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bild17

Umsetzung oder Motiv

Wenn nur das Motiv interessant ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine dokumentarische Aufnahme. Das heißt aber nicht, dass solche Aufnahmen nicht auch gut gemacht sein können. Und damit meine ich nicht die technische Qualität.

Neue, gut gemachte dokumentarische Aufnahmen rund um das Weltgeschehen findet man jede Woche hier:

https://www.theguardian.com/artanddesig ... f-the-week

(Wer dort jede Woche vorbeischaut, bleibt auch über Ereignisse auf dem Laufenden, die in unseren Nachrichten bereits untergegangen sind oder nicht für berichtenswert befunden wurden, oder nicht für berichtenswert gehalten werden.)

Noch so eine Seite, aber hier liegt der Schwerpunkt nicht auf dem aktuellen Weltgeschehen:
https://www.theatlantic.com/photo/categ ... -the-week/
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lenmos

Bildqualität

Zitat: Asander 17.06.24, 13:12Zitat: Pik Sibbe 14.06.24, 21:39Man sollte wenigstens soviel Abstand wahren, dass das komplette Bild in den Blickwinkel passt und nicht nur Teile davon. Dann dürfte das mit dem Schärfeeindruck wohl in den meisten Fällen passen.
Warum?
Ich gehe immer ganz nah ran, so nah, wie von der Museumswache erlaubt ist. Es geht nicht um Wertung, es geht darum zu sehen, wie das Bild von ganz nah aussieht. Vielleicht will ich nicht nur das Bild ganz sehen, sondern das ganze Bild sehen, also auch, worauf es vergrößert oder gedruckt ist und wie.



Zitat: kmh 17.06.24, 13:36Ich gehe meist auch ganz nah ran. Es gibt Bilder, bei denen man dann feststellt, das sie gar kein Foto, sondern gemalt sind. Im Kölner Museum Ludwig hängt so ein Werk mit einer abgebildeten Frau. Sieht von weitem wie ein Foto aus.

Das will Euch auch keiner nehmen, sondern das ist für mich nur ein grober Anhaltspunkt bei der Bewertung, ob ein Bild ausreichend scharf geraten ist oder nicht. Wenn man näher an das Bild herangeht und es partiell betrachtet, sollte man so fair sein, es nicht gleich als unscharf abzustempeln, erst recht nicht bei Litfaßsäulenplakatgröße oder noch größeren Abzügen. Ab einer gewissen Größe und ab einem bestimmten Abbildungsmaßstab kann ein Bild auch nicht mehr als scharf wahrgenommen werden, selbst wenn es mit Großformatkameras fotografiert wurde.
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Munjina

Bitte um Tipps zum Thema Festivalfotografie

[quote="kmh%1718362729--6861952"]Hallo,
Hallo und vielen Dank auch Dir!
Der Tipp mit den Videos ist sehr gut Dann weiß man ein bisschen, was auf einen zukommt! Bin manchmal sehr überrascht von besonderen Momenten (Tischfeuer am Gitarrenkopf, Rundgang durchs Publikum etc.) Das sind dann meist besondere Momente, die man natürlich einfangen will.
Das Equipment vorher testen und vertraut machen ist natürlich fest mit eingeplant. Schon deshalb, weil sich für mich nicht oft die Gelegenheit ergibt, an solches Material zu kommen. Meine private Ausstattung ist eher Low Budget, die Ausstattung in der Arbeit zumindest schon ein bisschen neuer, aber was mir der Kollege leiht, ist für mich halt erste Sahne:)
Danke nochmals für die Tipps!
Liebe Grüße, Munjina
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Pik Sibbe

Was stellt Ihr so alles mit Euren Bildern an?

Hallo Pik,
ein Grund (warum ich z.B. mit Fotobüchern arbeite) ist, dass ein Fotobuch schneller mal eben "rumgereicht" werden kann, während andere am Tisch sich weiterhin unterhalten können (beim Dia-Abend ging das nicht).
Der zweites Grund ist, das die Fotobücher eben auch Reiseberichte sind bzw. etwas zu den Orten sagen (textlisch).
Aber mein Hauptgrund ist, das ich vermeiden will schon wieder in einen elektronischen Kasten zu schauen.
Der Mensch (also auch ich) verbringt inzwischen viel zu viel Zeit vor irgendwelchen elektronischen Kästen. Sei es TV, Computer, Tablett, Handy oder gar digitale Bilderrahmen. Da muss man aufpassen, dass zukünftige Generationen nicht rechteckige Augen entwickeln. :o)

Ein großes Foto an der Wand hat eine ganz andere Qualität als am Computer. (Zugegeben ich habe keinen wandfüllenden Fernseher - will ich auch nicht) Und ein Fotobuch ist auch ein haptisches Erlebnis.

