Urheberrecht, Modelrelease, Agenturverträge – hier geht es um alle Rechtsfragen, die einem Fotografen begegnen können. Diskutier mit und erhaltet wertvolle Tipps von anderen Mitgliedern. (Keine verbindliche Rechtsberatung!)
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Pasha

Firma mit mehreren Leuten gründen

Also wenn Du fotografierstund die Bilder verkaufen willst ist die Handwerkskammer zuständig.
Willst Du nur Handel betreiben ist die IHK zuständig.
Weiterhin für einen GbR Vertrag bzw. auch Beratung bitte einen Anwalt aufsuchen. Der macht euch dann die Verträge.
Natürlich gegen Gebühr. Dan klären wegen Firmenbankkonto. Wer bekommt welche Vollmacht ?
Und immer ein Elternteil mitzunehmen. Weil die haften falls das schief gehen sollte.

Aber aus Erfahrung kann ich euch sagen: Kumperei ist Lumperei ! Am Anfang ist alles schön und super. Nach einiger zeit liegen deine Freunde im Schwimmbad und du bist am arbeiten o.ä. Schon ist der erste Streit programmiert ! Oder dein Freund hebt mal eben Geld ab vom Firmenkonto weil er ein neues Handy wollte usw.usw...

Wenn, dann setzt euch alle mit allen Eltern zusammen und besprecht die Situation.
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Ehemaliges Mitglied

Gewerbliche Drohnennutzung

Zitat: FBothe 26.04.20, 22:33Und was soll das mit einem Gewerbe zu tun haben?
Weil es ein Unterschied ist, ob eine Drohne gewerblich oder privat genutzt wird.
Ich bin aber beruhigt, dass mein Fall anscheinend nicht gewerblich ist.
"Die Tätigkeit, der im Rahmen des Gewerbebetriebs nachgegangen wird, muss von einer Planmäßigkeit und gewissen Dauerhaftigkeit gekennzeichnet sein. Dies bedeutet, dass bloß gelegentliche oder gar einmalige Tätigkeiten nicht vom Gewerbebegriff erfasst werden. Die zeitliche Komponente der Dauerhaftigkeit meint, dass der Gewerbetreibende mit einer entsprechenden Absicht wiederholt und mit Regelmäßigkeit Geschäfte tätigt."
https://www.juraforum.de/lexikon/gewerbe
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Johannes Röhnelt

Frage zur neuen Ausschüttungspraxis der VG Bild-Kunst

Zitat: britta.wegener 18.02.20, 11:30Allgemein habe ich den Eindruck das die VG KunstBild seit einigen Jahren immer mehr die "Kleinen" benachteiligt bei der Verteilung. Hierfür brauchte es eigentlich eine neue Verwertungsgesellschaft. Was ich echt nervig finde ist, das in den letzten Jahren immer wieder die Ausschüttungstermine in letzter Sekunde verschoben werden, oft mit der Begründung von neuer Software. Keine Firmae, kein Konzern kann es sich leisten jahrelang lahmgelegt zu sein nur weil es neue Software gibt. Da scheint eine Menge Inkompetentenz versammelt zu sein vom Vorstand bis hin zu der IT-Firma.
Hallo Britta, Dein Eindruck kann richtig sein, zumindest was die Mitglieder der Berufsgruppe I (Bildende Künstler) angeht, z. B. weil diese außer der eigenen Homepage keine anderen Internetpräsentationen mehr für die Beteiligung an der Ausschüttung der Privatkopievergütung (siehe PS in Beitrag 1) melden können.

Die Informationpolitik der VG hat sich aber durch die News-Seite und die Newsletter verbessert. Siehe z.B.: http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/news.html

Wichtig ist dort der Hinweis auf den Termin für den Meldeschluss. In diesem Jahr ist das der 30. Juni 2020.

Mich interessiert außerdem der Punkt "Verteilungsprojekt Kunst und Bild im Jahr 2020". Zitat: "Es setzte sich die Erkenntnis durch, dass Handlungsbedarf besteht, der in den Berufsgruppenversammlungen am 22. April in Bonn diskutiert werden soll." Da bin ich gespannt.

Und siehe auch "Änderungen des Verteilungsplans". Zitat unter "weiterlesen": "Die Mindestgutschrift pro Ausschüttung wurde von EUR 5,- auf EUR 1,- herabgesetzt. EUR 1,- pro Jahr! Und für die eigene Homepage gibt es eine pauschale Ausschüttung, "die sich zwischen EUR 10,- und EUR 15,- pro Jahr belaufen dürfte."

Da sieht man um welche Beträge es bei der Ausschüttung an die "Kleinen" geht ;-). Einen Vorstellung, mit wieviel EUR im Vergleich dazu ein "Großer" pro Jahr rechnen kann, habe ich nicht. Mein Vorschlag, lasst doch die Ausschüttung - auch an die "Großen" - ganz sein und gebt alles der Stiftung Sozialwerk: https://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/ ... lwerk.html.

Aber ich glaub, das wird die FDP nicht wollen ;-).

Schöne Karnevalstage, wo immer Du auch sein magst.

