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think twice

Der/Die AutoriIn schreibt: "Absurditäten, skuriles"

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- Was sehe ich?
- Was löst das Bild in mir aus?
- Wie verstehe ich das Bild?
- Welche Aspekte im Bild sprechen mich besonders an?

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Kommentare 60

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora 3.0 - Bildbesprechung intensiv 10. Oktober 2021, 9:11

    Die Diskussion hier ist nun beendet, Agora wird unter dem folgenden Bild fortgesetzt:
    Wieviel Farbe verdient ein Mensch?
    Wieviel Farbe verdient ein Mensch?
    Agora 3.0 - Bildbesprechung intensiv
  • Agora 3.0 - Bildbesprechung intensiv 10. Oktober 2021, 9:11

    jschwarz953 schreibt: “Nein, es handelt sich nicht um ein Hochzeitsfoto und auch nicht um einen Schnappschuss während einer Hochzeit. Das Bild ist gestellt und soll meine ganz eigene gespaltene Beziehung zu solchen Feierlichkeiten darstellen. Und genau wie der Kollege bereits erwähnte: Ich wollte etwas zeigen, was neu ist und was verstört, quasi polarisiert.
    Die drei Diagonalen sind absichtlich gewählt, um etwas Dynamik mit herein zu bringen. Das befreundete Hobby-Modell ist übrigens über 50.

    Vielen Dank für eure Kommentare, die mir Anregung sind, mich weiter zu verbessern!”
  • jundi 9. Oktober 2021, 18:42

    Meine Hochachtung vor den Autoren, denen zu diesem Foto regelrechte Rezensionen einfallen.
    Außer, dass es technisch in jeder Hinsicht mißlungen  und leider nichtssagend ist, fällt mir nix ein.
    VG jundi
    • Gerd Scheel 9. Oktober 2021, 19:21

      Na, da morgen schon die Aufklärung kommt,
      hier äußerst du ja wenigstens Hochachtung
      und dadurch plus Meinung ist
      es schon mehr als beim Schaf. ;)
    • Gerhard Körsgen 9. Oktober 2021, 19:37

      jundi :Gesichtsausdruck, Körperhaltung und das wichtigste Accessoire kann man recht gut erkennen.
      Insofern kann es technisch nicht SOO schlecht sein.
      Das "Nichtssagende" sagt hier einigen aber viel.
      Insofern auch von mir "Hochachtung vor den Autoren...", aber vom entgegengesetzten Ende des visuellen Spektrums, dem Gegensatz zu deinem.
  • Gerd Scheel 7. Oktober 2021, 17:38

    "Was sehe ich?
    Was löst das Bild in mir aus?
    Wie verstehe ich das Bild?
    Welche Aspekte im Bild sprechen mich an?"
  • Matthias von Schramm 7. Oktober 2021, 15:34

    Mal so ganz nebenbei, weil es sich unter diesem Bild häuft. Ich finde die Spekulationen über das Verhältnis zwischen der hier evtl. abgebildeten Braut und ihrem Bräutigam ziemlich unangebracht. Das ein Foto Phantasien in Gang setzt, verstehe ich zwar - ich gehe aber immer bei einer Hochzeit ohne Hintergrundwissen davon aus, dass man aus gutem Grund zusammenkommt und diesen Schritt geht. Ich wüsste nicht, was dieses Posieren mit dem Schwert darauf irgendeinen möglicher Weise sogar negativen Einfluss haben sollte. Auch finde ich Spekulationen über den Zustand von Beziehungen, die man nicht kennt, nicht lustig.

    Jetzt weiss ich aber wieder, was ich an diesen Hochzeiten nicht mag. Es ist ein solches Publikum auf solchen Feiern.
    • Matthias von Schramm 9. Oktober 2021, 12:37

      Ich finde hier ist gar nichts schwer einzuschätzen, insbesondere dann wenn man schon länger hier kommentiert hat. Wenn Deine Fragen bislang vergeblich beantwortet wurden und es niemanden gelungen ist, dass es Dir eine schlüssige Erklärung liefert, dann bedaure ich das. Vermutlich gehen hier auch die Vorstellungen von unbeschwertem Herumalbern sehr auseinander - ehrlich gesagt macht mich Deine Reaktion eher sprachlos - weshalb ich von meiner Seite das an dieser Stelle auch beenden werde.
    • Mittelosteuropa-Entdecker 9. Oktober 2021, 13:29

      Meistens begründe ich Kritik, aber letztendlich ist diese Community eben Freizeit für mich. Vielleicht resultieren meine gelegentlichen Provokationen auch daraus, dass die echten Probleme der Welt hierzulande oft von mehr oder weniger ehrlich gemeinter Political Correctness übertönt werden.
      Was wäre eine normale Reaktion beziehungsweise will ich überhaupt normal sein?
    • Clara Hase 9. Oktober 2021, 13:56

      wir wissen ja nicht einmal ob es nur die Darstellung einer Hochzeit sein soll, oder tatsächlich eine war.
      Auf jeden Fall machte der Baum mit seinen Schatten arge Schwierigkeiten. Das Schwert hat ihn noch im unteren Drittel.
      Auch wenn man kein Hochzeitsfotograf ist, war sicher jeder schon mal auf einer- das bringt die Erinnerungen an dies oder das ins Rollen.
      Bevor Helmut Schmidt seine kleinen auch mal bissigen Kommentare hervorstieß, kaute er die Worte gründlich durch.
    • Mittelosteuropa-Entdecker 10. Oktober 2021, 8:44

