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Andreas Vorobjev

Eure Lieblingsfotos und was macht sie so besonders?

Bei den Unmengen an Fotos die mir besonders gut gefallen nur eines zu benennen welches "DAS" Lieblingsbild sein soll erscheint mir wie Verrat an den anderen die ich vielleicht an anderen Tagen bevorzugen würde.
Dennoch wähle ich pro forma nun eines aus welches mir geeignet erscheint, dieses hier: https://static01.nyt.com/images/2016/09 ... rJumbo.jpg

Mir gefallen mehrere Dinge daran besonders gut: Es erscheint auf den ersten Blick simpel, ist aber alles andere als das. Es hat mehrere Ebenen die auf geschickte Art miteinander verwoben sind. Es hat eine Art von "Understatement-Humor" der mich sehr anspricht. Es ist ästhetisch komplex und es ist höchst lehrreich weil es viel über das Wesen einer guten Fotografie offenbart.

Ich möchte dazu einen Text von Stephen Shore aus seinem Standartwerk "Das Wesen der Fotografie" zitieren:

" Fotografien (abgesehen von Stereobildern) haben einen monokularen Blick - einen eindeutigen Blickwinkel. Sie verfügen nicht über die Tiefenwahrnehmung, die uns unser zweiäugiges Sehen gestattet. Wenn dreidimensionaler Raum monokular auf eine Fläche projiziert wird entstehen Beziehungen die es vor der Aufnahme des Bildes nicht gab. Dinge die im Bild hinten liegen erscheinen jetzt neben Dingen im Vordergrund. Jeglicher Wechsel des Blickwinkels führt zu einer Veränderung der Beziehungen. Jeder der schon einmal versucht hat mit nur einem geöffneten Auge den eigenen Zeigefinger zu fixieren und anschließend das Auge wechselt weiß, dass selbst dieser Blickwinkelwechsel von fünf Zentimetern eine drastische Veränderung der visuellen Beziehungen ergeben kann.
Wenn ich sage dass neue Beziehungen geschaffen werden heißt das nicht etwa dass sich das Vorfahrt-achten-Schild und die Wolke in dieser Fotografie von Lee Friedlander nicht vor der Kamera befunden hätten; aber die bildliche Beziehung zwischen ihnen - die Wolke die wie Zuckerwatte oben auf dem Schild sitzt - ist ein Produkt der fotografischen Vision. "
15.03.20, 03:31
Bei den Unmengen an Fotos die mir besonders gut gefallen nur eines zu benennen welches "DAS" Lieblingsbild sein soll erscheint mir wie Verrat an den anderen die ich vielleicht an anderen Tagen bevorzugen würde.
Dennoch wähle ich pro forma nun eines aus welches mir geeignet erscheint, dieses hier: https://static01.nyt.com/images/2016/09 ... rJumbo.jpg

Mir gefallen mehrere Dinge daran besonders gut: Es erscheint auf den ersten Blick simpel, ist aber alles andere als das. Es hat mehrere Ebenen die auf geschickte Art miteinander verwoben sind. Es hat eine Art von "Understatement-Humor" der mich sehr anspricht. Es ist ästhetisch komplex und es ist höchst lehrreich weil es viel über das Wesen einer guten Fotografie offenbart.

Ich möchte dazu einen Text von Stephen Shore aus seinem Standartwerk "Das Wesen der Fotografie" zitieren:

" Fotografien (abgesehen von Stereobildern) haben einen monokularen Blick - einen eindeutigen Blickwinkel. Sie verfügen nicht über die Tiefenwahrnehmung, die uns unser zweiäugiges Sehen gestattet. Wenn dreidimensionaler Raum monokular auf eine Fläche projiziert wird entstehen Beziehungen die es vor der Aufnahme des Bildes nicht gab. Dinge die im Bild hinten liegen erscheinen jetzt neben Dingen im Vordergrund. Jeglicher Wechsel des Blickwinkels führt zu einer Veränderung der Beziehungen. Jeder der schon einmal versucht hat mit nur einem geöffneten Auge den eigenen Zeigefinger zu fixieren und anschließend das Auge wechselt weiß, dass selbst dieser Blickwinkelwechsel von fünf Zentimetern eine drastische Veränderung der visuellen Beziehungen ergeben kann.
Wenn ich sage dass neue Beziehungen geschaffen werden heißt das nicht etwa dass sich das Vorfahrt-achten-Schild und die Wolke in dieser Fotografie von Lee Friedlander nicht vor der Kamera befunden hätten; aber die bildliche Beziehung zwischen ihnen - die Wolke die wie Zuckerwatte oben auf dem Schild sitzt - ist ein Produkt der fotografischen Vision. "
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Gerd Meyer

Nikon D780 oder Nikon Z6

Zitat: Andreas Wörmann 11.03.20, 16:31Zitat: NikoVS 10.03.20, 21:15Noch eine Frage zu deiner Fuji: Hast du tatsächlich nicht gewusst, dass die nur nen kleinen APS-C Sensor hat?
Ich hatte einige Tage zuvor ein Gespräch in einem Foto Fachgeschäft, dort wurde mir Fuji mit Kleinbild Format, also 24 x 36 angepriesen. Grundsätzlich - da ich mit Nikon nicht verheiratet bin - und eine Art Systemwechsel langfristig ansteht (z.B. der Wechsel auf das Z-System) - kann man doch auch mal über Alternativen nachdenken.


