Urheberrecht, Modelrelease, Agenturverträge – hier geht es um alle Rechtsfragen, die einem Fotografen begegnen können. Diskutier mit und erhaltet wertvolle Tipps von anderen Mitgliedern. (Keine verbindliche Rechtsberatung!)
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indem wir gegenseitigen Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander pflegen. Auf dass unsere Foren jederzeit ein gerne besuchter und genutzter Raum für Austausch, Beratung und Hilfestellung innerhalb der fotocommunity sind.

Danke und herzlichst – Dein fotocommunity-Team
_____________________________________________________________________________________

Sollte es wider erwarten mal einen Grund geben, der eine Meldung zum Support nötig erscheinen lässt, so benutzt bitte für einen Diskussionsbeitrag den "Beitrag melden" Button. Damit erreicht ihr am schnellsten das Betreuerteam.

Jederzeit können auch wichtige Informationen und Meldungen mit dem Kontaktformular an uns gesendet werden: http://www.fotocommunity.de/kontakt

Auch für die Foren gelten immer unsere AGB: http://www.fotocommunity.de/agb

Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünschen Euch,
Marion Bers und Sören Spieckermann, Adminteam
21.03.15, 23:25
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Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünschen Euch,
Marion Bers und Sören Spieckermann, Adminteam
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Johannes Goetzen

Vertrag digitalisieren?

Zitat: Johannes Goetzen 20.07.17, 15:12Es sind nicht viele Verträge bisher um deine Frage zu beantworten, aber ich muss mich ja auf ein System festlegen. Bevor ich das Papier schredder, sollte ich mir bewusst sein, was das bedeutet.
Und ob ich einmal vor Gericht damit sein werde, ist eigentlich nicht meine Frage, darum geht es mir nicht.
Aber das ist ja überhaupt der Grund, warum man einen Vertrag macht und die Dinge nicht per Whatsapp klar macht.
Es muss doch eine allgemein gültige Regel geben - schließlich lassen Firmen ja auch nichts auf Papier, wenn es sich problemlos digitalisieren ließe. Kennt sich hier jemand wirklich aus?

Gruß, Johannes.


Hallo Johannes,

den größten Beweiswert haben Dokumente im Originalzustand. Deswegen auch meine Frage nach der Anzahl der Verträge. Wenn diese in einem A4-Ordner passen, würde ich diesen Ordner im Schrank wegstellen. So viel Paltz wird er schon nicht "verbrauchen" ;-).

Wenn Du so auf rechtliche Sicherheit Wert legst, solltest Du Dir erst einmal klar machen, was ein Vertrag ist und wie er zu Stande kommt. Jede Vereinbarung, egal ob mündlich, über elektornische Medien (z. B. Whatsapp) oder auf Papier) ist ein Vertrag. Ja, die Beweisführung bei einem möglichen Gerichtsverfahren macht den Unterschied. Von daher auch immer wieder die Emfpehlung bei wichtigen Verträgen, diese schriftlich zu dokumentieren.

Zu Deinem Hinweis, dass Firmen (also Unternehmen) nichts auf Papier lassen, wenn es sich problemlos digitaliseren ließe, folgende Anmerkung. Unternehmen sind nach Handels- und Steuerrecht sowie andere Rechtsvorschriften verpflichtet bestimmte Unterlagen für unterschiedlich lange Fristen aufzubewahren. In diesen Vorschriften sind einerseits die Fristen und andererseits die Art und Weise der Aufbewahrung beschrieben und geregelt.
Hier auf diese einzelnen Vorschriften näher einzugehen würde den Rahmen dieses Forums sprengen; schließlich dauert die Ausbildung in kaufmännischen Berufen auch aus diesen Gründen nicht umsonst mehrere Jahre ;-)

Und auf Deine Frage: "Kenn sich hier jemand wirklich aus", lautet die Antwort ist in rechtlichen Fragen Experte und ich habe einen kaufmännischen Beruf erlernt, ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen und war über Jahrzehnte im IT-Support für Unternehmen tätig. Also denke ich, dass und ich uns in der hier nachgefragten Materie ein wenig auskennen :-).
Die Antwort auf Deine Ausgangsfrage hast Du - wie schon erwähnt - im Beitrag 3 von erhalten.

LG Manfred
20.07.17, 18:15
Zitat: Johannes Goetzen 20.07.17, 15:12Es sind nicht viele Verträge bisher um deine Frage zu beantworten, aber ich muss mich ja auf ein System festlegen. Bevor ich das Papier schredder, sollte ich mir bewusst sein, was das bedeutet.
Und ob ich einmal vor Gericht damit sein werde, ist eigentlich nicht meine Frage, darum geht es mir nicht.
Aber das ist ja überhaupt der Grund, warum man einen Vertrag macht und die Dinge nicht per Whatsapp klar macht.
Es muss doch eine allgemein gültige Regel geben - schließlich lassen Firmen ja auch nichts auf Papier, wenn es sich problemlos digitalisieren ließe. Kennt sich hier jemand wirklich aus?

