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eismann1

Vertrag für bezahltes shooting - rechte usw.

Die DSGVO hat mit Deiner Frage so herzlich wenig zu tun, dass wir sie, bzw. das BDSG, besser außen vor lassen.

Ein Modell kann ein Einverständnis zur Nutzung bzw. Veröffentlichung der Fotos nur sehr sehr schwer widerrufen. Wenn es das macht, dann macht es sich womöglich auch Schadenersatzpflichtig.

Nonne werden ist zwar plakativ und wird gern als Beispiel herangezogen, dürfte aber in er Praxis kein Grund für einen Widerruf sein. Denn eine Novizin hat durchaus eine Vergangenheit. Diese Fotos haben womöglich einen Beitrag dazu geleistet, dass das Modell (gleiches gilt für Mönche) sich für das Zölibat und den jeweiligen Orden entschieden hat. Der Katholizismus lebt von dem Gedanken, Sünde zu vergeben, Reue zu zeigen und sich zu bekehren. Es gibt daher überhaupt keinen Grund, irgend etwas zu widerrufen.

Eine Karriereplanung in Richtung Vorstand oder Politik oder auch nur Personalverantwortung ist da eher eine Motivation. Ist aber auch egal. Ist schwierig für das Modell. In aller Regel wird ein Nutzer, oder ein Fotograf, aus ganz menschlichen Überlegungen heraus darauf verzichten, die Fotos weiter zu verwenden.

Wie die Diskussion oben zeigt, kann im Vertrag auch etwas anderes stehen, dass widerruf begründen, vereinfachen oder gar erschweren kann. Da kommt es auf den Einzelfall an und womöglich auf Formulierungen.

Nochmal zum BDSG (also der deutschen DSGVO). Da gibt es grundsätzlich so etwas wie das Recht auf Vergessen, also darauf die Daten zu löschen. Aber das hat Grenzen. Beispielsweise darin, wenn eine Partei die Daten aus ganz praktischen Gründen zwingend benötigt, um gesetzliche oder vertragliche Rechte oder Pflichten wahrzunehmen. Ein ansonsten ganz legaler Modell-Vertrag dürfte in aller Regel ein hinreichender Grund sein, der dieser Ausnahme genügt. Ergo kann das Modell nicht aufgrund der DSGVO verlangen, die Foto-Daten zu löschen.

Ein bereits gedrucktes CD-Cover ist davon eh nicht betoffen. Weitere Drucke könnten - wenn der Widerruf denn rechtens wäre - verhindert werden. Daraus erfolgender Schadenersatzanspruch kann durchaus die dann notwendigen neuen Fotoaufnahmen mit einem anderen Modell betreffen und daher weit weit über der ursprünglichen Modell-Gage liegen.

Und das Modell mußt Du mir mal zeigen, das bereitwillig die Kosten für einen neuen Shoot, Layouting, Druck etc, auf sich nimmt, nur damit das eigene Bild nicht mehr für dieses Cover verwendet wird.

Oder anders rum: WENN wirklich jemand diese Kosten auf sich nehmen will, dann wird derjenige das auch sehr ernst nehmen. Das wiederum würde ich als Gegenpartei sehr ernst nehmen, völlig losgelöst von juristischen Betrachtungen. Wenn es jemandem SO SEHR wichtig ist, dann wäre es mir wahrscheinlich auch wichtig, dem Wunsch zu entsprechen.
15.10.19, 00:45
Die DSGVO hat mit Deiner Frage so herzlich wenig zu tun, dass wir sie, bzw. das BDSG, besser außen vor lassen.

Ein Modell kann ein Einverständnis zur Nutzung bzw. Veröffentlichung der Fotos nur sehr sehr schwer widerrufen. Wenn es das macht, dann macht es sich womöglich auch Schadenersatzpflichtig.

