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Kommentare 27

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 13. April 2018, 19:58

    Die Fotografin Annette O. aus B. schreibt:
    "Hallo zusammen,

    ich danke euch für die kritische Auseinandersetzung mit meinem Foto.

    Autsch! Teilweise habt ihr mich ja ganz schön „abgewatscht“. Keine Sorge: Ich werde mich nicht in die Ecke setzen und schmollen – ich habe damit gerechnet. Um ehrlich zu sein: Ich habe das durch meinen Titel und den Begleittext herausgefordert!

    Wozu? Ich wollte gerne erfahren, inwieweit der Text den Betrachter eines Fotos beeinflusst. In diesem Fall stellten einige von euch den Zusammenhang zwischen dem Titel “eingeschlossen …oder ausgeschlossen“ und dem Gitter zu der Person her und glaubten eine Frau mit Kopftuch (vermutlich moslemischen Glaubens) zu sehen. In diese Richtung ging dann auch die Diskussion und die Kritik.

    Die Wahrheit ist: Das Fotos entstand auf den Externsteinen, einem Naturdenkmal in Ostwestfalen. Das Gitter schließt niemanden ein oder aus - sondern schützt vor einem Absturz von den Felsen. Bei der Person handelte es sich um einen jungen Mann, der im sommerlichen Übermut sein Hemd über den Kopf gezogen hatte. So unspektakulär wie banal.

    Mir ist klar, dass das Foto für einen neutralen Betrachter nicht viel hergibt. Eure Kritik bezüglich Qualität, Ausrichtung etc. ist vollkommen berechtigt. Als Startseitenfoto hätte ich es selber nicht unbedingt gewählt. Aber genau so unvollkommen wie es ist, gefällt es MIR.

    Was lerne ich durch die Agora (dafür ist sie doch wohl da)?

    Ein Foto sollte für sich stehen und der Betrachter sollte nicht durch einen Text in eine bestimmte Richtung gedrängt werden. Wenn es ihm nichts sagt – dann eben nicht. Ich mag viele meiner eigenen Fotos gerade deshalb, weil mir ein passender Titel oder eine Geschichte dazu einfällt. Das werde ich in Zukunft für mich behalten und dem Betrachter seine eigene Interpretationsmöglichkeit lassen.

    Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich euch, wie HF25 es so schön formuliert hat, „ein feines Stöckchen hingehalten“ habe. Aber genau das passiert uns in den Medien ständig. Da gilt es kritisch zu bleiben! Die Agora bietet da eine gute Möglichkeit, seine „Sinne zu schärfen“.

    Herzliche Grüße
    Annette
  • tom_lewon 11. April 2018, 15:37

    Gute Güte, das Foto irgendeiner Felsspalte mit Gitter, einer entfernten "vermummten" Person und einem ausgefransten Hintergrund ruft so viele Diskussionsbeiträge hervor?
    Und erst das Vorgängerfoto eines verblichenen, zerbröselnden Schildes und sonst nichts hat 40 Beiträge generiert! Für das Bild davor (Holocaustmahnmal) mit etwas mehr Inhalt hat sich fast keiner interessiert! Ich verstehe nicht, wie man sich so ausgiebig über inhaltsleere Bilder auslassen kann........es kann doch nicht Sinn und Zweck der agora sein, hier allein den diversen Phantasien (z. B. Muslima ja oder nein, drin oder draussen) der Diskussionsteilnehmer freien Lauf zu lassen. Spielen denn die Beurteilung des fotografische Handwerks und die der darauf folgende Bildbearbeitung keine Rolle mehr??
    • elevatorjwo 11. April 2018, 16:46

      Versuch es doch einfach mal und stelle eines Deine Bilder zu Diskussion. Die AGORA sucht immer Bilder.
    • tom_lewon 11. April 2018, 16:57

      Gute Idee.........das Foto "SpielMal" ist von mir. Irgendwie ist im "Abspann" der Name des Fotografen untergegangen.
    • Harja Waldaz 11. April 2018, 22:15

      Warum beklagst du dich eigentlich? Statt zu jammern, dass selbst eine Felsspalte mehr Beiträge "generiert" als dein eigenes "SpielMal", solltest du deine eigenen Worte ernst nehmen:

      "Spielen denn die Beurteilung des fotografische Handwerks und die der darauf folgende Bildbearbeitung keine Rolle mehr??"

