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Folke Olesen


Pro Mitglied, Stutensee (bei Karlsruhe)

Wind und Sand

Bei meinem letzten Aufenthalt in der Forschungsstation Gobabeb in der Namib kam immer wieder kräftiger Wind auf. In der untergehenden Sonne sieht man immer wieder neue Strukturen, manchmal werden durch den fliegenden Sand sogar größere Wirbel nachgezeichnet.

Wegen der Nachfrage von Antja, wie das Gras auf den Dünen wachsen kann hier eine Erklärung dazu:
Das Gras in der Namib kann mitten im Sand wachsen, weil Nebel vom Atlantik in die Wüste zieht. Ein großer Grasbüschel kann mehr als 10 Liter Wasser in einer Nebelnacht aus der Luft "fächeln".
Die Nebelbildung geht so: Der Atlantik am Wendekreis ist genrell warm, so dass viel Wasser verdunstet. Vor der Küste Namibias strömt kaltes Wasser (im Sommer nur knapp über 20 Grad) mit dem Benguelastom nach Norden. Dort kühlt sich die Luft ab und es bildet sich Nebel. In der Nacht ist die Wüste auch kühl und der Nebel kann tief ins Land ziehen. Am Tag wird er von der Sonne schnell vertrieben.
Nicht nur Pflanzen, auch Tiere nutzen das. Käfer stehen nachts mit dem Kopf bergab auf den Dünen im Wind. Dabei setzten sich Nebeltropfen auf den Flügeldecken ab, laufen nach vorne und werden getrunken. Gefährlich für die Käfer: Bei Tag sind sie eine beliebte Wasserquelle für andere Tiere

... Objektiv und Kamera haben das "Abenteuer" überlebt.

Gobabeb Wüsten-Forschungs-Station
Gobabeb Wüsten-Forschungs-Station
Folke Olesen

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Exif

Kamera NIKON D5000
Objektiv ---
Blende 10
Belichtungszeit 1/320
Brennweite 70.0 mm
ISO 200

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