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Lars Ihring

Ich habe heute ein Foto gesehen, das mir gefallen hat 2

27.01.22, 20:24
312.329 Klicks
Stefan Zimmermann

HDR10+ Dolby Vision für Fotografie?

Hallo zusammen,

ich habe angefangen meine Videos in HDR10+ zu bearbeiten und auszugeben.
Die Ergebnisse sind dermaßen fantastisch, man hat keine Chance das in SDR je so zu simulieren.
Für mich ist das ein neues Zeitalter wie z.B. von SW zum Farbfilm.

SDR hat 100 nits zur Darstellung bei der Helligkeit.
Bei HDR ist man aktuell bei 1000nits, die festgelegten Standards können aber bis 10.000 nits gehen, sollen zukünftige Bildschirme es je können.
Wenn man Wolken bei Sonnenuntergang von 100 auf z.B. 950 Nits verschiebt, leuchten diese regelrecht, als würde man aus dem Fenster schauen und in echt betrachten. Auf dem nur SDR Bildschirm, wie die letzten Jahrzehnte dargestellt, ist das Bild hingegen nur eine Simulation mit vielen Tricks, um unser Auge das bestmöglich als echt zu verkaufen.
Viele Tricks bei der Nachbearbeitung sind hierfür nötig, durch Kontrast und Farbe, um SDR mit nur 100nits schön wirken zu lassen. Das alles ist bei echten 1000 nits aber gar nicht mehr nötig. Wir haben uns so an die falsche Darstellung gewöhnt, weil es früher einfacher nicht besser ging und wurden Meister in der Bildmanipulation.
Wenn man aber echte 1000nits nutzen kann, ist der Eindruck zur Realität schon verdammt nahe dran.

Vor allem fällt die gefakte Helligkeit auf. Eine Lampe wird in SDR zwar als Hell vermittelt, durch weiß und starken Kontrasten drumherum, aber wirklich hell, oder viel heller als der Rest des Bildes ist es ja nicht wirklich. Wir haben uns nur an diese falsche Darstellung gewöhnt und stellen das nach Jahrzehnten nicht mehr in Frage.
Wenn man aber nach einer Stunde wieder SDR Bildmaterial betrachtet, kann man es kaum noch ertragen.

In der Fotografie bin ich nicht mehr so stark tätig und ich Frage mich, ob es hier nicht ähnliche Standard gibt, wie beim Film mit HDR10+ und Dolby Vision ?
Auch bei Fotos wäre der Unterschied ein Meilenstein, würde der Bildschirm sich bei entsprechendes Material automatisch auf 1000nits umstellen.

Hat hier jemand Erfahrung? Oder gibt es das in der Fotografie schlicht (noch) nicht?

(Wenn wir in 20 Jahren SDR Inhalte ausgraben und anschauen, wird das sehr fremd und altbacken wirken.)
21.01.22, 08:46
Hallo zusammen,

ich habe angefangen meine Videos in HDR10+ zu bearbeiten und auszugeben.
Die Ergebnisse sind dermaßen fantastisch, man hat keine Chance das in SDR je so zu simulieren.
Für mich ist das ein neues Zeitalter wie z.B. von SW zum Farbfilm.

SDR hat 100 nits zur Darstellung bei der Helligkeit.
Bei HDR ist man aktuell bei 1000nits, die festgelegten Standards können aber bis 10.000 nits gehen, sollen zukünftige Bildschirme es je können.
Wenn man Wolken bei Sonnenuntergang von 100 auf z.B. 950 Nits verschiebt, leuchten diese regelrecht, als würde man aus dem Fenster schauen und in echt betrachten. Auf dem nur SDR Bildschirm, wie die letzten Jahrzehnte dargestellt, ist das Bild hingegen nur eine Simulation mit vielen Tricks, um unser Auge das bestmöglich als echt zu verkaufen.
Viele Tricks bei der Nachbearbeitung sind hierfür nötig, durch Kontrast und Farbe, um SDR mit nur 100nits schön wirken zu lassen. Das alles ist bei echten 1000 nits aber gar nicht mehr nötig. Wir haben uns so an die falsche Darstellung gewöhnt, weil es früher einfacher nicht besser ging und wurden Meister in der Bildmanipulation.
Wenn man aber echte 1000nits nutzen kann, ist der Eindruck zur Realität schon verdammt nahe dran.

Vor allem fällt die gefakte Helligkeit auf. Eine Lampe wird in SDR zwar als Hell vermittelt, durch weiß und starken Kontrasten drumherum, aber wirklich hell, oder viel heller als der Rest des Bildes ist es ja nicht wirklich. Wir haben uns nur an diese falsche Darstellung gewöhnt und stellen das nach Jahrzehnten nicht mehr in Frage.
Wenn man aber nach einer Stunde wieder SDR Bildmaterial betrachtet, kann man es kaum noch ertragen.

In der Fotografie bin ich nicht mehr so stark tätig und ich Frage mich, ob es hier nicht ähnliche Standard gibt, wie beim Film mit HDR10+ und Dolby Vision ?
Auch bei Fotos wäre der Unterschied ein Meilenstein, würde der Bildschirm sich bei entsprechendes Material automatisch auf 1000nits umstellen.

Hat hier jemand Erfahrung? Oder gibt es das in der Fotografie schlicht (noch) nicht?

(Wenn wir in 20 Jahren SDR Inhalte ausgraben und anschauen, wird das sehr fremd und altbacken wirken.)
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Chris3st

Fuji x100t bzw. x100f als Ergänzung zur DSLR

Hallo Chris...! Ich habe seit einem halben Jahr die Fuji x100v- Hervorragend! Als Zweitkamera zu einer Nikon sicher gut. Bereue, dass ich nicht eher die Kamera hatte. Vorteil: Leicht, gute bis beste Bildqualität, sehr geringes Rauschen. (selbst bei ISO über 3000-5000.) Die 23mm Festbrennweite kannst du mit einem Tele- bzw. Weitwinkelkonverer variieren - und das ohne Lichtstärke oder sonstige Verluste! JPG Dateien sind variabel im Look durch die Settings währende der Aufnahme oder auch hinterher möglich. Da Fuji sich von den anderen Sensoren unterscheidet, ist schon die x-Serie dem "Vollvormat" ebenbürdig. Du kannst auch eine GFX Kamera von Fuji nehmen, dann hast du noch mal einen größeren Sensor. Aber braucht man das, zumal es die Kamera schwerer macht und du ja schon die Nikon hast.
Nachteil der x100V: Bedienung ist total anders. Muß man sich dran gewöhnen. Übrigens: die x100v hat auch ein Klappdisplay-
Gruß R.Manneck
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