Nonne werden ist zwar plakativ und wird gern als Beispiel herangezogen, dürfte aber in er Praxis kein Grund für einen Widerruf sein. Denn eine Novizin hat durchaus eine Vergangenheit. Diese Fotos haben womöglich einen Beitrag dazu geleistet, dass das Modell (gleiches gilt für Mönche) sich für das Zölibat und den jeweiligen Orden entschieden hat. Der Katholizismus lebt von dem Gedanken, Sünde zu vergeben, Reue zu zeigen und sich zu bekehren. Es gibt daher überhaupt keinen Grund, irgend etwas zu widerrufen.

Eine Karriereplanung in Richtung Vorstand oder Politik oder auch nur Personalverantwortung ist da eher eine Motivation. Ist aber auch egal. Ist schwierig für das Modell. In aller Regel wird ein Nutzer, oder ein Fotograf, aus ganz menschlichen Überlegungen heraus darauf verzichten, die Fotos weiter zu verwenden.

Wie die Diskussion oben zeigt, kann im Vertrag auch etwas anderes stehen, dass widerruf begründen, vereinfachen oder gar erschweren kann. Da kommt es auf den Einzelfall an und womöglich auf Formulierungen.

Nochmal zum BDSG (also der deutschen DSGVO). Da gibt es grundsätzlich so etwas wie das Recht auf Vergessen, also darauf die Daten zu löschen. Aber das hat Grenzen. Beispielsweise darin, wenn eine Partei die Daten aus ganz praktischen Gründen zwingend benötigt, um gesetzliche oder vertragliche Rechte oder Pflichten wahrzunehmen. Ein ansonsten ganz legaler Modell-Vertrag dürfte in aller Regel ein hinreichender Grund sein, der dieser Ausnahme genügt. Ergo kann das Modell nicht aufgrund der DSGVO verlangen, die Foto-Daten zu löschen.

Ein bereits gedrucktes CD-Cover ist davon eh nicht betoffen. Weitere Drucke könnten - wenn der Widerruf denn rechtens wäre - verhindert werden. Daraus erfolgender Schadenersatzanspruch kann durchaus die dann notwendigen neuen Fotoaufnahmen mit einem anderen Modell betreffen und daher weit weit über der ursprünglichen Modell-Gage liegen.

Und das Modell mußt Du mir mal zeigen, das bereitwillig die Kosten für einen neuen Shoot, Layouting, Druck etc, auf sich nimmt, nur damit das eigene Bild nicht mehr für dieses Cover verwendet wird.

Oder anders rum: WENN wirklich jemand diese Kosten auf sich nehmen will, dann wird derjenige das auch sehr ernst nehmen. Das wiederum würde ich als Gegenpartei sehr ernst nehmen, völlig losgelöst von juristischen Betrachtungen. Wenn es jemandem SO SEHR wichtig ist, dann wäre es mir wahrscheinlich auch wichtig, dem Wunsch zu entsprechen.
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t.nadel1

Zuverdienst und Freibetrag

Zitat: foto stephan henn 11.07.19, 11:13Die wollen Dich ja unterstützen damit sie dich los werden.

das ist ein weit verbreiteter irrtum. die werden doch nicht aktiv, um sich selbst abzuschaffen. soweit kommt es noch! das system ist so angelegt, das der, der in H4 gelandet ist, dort auch zu bleiben hat. H4-bezieher haben eine gesellschaftliche funktion: sie sind druckmittel für jene, die noch arbeit haben. und damit man drücken kann, schafft man bedürfnisse. selbst solche, die man sich nicht leisten kann. dann eben auf pump. du kannst heute alles kreditieren. selbst dann noch, wenn peter zwegat schon längst kapitulierend die hände hebt. das ist das perfide an diesem system.

und das ist sehr fein austariert. zu wenig arbeitslose machen die gewerkschaften stark und schwächen die mächtigen. zu viel davon sprengen das system. z.z. sind wir auf einem guten level, welches wir uns volkswirtschaftlich locker leisten können (moralisch nicht!). wäre dem nicht so, würde man zielgerichteter gegen arbeitslosigkeit vorgehen.

wer mir das nicht glaubt, der möge sich doch mal die arbeitsmarktinstrumente der letzten 30 jahre genauer ansehen, womit sich politiker verschiedenster ausrichtungen profiliert haben. war davon irgendwas nachhaltig? nein! der zweck? steuerfinanzierte statistikbereinigung für schöne zahlen, die man uns jeden monat präsentiert! und stets alter wein in neuen schläuchen. erst ABM, dann 1€-job, jetzt sgn arbeitsgelegenheiten - im grunde alles das gleiche. was ist denn aus den "ich-AG´s" geworden?

