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Ebenen

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Kommentare 27

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 14. Juni 2019, 13:20

    Der Fotograf bedankt sich für die Diskussion seines Bildes.
  • felixfoto01 14. Juni 2019, 11:19

    Ich möchte mich hier Juri Bogenheimer anschließen. Als Fingerübung gut geeignet, um fotografisch sehen zu lernen. Was ist ein Schärfeverlauf und so. Interessant auch, wie die farblichen Kontraste gewählt wurden, welche Farbe vorne, welche hinten, welche scharf, etc. Zur Veranschaulichung für Beginner gut geeignet. 
    Einen 3D Effekt sehe ich hier allerdings nicht. Auch keine 3D Ebene. Die müsste ja ein Loch in den Monitor schlagen oder daraus herausragen. Beides findet nicht statt. 
    Die Schärfe Ebene verläuft auf der Ebene der hinteren Kugel und verläuft vor der roten/orangenen Kugel. Da man hindurch schauen kann und keine Dimension der Entfernungen hat, mag man möglicherweise verwirrt sein. Genau diese Verwirrung hätte man nicht, wenn man das in 3 Dimensionen sehen könnte.
  • lokalkolorit 13. Juni 2019, 21:59

    nachdem die fotografie im grunde zwei richtungen hat, situationen erkennen oder situationen inszenieren, sehe ich hier eine inszenierung, die einer idee entsprang und umgesetzt wurde. das wollen hat sich ausdruck verschafft. was mir fehlt, ist der weg, der mich ins bild führt. meine sinne erreicht. die wahl der objekte wirkt auf mich zufällig. der untergrund, die farben lenken die aufmerksamkeit weg vom schärfe-unschärfespiel, das ist schade. sw wäre der bildwirkung zuliebe eine möglichkeit gewesen, das ebenenspiel besser wahrzunehmen. oder monochrom alles in einer farbe. meine gedanken zur aufnahme und der dahinter stehenden idee vom bildautor.
    vg von lk
  • Juri Bogenheimer 13. Juni 2019, 20:43

    Aus vielen Bildbesprechungen kenne ich den Moment in dem der Autor aufwendig sein Bild erklärte und die Antwort des Fachmanns lautete: Das Bild trägt diesen Inhalt aber nicht - So ist auch hier. 

    Der Betrachter wählt immer den einfachsten Weg. Das sind in diesem Fall zwei Bastkugeln, jeweils in einer anderen Farbe mit einem Schärfe Verlauf.

    Ich würde das Bild als fotografische Fingerübung betrachten. Nicht mehr und nicht wenige. So was gehört zur Ausbildung oder Studium und ist notwendig.
  • Thomas Braunstorfinger 13. Juni 2019, 15:06

    Also, der Sache mit der 2D-Ebene und der 3D-Ebene muss ich als Hobbymathematiker erstmal widersprechen: Ebenen sind immer zweidimensionale Gebilde, die sich im dreidimensionalen Raum befinden.
    Was sieht man denn auf dem Foto? Sind das Vogelnester oder Nudeln? Geflochtene Ziergegenstände als Deko? Die Anordnung dieser kugelförmigen Hohlkörper auf dem ornamental gemusterten Untergrund finde ich in jedem Fall reizvoll. Taugt auch zum Kalibrieren des AFs oder zur Überprüfung, ob der DOF-Rechner richtige Ergebnisse liefert :-)
    Die drei vorkommenden Farben passen allerdings nicht so recht zusammen. Das Leben ist kein Wunschkonzert, aber die beiden Knödel in Komplementärfarben, auf einem schwarzen oder weißen Untergrund, das wäre noch stylischer gewesen.
    Nette Spielerei in jedem Fall, wenn mir die Erklärung auch etwas zu verkopft erscheint...
  • Clara Hase 12. Juni 2019, 1:46

    wenn ich dem Bild einen Namen geben täte, hätte ich mittenbetonte Schärfe geschrieben.
    Denn Pasta vorne ist unscharf, dann kommt Pasta verde ist im Vordergrund, also in der Mitte dieses Bildes scharf, aber der Hohllkörper als solches ist nur angedeutet, also auch nciht scharf und somit auch nicht dreidimensional. Ich nenne sowas Scheibenschärfe - nämlich nur auf einem Punkt, die Hohlkörperform verschwindet dabei -

    Bei diesen Elementen wie schon Kinder kennen - Ball, Kugel und auch noch die Durchsicht sieht das zwar ein Blinder, aber täte man so ein Insekt fotografieren, dann sähe man evtl die vorderen Beinchen nicht, die Augen wieder ja und der Hinterleib verliert sich in der Unschärfe.(man drücke mal eine nase an eine Fensterscheide und fotografiere se von aussen - besser eine volle hand)

    Wie ginge es nun anders? Bei den Kugeln würde ich sagen - hinten die Wand anmessen - beim Insekt die Blende so weit zu wie es nur geht, nicht zittern oder Stativnutzung - da sich die Beli-Zeit erheblich verlangsamt.
    Bei dem grün täte mir eigentlich de rAppetit versagen - oder ich eher an Algen beim Japaner denken -
  • Wolf Schroedax 8. Juni 2019, 21:47

