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Engel Gerhard


Premium (Pro), Vinelz

R.I.P.

Brüssel Attentat... bin tief erschüttert, es ist so unfassbar, unveränderbar, gemacht von Menschen

?

Ist es so schwer Mensch zu sein

?

Kommentare 32

  • Robi H. Löwy 27. März 2016, 11:47

    Zum guten Glück war ich persönlich noch nie in so eine
    terroristische Situation involviert. Das muss schrecklich sein.
    Aus eigener Erfahrung kenne ich zwar auch Einiges, das noch
    heute tief im Hirn eingebrannt ist. Ich denke da z.B. an die
    Unfähigkeit, bei schweren Verkehrsunfällen logisch und besonnen
    der Reihe nach das Richtige zu tun. Wie das aber ist, wenn aus
    heiterem Himmel Bomben gezündet werden, sich Menschen in die
    Luft sprengen, nur um ihren Ideologien nachzugehen, das kann ich
    mir nicht vorstellen. Früher, da war der Terrorismus noch weit weg, berührte uns zwar auch, aber heute ist das anders. Die Gefahr ist da,
    mitten unter uns. - Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,
    dass es möglich sein könnte, diese Irren zu stoppen. Momentan bin
    ich auf jeden Fall noch nicht so weit, zu glauben, dass wir jemals
    wieder eine heile Welt haben werden. Diese Vorstellung macht traurig, sehr traurig sogar.

    Robi
  • Jürgen Hartlieb 25. März 2016, 9:57

    In jedem Menschen soll sich ein Mensch verbergen.
    Die idealistische Geschichtsphilosophie Hegels erscheint weltfremder denn je.
    Dennoch Frohe Ostern, Gerhard ! :)
    LG, Jürgen
  • Engel Gerhard 24. März 2016, 7:33

    die derzeitige Flüchtlingssituation hat grundsätzlich nichts mit den, diesen Anschlägen zu tun. Es ist auch klar, dass so was von einigen ganz wenigen aber höchst irrenden Menschen gemacht wurde, welche schlicht und einfach durch jedes Netz gefallen sind. So was gabs doch auch mal (seitenverkehrt..) mit der RAF in den Siebzigern Jahren.... vielleicht ein nicht sehr guter Vergleich und doch hatt's grundsätzlich mit Auflehnung gegen ein politisches System zu tun. Die Politik ist sicher lernfähig .... sogar aus Fehlern lernen ist doch auch Kultur. Vielleicht oder sowieso ist unser ganzes System zu Überdenken und auch an Situationen anzupassen. So verstehe ich auch Humanismus. Auch wenn ich in einem neutralen (....) Land erzogen worden bin weiss ich auch nicht immer wo genau ich Prioritäten setzen soll. Doch Menschlichkeit und Toleranz bleiben die wesentlichen Anteile um Vernunft zu leben.
    ! ! !
  • Stropp 24. März 2016, 7:03

    ***
  • Marianne Kestler 24. März 2016, 0:26

    @ pilza: Denken hat noch niemandem geschadet ;-)

    Immerhin hast Du Deinen vorherigen Beitrag gelöscht. Ein erster Schritt, weiter so :-)
  • Marianne Kestler 24. März 2016, 0:03

    @ pilza
    Dann solltest Du vorher die deutsche Grammatik und Orthographie lernen. Sonst wirkst du nicht wirklich glaubhaft ;-)
    Marianne
  • Marianne Kestler 23. März 2016, 23:32

    @ Gerhard
    Natürlich ist Wut angebracht - weil es die Belgier nicht von Anfang an nicht gebacken bekommen haben, Parallelgesellschaften zu verhindern. Die haben die Menschen einfach sich selbst überlassen. Das soll keine Schuldzuweisung sein, sondern uns anderen Europäern eine Lehre, wie man es eben nicht machen soll. Daher die Frühintegration über die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe. Die Menschen können ja später immer noch in ihre Heimat zurück kehren, wenn dort jemals wieder Frieden ist. So lange leben sie bei uns, und wir sollten ihnen dabei helfen, in unserem Kulturkreis zurecht zu kommen.

