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Was ist neu?
" das große Loch "

" das große Loch "

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T. Schiffers


World Mitglied, Heinsberg

" das große Loch "

... aus aktuellem Anlaß grad noch dieses Foto hier, denn morgen, am 03.03.17 kommt im WDR eine 45 minütige Reportage zum Thema Braunkohle namens " das große Loch - Heimat gegen Kohle"

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdrfernsehen/sendung/2017-03-03/41828406/das-grosse-loch-heimat-gegen-kohle.html

das Foto wurde aktuell gepixxelt: "unsere Dörfer" im Februar 2017 ... unterwegs gewesen mit Der pheine Herr & Thomas Tilker und wildem Gefolge ...!;-)

noch mehr Bildmaterial zu diesem Thema gibts hier:

http://www.fotocommunity.de/user_photos/1499778?page=1&folder_id=794038

freistehendes Einfamilienhaus ...
freistehendes Einfamilienhaus ...
T. Schiffers


BRAUNKOHLE EIN GANZ " HEISSES EISEN " WAS IMMER WIEDER FÜR DISKUSSIONSSTOFF SORGT / ALSO SAGT MAL SPONTAN, WAS IHR ÜBER DIESES THEMA DENKT !!! ICH BIN GESPANNT ...

Kommentare 50

  • Thomas Tilker 17. März 2017, 22:30

    ...hier sind sämtliche Standpunkte vertreten worden und es wurde alles gesagt...es ist wohl war...aus der Distanz kann man immer meckern über diesen "Wahnsinn"...hat alles seine 2 Seiten...letztendlich beziehen wir unseren Strom auch von dort...gut, daß Du die Diskussion am Leben erhältst...

    LG Thom
  • Macrone 12. März 2017, 18:32

    Wahnsinn, diese Dimensionen! LG Annette
  • FBothe 8. März 2017, 8:02

    Wenn man Braunkohle als "Umweltzerstörung größter Art" und "Umweltkiller" bezeichnet, sollte man echte Alternativen aufzeigen können. Die Windräder im Bildhintergrund sind es aus besagtem Grund nicht.
    VG Frank
  • WOLLE H 8. März 2017, 0:54

    Eine beeindruckende Aufnahme !!
    War vor Jahren auch mal dort. Für mich ist das Umweltzerstörung größter Art.
    Und alles für einen Umweltkiller, die Braunkohle.
    Gruss Wolfgang
  • 156alfisti 6. März 2017, 23:20

    ... @ homwico...
    ... Es mag ja sein, daß wir mehr Braunkohle abbaggern als China, aber schau Dir mal die Abgaswerte der Kraftwerke an. Ich schätze mal, unsere werden etwas geringer sein...
    ... VG 156alfisti ...
  • FBothe 6. März 2017, 8:40

    @Wolfgang,
    Flusskraftwerke in D leisten aktuell max. 0,15GW. Pumpspeicherkraftwerke können max. 6,5GW ausgleichen.
    In D brauchen wir aber permanent zwischen knapp 50GW und knapp 80GW Stromkapazität (je nach Jahres- und Tageszeit). Sonnenstrom schwankt vollkommen unvorhersehbar zwischen 0GW und 25GW, Windstrom zwischen 0,5GW und knapp 35GW. Übers Jahr braucht D ca. 600TWh Strom.
    Das sind schon richtige Hausnummern, die nicht mit ein paar mehr Flusskraftwerken abgedeckt werden können.
    VG Frank
  • Der pheine Herr 5. März 2017, 23:43

    Aus den Diskussionen halte ich mich raus. Die Ironie mit den Windrädern sehe ich jedoch ebenso. Zumal die westlich vom Loch liegenden ja auch weggebaggert werden :-)))

    Trotzdem war es ein schöner gemeinsamer Tag voller Eindrücke und wir haben alle unsere 'Fetische' auf einmal bedienen können. Gerne wieder...

