Urheberrecht, Modelrelease, Agenturverträge – hier geht es um alle Rechtsfragen, die einem Fotografen begegnen können. Diskutier mit und erhaltet wertvolle Tipps von anderen Mitgliedern. (Keine verbindliche Rechtsberatung!)
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Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünschen Euch,
Marion Bers und Sören Spieckermann, Adminteam
21.03.15, 23:25
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Christian Volk

Auftrag zur Erstellung von Mitarbeiter Portraits

Solche Aufträge habe ich auch schon häufiger erledigt. Allerdings meist für Tochterfirmen meines Arbeitgebers.
Hermann hat es schon sehr gut geschrieben. Uneingeschränktes Nutzungsrecht, auch zur kommerziellen Nutzung, und gut ist es.
Wenn Du möchtest, kann ich Dir da etwas passendes zuschicken als Word-Dokument. (Dazu bitte eine E-Mail an fs-foto@t-online.de).
Was Du als Referenz nutzen möchtest, ist doch bestimmt die komplette Übersicht, oder?
In solchen Fällen habe ich mich mit meinem Auftraggeber so geeinigt, dass ich die komplette Übersicht, allerdings mit "verpixelten Portraits" verwenden konnte.
Das hatte den Hintergrund, dass viele Kollegen ihr Bild nicht im Internet haben wollten, was ich auch gut verstehen kann. Außerdem hat der Arbeitgeber gegenüber seinen Mitarbeitern eine gewisse Fürsorgepflicht.
Letztlich gewichtet bei so einer Referenz eher der Name des Auftraggebers, als das eigentliche Ergebnis, so meine Erfahrungen.
Wenn jemand dann konkret Interesse hat, kann man dem dann auch die Übersicht als Print zu Ansicht zeigen.

Ich hoffe Dir damit geholfen zu haben.

LG Falko
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Menethekel Jabraxel

Mit dem Hobby Geld verdienen...was muss ich beachten ?

Zitat: Menethekel Jabraxel 12.04.15, 18:12Kurzes Update der aktuellen Lage:

Hab beim Finanzamt nachgefragt und wollte mich da Informieren.

Das Finanzamt gab mir allerdings lediglich die Auskunft, das sie mich nicht „beraten“ dürfen und dass ich mich bitte an einen Steuerberater wenden solle.


Führe für das laufende Jahr doch einfach mal Buchführung deiner Einnahmen und Ausgaben durch. Mit zB. Excel ist das ja kein so großer Aufwand. Dann weist du auf jeden Fall, um welche Summe es überhaupt geht; wenn überhaupt was positives rauskommt.
Die Steuererklärung für dieses Jahr muss ja erst im nächsten Jahr raus und Du kennst deinen Gewinn. Damit kannst Du gezielt beim FA anfragen und spätestens dann müssen sie dir eine Antwort geben.

Grüße Thomas
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grenzgaenge

street im streit

Zitat: Hermann Klecker 15.04.15, 23:56Nein, dem Gesetz ist das nicht egal, ob eine Fotografie ehrverletzend ist oder einfach nur peinlich. Gegen Peinlichkeiten gibt es ganz aktuell einen neuen Strafgesetzparagraphen, der schon das Anfertigen der Aufnahme unter Strafe stellt. Ehrverletzende Darstellungen waren vorher schon wegen des Grundgesetzes ausgeschlossen. Nur war nicht klar definiert, ob schon die Anfertigung - die ja ganz andere Motivationen haben kann und eher zufällig entsteht - verboten wäre oder ob erst das Rumzeigen und sich drüber lustig machen klar die Würde des Menschen verletzt.

Aber ja, das Gesetz unterscheidet da deutlich.


Zitat: Hermann Klecker 15.04.15, 23:56Imho besteht auch nach aktueller Rechtslage keine Notwendigkeit, den abgebildeten zu fragen. (Heißt nicht, dass ich das nicht täte. Heißt aber durchaus, dass ich nicht grundsätzlich davon Abstand nehmen würde. Es ist halt höflich, aber auch anstrengend und nicht notwendig.

Ich war sehr nachlässig. Es gibt natürlich viele Gesetze und ich habe nicht benannt, worauf ich mich beziehe. Im KUG steht ja seit 1907: "Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten." (Ich hoffe, ich hatte eine korrekte Quelle).
Nach diesem Gestzt ist es unerheblich, ob derjenige günstig oder ungünstig dargestellt wird. Er/sie muß in jedem Fall gefragt werden wenn das Bild veröffentlicht werden soll. Das wird ja auch im Prozeß mit der Berliner Passantin nicht grundsätzlich bestritten. Es geht darum, ob der Schutz der Kunstfreiheit darüber steht.
Wenn eine Darstellung peinlich oder ehrverletzend ist, greifen andere Gesetze.


