[ Gegensätze I ]

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sommerwind


kostenloses Benutzerkonto, Dresden

[ Gegensätze I ]

Mit diesem Bild möchte ich eine kleine Serie beginnen,
die besonders auf die Gegensätze in der Wüste Namib fokussiert.

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Die Namib wird lt. wikipedia "mit einem Alter von
rund 80 Millionen Jahren als die älteste Wüste der Welt
und zugleich einer der unwirtlichsten Orte des Planeten" beschrieben.
Da es aber vor nicht allzulanger Zeit ehe ich in Namibia ankam,
mal wieder geregnet hatte, und so viel geregnet, dass sich auch dieser Vlei

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sommerwind

mit Wasser füllte, was 2006 das letzte Mal
gewesen sein sollte, also es schon etwas Besonderes ist, Wasser in
sossusvlei zu Gesicht zu bekommen,
trugen damit einhergehend die Bäume ihr üppigstes Grün,
verschiedenste Planzen waren überall zu sehen und sogar Blüten.
Ich war erstaunt und fasziniert von diesem dunklen Grün
wuchtiger Bäume, die einen hervorragenden Kontrast
vor den gelb-rötlichen Dünen darstellten.
Doch daneben erzählte mir die Wüste auch, dass die Tage
der Trockenheit hier das Normale sind ....

Werden und Vergehen dicht beieinander.

*

Namib-Naukluft-Nationalpark / sossusvlei
Oktober 2011

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Kommentare 35

  • Wmr Wolfgang Müller 20. Februar 2012, 13:26

    ausgesprochen gute Belichtung und die Schärfe ist gelungen ...sehr gute Bea ...die warme Tonung ist der Hammer
    wolfgang
  • Dirk Leismann 14. Februar 2012, 17:11

    Feine Farben, exzellenter Schärfenverlauf ---Kompliment für das gute Foto.

    Gruß,
    Dirk
  • JensBachmann 5. Februar 2012, 18:45

    Eine trostlose und gleichzeitig wunderschöne Darstellung von Wüste. So sehr ich die Kälte mag, irgendwie ist so eine Wärmewüste doch reizvoll.
    Mir gefällt die Schärfe auf den ausgetrockneten Holz. Die Linien der Dünen kommen auch in der Unschärfe sehr schön zur Geltung.
    Alleine links würde ich gerne auch noch den Rest des Holzes und evtl. auch des grünen Busches sehen.
    Gruß
    Jens
  • Arnold. Meyer 4. Februar 2012, 17:26

    tolle warme Farben und informatives Landschaftsfoto. Die dürren eigenwillig geformten Stamme bringen in ruhender Lage weitere Spannung in das Foto. Gefällt mir ausgezeichnet. Ein Foto für Geografen.
    lg Arnold
  • jeverman 4. Februar 2012, 16:47

    Sehr intensive Farben und ein perfekter Bildaufbau.
    Sehr beeindruckend!

    LG Andreas
  • sommerwind 4. Februar 2012, 13:47

    @Maddy - danke dir, dass du dir dieses Foto unter meinem gesehenen Blickwinkel nochmals betrachtet hast. Dir auch ein schönes Wochenende und auf Bald! sommerwind
  • Maddy M. 4. Februar 2012, 13:09

    Hallo Steffi,

    Deine Erklärung zu Deiner Aufnahme ist so wie ich es mir schon gedacht habe. Du zeigst die Gegensätze der Wüste!
    Mir ist bewusst was Du, auch in Verbindung mit dem Titel, zeigen wolltest! Das ist Dir sehr gut gelungen! Die Duplizität der Wurzel zum HG ist mir zu meiner Schande nicht aufgefallen, jetzt wo Du es erwähnst, kann ich das nur bestätigen und es macht die Aufnahme noch hochwertiger. Die Perspektive gefällt mir sehr gut, die Wurzel ist present, rahmt jedoch unten die Bäume der Landschaft mit genug Platz ein, das gefällt mir sehr gut. Dann genügend Platz für die Hügel im HG und auch für den Himmel, eine gute Einteilung!
    Das flirrende Licht kann ich leider nicht sehen (vielleicht muss man es erlebt haben), ich sehe ein warmes, sehr angenehmes Licht das die Landschaft in warmen Tönen hüllt!
    Ich war noch nie in Afrika, schaue mir deshalb die Bilder, die vom Licht so anders sind, sehr gerne an. Wenn ich Deine Aufnahme betrachte werde ich neugierig, ich möchte mehr sehen, ich habe das Gefühl, ich müssten scrollen um zu sehen was da rechts noch kommt, sicher deshalb auch mein Wunsch nach mehr Platz.
    Ich kenne die Begebenheiten vor Ort ja nicht, mir hätte es gefallen die Wurzel mit Anfang im Sand und auslaufend nach rechts mit Weite zu sehen, DAS wäre aber ein anderes Bild, als das, das Du zeigen und deuten wolltest.
    Bin gespannt auf weitere Bilder der Serie.
    Wünsche Dir ein gutes Wochenende
    LG Maddy
  • sommerwind 4. Februar 2012, 12:21