@TO: wie meine vorschreiber. 100€/monat sind frei, aber meldepflichtig. abzüglich aufwendungen, die du aber akribisch nachweisen musst und ungewiss ist, ob diese anerkannt werden. ob es den aufwand lohnt, entscheide selbst. alles über die 100€ wird mit dem regelsatz verrechnet, sodass dir ab dem 1.€ über hundert nur noch 20% bleiben. entscheidend dabei ist der zuflusszeitpunkt. heißt: hast du 2 monate nichts und einen monat 300€, wird das nicht auf die drei monate verteilt, sondern für den monat angerechnet, wo das geld bei dir ankommt. das ist ja das gemeine. denn vom endbetrag her wäre es das gleiche. der gesetzgeber sieht das aber anders. beim kindergeld ist das übrigens genau so. das ist auch einkommen und wird mit dem regelsatz verrechnet. oder die sgn "abwrackprämie" damals, als es für altautos über 10 jahre 2500€ zuschuß gab (um von steuern luxus zu finanzieren und funktionierendes auf den schrott zu hauen, nur, um der automobilindustie auf die beine zu helfen). H4-bezieher hatten davon nichts. das wäre anrechnungsfähiges einkommen gewesen. profitiert haben also nicht jene, die mehrheitlich die alten schlurren gefahren haben, sondern jene, welche sich sowieso ein neues zulegen wollten. und deren alte kisten fahren heute in afrika rum. saubere sache (achtung: ironie).

bei sgn aufwandsentschädigungen (z.b. aus einem ehrenamt) sieht es etwas differenzierter aus. kommt es zu einer einmalzahlung über 100€, werden die zusätzlichen einkommen der letzten 6 monate mit herangezogen. gibt es keine, wird der entschädigungsbetrag durch 6 geteilt. liegen die teile dann unter 100€, ist alles i.o. auch das sgn "taschengeld", welches man z.b. im bundesfreiwilligendienst bekommt, hat eine eigene regelung. dort sind 200€/monat anrechnungsfrei, darüber hinaus wird berechnet.

willst du also von deinen zusatzeinnahmen etwas mehr behalten, musst du über den rand der legalität kreativ sein, was ein gewisses maß an krimineller energie voraussetzt. mein rat: lass es! spätestens dann, wenn sie von dir die kontoauszüge der letzten 6 monate einfordern, bist du am arsch. und dann wird das forderungspaket geschnürt. man schafft sich keine probleme, die man nicht braucht. in berlin arbeiten die JC sogar mit den finanzbehörden und banken zusammen, um daten abzugleichen. das ist zwar auch verboten, wird aber solange gemacht, solange sich keiner dagegen wehrt. und da H4-bezieher dazu selten bereit und in der lage sind, wovon man kalkulierend ausgeht, wird das weiter so praktiziert. tja, gesetze tragen klassencharakter. wußte schon der alte mohr. recht bekommt in diesem land nur, wer es sich leisten kann, es für sich durchzusetzen, sprich, der wirtschaftlich starke.
18.09.19, 00:55
Zitat: foto stephan henn 11.07.19, 11:13Die wollen Dich ja unterstützen damit sie dich los werden.

