Klein aber fein – Kameras ohne Wechselobjektive. Hier findest Du alles rund um Kompaktkameras und Bridgekameras.
Diskussion Letzter Beitrag Beiträge / Klicks
Gert F.

Nikon P7800 Objektivdeckel und Sucher

Der Deckel sitzt einigermaßen fesst und da die Kamera nicht sehr dick ist, geht er in der Tasche auch nicht so leicht ab. Schön wär ein Loch für eine dünne Schnur, das man den Deckel nicht dauern in der Hand halten muss.
ABER:

Ich habe mir 2015 eine Nikon P7800 gekauft, unter anderem wegen ihres Anschlusses für ein externes Mikrofon. Es gibt ja nicht viel kompakte die sowas haben.
Leider hatte ich vor dem Kauf übersehen, dass die Kamera nicht über eine Audiopegelanzeige (VU-Meter, Audiometer) verfügt, und auch überhaupt keine Möglichkeit bietet, ein externes Mikrofon auf auch nur auf Funktion oder zu überprüfen.
Zum Einpegeln gibt es im Menü der Kamera 3 Stufen für die Mikrofonempfindlichkeit „Hoch“, „Mittel“ und „Gering“. Welche Mikrofonwerte diesen Stufen zuzuordnen sind, ist im Handbuch nicht beschrieben. Ich hatte mich an den den Nikon-Support gewandt und folgende Antwort erhalte:
„...Leider gibt es aktuell die von Ihnen angesprochene Möglichkeit, die Funktion des Mikrofons im Video-Modus zu überprüfen, nicht. Auch die gewünschten Informationen über die genauen Werte der Mikrofonempfindlichkeit haben wir leider nicht vorliegen.“
Also habe ich die drei Empindlichkeitwerte selbst ausmessen müssen. Dabei habe ich auch festgestellt, dass die Bezeichnung der Einstellungen sowohl im Handbuch als auch im Menü der Kamera falsch sind. „Hoch“ ist „Niedrig“, „Mittel“ ist „Mittel“ und „Niedrig“ ist „Hoch“. (Nikon bezieht sich mit „Empfindlichkeit“ auf den Kameraeingang und nicht wie genannt auf das Mikro.

Weitere Dinge haben mich enttäuscht:

Da wäre der fiese Trick, dass nach einem Firmware - „Update“ Akkus von Fremdherstellern nicht mehr fuktionieren.

Da wäre auch das optionale WiFi Modul WU-1A. Jeder, der sich sowas kaufen möchte sollte sich eine der zahlreichenden Kritiken, die im Netz zu finden sind und die ich hier nicht wiederholen will, mal durchlesen.

Überhaupt scheint die P7800 kein großer Renner zu sein. Meines Wissen gibt es für sie auch keinen kompatiblen USB- oder WiFi- Kontroller für Smartphones (außer der praktisch unbrauchbaren NIKON-App).

Ich würde die Kamera nicht kaufen.
06.02.16, 18:28
Der Deckel sitzt einigermaßen fesst und da die Kamera nicht sehr dick ist, geht er in der Tasche auch nicht so leicht ab. Schön wär ein Loch für eine dünne Schnur, das man den Deckel nicht dauern in der Hand halten muss.
ABER:

Ich habe mir 2015 eine Nikon P7800 gekauft, unter anderem wegen ihres Anschlusses für ein externes Mikrofon. Es gibt ja nicht viel kompakte die sowas haben.
Leider hatte ich vor dem Kauf übersehen, dass die Kamera nicht über eine Audiopegelanzeige (VU-Meter, Audiometer) verfügt, und auch überhaupt keine Möglichkeit bietet, ein externes Mikrofon auf auch nur auf Funktion oder zu überprüfen.
Zum Einpegeln gibt es im Menü der Kamera 3 Stufen für die Mikrofonempfindlichkeit „Hoch“, „Mittel“ und „Gering“. Welche Mikrofonwerte diesen Stufen zuzuordnen sind, ist im Handbuch nicht beschrieben. Ich hatte mich an den den Nikon-Support gewandt und folgende Antwort erhalte:
„...Leider gibt es aktuell die von Ihnen angesprochene Möglichkeit, die Funktion des Mikrofons im Video-Modus zu überprüfen, nicht. Auch die gewünschten Informationen über die genauen Werte der Mikrofonempfindlichkeit haben wir leider nicht vorliegen.“
Also habe ich die drei Empindlichkeitwerte selbst ausmessen müssen. Dabei habe ich auch festgestellt, dass die Bezeichnung der Einstellungen sowohl im Handbuch als auch im Menü der Kamera falsch sind. „Hoch“ ist „Niedrig“, „Mittel“ ist „Mittel“ und „Niedrig“ ist „Hoch“. (Nikon bezieht sich mit „Empfindlichkeit“ auf den Kameraeingang und nicht wie genannt auf das Mikro.

Weitere Dinge haben mich enttäuscht:

Da wäre der fiese Trick, dass nach einem Firmware - „Update“ Akkus von Fremdherstellern nicht mehr fuktionieren.

Da wäre auch das optionale WiFi Modul WU-1A. Jeder, der sich sowas kaufen möchte sollte sich eine der zahlreichenden Kritiken, die im Netz zu finden sind und die ich hier nicht wiederholen will, mal durchlesen.

Überhaupt scheint die P7800 kein großer Renner zu sein. Meines Wissen gibt es für sie auch keinen kompatiblen USB- oder WiFi- Kontroller für Smartphones (außer der praktisch unbrauchbaren NIKON-App).

Ich würde die Kamera nicht kaufen.
258 Klicks
Tabletfotograf

Pana DMC LX7 Sony DSCRX 100 Fuji XQ2 oder…Systemcam?

Hallo Gert,

so eine Rückmeldung liest man gern. Freut mich für Dich, dass Du zufrieden bist. Viel Spaß und schöne Bilder.

Ja, mit RAW zu befassen kann sich lohnen. Zum Bsp gerade bei Innenaufnahmen, wo manches mal - gerade bei Mischlicht - der Weißabgleich in Schwierigkeiten kommt.
Bei wichtigen Aufnahmen würde ich RAW+jpeg aufnehmen. So hast Du später immer noch die Möglichkeit die RAW zu vearbeiten, wenn Du dich eingearbeitet hast.
Es macht aber auch Sinn, sich mit der jpeg-Engine der Kamera zu befassen und verschiedene Einstellungen vorab vorzunehmen. So gelingt es durchaus nach einiger Übung mit den Einstellungen schon fast fertige Bilder aus der Kamera in jpeg zu bekommen. Spart man sich natürlich auch Zeit.
Das heißt, zwischendurch probiere einfach mal den Kontrast, die Schärfe, die Sättigung usw im Menü leicht zu verändern und schau, was dir am besten gefällt. ( Es sei denn Du bist jetzt schon mit den jepg out of Cam Kamerawerkeinstellungen zufrieden )

Gruß Heiko
1.074 Klicks
Nach
oben