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Dianthus glacialis - Gletscher Nelke  eine weitere Rarität im Alpinum in nur  155 Meter Höhe

Dianthus glacialis - Gletscher Nelke eine weitere Rarität im Alpinum in nur 155 Meter Höhe

Velten Feurich


World Mitglied, Dohna

Dianthus glacialis - Gletscher Nelke eine weitere Rarität im Alpinum in nur 155 Meter Höhe

An dem kurzen und gedrungenen Habitus etrkennt man schon den Vertreter von ganz weit oben. Im Bereich von 2400- 2800 Metern steht sie auf felsigen Graten und steinigen windexponietrten Stellen auf Kalk und ist eine "Ostalpenpflanze". Vorkommen aus "Schweizer Autorensicht" östlich einer Linie Lenzerheide - Avers.
Bei mir steht sie in voller Sonne aber irrtümlich im saueren Bereich, da fast alle von ganz oben die ich besitze keine " Kalkliebhaber " sind.
Da sie das erste mal, wie man auch sieht dieses Jahr richtig gut zur Blüte gekommen ist , lasse ich sie dort stehen und versuche aus den hoffentlich kommenden Samen weitere Exemplare zu bekommen.
(Umgkehrt würde es aber nicht gehen , eine sauer stehende in den Kalkbereich zu setzten) Das machen nur einige ganz robuste mit , wie z. Bsp. Solidago alpestris , die Alpengoldrute und auch Phyteuma betonicifolim, die Betonienblättrige Rapunzel, die sich dort bei mir selber ausgesät haben.

Canon EOS 350 D
Canon 70 - 300 IS
1/25
f.32.0
Tv modus
ISO 400
250 mm
auf dem Minihocker sitzend (Hinweis für Frank Zimmermann , die Örtlichkeit ist an ettlichen Stellen im Alpinum so, das der Minihocker noch gerade hingeht ein hinknien oder hinlegen aber nicht mehr möglich ist und die Sache mit dem Winkelaufsatz mir zu lange dauert. Hinhocken kann ich mich wegen der Gonarthrose grundsätzlich überhaupt nicht und so sind einige Pflanzen nicht von ganz unten für mich möglich, da muß ich um Nachsicht bitten)

Kommentare 9

  • Heinz Höra 20. Juni 2008, 22:48

    Immer wieder staune ich, was Du für schöne Sachen in Deinem Alpinum zum Blühen bringst. Und das Bild ist Dir auch wieder gut gelungen. Ich hätte es zwar noch etwas bearbeitet, aber Du hast ja so viele Sachen noch auf Lager, daß Du die Zeit dafür nicht findest.
    Fast noch mehr staune ich über Deine Fortschritte in der Fotografier-Technik. Mit Blende 32 zu arbeiten, um einen große Tiefenschärfe zu erhalten, ist schon außergewöhnlich. Aber daß Du bei Brennweite 250 mm noch mit 1/25 Sek. gearbeitet hast, ist für mich das Erstaunlichste. 250 mm an der EOS 350D bedeuten 400 mm KB-Brennweite. Mit dem IS-Objektiv könnte man 2 bis 3 Belichtungsstufen weniger wählen, um keine Verwacklungen zu bekommen. Das hieße 1/100 Sek., höchstens 1/50 Sek. Aber Dein Bild zeigt, daß Du sogar bei 1/25 Sek. ein verwacklungsfreies Bild bekommen hast. Velten, wenn Du das bewußt so gemacht hast, dann meine Hochachtung.
    Zur eingestellten Blende 32 habe ich noch folgende Überlegungen angestellt. Die bei dieser Brennweite erreichbare Tiefenschärfe ist, wenn man im Nahbereich des Objektiv ist - das sind ja minimal 1,5 m - also sagen wir mal bei 2 m bis 2,5 m, nicht groß, nämlich 4 bis 7 cm. Immerhin hat das erstaunlicherweise ausgereicht, um alle Blüten scharf zu bekommen. Wenn es Dich interessiert, kann ich Dir ja mal ein Berechnungsprogramm für die Tiefenschärfe zukommen lassen.
    Zum Schluß noch etwas zu den Nelken selber. Ich habe, angeregt durch Dein Bild, überlegt, was ich alles schon für Nelken fotografiert habe. Und dabei fiel mir ein längst vergessener Traum, die wunderschöne Königstein-Nelke, die als Relikt nur im rumänischen Kalkstein-Massiv Königstein zwischen Fagaras und Bucegi vorkommt, mal zu fotografieren, ein.
    Sei gegrüßt von Heinz
    PS: Eine Sache muß ich mir bei Blende 32 noch klar machen: Wie das mit der förderlichen Blende ist. Bei großen Blendenwerten kommt es zu Beugungen an der Blende und damit zu Unschärfen. Dabei spielt der Abbildungsmaßstab eine Rolle. Wenn er bei Blende 32 größer wird als 1:2, dann ist das Fall. 1:2 erreicht man aber mit 70-300er nicht.
  • Beate Und Edmund Salomon 20. Juni 2008, 9:50

    Die hübschen zarten Blüten hast Du einwandfrei fotografiert und sogar mit Wassertröpfchen.Es ist wirklich nicht mehr so einfach, solch niedrig wachsende Pflanzen ohne Gelenkprobleme aufs Bild zu bekommen.Das kennen wir auch:-))
    Viele Grüsse Beate und Edmund
  • Marianne Schön 20. Juni 2008, 8:49

    Herrlich wie die kleinen Nelken sich über dem Boden ihr, Plätzchen erobert haben, auch wenn es nicht so hoch ist.
    NG Marianne
  • Werner Bartsch 20. Juni 2008, 7:28

    eine tolle pflanze. scheint eine feste blattstruktur zu haben, wohl an die höhe angepasst.
    die erfahrung mit den "sauren" mache ich auch immer wieder bei meinen chin. enzianen, die "hassen" schon spuren von kalk.
    lg .werner
  • Lemberger 19. Juni 2008, 22:08

    Hier zeigst du wieder eine besondere Rarität aus deinem Alpinum! Wunderschön wie die kleinen Nelken den Steinen entlang wachsen, und so einen ganzen Teppich bilden!
    Sehr schön deine Aufnahme!
    LG Hans und Maria
  • Alfred Bergner 19. Juni 2008, 20:28

    Eine sehr schöne Nelkenart stellst du hier vor. Interessant wieder deine fachliche Eräuterung dazu. Vielleicht züchtest du eine Art, die in unseren "Höhenlagen" heimisch wird ??
    LG Alfred
  • Douglore Rabe 19. Juni 2008, 20:12

    Noch so eine schöne Rarität (zumindest in unserer Gegend) stellst du hier vor. Deine Infos zu den seltenen Pflanzen schätze ich immer sehr. Es sind ja meist Pflanzen, über die ich kaum was weiß.
    LG Douglore
  • Wolfgang Hock 19. Juni 2008, 19:18

    Kaum zu glauben, in 155m Höhe eine Gletschernelke, schön dass sie auch so kurz bleibt, eben wie in Gletschernähe. Einfach toll was du alles hast.
    LG Wolfgang
  • Ilse Bartels 19. Juni 2008, 19:10

    Oh, wie gern würde ich bei dir mal schauen in deinem Alpinum. Immer wieder stellst du so Schönheiten der Natur ein.

    LG.ILse