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Rainer Flemming

Hände weg von Skyvek DE - Drohne

Zitat: mh.fotograf 10.05.25, 14:09Ehrlich, wer trotzdem auf solchen Seiten einkauft hat selber Schuld und muss wohl erst sein Lehrgeld zahlen.
Früher mal im Marketing-Unterricht, lernten wir John Ruskin kennen. Seine weise Vorhersage schützt zwar gerade heute oft auch nicht, da alleine Markenrechte auch noch keine Qualitätsaussage mehr bieten. Aber wenn man heute einfach etwas mehr Geduld bei der Suche zeigt und nicht nur auf den Preis schaut, dann kann sich das im wahrsten Sinne auszahlen :-)
Einen ersten Erkenntnisschritt an Erfahrung hatte es Dir zum Glück bereits gebracht :-)

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“ John Ruskin, engl. Sozialreformer (*1819-+1900).
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lenmos

Die Frage des Tages

Zitat: Miri hat den Farbfilm vergessen 28.03.25, 15:37Aber mal zurück zur Ausgangsfrage, und damit zu meinen Anfängen: Bei mir war zuerst die Kamera da (eine einfache "Knipsmaschine", die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte), und damit habe ich dann eben angefangen zu photographieren.
Bei mir war es genau umgekehrt: Ich unternahm schon eine Zeitlang Touren in der Natur und blickte neidisch auf die ersten Dias meines Wanderkumpels. So entstand bei mir das Bedürfnis, auch ein paar Erinnerungsstücke unserer oder meiner Ausflüge allein zu erstellen. Zunächst lieh ich mir dafür eine 28mm-Nikon-Kompaktsucherkamera bei meiner Partnerin aus. Aber damit erging es mir bald wie Dir, Miri:

Zitat: Miri hat den Farbfilm vergessen 28.03.25, 15:37Doch weil die so einiges nicht wirklich gut konnte, habe ich mir dann eine gekauft, die eben das konnte, was ich wollte. LG Mirjam

Ich sah weiterhin die Dias meines Kumpels an und wollte daraufhin auch mehr Brennweiten verfügbar haben. Also kaufte ich mir zunächst eine kompakte Reisezoomkamera von Olympus. Da man bei dieser aber die Belichtung nicht manuell korrigieren konnte, entstanden leider auch fehlbelichtete Aufnahmen. Und so hielt ich schon bald meine erste Spiegelreflexkamera in Händen.

Heute besitze ich immer noch Kameras zum Fotografieren, aber auch solche als Sammlerstücke. Oder anders ausgedrückt: Im Fotoalltag bin ich mit einem soliden Toyota wie bspw. mit meiner Panasonic Lumix G9 unterwegs, während zwei etwas ältere Maserati meistens in der Garage stehen und nur ab und zu ausgeführt werden, dann aber mit viel Genuss.
30.03.25, 23:28
Zitat: Miri hat den Farbfilm vergessen 28.03.25, 15:37Aber mal zurück zur Ausgangsfrage, und damit zu meinen Anfängen: Bei mir war zuerst die Kamera da (eine einfache "Knipsmaschine", die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte), und damit habe ich dann eben angefangen zu photographieren.
Bei mir war es genau umgekehrt: Ich unternahm schon eine Zeitlang Touren in der Natur und blickte neidisch auf die ersten Dias meines Wanderkumpels. So entstand bei mir das Bedürfnis, auch ein paar Erinnerungsstücke unserer oder meiner Ausflüge allein zu erstellen. Zunächst lieh ich mir dafür eine 28mm-Nikon-Kompaktsucherkamera bei meiner Partnerin aus. Aber damit erging es mir bald wie Dir, Miri:

Zitat: Miri hat den Farbfilm vergessen 28.03.25, 15:37Doch weil die so einiges nicht wirklich gut konnte, habe ich mir dann eine gekauft, die eben das konnte, was ich wollte. LG Mirjam

Ich sah weiterhin die Dias meines Kumpels an und wollte daraufhin auch mehr Brennweiten verfügbar haben. Also kaufte ich mir zunächst eine kompakte Reisezoomkamera von Olympus. Da man bei dieser aber die Belichtung nicht manuell korrigieren konnte, entstanden leider auch fehlbelichtete Aufnahmen. Und so hielt ich schon bald meine erste Spiegelreflexkamera in Händen.