      Beurteile also das gezeigte Bild. Versuche es möglichst objektiv, ohne Vorurteile. Sieh es dir an, lasse es wirken. Lese eventuell was andere Teilnehmer geschrieben haben. Bilde dir eine eigene Meinung und formuliere sie treffend aber auch höflich.
      Denke stets daran, dass manches inhaltsleere Bild auch so ist. Manches andere aber wurde vielleicht nicht verstanden.
      Umgekehrt geht es natürlich ebenso. Manches vor Inhalten strotzende Bild ist auch so. Manches andere aber einfach nur überinterpretiert.

  • Harja Waldaz 10. April 2018, 13:57

    Auf dem Foto sehe ich durch einen vergitterten Mauerspalt auf ein Gewässer (Fluss, See?). Die Art der Mauer lässt auf ein altes Bauwerk schließen. Am Ufer, auf einer Bank (?), sitzt eine Person. Der Kopf der Person ist mit einem Handtuch, Kopftuch, T-Shirt, Hemd oder ähnlichem bedeckt. Möglicherweise zum Schutz gegen die brennende Sonne.
    Das Bild hat keinen Fixpunkt und kann so allenfalls in seiner Gesamtheit wirken. Es macht auf mich einen beruhigenden Eindruck, ähnlich einem Landschaftsfoto. Ich spüre die Kälte und die Dunkelheit eines alten Gemäuers mit dicken Wänden und sehne mich nach der Sonne, dem Licht und der Wärme des draußen. Möglicherweise sehnt sich die Person am Ufer nach der erfrischenden Kühle des drinnen. Beide sind wir aber durch das Gitter von unseren Wünschen getrennt.
    Sicher sind noch andere Interpretationen möglich. Warum aber ein Stück Stoff über dem Kopf gleich ein Kopftuch sein muss, dieses gleich auf den Islam und eine Muslima schließen lässt und alles zusammen natürlich nur negativ sein kann, ist mir "schleierhaft". Möglicherweise hat der eine oder der andere seinen offenen Blick für das Bunte verloren und sieht nur noch schwarz-weiß.
    Insgesamt empfinde ich das Bild als beachtenswert und in seinem Aufbau gelungen.
  • twelve_pictures 9. April 2018, 7:53

    Ich habe keine Ahnung, worin hier einige die Muslima erkennen wollen.
    Da sitzt ein Mensch. Ob Mann oder Frau ist (jedenfalls auf meinem Bildschirm) nicht zu erkennen. Das Kleidungsstück über dem Kopf sieht mir eher wie ein über den Kopf gelegtes Shirt als wie ein Hijab, Shaila, Al-Amira, oder Khimar aus.
    Niqab oder Burka kommen schon wegen ihrer Form und Länge überhaupt nicht in Betracht.
    Die Diskussion über Rechte von Muslimas und/oder Frauen an sich hat in dem Bild aus meiner Sicht überhaupt kein Grundlage.
    Der Kloß muss also ein anderer sein, welcher hier in manchen Hälsen steckt.
    • HF25 9. April 2018, 10:51

      uebern kloß laesst sich tatsaechlich in mehreren richtungen reden :-)
      ueber die kopfbedeckung natuerlich auch ;-) die deutungen von dir sind auch im bereich des moeglichen.
      ein bild kritisch auseinanderzunehmen ist jederzeit moeglich und ne leichte uebung. aber wenn der/die fotograf-in den betrachter-innen in den erlaeuterungen schon solch ein feines stoeckchen hinhaelt, warum nicht darueberspringen? :-) haelt doch (den verstand) in bewegung und macht ausserdem sinn, ein foto mal aus seiner/ihrer sicht zu sehen. und mal von dem fotografischen stand auszugehen, den das bild bietet.
      auch im vermeintlich schlechtesten bild steckt ne prise wahrheit und gutes :-) die gilts zu sehen und zu entwickeln. lg
  • Joachim Hasche 9. April 2018, 1:21