      Trotzdem lag Helmut Schmidt manchmal ganz schön daneben, die Umwelt im Sinne von Natur(gesetzen) nahm er beispielsweise kaum ernst.
  • H.Brunner 6. Oktober 2021, 14:05

    Das Bild ist unscharf. Besonders beim Dekollete kann man nicht erkennen was es sein soll. Es fehlt an Kontrast zwischen Braut und Hintergrund. Oben ist mir zu viel Luft und der starke Ast vom Baum lenkt vom Bild ab. Insgesamt kein gutes Bild, mit zweifelhafter Aussage. Man kann nur vermuten was der Fotograf damit aussagen will.
    Für mich gibt es zwei Versionen:  
    1. Die Frau hat das Schwert in der Hand und ist auf dem Weg eine große Hochzeitstorte anzuschneiden aber dazu passt der Gesichtsausdruck nicht.
    2. Der Mann hat die Braut sitzen lassen und ist nicht am Traualtar erschienen und sie macht sich auf den Weg um sich zu rächen.
  • kmh 6. Oktober 2021, 11:50

    Ich bleibe bei meiner ersten Assoziation. Das Bild erinnert mich sofort an den Film "Kill Bill" mit dem Song "Bang Bang". Dort wird die Braut  niedergemetzelt und rächt sich mit dem Schwert.
  • Gardin 6. Oktober 2021, 10:05

    Ich überlege gerade, wann wurde das Foto gemacht? Man kann es eigentlich an nichts richtig festmachen. Kleidung? Umgebung? Könnte gestern, aber auch vor 20 Jahren gewesen sein.
  • Eva B. 5. Oktober 2021, 23:32

    Es gibt ein sehr lustiges playstation Spiel. Litten big Planet. Da ist man ein Strickmännchen, dass man, völlig ohne Grund, unterschiedlich anziehen kann. Außerdem kann man sich mit verschiedenen Accessoires ausstatten. Mein Lieblingsoutfit in dem Spiel: ein weißes Kleid und eine Bratpfanne in der Hand. Einfach weil es geht. Daran muss ich denken, bei dem Bild oben. Absurd, ja.
    Für mich nix halbes und nix ganzes. Wenn es wirklich darum geht, dass die Braut ihr Hobby mit aufs Bild bringen möchte, dann doch lieber ein wirklich cooles Foto. Mit cooler Pose. Vielleicht sogar in der entsprechenden kampfsportumgebung. Sodass das Kleid das ,Absurde ' ist, und nicht das Schwert.
    Hier fehlt mir eine Verbindung.
    Als witzig geht eesfür mich auch nicht so richtig durch. Ich weiß nicht, was das schwert/die Pose/der Gesichtsausdruck sagen wollen. Das ,Schwert als ,Abwehr' gegen den Bräutigam wäre mir auch etwas zu platt. Dann vielleicht doch lieber eine Bratpfanne ;)
    Handwerklich sicherlich eine gute Aufnahme. Mich erreicht es leider nicht so richtig. Sollte es eine echte Braut und kein Modell sein, ist jedoch das wichtigste, dass ihr das Bild gefällt bzw. sie sich selbst auf dem Bild mag und erkennt. Wenn das mit dem Schwert so der Fall ist, dann ist es genau so richtig, wie es ist.
  • fotobücher 5. Oktober 2021, 20:22

    Ich sehe eine Frau in einem Brautkleid, die ein Katanaschwert in der Hand hält. Sie scheint in einem großen Garten oder Park zu stehen. Ihr Blick ist bestimmt. Mir fällt es schwer hier noch mehr in den Blick zu deuten, was dort auch wirklich ist.
    Mir kommt der Film "Kill Bill" in den Sinn.
    Das Bild ist einerseits offensichtlich provokant - nimmt man das Kleid als ernstzunehmenden Hinweis auf das Ereignis Hochzeit, ist ein Schwert nicht das, was man erwarten würde. Gleichzeitig der nicht wirklich subtile Titel "think twice" - was könnte so eine Braut wohl mit dem Schwert tun - und wem könnte sie etwas damit tun. Möglicherweise werden manchen Betrachtern sofort Gedanken an "entmannen" in den Sinn geraten - aber ich intrpretiere hier möglicherweise mehr ins Bild, als dort ist. Für mich ist es ein Foto, das mich zum Schmunzeln bringt, denn das Schwert ist ein unerwartetes Element - ein Stück Humor, der durch das "Absurditäten, skuriles" des Untertextes wirkt. Gut gemacht und danke für`s zeigen.
  • Karl-Tröstl 5. Oktober 2021, 18:12