Gruß, Johannes.


Hallo Johannes,

den größten Beweiswert haben Dokumente im Originalzustand. Deswegen auch meine Frage nach der Anzahl der Verträge. Wenn diese in einem A4-Ordner passen, würde ich diesen Ordner im Schrank wegstellen. So viel Paltz wird er schon nicht "verbrauchen" ;-).

Wenn Du so auf rechtliche Sicherheit Wert legst, solltest Du Dir erst einmal klar machen, was ein Vertrag ist und wie er zu Stande kommt. Jede Vereinbarung, egal ob mündlich, über elektornische Medien (z. B. Whatsapp) oder auf Papier) ist ein Vertrag. Ja, die Beweisführung bei einem möglichen Gerichtsverfahren macht den Unterschied. Von daher auch immer wieder die Emfpehlung bei wichtigen Verträgen, diese schriftlich zu dokumentieren.

Zu Deinem Hinweis, dass Firmen (also Unternehmen) nichts auf Papier lassen, wenn es sich problemlos digitaliseren ließe, folgende Anmerkung. Unternehmen sind nach Handels- und Steuerrecht sowie andere Rechtsvorschriften verpflichtet bestimmte Unterlagen für unterschiedlich lange Fristen aufzubewahren. In diesen Vorschriften sind einerseits die Fristen und andererseits die Art und Weise der Aufbewahrung beschrieben und geregelt.
Hier auf diese einzelnen Vorschriften näher einzugehen würde den Rahmen dieses Forums sprengen; schließlich dauert die Ausbildung in kaufmännischen Berufen auch aus diesen Gründen nicht umsonst mehrere Jahre ;-)

Und auf Deine Frage: "Kenn sich hier jemand wirklich aus", lautet die Antwort ist in rechtlichen Fragen Experte und ich habe einen kaufmännischen Beruf erlernt, ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen und war über Jahrzehnte im IT-Support für Unternehmen tätig. Also denke ich, dass und ich uns in der hier nachgefragten Materie ein wenig auskennen :-).
Die Antwort auf Deine Ausgangsfrage hast Du - wie schon erwähnt - im Beitrag 3 von erhalten.

LG Manfred
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Marion Klaviera

Nutzungsvertrag

Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Kann mir jemand von Euch einen Muster Nutzungsvertrag zusenden?
...


Wofür möchtest Du dieses Muster eines Nutzungsvertrages haben bzw. was erwartest Du Dir davon?

Im einzelnen unterscheiden sich Verträge je nachdem was vereinbart werden soll; dieses gilt auch für Verträge über Nutzungsrecht. Beispiele von Nutzungsverträgen solltest Du im Netz genug finden.

Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Welche Größe (KB?) für ein A3 Druck sollte ein Foto sein?
...


hat diese ja schon ausführlich beantwortet. Ich habe 2004 einmal kurz für den IT-Support von Gruner & Jahr (STERN usw.) gearbeitet. Dort hatte der Verlag u. a. Software im Einsatz, womit Bilddateien so hochgerechnet wurden, dass auch aus einer kleinen Datei großformatige Ausdrucke (weit über A3 hinaus) verlustfrei gedruckt werden konnten. Ich gehe mal davon aus, dass es auch heute noch diese Profi-Software auch heute noch bei den Verlagen gibt.

Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Wie würdet es Ihr dem Verlag zukommen lassen? Per email oder per Speichermedium per Post?
...


Eigentlich sollte der Verlag mitteilen in welcher Form er die Bilddatei übermittelt haben möchte. Üblich sollte heut zu Tage sein, dass die Datei auf einen Upload-Server des Verlages hochgeladen wird und entsprechende Informationen in den eingelagerten IPTC-Daten der Datei eingetragen sind.

Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Was kann man von einem Verlag pro Foto verlangen, wenn der A3 Druck ca. 500 mal ist?
...


Verlangen kannst Du was Du willst. Stellt sich die Frage, ob der Verlag bereit ist diese Forderungen zu akzeptieren und auch umzusetzen.
Deine Frage geht sicherlich dahin, was man üblicherweise verlangen kann. ;-)
Dieses hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wofür sollen die Ausdrucke genutzt werden? Was stellt das Bild dar. Wie lange sollen die Ausdrucke gezeigt werden. Sollen die Ausdrucke weiter verkauft werden? Und noch etliche andere Fragen.

