Urheberrecht, Modelrelease, Agenturverträge – hier geht es um alle Rechtsfragen, die einem Fotografen begegnen können. Diskutier mit und erhaltet wertvolle Tipps von anderen Mitgliedern. (Keine verbindliche Rechtsberatung!)
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Auf der anderen Seite sitzt auch immer ein Mensch. Gegenseitige Höflichkeit und Respekt sowie Geduld mit Neulingen sollten selbstverständlich sein.

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Wir alle können zu einem angenehmen Forenklima beitragen
indem wir gegenseitigen Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander pflegen. Auf dass unsere Foren jederzeit ein gerne besuchter und genutzter Raum für Austausch, Beratung und Hilfestellung innerhalb der fotocommunity sind.

Danke und herzlichst – Dein fotocommunity-Team
_____________________________________________________________________________________

Sollte es wider erwarten mal einen Grund geben, der eine Meldung zum Support nötig erscheinen lässt, so benutzt bitte für einen Diskussionsbeitrag den "Beitrag melden" Button. Damit erreicht ihr am schnellsten das Betreuerteam.

Jederzeit können auch wichtige Informationen und Meldungen mit dem Kontaktformular an uns gesendet werden: http://www.fotocommunity.de/kontakt

Auch für die Foren gelten immer unsere AGB: http://www.fotocommunity.de/agb

Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünschen Euch,
Marion Bers und Sören Spieckermann, Adminteam
21.03.15, 22:25
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Danke und herzlichst – Dein fotocommunity-Team
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Sollte es wider erwarten mal einen Grund geben, der eine Meldung zum Support nötig erscheinen lässt, so benutzt bitte für einen Diskussionsbeitrag den "Beitrag melden" Button. Damit erreicht ihr am schnellsten das Betreuerteam.

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Marion Bers und Sören Spieckermann, Adminteam
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Manfred Hunger

Google - Neue Bildersuche / Urheberrechter verletzt?

Der Unterschied ist leicht erklärt.

Bei der früheren Präsentation der Google-Vorschaubilder wurden echte Vervielfältigungen in Form der verkleinerten Vorschaubilder (Tumbnails) gezeigt.

Der BGH unterstellt in seinen Urteilen Vorschaubilder I und II, dass hierzu die "schlichte" Einwilligungen der Urheber vorliegt, und sieht somit darin keine Urheberrechtsverletzung.

Dass diese Argumentation an den Haaren herbeigezogen ist, wird besonders deutlich in der Begründung von Vorschaubilder II, der zur Folge die schlichte Einwilligung zur Präsentation der Vorschaubilder in den Suchmaschinen selbst dann vorliegt, wenn Bilder illegal ins Internet gestellt wurden.

Zitat aus der Pressemitteilung zu BGH - Vorschaubilder II:

"Es ist allgemein bekannt, dass Suchmaschinen, die das Internet in einem automatisierten Verfahren nach Bildern durchsuchen, nicht danach unterscheiden können, ob ein aufgefundenes Bild von einem Berechtigten oder einem Nichtberechtigten ins Internet eingestellt worden ist. Deshalb kann und darf der Betreiber einer Suchmaschine eine solche Einwilligung dahin verstehen, dass sie sich auch auf die Anzeige von solchen Abbildungen in Vorschaubildern erstreckt, die ohne Zustimmung des Urhebers ins Internet eingestellt worden sind. Dem Urheber ist es allerdings unbenommen, diejenigen wegen Urheberrechtsverletzung in Anspruch zu nehmen, die diese Abbildungen unberechtigt ins Internet gestellt haben."

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-b ... &linked=pm

Der BGH schießt manchmal über's Ziel hinaus. Der richtige Weg wäre eine Sonderregelung (Schrankenregelung) im Urheberrechtsgesetz gewesen.


Die neue Präsentation der Google-Vorschau erfolgt in Form von Links. Die Bilder werden im Original in die Google-Seiten eingebunden (Framing). Dagegen haben die hohen Gerichte (insbesondere der EuGH) grundsätzlich nichts einzuwenden. Offen ist allerdings noch, wie die Suchmaschinen beim Framing mit illegalen Inhalten umzugehen haben.