    Ach so: Bild klasse ;-)
  • Wolfgang Graf1304 5. März 2017, 20:33

    Wir haben auch sehr viele Flusskraftwerke wo nichts aufgestaut wird. Bekommen jetzt erst wieder ein neues - wogegen leider auch demonstriert wird, nur weil ein paar Bäume fallen müssen. In diesem Gebiet geb ich dir 100% recht - gewissen Leuten passt nichts, der Energieverbrauch steigt und man kann dem nur mit neuen Kraftwerken entgegen wirken. Die Politik forciert E-Mobilität (allen voran unsere Grünen) ohne an die Konsequenzen zu denken...Habe heute erst gelesen, dass in Wien über ein Fahrverbot für Diesel KFZ nachgedacht wird, wenn ich dann sowas, wie in eurem Fall lese dann sehe ich mich als Autofahrer etwas vera....t, tut mir leid. Die Politik kann nicht Wasser predigen, aber Wein trinken...LG Wolfi
  • FBothe 5. März 2017, 12:55

    @Wolfgang,
    die geografischen Verhältnisse von Deutschland und Österreich sind ja doch etwas unterschiedlich, oder? Fließgewässer gibt es in Deutschland reichlich; Möglichkeiten zum Anstauen sind aber sehr überschaubar und im Großen und Ganzen ausgeschöpft.
    VG Frank
  • Wolfgang Graf1304 5. März 2017, 12:40

    @FBothe sieh mal nach Österreich. Bei uns werden über 60% aus Wasserkraft gewonnen...ist in jedem Fall sauberer als Kohle. oder gibts bei euch keine Gewässer?
  • FBothe 5. März 2017, 11:39

    @Perfektionista,
    ich habe schon verstanden, wie du das mit dem Vorgarten gemeint hast ... ;-)
    @homwico,
    dass die Verbrennung von Kohle die Umwelt beeinträchtigt und die Gesundheit der betroffenen Anwohner schädigen kann, ist rein qualitativ korrekt. Aber ich denke mal an die DDR-Zeiten zurück: Was damals in die Luft geblasen wurde, sprengt alle Vorstellungen und Grenzen, die wir heute haben bzw. setzen. Gegenüber dieser Zeit ist die Region um jedes beliebige aktuelle deutsche Kohlekraftwerk nahezu ein Luftkurtort. Die Quantität der Luftschadstoffe ist also extrem zurück gegangen, aber natürlich nicht bei Null; insofern bin ich voll bei dir: Am besten wäre, wir bräuchten die Kohle nicht verfeuern.
    So, und nun zum CO2: Ja, beim Verbrennen von Kohle wird viel CO2 freigesetzt. Da aber Wind und Sonne relativ oft praktisch keinen Strom erzeugen, KKWs böse sind, bleibt nur die Kohle. Frage: Wie sollen wir CO2-Emissionen reduzieren, wenn allein das Verbrennen von Kohle uns unsere Stromversorgung sichert? (Wasserkraft und Biomasse sind auch noch da, spielen aber keine wirklich relevante Rolle.)
    Die aktuelle Energiepolitik kann also kein CO2 sparen, ohne den Stromverbrauch massiv zu reduzieren. Und nun? Wo bleibt das "gute Beispiel" für andere Staaten? Wieso müssen eigentlich wir Deutschen (schon wieder) mit gutem Beispiel voran gehen? Ist unser Beispiel wirklich gut?
    Dazu mal eine Zahl, die man sich immer in diesem Zusammenhang vor Augen führen sollte: Wenn es Deutschland gelingen sollte, die so genannten Klimaziele, d.h. die CO2-Emissionen bis 2050 zu erreichen und die so genannte Klimasensivität des CO2 tatsächlich bei rund 3°C bei Verdopplung der Konzentration liegt, dann erreichen wir Deutschen damit eine Reduzierung der globalen Mitteltemperatur um ca. 0,001°C. (Wie man das ausrechnet, kann ich gern näher erläutern.) Und heute wird die globale Mitteltemperatur bestenfalls auf 1/10 °C genau angegeben. 1/1000 °C ist praktisch nicht nachweisbar.
    VG Frank
  • AMABU 5. März 2017, 8:56