Heute besitze ich immer noch Kameras zum Fotografieren, aber auch solche als Sammlerstücke. Oder anders ausgedrückt: Im Fotoalltag bin ich mit einem soliden Toyota wie bspw. mit meiner Panasonic Lumix G9 unterwegs, während zwei etwas ältere Maserati meistens in der Garage stehen und nur ab und zu ausgeführt werden, dann aber mit viel Genuss.
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Tom Mai

KI-Bilder abwählen?

Zitat: NikoVS 29.03.25, 17:49Zitat: Pik Sibbe 29.03.25, 01:12Zitat: N. Nescio 24.03.25, 10:51Wenn du präziser denkst, werden deine Beiträge weniger pauschalierungen, sondern konkreter.
Man muss sich gründlich mit einem Thema befassen, dann werden Aussagen treffsicher. Sich immer fragen, ob es wirklich so ist, wie man glaubt. Aussagen unüberlegt zu treffen, nur um Reaktionen darauf zu provozieren, bringt die Allgemeinheit selten weiter. Kritisches Denken ist nicht unbedingt Kritik zu üben, sondern sich immer selbst kritisch zu hinterfragen.

Ja, kluge und weise Worte Deinerseits, ganz ehrlich. Ein interessantes Mindset. Aber provozieren wollte ich hier niemanden.


Dieter, lass dich von ihm nicht verarschen. Er meint es so, kann es aber nicht! ;)


Na, immerhin kassierte Gusti bislang 8 Likes für seine Wortmeldung #87. Offenbar hat er den Nerv der meisten Teilnehmer hier getroffen.
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Pik Sibbe

Änderungsarbeiten am Bild bei der Schneiderin-pro&contra.

Zitat: Pik Sibbe 23.03.25, 12:44Zitat: Manfred Wenzel 23.03.25, 11:28Regeln gezielt abzulehnen macht doch genauso wenig Sinn wie diese dogmatisch anzuwenden. Die entscheidende Frage ist: wann wirkt was wie ?! und nicht: was ist richtig oder falsch bzw gut oder schlecht ?
Sehe ich auch so, denn es kommt doch sehr stark auf das Motiv an. Bspw. für Street gelten andere Empfehlungen als bspw. für Landschaftsfotografie. Wobei ich persönlich sogar noch weiter gehen würde, also dass Bildaufbau und -gestaltung jedes Mal eine Einzelfallentscheidung sind, eben konkret abhängig vom Motiv und dessen Umgebung.


Und ich würde im konkreten Fall sogar noch weiter gehen. Bilder machen - nicht nur darüber schreiben. Und zeigen. Du weißt schon! ;))
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Pik Sibbe

Wie fandet Ihr eigentlich den Weg in die FC?

Zitat: Pixelpiet 20.03.25, 13:47Zitat: Michael L. aus K. 19.03.25, 13:53Hihi, meine erste private Digitalkamera 1998 war hochwertig, sauteuer - und sauschlecht, nach heutigen Maßstäben.
Nur kurz OT, aber in den 1990ern spielte sich digitalfotografisch schon eine ganze Menge ab, wenn auch Anfangs noch viele Stilvideokameras den Markt beherschten ;-)
Wer sich da mal einen, ganz sicher nicht vollständigen, Überblick verschaffen will ...
https://www.flickr.com/photos/maoby/alb ... 9702253302


Danke für den Link. Weiters wäre es interessant, einmal mehr von den 90er-Digitalbildern zu sehen. Und so schlecht finde ich die Qualität gar nicht, die Michael L. uns zeigt. Das Bild ist ausreichend scharf und durch seine zurückhaltenden Farben und Kontraste lässt es noch eine Menge Spielraum beim Aufhübschen in PS, LR u. Co. zu. Dann sollte der Unterschied zu dem heutigem Standard nicht gleich ganz so stark ins Auge stechen, sofern man sie in einer auflösungskonformen Größe zeigt oder ausdruckt. Und etwas Geschick und Erfahrung mit Bildnachbearbeitung hat.