MfG
Johannes
http://www.schmunzelkunst.de
07.03.17, 10:06
Der Unterschied ist leicht erklärt.

Bei der früheren Präsentation der Google-Vorschaubilder wurden echte Vervielfältigungen in Form der verkleinerten Vorschaubilder (Tumbnails) gezeigt.

Der BGH unterstellt in seinen Urteilen Vorschaubilder I und II, dass hierzu die "schlichte" Einwilligungen der Urheber vorliegt, und sieht somit darin keine Urheberrechtsverletzung.

Dass diese Argumentation an den Haaren herbeigezogen ist, wird besonders deutlich in der Begründung von Vorschaubilder II, der zur Folge die schlichte Einwilligung zur Präsentation der Vorschaubilder in den Suchmaschinen selbst dann vorliegt, wenn Bilder illegal ins Internet gestellt wurden.

Zitat aus der Pressemitteilung zu BGH - Vorschaubilder II:

"Es ist allgemein bekannt, dass Suchmaschinen, die das Internet in einem automatisierten Verfahren nach Bildern durchsuchen, nicht danach unterscheiden können, ob ein aufgefundenes Bild von einem Berechtigten oder einem Nichtberechtigten ins Internet eingestellt worden ist. Deshalb kann und darf der Betreiber einer Suchmaschine eine solche Einwilligung dahin verstehen, dass sie sich auch auf die Anzeige von solchen Abbildungen in Vorschaubildern erstreckt, die ohne Zustimmung des Urhebers ins Internet eingestellt worden sind. Dem Urheber ist es allerdings unbenommen, diejenigen wegen Urheberrechtsverletzung in Anspruch zu nehmen, die diese Abbildungen unberechtigt ins Internet gestellt haben."

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-b ... &linked=pm

Der BGH schießt manchmal über's Ziel hinaus. Der richtige Weg wäre eine Sonderregelung (Schrankenregelung) im Urheberrechtsgesetz gewesen.


Die neue Präsentation der Google-Vorschau erfolgt in Form von Links. Die Bilder werden im Original in die Google-Seiten eingebunden (Framing). Dagegen haben die hohen Gerichte (insbesondere der EuGH) grundsätzlich nichts einzuwenden. Offen ist allerdings noch, wie die Suchmaschinen beim Framing mit illegalen Inhalten umzugehen haben.

MfG
Johannes
http://www.schmunzelkunst.de
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VerifizierteID

Vollmacht erkaufen bzgl. Fotomaterial

Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54....
Angenommen Max Mustermann ( Privatperson ) ist Fotograf und "ICH" will das er für mich "10" Bilder von XYZ knipst (nach meinen Vorstellungen), da ich persönlich nicht dort hin kann.

Deshalb bezahle ich Max Mustermann für seine Leistung in Form von Geld oder anderen Gegenleistungen wie z.B ein Firmenlogo.

Da ich will - das mir 100% der Rechte vom Bild gehören, würde ich das gerne vertraglich regeln.
(Quasi, ohne das es in Zukunft irgendwelche rechtlichen Konsequenzen für mich gibt, sollte ich mit dem Fotomaterial anders vorgehen als geplant.) ...


Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54 ...
1. Wie sollte dieser Vertrag aussehen ? ( Gibt es irgendwo solche Verträge zum downloaden ? )...


Ein "stink normaler" Werksvertrag, wo Werkstück (Foto) nach Anforderung des Auftraggebers (Du) durch Auftragnehmer (Fotograf) angefertigt wird.

Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54...
2. Wie werden die Bilder rechtlich festgehalten die ich erkauft habe ? ( Ohne das es heißt : Das waren nicht die Bilder )...


Liste, Übergabeprotokoll usw.; das WIE und WANN im Werkvertrag festgehalten.

Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54...
3.Reicht ein Email verkehr dazu aus ? ( Wie sieht es aus wenn die Email gelöscht wird, oder auf einen falschen Namen läuft ?) ...