Übrigens, bei Deiner Erwähnung der "schieren Menge" an Fotos auf Deinem Rechner - ich bin da ziemlich Gnadenlos und lösche viel. Nach einer Fototour werden viele der Aufnahmen gelöscht. Weil sie mir bei genauerer Betrachtung eben nicht "aufhebenswert" sind. Früher, bei Negativen musste man immer den ganzen Streifen aufheben - selbst wenn nur eine Aufnahme darauf wirklich gut war. Bei Dias war das schon immer besser.

Jetzt kann man sagen ich muss halt beim fotografieren schon besser schauen aber seit der Digitalfotografie, wo ja das Bild nix mehr kostet (Film), macht man gerne mal die eine oder andere Aufnahme mehr.

Ich bin da halt "Oldstyle" und werde weiterhin großformatige Fotos an die Wand hängen und keine digitalen Bilderrahmen. Und ehe es jemanden auffällt - so modern, dass ich inzwischen digital fotografiere bin ich schon.
10.06.24, 09:19
Hallo Pik,
ein Grund (warum ich z.B. mit Fotobüchern arbeite) ist, dass ein Fotobuch schneller mal eben "rumgereicht" werden kann, während andere am Tisch sich weiterhin unterhalten können (beim Dia-Abend ging das nicht).
Der zweites Grund ist, das die Fotobücher eben auch Reiseberichte sind bzw. etwas zu den Orten sagen (textlisch).
Aber mein Hauptgrund ist, das ich vermeiden will schon wieder in einen elektronischen Kasten zu schauen.
Der Mensch (also auch ich) verbringt inzwischen viel zu viel Zeit vor irgendwelchen elektronischen Kästen. Sei es TV, Computer, Tablett, Handy oder gar digitale Bilderrahmen. Da muss man aufpassen, dass zukünftige Generationen nicht rechteckige Augen entwickeln. :o)

Ein großes Foto an der Wand hat eine ganz andere Qualität als am Computer. (Zugegeben ich habe keinen wandfüllenden Fernseher - will ich auch nicht) Und ein Fotobuch ist auch ein haptisches Erlebnis.

Übrigens, bei Deiner Erwähnung der "schieren Menge" an Fotos auf Deinem Rechner - ich bin da ziemlich Gnadenlos und lösche viel. Nach einer Fototour werden viele der Aufnahmen gelöscht. Weil sie mir bei genauerer Betrachtung eben nicht "aufhebenswert" sind. Früher, bei Negativen musste man immer den ganzen Streifen aufheben - selbst wenn nur eine Aufnahme darauf wirklich gut war. Bei Dias war das schon immer besser.

Jetzt kann man sagen ich muss halt beim fotografieren schon besser schauen aber seit der Digitalfotografie, wo ja das Bild nix mehr kostet (Film), macht man gerne mal die eine oder andere Aufnahme mehr.

Ich bin da halt "Oldstyle" und werde weiterhin großformatige Fotos an die Wand hängen und keine digitalen Bilderrahmen. Und ehe es jemanden auffällt - so modern, dass ich inzwischen digital fotografiere bin ich schon.
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lenmos

Ist es einfach zu fotografieren?

Zitat: N. Nescio 02.06.24, 21:09umso mehr das moriv und licht eine rolle im bild spielt, umso unwichtiger ist im nachhinein, mit welchem zeug das bild aufgenommen wurde.

natürlich sind handiefotos fotografie. teilweise sogar ernsthafte fotografie, teilweise sogar künstlerische fotografie und auch professionelle fotografie.


Ja, volle Zustimmung. Und ich las auch schon in verschiedenen Testberichten, dass einige sehr hochwertige Fotohandys immer mehr in den Fokus auch von Profifotografen rücken.

Zitat: Michael L. aus K. 02.06.24, 20:41Zitat: Pik Sibbe 02.06.24, 20:37tendenzielle Ablehnung und Abwertung von Handybildern
... wie schon öfters gesagt, mit dem Handy fotografieren ist wie bei einer Kamera die Blende extrem zuzuziehen. Beides finde ich (!) nicht gut, es gibt aber Fotografen, die damit umgehen können. Man muss es dann verstehen, den Tiefeneindruck mit anderen Mitteln zu gestalten bzw. gestalten zu lassen (ohne dabei die Kontrolle zu verlieren).

