Misme


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Auf den Tribünen und den Rängen,

Jungfüchse sich zusammendrängen,
Die Menge schon zum Platze drängt,
Durch jede enge Pforte zwängt,
Mit hohen Augenbrauen zu sitzen,
Aufregung pur schon auszuschwitzen,
Der Alten Schauspiel woll´n sie sehn,
Von Kampfestechnik was verstehn,
Wenn´s zu gefährlich wird, verschwinden,
Sich durch Hecken, Tore winden.

Wenn´s zu gefährlich wird, verschwinden,
Wenn´s zu gefährlich wird, verschwinden,
Misme


Noch sitzen alle froh vereint,
Mal checken, wo sitzt Freund, wo Feind?

Ganz herzlichen Dank an Ulrich-Guhl-Naturfotografie für diesen wunderbaren Vers!

Der Fuchs ist ein geheimnisvolles Tier,
mal ist er dort mal ist er hier.
Wo weiß man nicht so genau, er ist zu schlau,
sich zu verraten und riecht den Braten,
dem wir ihm stellen.
Zu oft ward er verraten mit einem Braten,
der Kugeln spuckt und Blei,
dann ist es mit ihm vorbei.
Mit Fallen, Gift und Fuchsjagdhunden
wird der arme Kerl geschunden.
Die Meute unermüdlich jagt und ihn zu Tode plagt.
Tritt er in eine Falle rein so kostet es sein Leben,
wenn er Glück hat nur das Bein,
das muss doch nicht sein.
Vor nicht so langen Tagen strömte Gift in seinen Bau.
Das konnte er nicht vertragen und starb,
mit ihm Gevatter Grimm, der war auch oft mit drin.
Der junge Jägersmann legt gerne auf ihn an,
so sehen ob er auch trefflich schießen kann.
Der Bauer ihm das Huhn nicht gönnt,
bei diesen Preisen will er es selbst verspeisen.
Und die Geschichte ist noch lang und macht mich krank.
Es bilden sich Vereine zum Schutz von Fuchs und Co.
Doch wo ist seine Lobby, die ihm Bestand gewährt.
Ich sehe keine und das ist grundverkehrt.
Kein Ministerium, Kein BUND das sinnlose Töten verwehrt,
und das ist grundverkehrt.
Wo sitzt der Feind, wo sitzt der Freund stellst du die bange Frage.
Wir können nur hoffen lebt er noch lange Tage.
Ob in Berlin ob anderswo, wir alle wären recht froh.
Vielleicht hilft ein Bild, ein Foto fein,
dann sollte viel geholfen sein.

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