Rechtlich gesehen, reichen schon mündliche Absprachen aus.
Um den Vertrag beweissicher zu machen, ist etwas schriftliches (auch Mails) besser. Vertrag auf Papier und mit Original-Unterschrift ist noch besser :-).
Um Mails sicher zu machen, kann man diese mit "Übermittlungsbestätigung" versenden. So ist auch der Nachweis möglich, falls der Gegenüber die Mails löscht.

Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54...
4. Sollte das Foto geklaut sein ( anderer Urheber ), bin ich durch den Vertrag gesichert ? ( Wer leistet in diesem Falle den Schadensersatz ? )...


Du hast aber "Vertrauen" zu Deinem Auftragnehmer, wenn Du schon jetzt die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass er Dir ein "fremdes" Foto "unterschiebt".
Grundsätzlich haftest erst einmal Du, wenn Du fremde Bilder nutzt, ohne die Rechte dafür zu haben. Gilt auch für "geklaute Bilder" die Du von anderen (hier Dein Fotograf) erhälst. Allerdings kannst Du dann Deinen Auftragnehmer wiederum in Regress nehmen.

Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54...
5. Sollte ich die Rechte für das Bild erworben haben, dürfte Person ( Max Mustermann ) diese ja nicht mehr veröffentlichen, oder ? Kann ich rechtlich vorgehen sollte dies doch der Fall sein ?


Kommt darauf an, welche Nutzungsrechte im Vertrag vereinbart wurden. Wenn Du die Nutzungsrechte exklusiv, räumlich und zeitlich unbegrenzt erwirbst, dann darf Dein Auftragnehmer ("Max Mustermann") die Bilder nicht mehr nutzen (veröffentlichen).

Schlussbemerkung:
Aus Deinen Fragen 3 bis 5 entnehme ich, dass Du recht wenig Vertrauen zu Deinem Fotografen hast und fast schon mit Ärger und Auseinandersetzungen rechnest. In diesem Falle solltest Du Dir überlegen, ob Du den Auftrag an diese Person überhaupt erteilen solltest. Denn auch wenn Du im Recht bist, Ärger und Unannehmlichkeiten bringen Auseinandersetzungen immer mit sich.

LG Manfred
28.02.17, 11:31
Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54....
Angenommen Max Mustermann ( Privatperson ) ist Fotograf und "ICH" will das er für mich "10" Bilder von XYZ knipst (nach meinen Vorstellungen), da ich persönlich nicht dort hin kann.

Deshalb bezahle ich Max Mustermann für seine Leistung in Form von Geld oder anderen Gegenleistungen wie z.B ein Firmenlogo.

Da ich will - das mir 100% der Rechte vom Bild gehören, würde ich das gerne vertraglich regeln.
(Quasi, ohne das es in Zukunft irgendwelche rechtlichen Konsequenzen für mich gibt, sollte ich mit dem Fotomaterial anders vorgehen als geplant.) ...


Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54 ...
1. Wie sollte dieser Vertrag aussehen ? ( Gibt es irgendwo solche Verträge zum downloaden ? )...


Ein "stink normaler" Werksvertrag, wo Werkstück (Foto) nach Anforderung des Auftraggebers (Du) durch Auftragnehmer (Fotograf) angefertigt wird.

Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54...
2. Wie werden die Bilder rechtlich festgehalten die ich erkauft habe ? ( Ohne das es heißt : Das waren nicht die Bilder )...


Liste, Übergabeprotokoll usw.; das WIE und WANN im Werkvertrag festgehalten.

Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54...
3.Reicht ein Email verkehr dazu aus ? ( Wie sieht es aus wenn die Email gelöscht wird, oder auf einen falschen Namen läuft ?) ...


Rechtlich gesehen, reichen schon mündliche Absprachen aus.
Um den Vertrag beweissicher zu machen, ist etwas schriftliches (auch Mails) besser. Vertrag auf Papier und mit Original-Unterschrift ist noch besser :-).
Um Mails sicher zu machen, kann man diese mit "Übermittlungsbestätigung" versenden. So ist auch der Nachweis möglich, falls der Gegenüber die Mails löscht.

Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54...
4. Sollte das Foto geklaut sein ( anderer Urheber ), bin ich durch den Vertrag gesichert ? ( Wer leistet in diesem Falle den Schadensersatz ? )...