das ist ein weit verbreiteter irrtum. die werden doch nicht aktiv, um sich selbst abzuschaffen. soweit kommt es noch! das system ist so angelegt, das der, der in H4 gelandet ist, dort auch zu bleiben hat. H4-bezieher haben eine gesellschaftliche funktion: sie sind druckmittel für jene, die noch arbeit haben. und damit man drücken kann, schafft man bedürfnisse. selbst solche, die man sich nicht leisten kann. dann eben auf pump. du kannst heute alles kreditieren. selbst dann noch, wenn peter zwegat schon längst kapitulierend die hände hebt. das ist das perfide an diesem system.

und das ist sehr fein austariert. zu wenig arbeitslose machen die gewerkschaften stark und schwächen die mächtigen. zu viel davon sprengen das system. z.z. sind wir auf einem guten level, welches wir uns volkswirtschaftlich locker leisten können (moralisch nicht!). wäre dem nicht so, würde man zielgerichteter gegen arbeitslosigkeit vorgehen.

wer mir das nicht glaubt, der möge sich doch mal die arbeitsmarktinstrumente der letzten 30 jahre genauer ansehen, womit sich politiker verschiedenster ausrichtungen profiliert haben. war davon irgendwas nachhaltig? nein! der zweck? steuerfinanzierte statistikbereinigung für schöne zahlen, die man uns jeden monat präsentiert! und stets alter wein in neuen schläuchen. erst ABM, dann 1€-job, jetzt sgn arbeitsgelegenheiten - im grunde alles das gleiche. was ist denn aus den "ich-AG´s" geworden?

@TO: wie meine vorschreiber. 100€/monat sind frei, aber meldepflichtig. abzüglich aufwendungen, die du aber akribisch nachweisen musst und ungewiss ist, ob diese anerkannt werden. ob es den aufwand lohnt, entscheide selbst. alles über die 100€ wird mit dem regelsatz verrechnet, sodass dir ab dem 1.€ über hundert nur noch 20% bleiben. entscheidend dabei ist der zuflusszeitpunkt. heißt: hast du 2 monate nichts und einen monat 300€, wird das nicht auf die drei monate verteilt, sondern für den monat angerechnet, wo das geld bei dir ankommt. das ist ja das gemeine. denn vom endbetrag her wäre es das gleiche. der gesetzgeber sieht das aber anders. beim kindergeld ist das übrigens genau so. das ist auch einkommen und wird mit dem regelsatz verrechnet. oder die sgn "abwrackprämie" damals, als es für altautos über 10 jahre 2500€ zuschuß gab (um von steuern luxus zu finanzieren und funktionierendes auf den schrott zu hauen, nur, um der automobilindustie auf die beine zu helfen). H4-bezieher hatten davon nichts. das wäre anrechnungsfähiges einkommen gewesen. profitiert haben also nicht jene, die mehrheitlich die alten schlurren gefahren haben, sondern jene, welche sich sowieso ein neues zulegen wollten. und deren alte kisten fahren heute in afrika rum. saubere sache (achtung: ironie).

bei sgn aufwandsentschädigungen (z.b. aus einem ehrenamt) sieht es etwas differenzierter aus. kommt es zu einer einmalzahlung über 100€, werden die zusätzlichen einkommen der letzten 6 monate mit herangezogen. gibt es keine, wird der entschädigungsbetrag durch 6 geteilt. liegen die teile dann unter 100€, ist alles i.o. auch das sgn "taschengeld", welches man z.b. im bundesfreiwilligendienst bekommt, hat eine eigene regelung. dort sind 200€/monat anrechnungsfrei, darüber hinaus wird berechnet.

willst du also von deinen zusatzeinnahmen etwas mehr behalten, musst du über den rand der legalität kreativ sein, was ein gewisses maß an krimineller energie voraussetzt. mein rat: lass es! spätestens dann, wenn sie von dir die kontoauszüge der letzten 6 monate einfordern, bist du am arsch. und dann wird das forderungspaket geschnürt. man schafft sich keine probleme, die man nicht braucht. in berlin arbeiten die JC sogar mit den finanzbehörden und banken zusammen, um daten abzugleichen. das ist zwar auch verboten, wird aber solange gemacht, solange sich keiner dagegen wehrt. und da H4-bezieher dazu selten bereit und in der lage sind, wovon man kalkulierend ausgeht, wird das weiter so praktiziert. tja, gesetze tragen klassencharakter. wußte schon der alte mohr. recht bekommt in diesem land nur, wer es sich leisten kann, es für sich durchzusetzen, sprich, der wirtschaftlich starke.
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spezialtapir