Logisch kann/sollte man immer über Alternativen nachdenken. Und: Das Bessere ist des Guten Feind. Aber Fuji baut ja gar keine KB-Kameras. Und auch keine besseren. Außer man sieht im System grundsätzlich Vorteile. Fuji baut nur APS-C und MF. Daher wundert mich halt die Aussage des Fachverkäufers.
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d.mngbt95

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Hier ein Gleichgesinnter aus dem Raum Dortmund.
11.03.20, 08:59
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Silvie Manzen

Die Gewalt der Fotografie

Zitat: lenmos 28.02.20, 22:16Zitat: Silvie Manzen 28.02.20, 18:34Mir ist jedenfalls kein einziger, aktueller Streetfotograf bekannt, dem das gelänge.
Durch den Verkauf von Fotos geht das sicher nicht, das stimmt.

Sigfried Hansen wäre aber z.B. schon einer, der von der Straßenfotografie lebt. Aber halt eher von seinen Workshops zu diesem Thema, als vom Verkauf seiner Bilder oder Bücher. Aber ohne seine Fotos, die seine Kompetenz zeigen, wären auch seine Kurse nicht so gut besucht.

Ich kenne exzellente Streetfotografen, die keinen Penny verdienen, und welche, die kein Schwein kennt, die aber ganz gutes Geld verdienen.

In England zahlen viele Fotoclubs für einen Vortrag von zwei oder zweieinhalb Stunden rund 120 bis 150 Pfund plus Reisekosten / Spesen. Manche Fotografen verlangen auch 180 bis 200 Pfund und bekommen sie.

Wenn man dreimal die Woche irgendwo seine Fotos zeigt, kommt man schon ganz passabel klar, denn Fotoclubs gibt's dort in jedem Ort. Ich habe das selber vor Jahren eine Weile gemacht in Torquay, Paignton, Newton Abbot, Sidmouth, Kingsbridge, Salcombe und anderen kleinen bis mittleren Orten. Meist ist der Vortrag dann gleichzeitig auch Werbung für das neue Buch oder für Reisen und Workshops.

Das funktioniert so von September bis April-Mai. Fast alle Fotoclubs treffen sich nur im Winterhalbjahr. Da kann der Streeter also im Sommer selber verreisen und neue Fotos und Buchprojekte und eben die Workshops realisieren.

Es sollte dann aber nicht immer Street sein, meist werden Workshops zu Themen wie Portrait, Landschaft etc. besser besucht.
01.03.20, 16:47
Zitat: lenmos 28.02.20, 22:16Zitat: Silvie Manzen 28.02.20, 18:34Mir ist jedenfalls kein einziger, aktueller Streetfotograf bekannt, dem das gelänge.
Durch den Verkauf von Fotos geht das sicher nicht, das stimmt.

Sigfried Hansen wäre aber z.B. schon einer, der von der Straßenfotografie lebt. Aber halt eher von seinen Workshops zu diesem Thema, als vom Verkauf seiner Bilder oder Bücher. Aber ohne seine Fotos, die seine Kompetenz zeigen, wären auch seine Kurse nicht so gut besucht.

Ich kenne exzellente Streetfotografen, die keinen Penny verdienen, und welche, die kein Schwein kennt, die aber ganz gutes Geld verdienen.

In England zahlen viele Fotoclubs für einen Vortrag von zwei oder zweieinhalb Stunden rund 120 bis 150 Pfund plus Reisekosten / Spesen. Manche Fotografen verlangen auch 180 bis 200 Pfund und bekommen sie.

Wenn man dreimal die Woche irgendwo seine Fotos zeigt, kommt man schon ganz passabel klar, denn Fotoclubs gibt's dort in jedem Ort. Ich habe das selber vor Jahren eine Weile gemacht in Torquay, Paignton, Newton Abbot, Sidmouth, Kingsbridge, Salcombe und anderen kleinen bis mittleren Orten. Meist ist der Vortrag dann gleichzeitig auch Werbung für das neue Buch oder für Reisen und Workshops.

Das funktioniert so von September bis April-Mai. Fast alle Fotoclubs treffen sich nur im Winterhalbjahr. Da kann der Streeter also im Sommer selber verreisen und neue Fotos und Buchprojekte und eben die Workshops realisieren.

Es sollte dann aber nicht immer Street sein, meist werden Workshops zu Themen wie Portrait, Landschaft etc. besser besucht.
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