Was mich seinerzeit noch lange abgeschreckt hat, früher in die Digitalfotografie einzusteigen, sind die sündhauft teuren Speicherkarten damals und ihre doch sehr niedrige Speicherkapazität.

Es freut mich, dass diese Runde auch genutzt wird, um sich über den Einstieg in die Digitalfotografie auszutauschen. Eine nette Themenerweiterung! :-)

Und doch hängt das irgendwie auch zusammen mit dem Titel dieses Threads, denn ich denke, es ist kein Zufall, dass die Gründerjahre der FC sich in etwa mit den Jahren decken, als die ersten Hobbyfotografen auf Digitalfotografie umstiegen bzw. die Kameraangebote allmählich auch im Konsumerbereich attraktiver wurden. Digitalbilder ließen sich eben gleich ohne größeren Umweg im Vergleich zu analogen Bildern in so eine Fotocommunity hochladen.
20.03.25, 23:39
Zitat: Pixelpiet 20.03.25, 13:47Zitat: Michael L. aus K. 19.03.25, 13:53Hihi, meine erste private Digitalkamera 1998 war hochwertig, sauteuer - und sauschlecht, nach heutigen Maßstäben.
Nur kurz OT, aber in den 1990ern spielte sich digitalfotografisch schon eine ganze Menge ab, wenn auch Anfangs noch viele Stilvideokameras den Markt beherschten ;-)
Wer sich da mal einen, ganz sicher nicht vollständigen, Überblick verschaffen will ...
https://www.flickr.com/photos/maoby/alb ... 9702253302


Danke für den Link. Weiters wäre es interessant, einmal mehr von den 90er-Digitalbildern zu sehen. Und so schlecht finde ich die Qualität gar nicht, die Michael L. uns zeigt. Das Bild ist ausreichend scharf und durch seine zurückhaltenden Farben und Kontraste lässt es noch eine Menge Spielraum beim Aufhübschen in PS, LR u. Co. zu. Dann sollte der Unterschied zu dem heutigem Standard nicht gleich ganz so stark ins Auge stechen, sofern man sie in einer auflösungskonformen Größe zeigt oder ausdruckt. Und etwas Geschick und Erfahrung mit Bildnachbearbeitung hat.

Was mich seinerzeit noch lange abgeschreckt hat, früher in die Digitalfotografie einzusteigen, sind die sündhauft teuren Speicherkarten damals und ihre doch sehr niedrige Speicherkapazität.

Es freut mich, dass diese Runde auch genutzt wird, um sich über den Einstieg in die Digitalfotografie auszutauschen. Eine nette Themenerweiterung! :-)

Und doch hängt das irgendwie auch zusammen mit dem Titel dieses Threads, denn ich denke, es ist kein Zufall, dass die Gründerjahre der FC sich in etwa mit den Jahren decken, als die ersten Hobbyfotografen auf Digitalfotografie umstiegen bzw. die Kameraangebote allmählich auch im Konsumerbereich attraktiver wurden. Digitalbilder ließen sich eben gleich ohne größeren Umweg im Vergleich zu analogen Bildern in so eine Fotocommunity hochladen.
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felixfoto01

Bilderbesprechung: Mysteries of the ordinary - Eggleston

Zitat: felixfoto01 12.03.25, 21:26denn in seinen frühen Arbeiten sehe ich sehr wohl Autorenschaft

Wenn man das Konzept von Klaus Honnef zur Autorenfotografie zugrunde legt (der es erfunden haben will), ist das Wichtigste am Fotoautor der "Habitus". Man könnte jetzt ja auf den Gedanken kommen, dass es auch ein Habitus ist, wenn man versucht, den nachvollziehbaren Habitus aus den Bildern zu eliminieren. Also: selbst ein Autor, der so tut, als wäre er kein Autor, wird gerade dadurch zum Autor.