    @MvSchramm :::  Ich finde (auch), dass der Blick immer wieder nach links oben gelenkt wird. Dort muss aber deshalb nicht auch der Fokus bei der Aufnahme gelegen haben,   oder ?  Denn dann wäre das Bild oben und links ordentlich beschnippelt worden. Also meine Frage:  In wie weit stimmen Blickführung  und optische Geometrie überein ? 
    @ elstp  ::  Auf dem Tisch, auf dem die Kugeln liegen, zeigt sich ein eindeutiger Schärfeverlauf,  der am unteren Bildrand  beginnt.  Die Kugel aus den grünen Spaghetti liegt mit der vorderen Hälfte im Schärfebereich. diejenige  aus den ungefärbten  berührt diesen hinten unten gerade eben.
    • elstp 11. Juni 2019, 17:49

      Mein Appetit auf Pasta in meiner Anmerkung vom 8.6., 16:46  signalisiert auf sprachlicher Ebene, dass da eine Herausforderung drin steckt, der man sich nach anfänglichem Überlegen doch mit Spaß stellt:

      Gezeigt wird eine metallisch wirkende Tischdecke ö.ä., die vom Betrachter aus als nach hinten in den Raum verlegt erscheint; aufliegend darauf in grün ein als plastisch anzusehender Körper, und vorn ein vergleichbar kugeliger Körper, der aber keine sichtbare Tiefe vermittelt.
    • Wolf Schroedax 12. Juni 2019, 9:08

      elstp , siehst Du denn hier auch ein Experiment z.B. mit  erstaunlichem Ergebnis ?
      ich eher nicht..
    • elstp 12. Juni 2019, 17:26

      Das Experiment findet man in den Gedanken des Autors, der offenbar den Zusammenhang zwischen sprachlichen Schwächen und der ergänzenden, oft konstruktiven Wirkung von Bildern herausfinden möchte. Seine Anspielung auf den Begriff 'Ebene' finde ich in Deinem 'focus means focus'. 
       Das ist mehr als man gemeinhin vermuten möchte: Man sehe nur Vertragstexte und die vielen gerichtlichen Auseinandersetzungen um deren Auslegung. Das liegt in der Natur der Sprache(n). Mein Thema ist die Kommunikation zwischen Menschen ganz allgemein. Ich fühle mich  daher hier sehr wohl!!!
      LILO
    • kmh 12. Juni 2019, 17:32

      Ich sehe hier auch kein Experiment. Auf diese Weise könnte man wirklich alles fotografieren und stundenlang darüber reden. Letztendlich muss man aber festellen: auch dieser Kaiser ist nackt.
      vG Markus
  • Killerkralle 8. Juni 2019, 18:04

    Stimmt   ......  nur sehr selten finde ich in der Agora Bilder die es wirklich lohnen sich damit zu befassen , und das könnte so spannend sein solche Bilder hier zur Diskussion zu stellen denn Kompetenz und Interesse ist doch vorhanden ! Wenn ich da an die " tausenden" von Bildern denke die sonst unter Fotofreunden zu angeregten Debatten führen , so könnte hier richtig Schwung rein kommen , aber so ist es doch recht schwierig Interesse hier in Gang zu bringen ! Das aktuelle Bild sehe ich als Beispiel für ein Thema wie " Ebenen" als nicht gut gewählt.  Frohe Pfingsten !
  • kmh 8. Juni 2019, 16:46

    Das Problem dieses Fotos ist, dass es die für die Agora-Bilddiskussion aufgestellte Forderung "Das Bild sollte einerseits so gut sein, dass es erst einmal überhaupt Interesse weckt," nicht erfüllt. Das Bild an sich ist ganz nett und das war es. Der Gedankengang dahinter wirkt konstruiert und führt zu nichts. Also kommt auch keine sinnvolle Diskussion auf.
    vG Markus
  • elstp 8. Juni 2019, 16:22

    Kugeln sind nicht sehr geeignet, Dimensionen oder Ebenen zu illustrieren, denn jede Perspektive zeigt die gleiche Ansicht und nur Unterschiede in ihrer Anordnung. 

    Die beiden genannten Ebenen sehe ich nicht, wohl aber zwei Schnittmöglichkeiten: eine von links unten nach rechts oben als Trennlinie zwischen den Kugeln, also dort liegt keine Ebene. Und die beiden Kugeln liegen so hinter-/nebeneinander, dass von rechts unten nach links oben durch die beiden Kugelhalbierenden ebenfalls ein Schnitt geführt werden könnte, der (bei hypothetischer Realisation) zwei spiegelgleiche Schnittflächen liefern würde, also auch hier keine Ebene.
    (Ebene = unbegrenzt ausgedehntes flaches, zweidimensionales Objekt)  

    Mir verschließt  sich angesichts des gewählten Motivs für das Bild die zu erörternde Überlegung des Autors.
    Meine Frage wäre: Sind die Innenräume der Kugeln gekrümmt?