    Ich kann mit dem Bild leider überhaupt nichts anfangen. Es wirkt für mich einfach nur drauf los geknipst und ich erkenne nicht im Ansatz, dass sich der Fotograf / die Fotografin irgendwelche Gedanken gemacht hat.
  • HF25 8. April 2018, 23:53

    breche mal bewusst eine lanze f u e r das gute im foto :-)
    freiheitsliebende menschen moegen gitter meistens gar nicht. nur die zur gefahrenvermeidung. beide deutungsrichtungen sind aufgrund des bildes moeglich.

    der titel engt die offenen deutungsmoeglichkeiten ein. in eine richtung, die ueber das wort schliessen mit eingeschraenkter freiheit verbunden ist. fuer fotograf-innen durchaus zulaessig und sogar meistens so genutzt. die im bild verhaeltnismaessig klein erscheinende frau wird dadurch zum symbol fuer unterdrueckte muslima oder auch frauen allgemein. der kloß im hals des/der fotograf-in wird insofern verstaendlich. angesichts der vielen einschraenkungen und nachteile fuer frauen z. b. in finanzieller hinsicht gegenueber den maennern usw.
    die aufgefuehrten fotografischen schwaechen sehe ich der eingeraeumten zufaelligkeit und spontaneitaet geschuldet. aber auch solche fotos darf es geben. sind in ihrer fehlerhaftigkeit vielleicht sogar sympathischer und lebensechter als die vorgegeben perfekten :-) mit entsprechender vorbereitung und zeit waere da allerdings hier noch mehr drin :-) raeumt der/ die fotograf-in ja auch selbst ein.

    insgesamt in verbindung mit dem titel ein interessanter versuch mit viel luft nach oben :-) wuerde es nicht bei dem kloß im hals belassen, sondern die aktuelle und interessante thematik weiterverfolgen und versuchen, sie bildhaft umzusetzen; vielleicht auch eher an anderer stelle. lg
  • Juri Bogenheimer 8. April 2018, 14:55

    Es ist schon spannend, dass ein Mensch mit Kopftuch bereits aureicht um eine solche Fragestellung zu entwickeln.
    Man sieht dem Bild tatsächlich an, dass es im "Vorbeigehen" geknipst wurde, und die Person ist ein Zufallsfund.
    Die Symbolik Gitter und Kopftuch wirkt daher auch recht oberflächlich auf mich, zumindest in dem Kontext (Deutschland im Heute).
    Der Titel schlägt dann auch noch in die Kerbe der aktuellen Flüchtlings Thematik.
    Alles in Allem trägt das Bild die Story nicht.
  • Lutz Klapp 8. April 2018, 8:24

    Thema nicht gut umgesetzt. Startseitenfotos werden wohl per Zufallsgenerator ausgesucht, leider!
  • Hansiwalther 8. April 2018, 8:04

    Egal wie, man sollte öfter aus dem Fenster schauen. Interessant ! Gruß hansi
  • Bernard B.. 7. April 2018, 21:19

    Lieber Fotograf, vielen Dank fürs Bereitstellen Ihres Fotos für die Bildbesprechung. –
    Kurz zum Technischen: Auch wenn die Lichtverhältnisse eine große Spannbreite aufwiesen, könnte man das Foto im post-processing etwas ansprechender gestalten, indem man die Kontraste reduziert, konkret: die dunklen Flächen aufhellt.

