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Ganz eindeutig JEIN!

Bewegtbild ist in Sachen Kompression ein ganz eigenes Universum. Es wird abhängig vom Kompressionsalgorithmus nicht immer das einzelne Bild komprimiert, sondern auch Gruppen von Bildern und die Veränderung von Bild zu Bild. Nehmen wir also an, dass sich nur die Bildfrequenz ändert und sowohl Kompressionsalgorithmus und Bildgröße (in Pixeln) gleich bleiben, dann sind die verfügbaren Bits pro Bild niedriger und die messtechnische Qualität des Einzelbildes auch.

Gehen wir von einer Kompression aus die auch Veränderungen von Bild zu Bild berücksichtig.

Bei der doppelten Bildfrequenz verringern sich die Veränderungen von Bild zu Bild, dadurch kann das Video effizienter komprimiert werden. Allerdings halbiert sich nicht der Speicherbedarf pro Bild bei gleicher Qualität, also sinkt die Bildqualität des Einzelbildes. Durch die höhere Bildfrequenz wird das für die menschliche Wahrnehmung beim Abspielen des Videos zusätzlich kaschiert. Es ist zusätzlich auch eine Abwägungssache, ob für die Aufnahme und den fertigen Film eine flüssigere Bewegungsdarstellung wichtiger ist, oder eine höhere Einzelbildqualität.

Problematisch sind alle Dinge die von der Qualität der Einzelbilder abhängen. Das heißt, je nach Art der Nachbearbeitung kann es Schwierigkeiten geben. Ein harter Schnitt, oder ein Crossfade stellt hier weniger das Problem dar.

P.S. Man muss hier auch unterscheiden zwischen der Messtechnischen Qualität eines Bildes und der Qualität die man mit freiem Auge wahrnimmt. Alle verlustbehafteten Kompressionsmethoden nutzen diesen Unterschied. Bis zu welchem Punkt die Kompression akzeptabel ist hängt vom Motiv und beim Film zusätzlich von der Bewegung ab.
03.12.20, 10:49
Ganz eindeutig JEIN!

Bewegtbild ist in Sachen Kompression ein ganz eigenes Universum. Es wird abhängig vom Kompressionsalgorithmus nicht immer das einzelne Bild komprimiert, sondern auch Gruppen von Bildern und die Veränderung von Bild zu Bild. Nehmen wir also an, dass sich nur die Bildfrequenz ändert und sowohl Kompressionsalgorithmus und Bildgröße (in Pixeln) gleich bleiben, dann sind die verfügbaren Bits pro Bild niedriger und die messtechnische Qualität des Einzelbildes auch.

Gehen wir von einer Kompression aus die auch Veränderungen von Bild zu Bild berücksichtig.

Bei der doppelten Bildfrequenz verringern sich die Veränderungen von Bild zu Bild, dadurch kann das Video effizienter komprimiert werden. Allerdings halbiert sich nicht der Speicherbedarf pro Bild bei gleicher Qualität, also sinkt die Bildqualität des Einzelbildes. Durch die höhere Bildfrequenz wird das für die menschliche Wahrnehmung beim Abspielen des Videos zusätzlich kaschiert. Es ist zusätzlich auch eine Abwägungssache, ob für die Aufnahme und den fertigen Film eine flüssigere Bewegungsdarstellung wichtiger ist, oder eine höhere Einzelbildqualität.

Problematisch sind alle Dinge die von der Qualität der Einzelbilder abhängen. Das heißt, je nach Art der Nachbearbeitung kann es Schwierigkeiten geben. Ein harter Schnitt, oder ein Crossfade stellt hier weniger das Problem dar.

P.S. Man muss hier auch unterscheiden zwischen der Messtechnischen Qualität eines Bildes und der Qualität die man mit freiem Auge wahrnimmt. Alle verlustbehafteten Kompressionsmethoden nutzen diesen Unterschied. Bis zu welchem Punkt die Kompression akzeptabel ist hängt vom Motiv und beim Film zusätzlich von der Bewegung ab.
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JalSloN

Eine bestimmte Farbstimmung erzeugen

Mit Durchgängig meinte ich hier, dass man immer in der gleichen Art und Weise die Einstellungen vornimmt. In dem Fall also der halbautomatische Weißabgleich.

Für unterschiedliche Lichtquellen sollte man einfach ein paar Tests machen, um für die jeweilige Situation eine passende Einstellung zu finden. Die Graukarte kann man auch nutzen, um diese vor Ort als Referenz zu verwenden. Hier muss man ein wenig üben, um das Kamerabild im Kameradisplay farblich richtig zu bewerten. Am Anfang jedes neuen Lichtsetups kann man die Graukarte aufnehmen, um in der Nachbearbeitung die Szenen einheitlich zu halten.

Ganz ehrlich, man muss daraus keine Wissenschaft machen. Einfach machen, üben und intuitiv sein, Hauptsache das Ergebnis stimmt. Die exakte Abstimmung ist nur notwendig, wenn das Ganze beruflich gemacht wird. Jede Nachlässigkeit beim Dreh kostet dann Geld, oder verprellt den Kunden. Richtig lustig wird das, wenn man auf echtem Filmmaterial dreht.
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