Über mich
Seidem ich mit 16 meine erste Spiegelreflexkamera (Minolta) besaß, ist die Fotografie Teil meines Lebens, mal mehr mal weniger...
Stephan Walgenbach
https://web.facebook.com/groups/367267325721952 #Dragon flies Cambodia
https://www.visit-angkor.org/de/libellen-fotograf-in-kambodscha/
https://www.inaturalist.org/observations/the_hammerhead
https://web.facebook.com/groups/cambodia.lovers #Kambodscha Liebe
http://fc-foto.de/27502893
https://web.facebook.com/groups/422441774461439 #Libellenfreunde
Aufgrund meiner vielen und teilweise langfristigen Aufenthalte in Südostasien, habe ich das Glück viele Orte zu sehen und zu fotografieren, die man hier so teilweise kaum kennt.
Dabei versuche ich ,abgesehen von Schnappschüssen, maximale Qualität zu erzeugen und die Schönheit der Natur und des Lebens festzuhalten und diese auch anderen zeigen zu können. In der Flut der Milliarden Fotos, die heutzutage tagtäglich geschossen und online gestellt werden, ist es schwierig geworden sich abzusetzen und ein Foto zu schießen, welches Beachtung findet. Immerhin zeigt ein Foto mindestens wie es nun mal hier und dort aussieht, was tatsächlich passiert ist oder wer, bzw. was, gerade das Objekt der Begierde war.
Im Gegensatz zu vielen anderen Fotografen, ob hier in FC oder anderswo, meide ich meistens die Menschen. Allein in der Natur mit der Kamera und Verpflegung versuche ich das Leben und die Umwelt so festzuhalten wie von der Natur geschaffen. Tricks wie anfüttern, Gehegefotografie, Zoofotografie, präparierte Objekte sind nicht mein Ding. Kein Tier darf wegen eines Fotos zu sehr gestört oder gar getötet werden auch wenn es noch so klein ist, wie z.B. Insekten, ist meine Prämisse.
Manche hier in FC stellen sehr viele Fotos ein, wo man sich fragen kann was der Urheber ausdrücken möchte. Masse statt Klasse finde ich überdenkenswert. Es ist m.E. ein Unterschied, ob man Sonntags in den Zoo geht und ein paar Zebras ablichtet, was ja aus 5 m Entfernung hervorragend funktioniert oder ob jemand nach Südafrika reist, morgens um 4 in den Busch fährt, um die Tiere einigermaßen natürlich zu fotografieren. Dann hat man eben auch eine Geschichte zu erzählen, die immer in der Bildbeschreibung auftauchen sollte. Ein Foto ohne Bildbeschreibung ist für mich wertlos.
Kameraausrüstungen sind teuer, ein neues First-Class Handy auch. Vergleicht man jedoch die Fototauglichkeit, sollte eines klar sein: ein z.B. Golf wird immer gegen einen Porsche verlieren. Stellt nun jemand z.B. ein Makro ein, was mit dem Handy gemacht wurde, kann ich nur von Zeitverschwendung sprechen, da dies ein kümmerliches Parallel-Universum ist. Gute Makrofotografie ist so schwierig und lernintensiv, dass einiges dazugehört, um m.E. präsentierfähige Bilder auszustellen. Erlaubt ist was gefällt, doch bitteschön nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...
Mein Steckenpferd, die Libellenfotografie, ist sehr aufwendig, denn die Fluchtdistanz ist oft sehr gering und Wettereinflüsse wie Wind, Schatten oder bereits tiefstehende Sonne sind Gift für die Makrofotografie, da ich auch keinen Blitz verwende. Da Libellen spezifische Lebenszyklen haben, findet man auch viele Arten nur zu bestimmten Jahreszeiten, an bestimmten Orten oder in bestimmten Biotopen. In Kambodscha soll es ca. 300 Libellenarten geben, eine schöner als die andere. Bei der Zahl habe ich inzwischen Zweifel, weil sehr viele Biotope und geschlossene Waldgebiete systematisch gerodet und verbrannt werden. Um manche Arten zu finden, muss man sehr weit reisen und tief in den Dschungel hinein. Leider sehr oft ist ein interessantes Naturgebiet einfach nicht mehr da, für immer...