    Sie klettern in Felswänden herum, vor sich auf einmal ein Schutzgitter, noch weiter vor sich, auf der anderen Seite des Gitters, eine Frau sicher moslemischen Glaubens, mit Kopfbedeckung (beige, blassblau kariert, Längsstreifen kräftiger), beim Picknick, mit Blick auf Wasser – klick. Sie erkennen eine Weile später, so meine Deutung Ihrer Deutung, eine Analogie zwischen symbolhafter Bedeutung von Gitter und Kopfbedeckung der Frau, mit den genannten Folgen bei Ihnen (Kloß im Hals, jede Menge im Sinn) - ein Bild auf einer subjektiv gesehenen Analogie aufzubauen birgt aber auch andere Risiken und Nebenwirkungen:

    - Jede Analogie, insbesondere hier, bei einem solch sensiblen Thema, läuft Gefahr, zu täuschen, indem sie etwas vermeintlich überzeugend belegt (und man verleitet wird zu glauben, ein Thema nicht weiter gedanklich durchdringen zu müssen), in Wirklichkeit jedoch nie etwas belegt noch erklärt, sondern oft übervereinfacht und verzerrt.

    - Diese Analogie hinkt: der Titel stellt die Frage nach einem Ein-/Ausgeschlossensein: weder Sie (interessanterweise im Dunkeln) noch die Frau (im Licht) waren von diesem Schutzgitter „eingeschlossen oder ausgeschlossen“.

    - Und sie hinkt nicht nur, sie steht (um im Bilde zu bleiben) auf zwei ganz schwachen Füßen: die suggerierte Analogie Kopftuch = Gitter im übertragenen Sinn bringt natürlich die Fragen nach möglichen unterschiedlichen Sichtweisen von „ein-/ausgeschlossen“ im Selbst- und Fremdbild auf, und ob freiwillig oder gezwungen (hier nicht weiter zu diskutieren), und damit Fragen der Interpretation und deren Relativität:

    Da Fotos, auch dieses, sich nicht auf eine, stabile (Be-)Deutung stützen können, Bedeutung vielmehr kontextabhängig ist, z.B. von Urheber und Betrachter, hat es für Sie als zufälligen Beobachter und Fotografen dieser „Szene“ eine andere Bedeutung als es für einen Angehörigen der Frau, z.B. ihren Mann, wenn er dieses Foto gemacht hätte, und für Betrachter aus deren Lebenskreis hätte.

    Durch Ihre Analogie und den wortspielerisch Tiefe suggerierenden Bildtitel sowie den Begleittext wird mir Ihre Deutung dieses Segments der Wirklichkeit aufgedrängt, das Bild lässt somit kaum Raum für das eigene Entwickeln von Gedanken zur abgebildeten Wirklichkeit - ein gutes Bild ist offen für Assoziationen. Und ein noch besseres Bild ist, wenn man dafür den Bildtitel nicht zu lesen braucht.

    Diese Analogie, mit der das Foto steht und fällt, ist für mich plump und bleibt viel zu nahe an der Oberfläche: Das Foto ist eine triviale Illustration eines Gedankens, die mir zu nichts nütze erscheint. Das Medium Fotografie ist nicht geeignet für das Vermitteln von Konzepten, Ideen - Ideen lassen sich nicht fotografieren, nur trivial anhand von Fotografierbarem (als Licht auf Oberflächen, festgehalten zu einem bestimmten Zeitpunkt) bebildern. Die Crux: Fotos versprechen ein Verstehen, das sie nicht geben können, sie können nichts erklären, die abgebildete (und abbildbare) Wirklichkeit (hier: Gitter + Kopftuch) blickt den Menschen nicht als Helfer unserer Erkenntnis an. Bedeutung in der Welt (Gitter? Kopftuch?) wartet nicht darauf, wie ein Hase im Versteck, ob ein- oder ausgeschlossen, von Fotografen, die viel Talent und Können haben, geschossen zu werden, klick! Bedeutung erledigt – Märchen.