Ich würde den Verlag fragen, was dieser bereit ist zu zahlen und dann schauen, ob ich das Bild zu diesem Preis abgeben will oder nicht.


Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Sollte man ein einfaches oder ausschließliches Nutzungsrecht vereinbaren?
...


Auch hier hängt es davon ab, was der Verlag möchte und was er bereit ist dafür zu zahlen.
10.07.17, 19:57
Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Kann mir jemand von Euch einen Muster Nutzungsvertrag zusenden?
...


Wofür möchtest Du dieses Muster eines Nutzungsvertrages haben bzw. was erwartest Du Dir davon?

Im einzelnen unterscheiden sich Verträge je nachdem was vereinbart werden soll; dieses gilt auch für Verträge über Nutzungsrecht. Beispiele von Nutzungsverträgen solltest Du im Netz genug finden.

Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Welche Größe (KB?) für ein A3 Druck sollte ein Foto sein?
...


hat diese ja schon ausführlich beantwortet. Ich habe 2004 einmal kurz für den IT-Support von Gruner & Jahr (STERN usw.) gearbeitet. Dort hatte der Verlag u. a. Software im Einsatz, womit Bilddateien so hochgerechnet wurden, dass auch aus einer kleinen Datei großformatige Ausdrucke (weit über A3 hinaus) verlustfrei gedruckt werden konnten. Ich gehe mal davon aus, dass es auch heute noch diese Profi-Software auch heute noch bei den Verlagen gibt.

Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Wie würdet es Ihr dem Verlag zukommen lassen? Per email oder per Speichermedium per Post?
...


Eigentlich sollte der Verlag mitteilen in welcher Form er die Bilddatei übermittelt haben möchte. Üblich sollte heut zu Tage sein, dass die Datei auf einen Upload-Server des Verlages hochgeladen wird und entsprechende Informationen in den eingelagerten IPTC-Daten der Datei eingetragen sind.

Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Was kann man von einem Verlag pro Foto verlangen, wenn der A3 Druck ca. 500 mal ist?
...


Verlangen kannst Du was Du willst. Stellt sich die Frage, ob der Verlag bereit ist diese Forderungen zu akzeptieren und auch umzusetzen.
Deine Frage geht sicherlich dahin, was man üblicherweise verlangen kann. ;-)
Dieses hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wofür sollen die Ausdrucke genutzt werden? Was stellt das Bild dar. Wie lange sollen die Ausdrucke gezeigt werden. Sollen die Ausdrucke weiter verkauft werden? Und noch etliche andere Fragen.

Ich würde den Verlag fragen, was dieser bereit ist zu zahlen und dann schauen, ob ich das Bild zu diesem Preis abgeben will oder nicht.


Zitat: Marion Klaviera 10.07.17, 12:43...
Sollte man ein einfaches oder ausschließliches Nutzungsrecht vereinbaren?
...


Auch hier hängt es davon ab, was der Verlag möchte und was er bereit ist dafür zu zahlen.
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Jonny May

Neues Urteil des BGH zur Panoramafreiheit

Zitat: Hermann Klecker 06.07.17, 15:22Ja, Johannes, ich teile die grundsätzliche Kritik daran. Aber das ändert nun einmal nicht daran, dass der Park nicht frei zugänglich ist.
Gut, dass Du nachgehakt hast. Ganztägig geöffnet waren die Parks in der Tat nicht. Aber das war weder für das Brandenburgische OLG noch für den BGH der Grund, ihnen die Öffenlichkeit im Sinn des § 59 UrhG abzusprechen. Der bestand vielmehr in der - ihrer Auffassung nach - fehlenden Widmung für den Gemeingebrauch:

Urteil Az. 5 U 12/09 des Brandenburgisches OLG vom 18. Februar 2010:
"Die Parkanlagen der Klägerin und darin befindlichen Wege, von welchen aus die Aufnahmen getätigt worden sind, sind nicht als öffentliche zu qualifizieren. Hierfür erforderlich wäre eine Widmung für den Gemeingebrauch, wenn auch nicht notwendig im öffentlich-rechtlichen Sinne, und die Gewährung des freien Zutritts (Schricker/Vogel, Urheberrecht 3. Aufl., § 59, Rd. 9). Die bestimmungsgemäße Zugänglichkeit der umzäunten Parkanlagen für die Öffentlichkeit durch die tagsüber geöffneten Tore reicht hierfür nicht aus. Zwar spricht allein der Umstand, dass eine Anlage nachts durch Tore verschlossen wird, nicht zwangsläufig gegen die Qualifizierung als „öffentlich“ (Schricker, a.a.O., § 59 Rn 9)."