Städte im Nachtlicht zu fotografieren sind allerdings auch eine Passion von mir und hier ist nun doch fast alles künstlich. Städte sind aber Teil unserer Welt und die Reisen dorthin genauso aufregend und ereignisreich.
Last not least liebe ich es Panoramen zu erstellen. Auf den 16:9 Bildschirmen wirken diese besonders imposant, finde ich, auch wenn hier immense Datenmengen verarbeitet und gespeichert werden müssen.
Vielleicht noch zu Thema Datenmengen:
Fokusstacking, HDR/Bracketing, Astrostacking, Zeitraffer, Serien - alles Techniken, die für bestimmte Ergebnisse unerlässlich geworden sind. Hierbei werden die Gesetze der Physik ausgehebelt, denn bekanntermaßen "stirbt der Fotograf einen Tod immer". Ich nutze diese Techniken teilweise auch, zugegeben, doch ist es das was man letztendlich will, hunderte Fotos schießen für ein gutes Bild, jedes Jahr eine hochwertige Kamera veschleißen, um andere zu beeindrucken? Eigentlich nicht.
Also DeepSkyStacking überlasse ich Hubble, Serienfotografie den Profireportern und Makrostacking den Spezialisten, die allerdings dafür Präparate brauchen, denn kein Tier bleibt bewegungslos in einer 400er Aufnahmereihe, von der Belichtungsproblematik dabei gar nicht zu sprechen.
Ich wünsche allen Mitgliedern der Fotocommunity die gleiche Freude und Begeisterung, die mir die Fotografie gibt und ich freue mich immer neues zu erfahren über Techniken, Motivauswahl und Ausrüstung. Über Geschmack lässt sich natürlich wenig streiten und gerade deshalb bin ich sehr offen für Kritik und Hinweise zu meinen Fotos.
Genießt das Leben und bleibt gesund
Stephan Walgenbach
https://www.visit-angkor.org/de/libellen-fotograf-in-kambodscha/
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http://fc-foto.de/27502893
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Aufgrund meiner vielen und teilweise langfristigen Aufenthalte in Südostasien, habe ich das Glück viele Orte zu sehen und zu fotografieren, die man hier so teilweise kaum kennt.
Dabei versuche ich ,abgesehen von Schnappschüssen, maximale Qualität zu erzeugen und die Schönheit der Natur und des Lebens festzuhalten und diese auch anderen zeigen zu können. In der Flut der Milliarden Fotos, die heutzutage tagtäglich geschossen und online gestellt werden, ist es schwierig geworden sich abzusetzen und ein Foto zu schießen, welches Beachtung findet. Immerhin zeigt ein Foto mindestens wie es nun mal hier und dort aussieht, was tatsächlich passiert ist oder wer, bzw. was, gerade das Objekt der Begierde war.
Im Gegensatz zu vielen anderen Fotografen, ob hier in FC oder anderswo, meide ich meistens die Menschen. Allein in der Natur mit der Kamera und Verpflegung versuche ich das Leben und die Umwelt so festzuhalten wie von der Natur geschaffen. Tricks wie anfüttern, Gehegefotografie, Zoofotografie, präparierte Objekte sind nicht mein Ding. Kein Tier darf wegen eines Fotos zu sehr gestört oder gar getötet werden auch wenn es noch so klein ist, wie z.B. Insekten, ist meine Prämisse.
Manche hier in FC stellen sehr viele Fotos ein, wo man sich fragen kann was der Urheber ausdrücken möchte. Masse statt Klasse finde ich überdenkenswert. Es ist m.E. ein Unterschied, ob man Sonntags in den Zoo geht und ein paar Zebras ablichtet, was ja aus 5 m Entfernung hervorragend funktioniert oder ob jemand nach Südafrika reist, morgens um 4 in den Busch fährt, um die Tiere einigermaßen natürlich zu fotografieren. Dann hat man eben auch eine Geschichte zu erzählen, die immer in der Bildbeschreibung auftauchen sollte. Ein Foto ohne Bildbeschreibung ist für mich wertlos.
