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LAVA EIKON


World Mitglied, Eitorf/Sieg
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Über mich

LAVA EIKON

Fotografie folgt der Leidenschaft

LAVA:

https://www.youtube.com/watch?v=IWtKgXL8V_Y

EIKON:

‘Eikon’ ist der vielsei­tigste und am weites­ten verbrei­tete Bildaus­druck des Griechi­schen. Zurück­führen lässt er sich auf eine sprachli­che Wurzel, die ›zutref­fen‹, ›gleich­kommen‹ und ›sich gehö­ren‹ bedeu­tet (vgl. hier und im Fol­gen­den [Willms 1935a]: S. 1f.). Aufgrund dieser Herkunft zeichnen sich die Verwen­dungswei­sen von ‘eikon’ bei allem Facet­tenreich­tum dadurch aus, dass sie einen Hinweis auf Abbild­lichkeit mit sich führen; in der Regel ist eikon ein Abge­leite­tes, ein Zweites, das auf ein Erstes verweist. Das trifft sowohl auf eikon physei zu, das natürli­che Bild wie der Schatten und das Spiegel­bild, wie auch auf eikon techné , das künstli­che Bild, das von Bildhau­er, Maler oder Hand­wer­ker herge­stellt wird. Eine Präzi­sierung erfährt ‘eikon’ (als künstli­ches Bild) in der Philo­sophie Platons, die nicht allein die Über­einstim­mung des eikon mit dem von ihm abge­bilde­ten Ori­ginal betont, sondern auch die wesent­liche Diffe­renz zu ihm. Ein Eikon wird niemals mit dem von ihm abge­bilde­ten Ori­ginal völlig über­einstim­men, so dass es auch niemals zu einem zweiten Exem­plar der Gattung des Ori­ginals werden kann: Ein Eikon der Person Kraty­los ist nicht ein zweiter Kraty­los (vgl. dazu Platon: «Kraty­los» 432b-d).

Die Herkunft des Ausdrucks macht sich noch in zwei weite­ren Hinsich­ten bemerk­bar. Einer­seits harmo­niert ‘eikon’ gut mit jenen zeitge­nössi­schen Theorien und Auffas­sungen, die Kunst in erster Linie als Mime­sis, als Nachah­mung, begrei­fen; und ande­rerseits wird ‘eikon’ nicht nur im handwerk­lichen Kontext, sondern auch bei über­trage­ner Bedeu­tung oft mit ‘para­deigma’ in Bezie­hung gesetzt, also einem Modell oder Muster, an dem es sich orien­tiert. Außer ›künstli­ches‹ und ›natür­liches Bild‹ kann ‘eikon’ im psycho­logi­schen oder erkennt­nisthe­ore­tischen Kontext ›Vorstel­lungsbild‹ bedeu­ten, in alltäg­lichen Vollzü­gen ›Sohn des Vaters‹ meinen oder in der (anti­ken) Meta­physik das Verhält­nis der sinnli­chen Welt zur geisti­gen beschrei­ben. Dement­sprechend wird ‘eikon’ im christlich-?reli­giösen Kontext dann auch verwen­det, um wie in der «Septua­ginta» die Gottes­eben­bildlich­keit des Menschen (nach Gen 1,26f.) auszu­drücken.[5] ‘Eikon’ wird in der Folge­zeit nicht nur zu ‘icon’ lati­nisiert, sondern findet sich auch in einer Fülle von Lehnwör­tern in ande­ren Sprachen wieder – wie beispiels­weise im deutschen ‘Iko­ne’, mit dem das Kult- und Andachts­bild bezeich­net wird, oder in den Bezeich­nungen für kunstwis­senschaft­liche Verfah­ren wie ‘Iko­nogra­fie’, ‘Iko­nolo­gie’ und ‘Iko­nik’. Auch findet es Eingang in die semio­tische Zeichen­typo­logie, in der das Ikon als der Zeichen­typ gilt, der über Ähnlich­keit mit dem Bezeich­neten defi­niert wird.
Quelle: http://www.gib.uni-tuebingen.de/netzwerk/glossar/index.php?title=Griechisch:_%27agalma%27,_%27phantasma%27,_%27eidolon%27,_%27typos%27,_%27eikon%27

Die Fabi(-Karo)
Foto: SELFIE
Hin und wieder lösche ich die Kommentare unter dem Profil. Dennoch Danke dafür. Der von Josch bleibt... er ist leider gegangen... ganz... :( Daher wird er als Erinnerung für mich bleiben hier bei mir auf der Profil-Seite.

Kommentare 29

Kenntnisse

  • Fotograf (Fortgeschritten)
  • Bildbearbeiter/Designer
  • Fotointeressiert

Ausrüstung

Augen, Seele, Leidenschaft
Canon EOS 600D
und diverse Objektive