    @ALLE - ich danke euch für euer Interesse und eure Auseinandersetzung mit meinem Foto. Freut mich wie immer sehr.
    @Maddy und J.Schrepfer - Es sollte in erster Linie eine Detailaufnahme sein, weniger eine Landschaftsaufnahme an sich, schon von daher der etwas engere Schnitt auf den Vordergund. Der Wurzel habe ich also bewusst rechts nur soviel Platz im Bild gegeben und links sollte sie das Bild eröffnen. Priorität hat die knöcherne Wurzel. ABER mit dem Mittel der Schärfeführung und Aufnahmeposition – aus der Hocke aufgenommen - wollte ich gerade noch so viel Landschaft zeigen, dass der gedankliche Bogen über den Titel zu meinem Anliegen geführt werden kann: die vertrocknete Wurzel und das Ausmachen von Grün im HG. So ist dieser Textvorspann zum Bild @Jürgen K. vielleicht etwas irreführend – ja, verstehe dich – sollte aber mehr meinen grundsätzlichen Eindruck, der mich in sossusvlei empfing, ganz entgegen einer Erwartung von Trockenheit und Kargheit, beschreiben. Denn dass man hier die dunkelgrün und dichtbelaubten Bäume trotzdem noch sieht, steht ja dennoch außer Frage. Es kommen noch nähere Aufnahmen von Bäumen und frischem Grün. Zudem hat sich durch diese Schärfeführung zusätzlich der Eindruck für mich ergeben, das Flirren der Hitze in der Wüste darzustellen, was ich durchaus aus diesem Foto für mich so empfinde, gleich wenn ich im Vorteil bin, es auch so erlebt zu haben.
    *
    Was ich jedoch etwas vermisst habe, dass es jemand anspricht – könnte ja dennoch sein, dass es gesehen wurde, nur eben nicht gesagt – und gerade hier noch mein Anliegen in der Darstellung sein sollte, ist diese Harmonie in der Linienführung der Wurzel fast synchron mir der Linienführung des dahinter liegenden Dünenhügels mit seinen Kanten. Deshalb auch die etwas tiefere Aufnahmeposition, um das in einen Kontext zu bringen. Ich habe es bewusst nicht angesprochen, in der Hoffnung, dass es jemand sieht/ausspricht. Das ist ja hier das noch zusätzlich Faszinierende für mich. Der Schwung, mit dem die Wurzel im Bild beginnt und dann langgezogen zu ihrem Ende führt, ist mit etwas Fantasie im HG genauso an dem Dünenhügel auszumachen, dazu das Ende der Wurzel mit den drei kleinen Schwüngen, findet sich rechts in gewisser Weise an dem zweiten Dünenhügel wieder. Die Natur ist eine Architektin! sommerwind
  • J. Schrepfer 4. Februar 2012, 11:23

    Das Bild zeigt sehr schön den landschaftlichen Charakter der Namib. Das abgestorbene Stück Holz, die grünen Bümen im Hintergrund und das Steppengras bilden einen unwirklich erscheinenden Kontrast. Wie kann in dieser Gegend überhaupt eine Pflanze überleben. Szenen die man in dieser Wüste immer wieder vorfindet und letztendlich für mich den Reiz der Landschaft ausmachen.
    Um diesen Eindruck zu unterstreichen hätte ich der Wurzel etwas mehr Luft gegeben und noch einen Teil der Landschaft auf dem Bild gezeigt.
    Den Schärfeverlauf finde ich passend. Das Holz ist nun mal das domminierende Bildelement und die unscharfen Bäume im Hintergrund lassen die weite der Landschaft erahnen.
    LG Jürgen

  • Karl-Paul Faber 3. Februar 2012, 21:06

    Tolles Motiv,interessant in Szene gesetzt!!
    lg karl
  • christine frick 2. Februar 2012, 19:52

    Klasse, dann bin ich gespannt.
    LG Chris
  • Tassos Kitsakis 1. Februar 2012, 23:35

    Diese Fotos, diese Farben entfalten eine unglaubliche Wirkung.
  • Gisa K. 1. Februar 2012, 19:15

    Eine ganz grossartige Aufnahme, ich freue mich schon auf die nächsten Bilder !!!!
    SUPER !!!!
    LG Gisa
  • -anDREas- 1. Februar 2012, 18:46

    wirklich ein gelungen Aufnahme. da bin ich schon auf weitere gespannt.
    v G; Andreas
  • ..Lichtmalerin 1. Februar 2012, 6:46

    Klasse serienstart sozusagen ...
    Bin schon auf die fortsetzung gespannt ...
    Lg chris