Kameraausrüstungen sind teuer, ein neues First-Class Handy auch. Vergleicht man jedoch die Fototauglichkeit, sollte eines klar sein: ein z.B. Golf wird immer gegen einen Porsche verlieren. Stellt nun jemand z.B. ein Makro ein, was mit dem Handy gemacht wurde, kann ich nur von Zeitverschwendung sprechen, da dies ein kümmerliches Parallel-Universum ist. Gute Makrofotografie ist so schwierig und lernintensiv, dass einiges dazugehört, um m.E. präsentierfähige Bilder auszustellen. Erlaubt ist was gefällt, doch bitteschön nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...
Mein Steckenpferd, die Libellenfotografie, ist sehr aufwendig, denn die Fluchtdistanz ist oft sehr gering und Wettereinflüsse wie Wind, Schatten oder bereits tiefstehende Sonne sind Gift für die Makrofotografie, da ich auch keinen Blitz verwende. Da Libellen spezifische Lebenszyklen haben, findet man auch viele Arten nur zu bestimmten Jahreszeiten, an bestimmten Orten oder in bestimmten Biotopen. In Kambodscha soll es ca. 300 Libellenarten geben, eine schöner als die andere. Bei der Zahl habe ich inzwischen Zweifel, weil sehr viele Biotope und geschlossene Waldgebiete systematisch gerodet und verbrannt werden. Um manche Arten zu finden, muss man sehr weit reisen und tief in den Dschungel hinein. Leider sehr oft ist ein interessantes Naturgebiet einfach nicht mehr da, für immer...
Städte im Nachtlicht zu fotografieren sind allerdings auch eine Passion von mir und hier ist nun doch fast alles künstlich. Städte sind aber Teil unserer Welt und die Reisen dorthin genauso aufregend und ereignisreich.
Last not least liebe ich es Panoramen zu erstellen. Auf den 16:9 Bildschirmen wirken diese besonders imposant, finde ich, auch wenn hier immense Datenmengen verarbeitet und gespeichert werden müssen.
Vielleicht noch zu Thema Datenmengen:
Fokusstacking, HDR/Bracketing, Astrostacking, Zeitraffer, Serien - alles Techniken, die für bestimmte Ergebnisse unerlässlich geworden sind. Hierbei werden die Gesetze der Physik ausgehebelt, denn bekanntermaßen "stirbt der Fotograf einen Tod immer". Ich nutze diese Techniken teilweise auch, zugegeben, doch ist es das was man letztendlich will, hunderte Fotos schießen für ein gutes Bild, jedes Jahr eine hochwertige Kamera veschleißen, um andere zu beeindrucken? Eigentlich nicht.
Also DeepSkyStacking überlasse ich Hubble, Serienfotografie den Profireportern und Makrostacking den Spezialisten, die allerdings dafür Präparate brauchen, denn kein Tier bleibt bewegungslos in einer 400er Aufnahmereihe, von der Belichtungsproblematik dabei gar nicht zu sprechen.
Ich wünsche allen Mitgliedern der Fotocommunity die gleiche Freude und Begeisterung, die mir die Fotografie gibt und ich freue mich immer neues zu erfahren über Techniken, Motivauswahl und Ausrüstung. Über Geschmack lässt sich natürlich wenig streiten und gerade deshalb bin ich sehr offen für Kritik und Hinweise zu meinen Fotos.
Genießt das Leben und bleibt gesund
Stephan Walgenbach




COGU 3. Mai 2026, 19:56
Hallo Stephan,habe gerade beim Stöbern auf Deiner Seite viele ganz wunderbare Bilder gefunden. Sehr schönes Portfolio... Ich folge Dir mal.
Liebe Grüße aus Stuttgart
Coco
Dagmar Gernt 14. März 2026, 14:01
Hallo Stephan, danke für die vielen Lobe! Das hat mich gefreut.Du zeigst sehr interessante, exotische Fotos.
Habe gerade deinen Profiltext gelesen. Da gehst du etwas ungnädig mit der Zoofotografie um. Natürlich ist es interessanter und macht mehr Spaß in Afrika zu fotografieren als im Zoo. Aber nicht jeder kann sich Fernreisen leisten. Ich war mehrmals in Afrika und fotografiere dennoch auch in Zoos, denn zwischen den Fernreisen liegen immer ein paar Jahre. Da hast du es eindeutig besser und z.B. Flussdelfine hätte ich auch gern in ihrer natürlichen Umgebung gesehen. Hier in NRW bleibt nur der Wald oder ein Seegebiet.