Wie Einverständniserklärungen für das Veröffentlichen von Fo

Zitat:Das "Recht am eigenen Bild" kann nur von der abgebildeten Person selbst eingeklagt werden. Das können Abmahnanwälte nicht.
Das klingt ja immerhin schon irgendwie beruhigend. Der Abgebildete muß also selbst einen Anwalt beauftragen, damit es zu einem rechtlichen Vorgehen kommen kann. Wenn es also keine Verbindung zwischen Fotograf und Opfer und / oder Auftraggeber des Fotografen und / oder Opfer gibt oder einen Driten, der vermitteln könnte, es also keine Kontaktinformationen hat, müßte es ja schon mindestens extrem schwer sein, selbst wenn das Opfer wüßte, dass Bilder von ihm gemacht worden wären, auch wenn sie in Zusammenhang mit einem gewissen Ereignis gemacht worden wären, diese Bilder im Internet zu finden bzw. Verstöße verfolgen lassen zu können. Wenn dann noch ein Opfer nicht einmal wüßte, dass es überhaupt fotografiert worden wäre, müßte es doch eigentlich Zufall sein, wenn es sein Bild fände oder ein anderer, der das Opfer kennt. Hingegen etwa ein paar Fälle in 20 Jahren, wie Michael schrieb, würden ja reichen für genug Ungemach. Aber das ja als Fotojournalist, so dass die Opfer (anderer Art, also nicht etwa nur einfache Kleinbürger, sondern vielleicht - gar große - Unternehmen "betroffen" waren), vielleicht auch welche, bei denen rechtlicher Beistand ohnehin bereits im Hause wäre, bestimmt leicht an die benötigten (Kontakt-)Informationen gekommen sein werden, die sie rechtliche Maßnahmen haben starten lassen können.

Vielen Dank für den Link.
07.07.19, 13:34
Zitat:Das "Recht am eigenen Bild" kann nur von der abgebildeten Person selbst eingeklagt werden. Das können Abmahnanwälte nicht.
Das klingt ja immerhin schon irgendwie beruhigend. Der Abgebildete muß also selbst einen Anwalt beauftragen, damit es zu einem rechtlichen Vorgehen kommen kann. Wenn es also keine Verbindung zwischen Fotograf und Opfer und / oder Auftraggeber des Fotografen und / oder Opfer gibt oder einen Driten, der vermitteln könnte, es also keine Kontaktinformationen hat, müßte es ja schon mindestens extrem schwer sein, selbst wenn das Opfer wüßte, dass Bilder von ihm gemacht worden wären, auch wenn sie in Zusammenhang mit einem gewissen Ereignis gemacht worden wären, diese Bilder im Internet zu finden bzw. Verstöße verfolgen lassen zu können. Wenn dann noch ein Opfer nicht einmal wüßte, dass es überhaupt fotografiert worden wäre, müßte es doch eigentlich Zufall sein, wenn es sein Bild fände oder ein anderer, der das Opfer kennt. Hingegen etwa ein paar Fälle in 20 Jahren, wie Michael schrieb, würden ja reichen für genug Ungemach. Aber das ja als Fotojournalist, so dass die Opfer (anderer Art, also nicht etwa nur einfache Kleinbürger, sondern vielleicht - gar große - Unternehmen "betroffen" waren), vielleicht auch welche, bei denen rechtlicher Beistand ohnehin bereits im Hause wäre, bestimmt leicht an die benötigten (Kontakt-)Informationen gekommen sein werden, die sie rechtliche Maßnahmen haben starten lassen können.

Vielen Dank für den Link.
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