei einer Porträtaufnahme überwiegt sicher das Recht am eigenen Bild. Wenn ich jedoch eine Szene auf der Straße fotografiere, die das allgemeine Leben darstellt mit einer Gruppe von Leuten etwa, dann überwiegt die Presse- informations- und Kunstfreiheit um so mehr, je weniger die einzelne Person für die Bildaussage Bedeuting hat. Wenn ich eine politische Demonstation fotografiere, wäre die Pressefreiheit tot, wenn ich von jedem Demonstranten ein Model Release bräuchte. Ähnliches gilt auch für einen Faschingsumzug oder bei der Fotografie auf einem Volksfest oder die Fotografie auf einem Wochenmarkt.
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Silke Thomas

Fotografieren auf Privatgrundstück

Hier muss man unterscheiden, wie das Gebiet offiziell deklariert ist. Handelt es sich um Wald, also einem öffentlichen Raum, dann hast Du ein grundsätzliches Betretungs-Recht, auch wenn es sich bei den Waldflächen um Privatbesitz handelt. Dies haben Waldbesitzer zu dulden. Waldbesitzer können Ihr Grundstück einzäunen, wobei dieser Praxis jedoch enge Grenzen gesetzt sind. Sollte es also Wald sein und weder Zaun noch Hinweisschilder vorhanden gewesen sein, dann bist Du auf der sicheren Seite.
Anders verhält es sich, wenn das Grundstück zwar inmitten eines Waldgebietes liegt, es aber als gewerbliche oder landwirtschaftlich genutzte Fläche ausgewiesen ist. Dann greift das Betretungs-Recht natürlich nicht mehr.
Des weiteren steht natürlich noch die Frage im Raum, ob die Dame denn wirklich die rechtmäßige Besitzerin des Grundstücks ist. Behaupten kann man viel.
Ich persönlich hätte die Bilder nicht gelöscht und wäre, nach einem freundlichen Gruß, meiner Wege gegangen.
(Dies ist keine Rechtsauskunft, sondern nur meine Meinung)
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