    Aber Pasta wären gut - findet auch LILO
  • Matthias von Schramm 8. Juni 2019, 11:39

    Es geht nur scheinbar um 3D, es ist lediglich der Versuch fotografisch Räumlichkeit zu simulieren. Dies entsteht durch eine technisch "optische Täuschung" - man glaubt das hinten und vorne im realen Abstand zu erkennen. In Wahrheit habe ich aber nur eine Fläche mit verschiedenen Schärfeebenen und Graden. Wirklich im Raum verschieben sich die Linsen im Objektiv. Deren Einstellung und lokale Stellung erzeugt das. Die geflochtenen Kugeln, evtl. aus Rattan sind Dekoelemente für bunte Einrichtungsvorliebe. Diese erinnern mich an erst einmal zwei Sachen. Erstens an den Begriff Tellersprache, der modern in der Gastronomie Einzug hält und mittlerweile inflationär benutzt wird. Wenig Elemente, keine Überladung, Farben suggerieren gesundes und leckeres Essen. Aus der Nähe betrachtet sehe ich hier die Nachbildung zweier Nudelgerichte - im Vordergrund Lachs, im Hintergrund Spinat z.B. Diese liegen auf einem Flies, bzw. einer recht schmucklosen einfach gehaltenen Tischdecke und sind noch erkennbar, obwohl die eine verflochtene Kugel fast komplett unscharf ist und die andere weitgehend scharf. Der Fokus liegt im oberen linken Bildbereich.

    Die Schwäche des Bildes macht die Nähe zu den Objekten aus. Sie bekommen den Schein einer Abstraktion und diese bleibt auf halber Strecke hängen. Die Elemente bleiben vollständig erkennbar und ihre Formstärke als runde Kugeln wird an beiden Seiten vom Bildrand recht rüde abgeschnitten - nach meinem ästhetischen Empfinden entsteht keine neue annehmbare Grafik, welche die bildsprachliche Reduktion interessant machen würde. Auch wirkt auf mich das Farbspiel zu einfach, genau wie die hier erläuterte fotografische Idee, dass es wirklich Spannung erzeugen kann.

    Die Kugeln wirken für mich nur als Ganzes und ihr Anschnitt und das Schärfe / Unschärfespiel erzeugt keine Dimension, die mich neugierig macht. Es ist halt irgendwo scharf und irgendwo unscharf ohne bildliches Storytelling.

    Aber Appetit auf Pasta habe ich bekommen ...
  • Wolf Schroedax 7. Juni 2019, 22:06

    > Ebenen sind zweidimensional, somit ist es das Bild auch.  Der Raumeindruck im Bild entsteht im Kopf des Betrachtenden. Eine Fotografie erleichtert ihm dies durch die Tiefe des Schärfebereichs, welcher hier etwa 45° geneigt (!) auf dem perforierten Blech  zwischen den beiden Knäulen steht, in denen sich der Verlauf in die Unschärfe vollzieht.

    > Unumstößlich ist:  Die optische Achse der Kamera bzw. des Betrachtenden  steht senkrecht zur Schärfebene (zum Schärfebereich). Folglich kann ich die von Autor/in gegebene Beschreibung  der Schärfeverläufe nicht nachvollziehen....
  • HF25 7. Juni 2019, 20:58

    frage zur begriffsklaerung: sind ebenen nicht vom wort her immer in 2d gedacht? dementsprechend erscheint mir der begriff 3d-ebene fraglich und es muesste im textzusammenhang genauer ebene im (3d-) raum heissen.  lg horst
    edit 1:  https://de.wikipedia.org/wiki/3D 
    edit 2: https://www.cornelsen.de/sites/medienelemente_cms/mel_xslt_gen/progs/html/mels/mel_159504.html 
    edit 3: den behaupteten schaerfeverlauf im raum sehe ich zumindest an den gruengefaerbten holzstreifen im vorgestellten kugelquerschnitt wie beschrieben nicht. der im hintergrund gelegene bereich der kugel erscheint zudem unscharf.
    edit 4: in der vorderen gedachten kugelform sollte die behauptete zunehmende schaerfe im gedachten kugelquerschnitt besonders in den randbereichen sichtbar werden. auch das sehe ich nicht.
    bin allerdings brillentraeger. wenns anders ist als von mir geschrieben, gehe ich zur augenaerztlichen ueberpruefung.
  • kmh 7. Juni 2019, 18:54

    Deine Gedanken kann ich vollkommen nachvollziehen. Du hast das Bild exakt beschrieben. Mir gefällt es. Mehr kann man dazu wirklich nicht sagen.
    vG Markus

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Exif

Kamera Canon EOS 70D
Objektiv EF-S18-135mm f/3.5-5.6 IS STM
Blende 8
Belichtungszeit 1/125
Brennweite 135.0 mm
ISO 3200

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