Zurück zur Liste
Im Herz der Rosette - Rosettennebel

Im Herz der Rosette - Rosettennebel

2.326 16

Stephan Reinhold


Premium (Basic), Limbach-Oberfrohna

Im Herz der Rosette - Rosettennebel

Schmalbandaufnahme (Narrowband-Bicolor - H/O) 37x 180 sec,
Linienfilter Wasserstoff/Sauerstoff (Ha/OIII),
ZWO ASi1600MMC-Kamera Sensorkühlung -20°C, am 6" Refraktor Takahashi TOA150 F=1100 mm, mit Reducer/Flattener 0.79x, f1:5.8

Kommentare 16

  • Rainer Kuhl 28. Februar 2017, 19:26

    Das ist eine tolle Aufnahme!!
  • Stephan Reinhold 28. Februar 2017, 11:25

    Ha ha, gutes Beispiel!!! So individuell können die Menschen sein, was für den einen Stress ist macht dem anderen Spaß ...
    VG Stephan
  • Stephan Reinhold 27. Februar 2017, 9:49

    Zu Stellarium stimmt Deine Aussage nicht ganz, hier sind schon diverse Objekte als Foto hinterlegt und man kann schön "reinzoomen". Objekte für Dein Ansinnen gibt es sicherlich genug, würde aber denken wird eine längere Arbeitsaufgabe ...
    aber wenn jemand daran Spass findet. Mir wäre es eine Nummer zu stressig und Hobby und Stress passt nun mal nicht.
    VG Stephan
  • Stephan Reinhold 26. Februar 2017, 19:39

    Oh - das kann ich jetzt nicht mehr umfassend beantworten ... ab hier möchte ich Dich mal auf das interessante Programm "Stellarium" hinweisen. Hier werden Deine Fragen zur Genüge beantwortet. Gibt es kostenfrei zum Download im Netz. Aus Einzelfotos ein Mosaik der Nordhalbkugel für eine App ist sicherlich keine leichte Aufgabe - aber eine gute Motivation zum Einstieg ;-)
    VG Stephan
  • Stephan Reinhold 26. Februar 2017, 13:08

    Hallo Modelias Pictures,
    ja im Astrobereich ist vieles erst mal schlecht vorstellbar, manche Dimension übersteigt aber auch unsere Vorstellungskraft. Du hast richtig erkannt, von dem Objekt sieht man z.B. im Felstecher nur den zentralen Sternhaufen, das Licht von Wasserstoff/Sauerstoff wird erst durch das "Photonensammeln" auf dem Sensor und die Filterung so schön sichtbar.
    Objekte, winzig klein und lichtschwach, für die gigantisches Instumentarium notwendig ist, gibt es natülich auch zu Hauf da draußen ...
  • Stephan Reinhold 25. Februar 2017, 23:00

    Hallo Modelias Pictures,
    ja Objektgröße ca. 1 grad 40 bogenminuten. Auf dem Sensor wurde davon ein Ausschnitt von ca. 1 grad 8 bogenminuten x 51 bogenminuten dargestellt.
    VG Stephan
  • Stephan Reinhold 25. Februar 2017, 12:48

    Hallo Sepp, vielen Dank!
    Nein keine Astrodon-Filter hier "nur" Baader Narrowband Ha 7nm / OIII 8.5 nm.
    Diese Nacht war von den Aufnahmebedingungen sehr gut, gibt es leider viel zu selten.
    LG Stephan
  • Josef Käser 25. Februar 2017, 8:17

    Ein ganz feines Bild!!

    Sind da Astrodon Filter im Einsatz gewesen?

    LG Sepp
  • Stephan Reinhold 22. Februar 2017, 11:10

    Hallo Modelias Pictures,
    am Beispiel Vollmond, je nach Größe des Mondes am Himmel, die schwankt zwischen Erdnähe/Erdferne von 28...34 Bogenminuten, wird bei 1100 mm Optikbrennweite
    im Fokus eine Scheibe von ca. 10 mm Durchmesser abgebildet. Je nach Größe des verwendeten Sensors ergibt sich dann ein definierter Abbildungsmaßstab.
    Also simpel gesagt - lange Brennweite - hohe Vergrößerung. Daher verwende ich bei Mond und besonders bei Planeten gern eine Zwischenlinse welche die Brennweite des Gesamtsystems entsprechend vergrößert, z.B. wie in meinen Mondbildern hier dokumentiert. Aufgrund der notwendigen starken Vergrößerungen bei Mond/Sonne/Planeten sind hier eigentlich nur Aufnahmen mit High-Speed Vidokameras sinnvoll.
    Hier werden dann aus dem Video per Software die brauchbaren Aufnahmen "mit ruhiger Luft" herausgefiltert und durch Überlagerung als Summenbild dargestellt. Alle hier von mir gezeigten Mond/Sonnenbilder sind so entstanden.
    VG Stephan
  • Stephan Reinhold 21. Februar 2017, 8:07

