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Der Trifidnebel vom Schwarzwald aus aufgenommen

Der Trifidnebel vom Schwarzwald aus aufgenommen

2.961 8

Peter Knappert


Premium (Basic), VS-Mühlhausen

Der Trifidnebel vom Schwarzwald aus aufgenommen

Meine heutige Aufnahme zeigt eine neue alte Aufnahme...neu ist die Bildbearbeitung und alt sind die Rohaufnahmen die 2009 im Schwarzwald entstanden sind. Hab diese mit Pixinsight bearbeitet...dann noch mit CCDStack2 und das Finish mit CS4/CS5. Ist schon erstaunlich was man vom Hochschwarzwald alles aufnehmen kann ohne weit in den Süden zu fahren...
Natürlich habe ich mich selber auch in der Bildbearbeitung weiterentwickelt :-)

+++ Aufnahmedaten +++

Aufnahmeinstrument: TMB 105 mm APO-Refraktor bei 650 mm Brennweite

Canon 30d (H-Alpha mod.)
18 x 5 Minuten BZ bei ISO 800
18 Darks/ 18 Flats
Bildbearbeitung:
Debayerisierung mit CCDStack2
Dark/Flat Kalibrierung CCDStack2
Registry mit Pixinsight
Sigma clipping mit Pixinsight
ACDNR mit Pixinsight
BackgroundModelization mit Pixinsight
Summenbild mit Pixinsight
DDP Filter CCDStack2
Restberarbeitung mit CS4

Ich hoffe das Ergebnis gefällt:-)

Aufnahmedatum: Mai/Juni 2009
Aufnahmeort: (Waldau,Hochschwarzwald 1100m Höhe)

Kommentare 8

Bei diesem Foto wünscht Peter Knappert ausdrücklich konstruktives Feedback. Bitte hilf, indem Du Tipps zu Bildaufbau, Technik, Bildsprache etc. gibst. (Feedbackregeln siehe hier)
  • Dirk Peters - Astro- u. Naturfotografie 3. Februar 2019, 16:21

    Hallo Peter, habe entsprechend deiner Beschreibung dein früheres Bild aus 2009 in deinem Portfolio wieder entdeckt- denke ich jedenfalls , . :-) Zuerst dachte ich: war doch damals schon toll und fand erst keinen Unterschied. Abe jetzt sehe ich ihn: (außer dass du damals weniger Feld hattest - vermutlich an den Rändern weggeschnitten) - die Sterne erscheinen mir jetzt noch viel feiner als damals. Dadurch ist die Wirkung in der Tat nochmals besser, denn der Nebel steht noch viel mehr im Mittelpunkt des Geschehens. Hilf mir doch mal auf die Sprünge, wenn es noch mehr an Verbesserung gibt. (Wie gesagt auch damals sah es schon prächtig aus:-) und auch die Farben sehen für mich ziemlich identisch aus, wenn ich die beiden Bilder direkt nebeneinander lege. lg, Dirk
    • Peter Knappert 3. Februar 2019, 17:45

      Hallo Dirk,
      danke dir für deine super Anmerkung zum Bild...
      Also das damalige Bild war meine erste Aufnahme eines so südlichen Objektes...es war dann auch gleich mal im Ade Astrofoto der Woche...da hat mir der Peter Riepe damals sehr viel Tipps gegeben wie die Farben usw, sein müssen...freilich waren die Rohdaten von guter Qualität...Bei der neuen Bearbeitung habe ich ja noch Flats abgezogen...das brachte schon mal einen weicheren und tieferen Hintergrund und setzte den M20 mehr in den Vordergrund...dann habe ich ja eigene Plugins mit denen man in PS
      die Sterndichte zum Hintergrund und zum Objekt besser darstellen kann...die usrsprüngliche Aufnahme war deshalb kein Widefield weil ganz einfach starke Gradienten im linken Eck unten waren...das hab ich jetzt mit Pixinsight komplett behoben bekommen...und auch die Farben des Nebels blau / zu halpha ist mehr ausgewogen...dann sind die Sternfarben bei der ersten Bearbeitung ausgebrannt, also fast weiß...hier haben sie fast wieder die gelbe Spektralfarbe die die Milchstrasse in Richtung m8/m20 hat...das sind die Änderungen..

      Aber das finde ich jetzt hier gut dass es Astrofotografen gibt die Bilder vergleichen um die Änderungen aufzuspüren...
      Der eigentliche Grund für die Bearbeitung geht aber auf eine Hilfestellung zurück...einer meiner Kollegen vom AVR-Rottweil fängt bald mit einer 60da an Deep sky zu fotografieren...und da ich ja seit etwa 6 jahren nur noch mit der G2 fotografieren sind mir die Methoden mit einer DSLR zu fotografieren etwas abhanden gekommen...da hab ich mal ein paar schritte der echten ccd Bearbeitung auf die dslr übertragen und es hat ja sehr gut funktioniert:-)

      LG Peter
  • Josef Käser 3. Februar 2019, 9:26

    Er hat sich in der Bearbeitung weiterentwickelt:-) Geht das bei dir noch?:-)

    Im Ernst, ich bin daran meine alten Dateien neu zu überarbeiten. Es liegen noch dutzende von Std. Bel. Zeit auf der Platte.

    Da kommt mir dein "altes Foto" als Ansporn genau richtig.

    LG Sepp
    • Peter Knappert 3. Februar 2019, 12:14

      Hallo Sepp,
      Vielen Dank für Deinen netten Kommentar,
      Doch doch, auch ich lerne immer noch was dazu im Punkto Bildbearbeitung...freilich wird die Luft immer dünner weil ich oft neue Ideen in der Astrofotografie habe und kenne niemanden den ich um Rat fragen kann...darum bin ich auch wieder hier in der FC denn der Erfahrungsaustausch mit gleichgesinnten bringt einem weiter :-)
      Also du hast ja auch tolle Aufnahmen in der Vergangenheit gemacht...erinnere mich da an eine Plejadenaufnahme mit der Flatfield und der 20da die du mal gemacht hast...einfach nochmal die neuen Schritte in der Bildbearbeitung daran ausprobieren und du wirst sehen...es geht noch besser...:-)
      LG Peter
  • Hans Jürgen Schmidtjever 2. Februar 2019, 20:40

    Und solch ein Juwel leuchtet als Gruß aus der Urzeit über den Köpfen von uns Ahnungslosen!
    Gruß von Hans Jürgen
    • Peter Knappert 3. Februar 2019, 12:08

      Hallo Hans Jürgen,
      Danke für Deine tolle Anmerkung zum Bild...ja der leuchtete schon als es keine Menschen auf der Erde gab...M20 ist wirklich ein Juwel am Himmel....
      LG Peter
  • Sternenwanderin 2. Februar 2019, 20:02

    Wieder ein sehr interessantes Foto. Man hätte den Trifidnebel auch Löwenkopfnebel nennen können, denn ich sehe deutlich einen Löwenkopf.