Interessant vielleicht auch der Blick auf Barthes "Tod des Autors" aus den 60er-Jahren. Barthes unterscheidet hier (bei literarischen Autoren), ich glaube, unter dem Eindruck des Nouveau Romans, zwischen Autor und Schreiber. Während der Autor einfach gesagt Herr über seinen Text ist und eine Message hat, liefert der Schreiber nur noch das Rohmaterial und überlässt es dem Leser (der nicht zwangsläufig identisch ist mit dem physischen Leser, sondern ein ideales Konstrukt), die Geschichte aus dem Geschilderten zusammenzubauen.

Die Postmoderne hat das (ähnlich wie die Autorenfotografie) vereinfacht zu: Der Text entsteht im Leser und der Autor hat gar nichts zu sagen, woraus dann die Vulgärversion geworden ist: Jeder kann in Kunst das sehen, was er will (was dann wiederum viele Künstler übernommen haben -- ich halte das für Kommunikationsinkompetenz, nur so am Rande). Möglicherweise hat Winogrand versucht, eine Art fotografischer Schreiber zu werden, nur Fragmente zu sammeln, die ein idealer Betrachter dann wieder zusammensetzen könnte. Von ihm ist mir besonders der Spruch in Erinnerung, dass er fotografiert, um zu sehen, wie die Dinge fotografiert aussehen. Das deutet irgendwie schon in eine solche Richtung. Jedenfalls nicht dorthin, beeindruckende Einzelbilder herzustellen, die ein Szarkowski ins Museum hängt. Kunst ist eben oftmals ein Befreiungsprozess von äußeren Erwartungen, und für vieles, was man machen kann oder will, muss man auch erst einmal den Mut sammeln.

Danke für den Link, habe es leider noch nicht geschafft, durchzuschauen.
19.03.25, 15:46
Zitat: felixfoto01 12.03.25, 21:26denn in seinen frühen Arbeiten sehe ich sehr wohl Autorenschaft

Wenn man das Konzept von Klaus Honnef zur Autorenfotografie zugrunde legt (der es erfunden haben will), ist das Wichtigste am Fotoautor der "Habitus". Man könnte jetzt ja auf den Gedanken kommen, dass es auch ein Habitus ist, wenn man versucht, den nachvollziehbaren Habitus aus den Bildern zu eliminieren. Also: selbst ein Autor, der so tut, als wäre er kein Autor, wird gerade dadurch zum Autor.

Interessant vielleicht auch der Blick auf Barthes "Tod des Autors" aus den 60er-Jahren. Barthes unterscheidet hier (bei literarischen Autoren), ich glaube, unter dem Eindruck des Nouveau Romans, zwischen Autor und Schreiber. Während der Autor einfach gesagt Herr über seinen Text ist und eine Message hat, liefert der Schreiber nur noch das Rohmaterial und überlässt es dem Leser (der nicht zwangsläufig identisch ist mit dem physischen Leser, sondern ein ideales Konstrukt), die Geschichte aus dem Geschilderten zusammenzubauen.

Die Postmoderne hat das (ähnlich wie die Autorenfotografie) vereinfacht zu: Der Text entsteht im Leser und der Autor hat gar nichts zu sagen, woraus dann die Vulgärversion geworden ist: Jeder kann in Kunst das sehen, was er will (was dann wiederum viele Künstler übernommen haben -- ich halte das für Kommunikationsinkompetenz, nur so am Rande). Möglicherweise hat Winogrand versucht, eine Art fotografischer Schreiber zu werden, nur Fragmente zu sammeln, die ein idealer Betrachter dann wieder zusammensetzen könnte. Von ihm ist mir besonders der Spruch in Erinnerung, dass er fotografiert, um zu sehen, wie die Dinge fotografiert aussehen. Das deutet irgendwie schon in eine solche Richtung. Jedenfalls nicht dorthin, beeindruckende Einzelbilder herzustellen, die ein Szarkowski ins Museum hängt. Kunst ist eben oftmals ein Befreiungsprozess von äußeren Erwartungen, und für vieles, was man machen kann oder will, muss man auch erst einmal den Mut sammeln.

Danke für den Link, habe es leider noch nicht geschafft, durchzuschauen.
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