Schricker, a.a.O., § 59 Rn 9: "Seiner Widmung entsprechend gilt ein Friedhof als öffentlicher Platz, selbst wenn er nachts abgeschlossen wird."

Dass die preußischen Parks im Gegensatz dazu nach Auffassung von OLGBra und BGH nicht als öffentlich im Sinne von § 59 UrhG gelten, wird von vielen Experten kritisiert (vgl. Theresa Uhlenhut, Panoramafreiheit und Eigentumsrecht, Schriftenreihe zum Urheber- und Kunstrecht, Band 17.) Das war mir so deutlich auch nicht bekannt.

MfG
Johannes
07.07.17, 16:05
Zitat: Hermann Klecker 06.07.17, 15:22Ja, Johannes, ich teile die grundsätzliche Kritik daran. Aber das ändert nun einmal nicht daran, dass der Park nicht frei zugänglich ist.
Gut, dass Du nachgehakt hast. Ganztägig geöffnet waren die Parks in der Tat nicht. Aber das war weder für das Brandenburgische OLG noch für den BGH der Grund, ihnen die Öffenlichkeit im Sinn des § 59 UrhG abzusprechen. Der bestand vielmehr in der - ihrer Auffassung nach - fehlenden Widmung für den Gemeingebrauch:

Urteil Az. 5 U 12/09 des Brandenburgisches OLG vom 18. Februar 2010:
"Die Parkanlagen der Klägerin und darin befindlichen Wege, von welchen aus die Aufnahmen getätigt worden sind, sind nicht als öffentliche zu qualifizieren. Hierfür erforderlich wäre eine Widmung für den Gemeingebrauch, wenn auch nicht notwendig im öffentlich-rechtlichen Sinne, und die Gewährung des freien Zutritts (Schricker/Vogel, Urheberrecht 3. Aufl., § 59, Rd. 9). Die bestimmungsgemäße Zugänglichkeit der umzäunten Parkanlagen für die Öffentlichkeit durch die tagsüber geöffneten Tore reicht hierfür nicht aus. Zwar spricht allein der Umstand, dass eine Anlage nachts durch Tore verschlossen wird, nicht zwangsläufig gegen die Qualifizierung als „öffentlich“ (Schricker, a.a.O., § 59 Rn 9)."

Schricker, a.a.O., § 59 Rn 9: "Seiner Widmung entsprechend gilt ein Friedhof als öffentlicher Platz, selbst wenn er nachts abgeschlossen wird."

Dass die preußischen Parks im Gegensatz dazu nach Auffassung von OLGBra und BGH nicht als öffentlich im Sinne von § 59 UrhG gelten, wird von vielen Experten kritisiert (vgl. Theresa Uhlenhut, Panoramafreiheit und Eigentumsrecht, Schriftenreihe zum Urheber- und Kunstrecht, Band 17.) Das war mir so deutlich auch nicht bekannt.

MfG
Johannes
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Dino Pawlak Photographie

Handwerksrolle umgehen?

Zitat: Albrecht D 31.05.17, 09:48Frage:

Was würde passieren, wenn ein Hobby-Fotograf, der nebenbei gegen Entgelt Bilder anfertigt, sich weder beim Gewerbeamt noch bei der Handwerkskammer anmeldet, aber seine Einkünfte bei der Steuererklärung angibt?

Gruß
Albrecht


Nicht viel, schätze ich. Besonders wenn man eigentlich frei arbeitet und nur selten gewerblich. Selten meint aber auch selten.

Fotos machen und Nutzungsrechte verkaufen ist kein Gewerbe.
Hochzeiten und Passbilder sind klar Gewerbe.
Dazwischen gibt es eine Grauzone in die - je nach Einzelfall - "Künstlerischer Akt" oder auch "Künstlerische Portraits" fallen können.

Selbst wenn es vom Charakter her gewerblich ist, also nicht freiberuflich, dann wäre es nur dann ein Gewerbe, wenn es auf Dauer so angelegt ist, dass eine Gewinnerzielung beabsichtigt ist. Das kann aber schon dann der Fall sein, wenn man Werbung für sich macht. (Facebook-Fotografenseite mit klar werbendem Hintergrund)

Bis 411€ will nicht einmal das Finanzamt etwas davon wissen, wenn es neben einer normalen Anstellung stattfindet. In solch geringem Umfang braucht man das i.d.R. nicht mal dem Arbeitgeber zu melden. Außer man ist Beamter, dann muss man jeden Pups anmelden bzw. genehmigen lassen.

Also keine Panik, nur weil -gelegentlich- mal ein Freundesfreund ein paar Fotos für ein besseres Taschengeld machen lässt oder weil -gelegentlich- mal eine Firma Nutzungsrechte kaufen möchte.
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