    Was so ein Foto höchstens leisten kann, für den Betrachter: intuitiv zu reagieren, und eine Quelle sein für freewheeling speculation, kulturell determinierte konnotative Bedeutungszuschreibung. Weitergedacht, kommt man hier natürlich bald in eine Sackgasse, denn wozu „Assoziieren nach Belieben“ spielen, wenn es zu nichts führt (einmal abgesehen von der Frage, wer sich dafür interessieren soll), weder zu Erkenntnisgewinn noch zu Taten (aufgrund des ersteren), weder für einen selbst, noch für den anderen, noch für eine größere Gruppe. Es wäre anmaßend zu behaupten, dass jemals das Betrachten eines Fotos und Drauflos-Assoziieren allein etwas geändert hätte, sonst sähe die Welt anders aus, aber vielleicht hat das Foto ja doch das Potenzial, in Ihrem Bekanntenkreis den einen oder anderen Dankanstoß zu geben, das wäre doch immerhin etwas.

    Interessant kann das Foto bestimmt für manche dennoch sein, denn Bedeutungen werden nicht von Situationen (wie der abgebildeten) bestimmt, sondern der Mensch (hier: Sie als Fotograf) bestimmt sich, so Alfred Adler, durch die Bedeutungen, die er Situationen gibt.
  • Ina-C 7. April 2018, 19:51

    Eingeschlossen ist höchstens der Fotograf im Dunkeln. Falls das eine Frau ist, sitzt sie auf der Sonnenseite des Lebens, gemütlich im Gras mit Blick auf den Fluss. Vom Fotografischen her könnten die Wiese und der Fluss etwas dunkler oder deutlicher sein.
  • Jürgen W2 7. April 2018, 15:22

    Sitzt dort am Wasser eine Frau mit Kopftuch? Sehr schwer zu erkennen, finde ich. Deshalb ist mir auch unklar, warum der Fotograf einen Kloß im Hals hat. Ich habe jedenfalls keinen beim Anblick des Bildes.

    Spontaner Gedanke: eine Filmszene aus einem "Jesusfilm" oder so. "By the rivers of Babylon".

    Wenn Fotografie visuelle Kommunikation ist, dann ist hier der Austausch mit mir fehlgeschlagen. Die Information kommt bei mir nicht an, denn der Fotograf hat sich für mich nicht eindeutig ausgedrückt.

    Formal gesehen mag ich solche Fotos mit einem dunklen "Rahmen" und einer Story im hellen Bereich des Bildes, aber die Story sollte auch leicht verständlich sein. Oder absichtlich vieldeutig und mysteriös, jedoch passt dazu der Text mit dem Kloß im Hals nicht.
  • milchschäfer2 7. April 2018, 13:24

    eingeschlossen - ausgeschlossen . Setzt vorraus , daß die schwarzen Linien als ein Gitter verstanden werden , was weder rechts noch links umgangen werden kann .

    Diese Dualität eingeschlossen - ausgeschlossen , frei - unfrei , hätte ich auch fotografisch umgesetzt , indem z.B. dem Drinnen genausoviel Quadratzentimeter wie dem Draußen auf dem Foto eingeräumt worden wäre ...
  • twelve_pictures 7. April 2018, 11:25

    Eingeschlossen - ausgeschlossen?
    Die Frage könnte eigentlich nur der Autor beantworten. Das Bild gibt das nicht her und regt auch meine Fantasie nicht dazu an, darüber nachzudenken.

    @ Clara:
    Deine Eichen sind dicke Mauern und draußen sitzt eine winzige Person an einem Gewässerufer. Ob der Horizont schief ist, kann nicht ermittelt werden, weil er nicht zu sehen ist.

    Wenn an dem Bild überhaupt etwas zu verändern wäre, hätte ich den Kamerastandpunkt noch weiter links gewählt, um mehr von der Person zu sehen. Auch hätte ich versucht, näher an das Gitter heranzugehen und damit den Ausschnitt zu optimieren. Ausrichten wäre auch nicht übel...
    • Clara Hase 7. April 2018, 12:17

      tz- ich fall vom Stuhl und Mauern haben ausbuchtungen?
      Und der weisse unbestimmte Fleck soll ein Mensch sein?
      Ne, irgendwie haut das Bild nicht hin.