    LG, Marianne
  • Marianne Kestler 23. März 2016, 23:27

    @ pilza: Die meisten sehnen sich zurück in ihre Heimat. Und sie werden dahin auch zurück gehen, wenn die Bedrohung vorüber ist. Wann das so weit ist, weiß keiner. Derzeit ist die Bedrohung ja bereits in Europa angekommen...

    LG, Marianne
  • Engel Gerhard 23. März 2016, 23:12

    stimmt @pilzi und @Marianne, doch ist Wut auch nur ein Teil im ganzen emotionalen Gebilde. Wut ist ja auch ein Ausdruck von dass ich nichts ändern oder gar rückgängig machen kann. Wut ist ja auch eher schnell vorbei, danach geht's an's abarbeiten. Das heisst Überlegungen was passieren muss um so etwas zu verhindern. Oder wo liegen Ursachen eines solchen Handeln. Dass Problemviertel existieren in welche nicht mal die Polizei sich reingetraut ......... da sträubt sich sogar mein dürftiger Pelz..... Dass es überhaupt so weit gekommen ist, schmerzt. Nicht dass ich nun Schuldige suche, nein ich suche meinen Teil, welchen ich einbinden kann. Den humanen Teil. Doch da sind Tatsachen, da ist eine hochpathologische Subkultur. Lange, sehr lange Gebraut aus Ingnoranz und vielen anderen Zutaten. Es wird Generationen brauchen um vielen Menschen dieser Szene einen einigermassen menschlichen Umgang anzueignen. Dafür braucht's viel Toleranz und vor allem auch die Politikerinnen und Politiker. Doch vor allem UNS ALLE.
  • Marianne Kestler 23. März 2016, 23:04

    Die traumatisierten Menschen, die derzeit in großen Scharen bei uns in Europa Schutz suchen, fliehen vor eben diesen unberechenbaren, blindwütigen Gewalttätern, die sich unter dem Signum einer Religion zu einem weltweiten Terrornetzwerk zusammenrotten. Jetzt kommt diese sinnlose Gewalt auch bei uns immer näher. Wie lange können Geflüchtete aus Gebieten, in denen solche Anschläge zum Alltag gehören, hier überhaupt noch Schutz und Sicherheit finden?

    Ganz sicher nicht damit, dass Flüchtlingsunterkünfte beschossen werden, Morddrohungen bei Kommunalpolitikern und Bürgermeistern eingehen etc. Es ist schwer, dafür eine Sprache zu finden. "Integration" reicht als Begriff dafür nicht aus. Ich möchte dennoch anregen, Erstaufnahmeflüchtlingen aus den Herkunftsländern dieser Terroristen weiterhin freundlich und hilfsbereit zu begegnen und ihnen eine Hand zu reichen für das Einleben in eine für sie fremde Kultur. 99% der Geflüchteten sind motiviert und bereit dafür. Selbst in den Unterkünften distanzieren sie sich deutlich von den Extremisten des IS. Gemeinsam mit unseren Neubürgern werden wir diesen Arschlöchern keinen Boden bereiten.

    LG, Marianne
    Pray for Brussels
    Pray for Brussels
    Marianne Kestler
  • Engel Gerhard 23. März 2016, 20:43

    Die Wut lieber Pilza ist berechtigt und ich denke in unserer Kultur unter Kontrolle auch wenn einem manchmal nach Vergeltung zu Mute ist, stehen wir sicherlich da drüber...
    herzlich Gerhard
  • Tom EPL 23. März 2016, 19:22

    Dieser Wahn wird nicht so schnell enden. Denn Trauer verwandelt sich in Wut. Und der Wahn geht immer weiter, wie ein Buschbrand. Wir stehen fassungslos davor und mittendrin.

    LG Tom

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