    Tja auch wenn die Braut leidenschaftliche Fechterin ist, finde ich, hat eine Waffe, noch dazu ein Harakiri - Samurai-Schwert auf einem Hochzeitsfoto nichts zu suchen. Außerdem geht es auf dem Bild nicht um den Sport, sondern um Hochzeit. Bei so einer Braut, sagt das Bild gegenüber dem Bräutigam aus: "Hände weg, von der, flüchte, solange es noch möglich ist!" Auch der Blick sagt nichts liebevolle und Zärtliches aus, ein Lächeln auf den Lippen - leicht verklärte Augen. Mit einem Instrument des Todes in der Hans kann auch kein liebevoller Blick entstehen, allein die Psyche die dadurch erwacht, ist auf Gewalt eingestellt.
    Wenn schon was in die Hand, dann ev. eine Hundeleine (weiß) mit einem hellen großen Hund, am besten auch weiß oder ein weißer Taschenhund (Chihuahua) hochgehoben im Arm. Oder einen großen Blumenstrauß, der mit beiden Händen gehalten wird.
  • Gardin 4. Oktober 2021, 12:55

    Vielleicht ein Werbefoto für Brautkleider? Die Falten des Kleides sind ziemlich akkurat gelegt,  die Frisur sitzt,  jede Locke am richtigen Platz. Das würde auch den relativ neutralen Gesichtsausdruck erklären.
    Und ein Werbefoto will Aufmerksamkeit erwecken. Also her mit dem Schwert.
  • Gerhard Körsgen 4. Oktober 2021, 12:37

    Im Prinzip ein recht herkömmliches Brautfoto bis auf das markante Accessoire des Schwertes.
    Ich könnte mir gut vorstellen dass diese Aufnahme hier das "making of" der eigentlichen, später entstandenen "offiziellen" Aufnahme war: Die Braut hat den Brautstrauß sowie das Schwert erhalten, sich schon mal in Position gestellt, wartet aber noch auf letzte Anweisungen was sie denn mit dem Schwert machen soll bzw. wie es halten. Dabei fühlt sie sich etwas unbehaglich wie das so ist wenn man/frau etwas ungewohntes tun und dabei noch fotografiert werden soll, was man/frau ihr ansieht.
    Meiner Theorie nach wurde diese Aufnahme dann auch nicht vom Hochzeitsfotografen sondern einem Gast als Schnappschuss gemacht.
    Ob im Moment der Aufnahme der spezielle Blick für das Skurrile überwog oder einfach nur "noch schnell vorher" ausgelöst wurde kann man rein optisch dem Foto nicht ansehen, das kann nur der/diejenige wissen der/die das Bild zur Diskussion gestellt hat.
    • Matthias von Schramm 4. Oktober 2021, 14:18

      Diese Theorie verfolge ich auch. Wie hier schon erwähnt, ist der/die FotografIn mit den nicht leichten Lichtverhältnissen ganz ok klar gekommen und der Hintergrund dem das Ganze eine Grafik gibt wurde sorgfältig ausgesucht. Ein Hochzeits - oder Brautfoto in dem Sinne ist es aber nicht und das verwirrt. Der/die AutorIn muss nicht Umgebungs und Ambientearbeit gemacht haben, dann würde es jedenfalls für mich Sinn machen. Mich erinnerte das ganze an eine Warmmachübung fürs finale Bild, kann ja sein, dass dort dann das Schwert eine Rolle spielt.
  • framebyframe 4. Oktober 2021, 10:57

    Du heiratest (Männer), vergiß das Schwert nicht; oder das kalte Schwert kommt, die Toten zu dekorieren... Da es in der linken Hand gehalten wird und die rechte Hand einen kleinen Strauß zum Gruße trägt, wird es eher ein Gimmick sein. Der strenge Blick der Kandidatin verweist aber doch darauf, dass es mal ernst werden könnte. Schaurig, stellte man sich vor, das unbefleckte Weiß des Hochzeitskleides wäre sogleich in einer Tarantinoszene rot eingefärbt. Schön sind die Parallelen des Schwertes, des Kleides (rechts) und des Baumes. Die Hecke im unscharfen Hintergrund könnte vielleicht ein paar Hiebe mit dem scharfen Teil gebrauchen. Der Baum und die Hecke stellen das Ambiente für einen Auftritt bei Sonnenlicht, so dass das Weiß des Kleides hell erstrahlt. Ein Event, der um Waffengleichheit fragt.
  • Mittelosteuropa-Entdecker 4. Oktober 2021, 8:10

    Stärker als die Waffe (das interpretiere ich als Humor) widerspricht IMHO der Gesichtsausdruck einer Hochzeitsfreude.
    Highlight sind die eben schon von Jürgen und HF erwähnten Parallelen.
    Bezüglich der fotografischen Verarbeitung würde ich mir (1.) etwas mehr Durchzeichnung im Kleid wünschen und hätte ich (2.) entweder den oben schimmernden Himmel weggeschnitten oder an allen Seiten mehr Umfeld gelassen.
    Freundliche Grüße