Zitat: Hermann Klecker 15.04.15, 23:56Aber nein, die Straßenfotografie lebt, so wie ich sie erlebe, nicht davon, dass Menschen eben negativ dargestellt werden. Die großen Street-Artisten wurden mit deutlich anderen Fotos bekannt.
Natürlich gibt es solche Fotos. Es gibt sie besonders dann, wenn der Street-Artist auch eine sozialkritische Komponente ansprechen möchte. Aber das ist insgesamt nicht die Regel.
--> nicht zu verwechseln mit Papparazzi.


Die qualitätvolle Street-Fotografie braucht das in der Regel gerade nicht. Da stimme ich völlig zu. Aber ein großer Teil der Hobby-Streeter suchen wie die Papparazzi das Auffällige, oft das peinliche, damit ihre Bilder interessant sind (wohlgemerkt, nicht alle). Da gibt es Fotografen(Innen), die laufen mit dem Megazoom durch die Stadt und wenn jemand nach der Arbeit an der Bushaltestelle in ein Brötchen beißt wird er formatfüllend abgebildet. Natürlich hat das dann auch eine sozialkritische Komponente. Aber wenn ich das dann mit Bildern von Diane Arbus vergleiche oder mit Robert Frank dann ist das sehr anders. Arbus und Frank haben sich lange mit ihren Themen und den Personen beschäftigt und sie zeigen etwas, was sie emotional und/oder kognitiv verstanden haben. Arbus hat es geschafft, die Grenzen zwischen Normalität und Anders-sein zu verringern und hat sich dadurch für die von ihr Dargestellten eingesetzt. Wenn ich dann die Fülle an Street-Fotos, nicht nur in der fc, sehe, dann habe ich nicht das Gefühl, daß sich die Fotografen für die von ihnen Abgebildeten einsetzen.
Was man in der fc sieht ist ja noch Gold gegenüber den Verunglimpfungen, die man auf facebook sehen kann.
Aber das alles ist eine Antwort auf das, was NeidhardvonWolkenklau oben gesagt hat: Es gibt immer mehr Menschen, die gereizt auf jede Kamera reagieren. Und meine Antwort ist die, daß das daran liegt, wie mit den Bildnissen anderer umgegangen wird, also nicht nur von denen, die auf einem gewissen Niveau Street-Fotografie betreiben. Das ist also ein Diskurs, der erst einmal unabhängig von der rechtlichen Regelung ist sondern nur eine Antwort auf die oben beschriebenen negativen Erfahrungen.
16.04.15, 12:32
Zitat: Hermann Klecker 15.04.15, 23:56Nein, dem Gesetz ist das nicht egal, ob eine Fotografie ehrverletzend ist oder einfach nur peinlich. Gegen Peinlichkeiten gibt es ganz aktuell einen neuen Strafgesetzparagraphen, der schon das Anfertigen der Aufnahme unter Strafe stellt. Ehrverletzende Darstellungen waren vorher schon wegen des Grundgesetzes ausgeschlossen. Nur war nicht klar definiert, ob schon die Anfertigung - die ja ganz andere Motivationen haben kann und eher zufällig entsteht - verboten wäre oder ob erst das Rumzeigen und sich drüber lustig machen klar die Würde des Menschen verletzt.

Aber ja, das Gesetz unterscheidet da deutlich.


Zitat: Hermann Klecker 15.04.15, 23:56Imho besteht auch nach aktueller Rechtslage keine Notwendigkeit, den abgebildeten zu fragen. (Heißt nicht, dass ich das nicht täte. Heißt aber durchaus, dass ich nicht grundsätzlich davon Abstand nehmen würde. Es ist halt höflich, aber auch anstrengend und nicht notwendig.

Ich war sehr nachlässig. Es gibt natürlich viele Gesetze und ich habe nicht benannt, worauf ich mich beziehe. Im KUG steht ja seit 1907: "Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten." (Ich hoffe, ich hatte eine korrekte Quelle).
Nach diesem Gestzt ist es unerheblich, ob derjenige günstig oder ungünstig dargestellt wird. Er/sie muß in jedem Fall gefragt werden wenn das Bild veröffentlicht werden soll. Das wird ja auch im Prozeß mit der Berliner Passantin nicht grundsätzlich bestritten. Es geht darum, ob der Schutz der Kunstfreiheit darüber steht.
Wenn eine Darstellung peinlich oder ehrverletzend ist, greifen andere Gesetze.