Du hast aber "Vertrauen" zu Deinem Auftragnehmer, wenn Du schon jetzt die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass er Dir ein "fremdes" Foto "unterschiebt".
Grundsätzlich haftest erst einmal Du, wenn Du fremde Bilder nutzt, ohne die Rechte dafür zu haben. Gilt auch für "geklaute Bilder" die Du von anderen (hier Dein Fotograf) erhälst. Allerdings kannst Du dann Deinen Auftragnehmer wiederum in Regress nehmen.

Zitat: VerifizierteID 28.02.17, 05:54...
5. Sollte ich die Rechte für das Bild erworben haben, dürfte Person ( Max Mustermann ) diese ja nicht mehr veröffentlichen, oder ? Kann ich rechtlich vorgehen sollte dies doch der Fall sein ?


Kommt darauf an, welche Nutzungsrechte im Vertrag vereinbart wurden. Wenn Du die Nutzungsrechte exklusiv, räumlich und zeitlich unbegrenzt erwirbst, dann darf Dein Auftragnehmer ("Max Mustermann") die Bilder nicht mehr nutzen (veröffentlichen).

Schlussbemerkung:
Aus Deinen Fragen 3 bis 5 entnehme ich, dass Du recht wenig Vertrauen zu Deinem Fotografen hast und fast schon mit Ärger und Auseinandersetzungen rechnest. In diesem Falle solltest Du Dir überlegen, ob Du den Auftrag an diese Person überhaupt erteilen solltest. Denn auch wenn Du im Recht bist, Ärger und Unannehmlichkeiten bringen Auseinandersetzungen immer mit sich.

LG Manfred
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PeterHauschild

Darf Pixabay mich rausschmeissen und Bilder behalten?

Hallo Peter

Mir erging es grade ähnlich mit Simon.
Ich hatte höflich nachgefragt ob man nicht jemanden abstellen kann der mal die Bilder sortiert da so viele in der falschen Sektion sind. Ferner schrieb ich das ich eh keine Bilder mehr dort hochlade weil sie eh abgelehnt würden, hatte aber schon welche seit 4 Jahren in meiner Galerie.
Als Antwort kam dann das mit meinen Bilder etwas allgemein nicht stimmen könnte wenn so viele Bilder abgelehnt würden.
Simon schrieb dann mit einem Smilie das er mir gerne einen Zugang einrichtet um bei Bedarf die Bilder zu verschieben. Da ich mir unsicher war ob das ernst gemeint sei fragte ich nach und bat meine Hilfe an.
Nein, das war nur ironisch gemeint.
Damit war das Thema für mich aber durch.

Dann kam eine PN von Simon:
Er habe sich meine Bilder nochmal angeschaut und die Hälfte gesperrt da sie gar nicht den Richtlinien entsprechen und nur deshalb durchgekkommen sind weil die Sichter ab und an ein Auge zudrücken.
Aber das hätte keinen Sinn.
Ferner wäre es besser den Upload für meinen Account generell zu deaktivieren. Ferner soll ich doch akzeptieren das meine Bilder abgelehnt werden.


Nach 4 Jahren haben meine Bilder plötzlich an Qualität verloren - vom anschauen oder wie? ......lach.....

Mir ist es nicht wichtig dort Bilder hochzuladen da ich ja nix davon habe. Das hatte ich gemacht um etwas zurück zu geben. Aber wer nicht will der hat schon.
Was ich aber bemerkenswert finde, ist die Arroganz des Herrn Simon. Auf einen Hinweis von mir das Leute dort komplette Composings mit Stocks hochladen und das nicht richtig ist da einige Stockgeber in den Regeln stehen haben das man ihre Stocks nicht als eigene ausgeben darf. Und kommerzielle Benutzung ist auch oft nicht erlaubt. Ferner mit Unsplah, eine sehr gute Stockseite. Da laden User von Pixabay Bilder von Unsplash hoch und behaupten es wären ihre eigenen.
Simon meint das wäre alles ok da sie davon ausgehen das man die nötigen Rechte am Bild besitzt und Unsplash eh nur eine billige Kopie von Pixabay wäre.