    Beeindruckende Aufnahme !!!!
    LG AMABU
  • Perfektionista 5. März 2017, 7:14

    @FBothe:

    ... na denn man tau! :-)
    Übrigens, nennt man das Stilmittel "Ironie" oder auch "Sarkasmus", dessen ich mich in meiner Anmerkung bedient habe. Kleine Nachhilfe für Menschen, die möglicherweise auch Satire nicht verstehen. ;-)

    Beste Grüße,
    Perfektionista.
  • homwico 4. März 2017, 21:32

    @FBothe, ich habe nie behauptet, dass Windenergie die benötigten Mengen an Strom alleinig liefern kann. Hierzu bedarf es der ganzen Ausnutzung des Repertoires an erneuerbaren Energien. Fakt ist, dass unsere Regierung mit ihrer derzeitigen Politik diese Richtung vorgegeben und auch eingeschlagen hat. Dazu gehört auch, dass man sich Gedanken macht, veraltete und gesundheitlich gefährdende Techniken ( auf längere Sicht) abzuschaffen.
    Es kann nicht sein, dass durch unser Land Stromtrassen verbaut werden ,die unsere Landschaft verschandeln ohne dass dann daraus ein Nutzen gezogen wird. Es kann auch nicht sein dass in unserem Land die eigene autarke Stromerzeugung durch privater Hand mittels Voltaik- oder Solaranlagen subventioniert wird, die Masse der Bevölkerung dann deshalb durch steigende Strompreise zur Kasse gebeten wird, und dann in letzter Konsequenz die eigentliche Zielsetzung nicht oder nur halbherzig umgesetzt wird.
    Wir wissen alle, dass hier private und wirtschaftliche Interessen aufeinander prallen, dass Arbeitsplätze davon abhängen etc.
    Fakt ist aber auch, dass Braunkohle in höchstem Maße gesundheitsschädliche Auswirkungen ( Quecksilber,Feinstaub,Dioxine und nicht zuletzt bei der Verfeuerung Kohlendioxid)zeigt.
    Ebenfalls Fakt ist.dass Deutschland noch vor China das Land mit der höchsten Braunkohlenförderung ( Stand 2012 185,4 Millionen Tonnen) ist.
    Deshalb nochmals:
    Es wäre Sarkasmus, würde die Regierung wegen der Feinstaubbelastung Fahrverbote in deutschen Großstädten aussprechen und gleichzeitig die Subventionierung und weiteren Ausbau der Braunkohleförderung vorantreiben(aber hier sind wir wieder bei den wirtschaftlichen Interessen).
    Ebenfalls sind wir Deutschen das Sprachrohr für einen vorrangige Verringerung der CO²-Emissionen und legen hohen Wert darauf, dass andere Großstaaten wie China oder die USA ihre CO²-Emissionen verringern.Wie soll das funktionieren, wenn wir nicht mit gutem Beispiel voran gehen? Hier nochmals der Hinweis, dass ein Export der Braunkohle nur eine Verlagerung des "Kriegsschauplatzes" darstellt.
    Ich jedenfalls für meine Person möchte meinen Kindern, Enkelkindern, Urenkeln und auch noch darüber hinaus eine Welt hinterlassen, die lebenswert ist, Zukunft hat und Perspektiven aufweist.
    ZDF (Zahlen,Daten und Fakten) gibt es hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Braunkohle
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien
    LG
    homwico
  • 156alfisti 4. März 2017, 17:58

    ... FBothe, so sehe ich das auch ...
    ... Bin sehr zufrieden mit 3 (bald nur noch 2, da Fri abgeschaltet wird) Braunkohlekraftwerken vor der Tür ...
    ... Wenn ich das auf Windräder umrechnen würde...
    ... VG 156alfisti ...