Zitat: Hermann Klecker 15.04.15, 23:56Aber nein, die Straßenfotografie lebt, so wie ich sie erlebe, nicht davon, dass Menschen eben negativ dargestellt werden. Die großen Street-Artisten wurden mit deutlich anderen Fotos bekannt.
Natürlich gibt es solche Fotos. Es gibt sie besonders dann, wenn der Street-Artist auch eine sozialkritische Komponente ansprechen möchte. Aber das ist insgesamt nicht die Regel.
--> nicht zu verwechseln mit Papparazzi.


Die qualitätvolle Street-Fotografie braucht das in der Regel gerade nicht. Da stimme ich völlig zu. Aber ein großer Teil der Hobby-Streeter suchen wie die Papparazzi das Auffällige, oft das peinliche, damit ihre Bilder interessant sind (wohlgemerkt, nicht alle). Da gibt es Fotografen(Innen), die laufen mit dem Megazoom durch die Stadt und wenn jemand nach der Arbeit an der Bushaltestelle in ein Brötchen beißt wird er formatfüllend abgebildet. Natürlich hat das dann auch eine sozialkritische Komponente. Aber wenn ich das dann mit Bildern von Diane Arbus vergleiche oder mit Robert Frank dann ist das sehr anders. Arbus und Frank haben sich lange mit ihren Themen und den Personen beschäftigt und sie zeigen etwas, was sie emotional und/oder kognitiv verstanden haben. Arbus hat es geschafft, die Grenzen zwischen Normalität und Anders-sein zu verringern und hat sich dadurch für die von ihr Dargestellten eingesetzt. Wenn ich dann die Fülle an Street-Fotos, nicht nur in der fc, sehe, dann habe ich nicht das Gefühl, daß sich die Fotografen für die von ihnen Abgebildeten einsetzen.
Was man in der fc sieht ist ja noch Gold gegenüber den Verunglimpfungen, die man auf facebook sehen kann.
Aber das alles ist eine Antwort auf das, was NeidhardvonWolkenklau oben gesagt hat: Es gibt immer mehr Menschen, die gereizt auf jede Kamera reagieren. Und meine Antwort ist die, daß das daran liegt, wie mit den Bildnissen anderer umgegangen wird, also nicht nur von denen, die auf einem gewissen Niveau Street-Fotografie betreiben. Das ist also ein Diskurs, der erst einmal unabhängig von der rechtlichen Regelung ist sondern nur eine Antwort auf die oben beschriebenen negativen Erfahrungen.
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Luis88

Modelvertrag!

Es wäre noch gut, zu erwähnen, dass es sich um Aktfotos handelt.
Wenn die Quittung erkennbar nach den Aufnahmen ausgestellt wurde, ist das vielleicht eindeutig genug. Weiß nicht.

Für Veröffentlichungen reicht ein Einverständnis der abgebildeten Person. Das gilt im Zweifel als erteilt, wenn ein Honorar geleistet wurde. Jetzt geht die Rechtssprechung in einigen Beispielen, die hier vor Jahren mal verlinkt wurden, davon aus, daß im Falle von Aktfotos ein mündliches Einverständnis im Zweifel nicht genügt. Da möchte man lieber klar dokumentiert sehen, dass diese Aktfotos und nicht etwa die züchtigen Fotos von einem anderen Tag oder die Aufwärmbilder etc, zur Veröffentlichung vorgesehen sind.

Du kannst natürlich genauer werden und beispielsweise angeben, wann und wo die Aufnahmen verwendet werden oder auch wie. Nur schränkt das die Vereinbarung explizit ein.
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Robfei

Rechte bei Streetfotografie

Zitat: rodus1962 07.04.15, 18:40Aufgrund unserer Gesetze ist Streetfotografie, wie sie im Sinne von Henri Cartier-Bresson gemacht wurde, in Deutschland gar nicht zulässig, und eine echte Grauzone, bei der man mit einem Bein, schon vor einem Anwalt stehen kann.


Wenn es gar nicht zulässig wäre, warum sprichst Du dann von einer Grauzone? Klar Unzulässiges findet in keinem grauen Bereich statt.

Zitat:Auch auf einer Feier besteht mein Perönlichkeitsrecht auch weiterhin !!! Ich entscheide, wer mich fotografieren darf und wer nicht ! Es gibt kein "konkludentes" Einvernehmen, es "meckert" nur keiner, auf einer Feier, weil jeder zeigen möchte/will wie gut er/sie feiern kann, und wie lustig die Feier war. Das ist aber ein Unterschied ! Rechtlich gesehen, kann ich jeden verklagen, der mich auf so einer Feier fotografiert. Es macht nur keiner...


Es muss ein sehr vernünftiges Gesetz sein, dass nur deswegen die Gerichte nicht lahmlegt, weil es keiner einklagt.

Aber Du kannst es ja gerne mal versuchen...
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