Ich finde das frech und arrogant. Und nur weil Pixabay ihre eigenen Regeln schreibt heißt das noch lange nicht das sie auch rechtend sind.
23.02.17, 05:10
Hallo Peter

Mir erging es grade ähnlich mit Simon.
Ich hatte höflich nachgefragt ob man nicht jemanden abstellen kann der mal die Bilder sortiert da so viele in der falschen Sektion sind. Ferner schrieb ich das ich eh keine Bilder mehr dort hochlade weil sie eh abgelehnt würden, hatte aber schon welche seit 4 Jahren in meiner Galerie.
Als Antwort kam dann das mit meinen Bilder etwas allgemein nicht stimmen könnte wenn so viele Bilder abgelehnt würden.
Simon schrieb dann mit einem Smilie das er mir gerne einen Zugang einrichtet um bei Bedarf die Bilder zu verschieben. Da ich mir unsicher war ob das ernst gemeint sei fragte ich nach und bat meine Hilfe an.
Nein, das war nur ironisch gemeint.
Damit war das Thema für mich aber durch.

Dann kam eine PN von Simon:
Er habe sich meine Bilder nochmal angeschaut und die Hälfte gesperrt da sie gar nicht den Richtlinien entsprechen und nur deshalb durchgekkommen sind weil die Sichter ab und an ein Auge zudrücken.
Aber das hätte keinen Sinn.
Ferner wäre es besser den Upload für meinen Account generell zu deaktivieren. Ferner soll ich doch akzeptieren das meine Bilder abgelehnt werden.


Nach 4 Jahren haben meine Bilder plötzlich an Qualität verloren - vom anschauen oder wie? ......lach.....

Mir ist es nicht wichtig dort Bilder hochzuladen da ich ja nix davon habe. Das hatte ich gemacht um etwas zurück zu geben. Aber wer nicht will der hat schon.
Was ich aber bemerkenswert finde, ist die Arroganz des Herrn Simon. Auf einen Hinweis von mir das Leute dort komplette Composings mit Stocks hochladen und das nicht richtig ist da einige Stockgeber in den Regeln stehen haben das man ihre Stocks nicht als eigene ausgeben darf. Und kommerzielle Benutzung ist auch oft nicht erlaubt. Ferner mit Unsplah, eine sehr gute Stockseite. Da laden User von Pixabay Bilder von Unsplash hoch und behaupten es wären ihre eigenen.
Simon meint das wäre alles ok da sie davon ausgehen das man die nötigen Rechte am Bild besitzt und Unsplash eh nur eine billige Kopie von Pixabay wäre.

Ich finde das frech und arrogant. Und nur weil Pixabay ihre eigenen Regeln schreibt heißt das noch lange nicht das sie auch rechtend sind.
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Stefanokok

Private Häuser fotografieren

Unabhängig von den rechtlichen Fragen sollte auch der menschliche Faktor bedacht werden. Viele Leute reagieren äußerst nervös, wenn das Haus / der Hauseingang fotografiert wird, zumal von Leuten, die man nicht als Nachbarn zumindest vom Sehen kennt. Es wird dann vermutet, daß das Haus für einen späteren Einbruch ausgekundschaftet wird. Ich wurde regelmäßig von den Hausbewohnern oder Nachbarn angesprochen, was ich da treibe. Mein Begehr war, Eingangstreppen und Haustüren zu fotografieren, weil wir unseren Hauseingangsbereich neu machen mußten und wir uns anhand der Fotos Anregungen geholt haben und verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten in Ruhe durchgehen konnten. Das habe ich den Leuten genau so erklärt, gesagt wie toll ich ihren Eingangsbereich finde und die Bilder vorgezeigt, daß keine Namensschilder oder Hausnummern zu erkennen sind.
Langer Rede kurzer Sinn: Bei einer schlimmstenfalls handfesten Auseinandersetzung mit den Bewohnern nutzt es wenig, irgendwelche rechtlichen Belehrungen a la "ich darf das" vom Stapel zu lassen: Eine vernünftige und nachvollziehbare Erklärung, warum man da gerade herumfotografiert und nichts Böses im Sinn hat, entspannt die Situation sofort.

PaulHarris
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