Jeder, der gern fotografiert, muss dies innerhalb seiner Möglichkeiten umsetzen.
Lieben Gruss
Dagmar
Giorgio Montani 28. Februar 2026, 15:31
Grazie mille per la visita e per i graditi apprezzamenti. Ciao.Giorgio.Bernd Küllmer 31. Januar 2026, 16:07
Vielen Dank für deine Lobe. LG vonBernd aus Marburg an der Lahn
walterreis3 31. Januar 2026, 15:23
Dankeschön für Deine LikesGruß Walter
iflach 31. Januar 2026, 11:43
Hallo Stephan. Was Du schreibst klingt schlüssig, leider hat nicht jeder das Geld, um in Ferne Länder zu reisen, möchte aber auch gern Fotos von Tieren zeigen. Man sollte das also nicht so verallgemeinern. Meine Tierfotos entstanden größtenteils auch tatsächlich in Afrika. Aber da ich wirklich nur Hobbyknipser bin, ist die Qualität nicht immer die beste und trotzdem zeige ich sie hier. Und siehe da, es wurden einige meiner Fotos auch schon geehrt. Man hat mich angeschrieben, um eine Intensivstation auszustatten und in zwei Zeitschriften habe ich es auch schon geschafft. Also warum nicht auch weniger begnadeten Fotografen eine Chance geben? Viele Grüße InesBernd Hohnstock 3. Januar 2025, 12:05
Ich habe gesehen, dass Du ein Foto von mir als Favoriten gespeichert hast. Vielen Dank für diese schöne Art von Kompliment.LG Bernd
Kackvogel 2. Januar 2025, 10:08
Gerne schaue ich mir deine authentischen und interessanten Bilder, aus einer Gegend aus der man hierzulande und erst recht in der FC nur recht wenig zu sehen bekommt, an.Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr.
Viele Grüße Karl
Bernd Lissner 31. Dezember 2024, 19:57
Hallo Stephan, ich wünsche Dir einen guten Rutsch und für 2025 alles Gute, viel Gesundheit und weiterhin solche tollen Libellenaufnahmen!LG Bernd
++++ Guten Rutsch ++++
Bernd LissnerSanddüne 27. Dezember 2024, 8:15
Hallo Stephan, du präsentierst uns hier eine Welt der Libellen die für mich einzigartig ist. Aber auch viele deiner restlichen Aufnahmen beeindrucken mich. Begeistert bin ich von deiner Anmerkung, die sollten sich so manche zu Herzen nehmen. Ich möchte mich bei dir für deinen Kommentar auf meiner Seite herzlich bedanken.LG Claudia
Jürgen Karl Maurer 26. Dezember 2024, 3:01
Ich bin sehr beeindruckt! Du hast ist eine fantastische, Sammlung exotischer Libellen, meine Hochachtung! Ich bin auch ein Libellenfreund, mein Libellen Wissen ist aber hauptsächlich fotografischer Natur,wobei ich mich auf Flugstudien spezialisiert habe, möglichst unter Erhalt der Bewegungsdynamik, immer noch freihand und mit MF, und möglicht langer Belichtungszeit. Mit besten Grüßen JürgenBernd Lissner 25. Dezember 2024, 20:40
Hallo Stephan, freue mich sehr, dass wir jetzt befreundet sind! Deine Libellenaufnahmen faszinieren mich total! Nicht nur die Klasse Deiner Aufnahmen, sondern auch die Artenvielfalt. Werde noch oft Deine Aufnahmen besuchen. Ich beschäftige mich mit den heimischen Libellen in der näheren Umgebung - und natürlich "meinen" Feuerlibellen! Liebe Grüße Bernd--- Feuerlibelle (Crocothemis erythraea) ---
Bernd Lissnerharmonie100 12. Dezember 2024, 15:44
Danke für dein Lob.VG Fred
Andreas Sturm Photography 8. Dezember 2024, 10:09
Lieben Dank für Deinen erneuten Besuch, Stephan! ;) Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag! LG AndreasFriederike N. 22. September 2024, 22:06
Danke für den Besuch und dein Lob! LG Friederike