    Ja ein 2 m Spiegel wäre nicht schlecht :)) Diese Aufnahme ist mit nur 150 mm Öffnung bei auf 869 mm reduzierter Brennweite entstanden. Die Optik ist ein Refraktor vom Typ Takahashi Ortho Apochromat (TAK-TOA 150/1100). Der ist, neben weiteren "Gerätschaften", in meiner kleinen Sternwarte auf einer fetten Betonsäule montiert.
    Aber es bedarf nicht unbedingt gleich solcher Größen. Z.B. ist mein Bild "Rose im Universum" mit einem kleinen Refraktor von nur 80mm Öffnung u. 480 mm Brennweite (TS Apo 80/840), in Verbindung mit einer modifizierten Sony Nex5 aufgenommen.
    Den Kick gibt hier einfach die Aufnahmetechnik der Überlagerung von diversen langbelichteten Einzelaufnahmen.
    VG Stephan
  • Stephan Reinhold 20. Februar 2017, 21:43

    Hallo Dirk,
    vielen Dank!!! Nein die Aufnahmezeit ist in Summe tatsächlich nur 37 x 180". Konkret 20x 180" Ha (Baader Narrowband 7nm) + 17x 180" OIII (Baader Narrowband 8,5 nm). Der Chip der ASI1600MM Kamera ist so extrem empfindlich, macht echt Freude :))

    Hallo Modelias Pictures,
    ja ok - wer sich noch nicht mit der Materie befasst hat, für den klingt es kompliziert.
    Im Grunde ist es ganz einfach ;-) Eine gute Teleskopoptik, an mech. solider Montierung auf einem extrem festen Stativ (besser Betonsäule o.ä.), das ganze parallel der Erdachse ausgerichtet damit der Stern ein Punkt bleibt, eine Kamera an das Teleskop adaptiert (das geht auch schon mit einer normalen DSLR). Ja nun nur noch dafür sorgen das über die gesamte Belichtungszeit jeder Stern auf den gleichen Pixeln steht (Autoguiding). Dann noch mal paar Stunden Bildbearbeitung - das wars schon ...
    Meine Beschreibung erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist nur ein allgemeiner Überblick. Eine detaillierte Anleitung würde wohl hier den Rahmen sprengen.
    LG Stephan
  • Dirk Peters - Astro- u. Naturfotografie 20. Februar 2017, 19:30

    Hallo Stephan,
    ein super Bild nach dem anderen zeigst du uns zur Zeit . Auch dieses ist ganz fantastisch geworden und verdient es ganz locker gelobt zu werden :-).
    Was die Aufnahmezeit betrifft: Ich vermute nicht in Summe sondern jeweils 37 X 180, sprich sowohl für H wie auch O (?). Welche Linienfilter, sprich wie viele nm Durchlass, hast du benutzt ?
    LG, Dirk
  • Stephan Reinhold 20. Februar 2017, 14:10

    Danke für so viel Lob - freue mich wenn Euch meine Astrobilder gefallen!
    Bin immer wieder selbst fasziniert was mit der heutigen Technik so möglich ist ...
    wer hätte das vor 25 jahren für möglich gehalten.
    LG Stephan
  • thomas-digital 20. Februar 2017, 13:45

    gekonnt! - Super Aufnahme!
    - lg thomas
  • Tante Mizzi 20. Februar 2017, 12:43

    Es ist doch wunderbar, dass es die moderne Technik gibt, die es erlaubt, ferne Gegenden des Universums sichbar zu machen. Und dass es so strebsame Fotografen gibt, die uns dieses Erlebnis bereiten!
    Herrlich wieder diese Aufnahme !!!
    Liebe Grüße
    Mizzi