Ja, den Vergleich finde ich passend und hat auch ein Stück weit mit meiner Fotopraxis zu tun. Ich hab´ letztens mit Handy ein gelbes Feld kleinster Blüten auf Felsen fotografiert und war bis auf 30cm dran. Alle gerieten sie mir scharf und auch der Motivausschnitt passte, brauchte also nix mehr croppen oder schnippeln. Mittlerweile sehe ich Smartphone nicht mehr als Ersatz oder Notkamera (wenn sonst keine am Mann), sondern als Ergänzung oder Erweiterung an.
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Andreas969

Polfilter an Reduzierringen?

Zitat: lenmos 30.04.24, 10:13Zitat: Thomas.T. 30.04.24, 09:50Das wird zu einer gewaltigen Vignettierung führen.
Tut es nicht.
Es sieht nur blöd aus, wenn der 82 mm Filter vor der 62 mm Frontlinse sitzt und der Nachteil ist, dass man keine Streulichtblende montieren kann.

Wenn man den Filter öfter braucht, ist es sicher sinnvoll sich einen speziell zu kaufen. Ich habe aber den großen Filter auch schon einfach so vor das Teleobjektiv gehalten, weil ich den Adapter natürlich nicht dabei hatte. Ich kann mich auch nur an ein Foto erinnern, das ich mit dem Filter gemacht habe. Aber da war der Unterschied gewaltig. Gerade mit dem Teleobjektiv summiert sich da in der Landschaft einiges an Dunst auf.


Der TO schrieb über Reduzierringe. Ich hatte das so verstanden, dass damit eine eine Reduktion des Filtergewindes von z.B. 82mm Objektivdurchmesser auf 67mm Gewinde des Polfilters gemeint war.

Es hängt außerdem -wie Du ganz richtig schreibst- vom Objektiv ab, in Abhängigkeit von der Konstruktion kann schon eine simple Gegenlichtblende zur Vignettierung führen. Wenn der TO mit Reduzierringen aber etwas in der Art 67mm Objektivgewinde auf 82mm Filtergewinde meinte, das könnte durch den grösseren Durchmesser des adaptierten Filtergewindes funktionieren.

Ich würde deshalb raten, vorher ein paar Testaufnahmen mit unterschiedlichen Blendenöffnungen zu machen, von komplett offen bis zur maximalen Blendenzahl. Die Öffnungsweite der Blende beeinflusst die Stärke der Vignettierung. Ganz davon abgesehen, wenn man schon die Gelegenheit zu so einem Shooting hat und eine unbekannte Kombination Fotoapparat/Zubehör einsetzen will, sollte man wirklich die Zeit für einen vorbereitenden dry-run investieren.
30.04.24, 12:23
Zitat: lenmos 30.04.24, 10:13Zitat: Thomas.T. 30.04.24, 09:50Das wird zu einer gewaltigen Vignettierung führen.
Tut es nicht.
Es sieht nur blöd aus, wenn der 82 mm Filter vor der 62 mm Frontlinse sitzt und der Nachteil ist, dass man keine Streulichtblende montieren kann.

Wenn man den Filter öfter braucht, ist es sicher sinnvoll sich einen speziell zu kaufen. Ich habe aber den großen Filter auch schon einfach so vor das Teleobjektiv gehalten, weil ich den Adapter natürlich nicht dabei hatte. Ich kann mich auch nur an ein Foto erinnern, das ich mit dem Filter gemacht habe. Aber da war der Unterschied gewaltig. Gerade mit dem Teleobjektiv summiert sich da in der Landschaft einiges an Dunst auf.


Der TO schrieb über Reduzierringe. Ich hatte das so verstanden, dass damit eine eine Reduktion des Filtergewindes von z.B. 82mm Objektivdurchmesser auf 67mm Gewinde des Polfilters gemeint war.

Es hängt außerdem -wie Du ganz richtig schreibst- vom Objektiv ab, in Abhängigkeit von der Konstruktion kann schon eine simple Gegenlichtblende zur Vignettierung führen. Wenn der TO mit Reduzierringen aber etwas in der Art 67mm Objektivgewinde auf 82mm Filtergewinde meinte, das könnte durch den grösseren Durchmesser des adaptierten Filtergewindes funktionieren.

Ich würde deshalb raten, vorher ein paar Testaufnahmen mit unterschiedlichen Blendenöffnungen zu machen, von komplett offen bis zur maximalen Blendenzahl. Die Öffnungsweite der Blende beeinflusst die Stärke der Vignettierung. Ganz davon abgesehen, wenn man schon die Gelegenheit zu so einem Shooting hat und eine unbekannte Kombination Fotoapparat/Zubehör einsetzen will, sollte man wirklich die Zeit für einen vorbereitenden dry-run investieren.
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