MfG
Johannes
22.02.20, 21:03
Zitat: britta.wegener 18.02.20, 11:30Allgemein habe ich den Eindruck das die VG KunstBild seit einigen Jahren immer mehr die "Kleinen" benachteiligt bei der Verteilung. Hierfür brauchte es eigentlich eine neue Verwertungsgesellschaft. Was ich echt nervig finde ist, das in den letzten Jahren immer wieder die Ausschüttungstermine in letzter Sekunde verschoben werden, oft mit der Begründung von neuer Software. Keine Firmae, kein Konzern kann es sich leisten jahrelang lahmgelegt zu sein nur weil es neue Software gibt. Da scheint eine Menge Inkompetentenz versammelt zu sein vom Vorstand bis hin zu der IT-Firma.
Hallo Britta, Dein Eindruck kann richtig sein, zumindest was die Mitglieder der Berufsgruppe I (Bildende Künstler) angeht, z. B. weil diese außer der eigenen Homepage keine anderen Internetpräsentationen mehr für die Beteiligung an der Ausschüttung der Privatkopievergütung (siehe PS in Beitrag 1) melden können.

Die Informationpolitik der VG hat sich aber durch die News-Seite und die Newsletter verbessert. Siehe z.B.: http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/news.html

Wichtig ist dort der Hinweis auf den Termin für den Meldeschluss. In diesem Jahr ist das der 30. Juni 2020.

Mich interessiert außerdem der Punkt "Verteilungsprojekt Kunst und Bild im Jahr 2020". Zitat: "Es setzte sich die Erkenntnis durch, dass Handlungsbedarf besteht, der in den Berufsgruppenversammlungen am 22. April in Bonn diskutiert werden soll." Da bin ich gespannt.

Und siehe auch "Änderungen des Verteilungsplans". Zitat unter "weiterlesen": "Die Mindestgutschrift pro Ausschüttung wurde von EUR 5,- auf EUR 1,- herabgesetzt. EUR 1,- pro Jahr! Und für die eigene Homepage gibt es eine pauschale Ausschüttung, "die sich zwischen EUR 10,- und EUR 15,- pro Jahr belaufen dürfte."

Da sieht man um welche Beträge es bei der Ausschüttung an die "Kleinen" geht ;-). Einen Vorstellung, mit wieviel EUR im Vergleich dazu ein "Großer" pro Jahr rechnen kann, habe ich nicht. Mein Vorschlag, lasst doch die Ausschüttung - auch an die "Großen" - ganz sein und gebt alles der Stiftung Sozialwerk: https://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/ ... lwerk.html.

Aber ich glaub, das wird die FDP nicht wollen ;-).

Schöne Karnevalstage, wo immer Du auch sein magst.

MfG
Johannes
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m5577

Nutzungsrechte

Zitat: Michael B. Rehders 30.01.20, 19:34Zitat: Hermann Klecker 25.01.20, 21:47Viele Fotografen sehen das nicht so gern ein. Es gab schon welche, die in ihren AGB §60 ausgeschlossen haben, was sicherlich gewagt sein dürfte.
Das verstehe ich im Falle einer Hochzeitsfotografie nicht - zumindest nicht, wenn dem Brautpaar die Bildwerke als Digitaldateien zu Verfügung gestellt werden.
Es ist doch allgemein üblich, dass Brautpaare auch auf Social-Media-Plattformen Bilder von ihrer Hochzeit zeigen.
Dass das mit dem Fotografen (vorab) geklärt werden sollte, versteht sich von selbst.


Ich verstehe auch nicht, dass viele Fotografen sich da blöd anstellen. Es ist, wie Johannes es schreibt. Für z.B. Fotos zu Danksagungen.
Social Media geht nicht so pauschal, aber in einer Gruppe mit (echten) Freunden und Verwandten oder auch in einem Facebook-Profil mit entsprechend eingeschränkter Sichtbarkeit.
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f3nnek

Filmen auf öffentlichen Konzerten für privaten Gebrauch

Zur Frage nach dem privaten Gebrauch hier auf die Schnelle ein Beitrag , den ich vor vielen Jahren im Usenet gepostet habe:

Auffuehrungen oder Vorfuehrungen eines urheberrechtlich
geschuetzten Werkes duerfen ohne Erlaubnis der Rechteinhaber
nicht einmal fuer den privaten Gebrauch gefilmt werden.

siehe Par 53 (7) UrhG
Die Aufnahme oeffentlicher Vortraege, Auffuehrungen oder
Vorfuehrungen eines Werkes auf Bild- oder Tontraeger, die
Ausfuehrung von Plaenen und Entwuerfen zu Werken der
bildenden Kuenste und der Nachbau eines Werkes der
Baukunst sind stets nur mit Einwilligung
des Berechtigten zulaessig.

Wenn die Werke nicht mehr urheberrechtlich geschuetzt sind,
ist zu beruecksichtigen, dass die Interpreten Leistungsschutz
fuer ausuebende Kuenstler geniessen (Par 73 ff UrhG).

Fraglich ist aber, ob damit auch das Aufnehmen fuer den
Privatgebrauch verhindert werden kann.

Damit keine Missverstaendnisse entstehen: Fernsehsendungen
duerfen fuer den privaten Gebrauch aufgezeichnet werden.

MfG
Johannes
http://www.schmunzelkunst.de


PS: Das gilt nicht nur für Konzertsäle, sondern auch für das Filmen urheberrechtlich geschützter Vorführungen auf öffentlichen Plätzen, was zum Glück kaum jemand weiß ;-). Es gilt aber nicht für Einzelbilder, denn Bild- und Tonträger sind lt. § 16 (2) UrhG Vorrichtungen zur wiederholbaren Wiedergabe von Bild- oder Tonfolgen.
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