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Gratofof

Tele an EOS R

Ich hatte das 150-600 als Beispiel herangezogen, weil es hier angeführt wurde und ich dieses Spielzeug selber verwende. Im Vergleich zum ex EF 28-300 ist das 150-600C schlecht. Beide Objektive haben aber eines gemein - sie eignen sich nicht für Sport und erst recht nicht in Hallen.
Man muss schon lichtstarkes einsetzten und genau da geht es ins Geld. Das EF70-200 f/2.8 III besitze ich auch und das Objektiv erfüllt, was die Lichtstärke betrifft, die Requirements. Es ist aber viel zu kurz, wenn ich den Eingangsbeitrag des TO reflektiere. Der wollte ja ein 300mm f/4.0 mit einem Converter 1.4 betreiben, um einen kleineren Bildausschnitt zu bekommen.
Ich meide an dieser Stelle die Angabe von Äquivalenzen, um die Geister und Wächter des Terminus Technicus nicht aus ihrem Tiefschlaf zu wecken.

Im Kern ist das 300mm f/4 mit Converter 1.4 optisch schlechter, hat aber einen Stabi.

Die Frage ist also, ob der Zugewinn des Stabi um den es scheinbar geht, den monetären Einsatz von Mitteln für ein optisch schlechteres Objektivgespann aus Converter erstrebenswert ist - insbesondere weil der optische Gewinn am Ende keiner ist.

Mein Fazit: Es ist ein Tausch zwischen Pest und Cholera und null Gewinn.

Meine Idee: Verkaufe vorhandenes und lege die Mittel aus Erlös und geplanter Invest zusammen und schaffe ein besseres Glas an, das mit Stabi ausgestattet ist und den gewünschten Bildausschnitt einfängt, ohne dabei die Lichtstärke zu opfern.

Konkret: Von dem Canon EF 400mm f/4,0 DO IS II USM liest man viel gutes. Es ist gut gebraucht bezahlbar ist stabilisiert und bildet gut ab. Der AF ist schnell und zuverlässig. Händler gewähren 1 Jahr Garantie.
Es ist ein f/4 - für die meisten - einschließlich mich selbst, ausreichend.

Für Hallenaufnahmen und bei schnell bewegten Motiven wird man dennoch bei f/2.8 landen und der Preis für so ein Glas außerirdisch - sein BQ aber auch. Solche Gläser kauft man nur, wenn man diese auch durch Aufträge entlasten kann oder man auf teure Hobbies steht.

Um es vorweg zu nehmen - man kann mit einem 150-600 auch Bilder machen die durchaus ansprechend sind - ich habe mir das Ding ja nicht angeschafft, nur weil es sich gut an meiner Kamera macht. Es darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Offenblende f/5.0 - f/6.3 der einschränkende Faktor ist und dies zu Kompromissen zwingt.
10.03.21, 01:12
Ich hatte das 150-600 als Beispiel herangezogen, weil es hier angeführt wurde und ich dieses Spielzeug selber verwende. Im Vergleich zum ex EF 28-300 ist das 150-600C schlecht. Beide Objektive haben aber eines gemein - sie eignen sich nicht für Sport und erst recht nicht in Hallen.
Man muss schon lichtstarkes einsetzten und genau da geht es ins Geld. Das EF70-200 f/2.8 III besitze ich auch und das Objektiv erfüllt, was die Lichtstärke betrifft, die Requirements. Es ist aber viel zu kurz, wenn ich den Eingangsbeitrag des TO reflektiere. Der wollte ja ein 300mm f/4.0 mit einem Converter 1.4 betreiben, um einen kleineren Bildausschnitt zu bekommen.
Ich meide an dieser Stelle die Angabe von Äquivalenzen, um die Geister und Wächter des Terminus Technicus nicht aus ihrem Tiefschlaf zu wecken.

Im Kern ist das 300mm f/4 mit Converter 1.4 optisch schlechter, hat aber einen Stabi.

Die Frage ist also, ob der Zugewinn des Stabi um den es scheinbar geht, den monetären Einsatz von Mitteln für ein optisch schlechteres Objektivgespann aus Converter erstrebenswert ist - insbesondere weil der optische Gewinn am Ende keiner ist.

Mein Fazit: Es ist ein Tausch zwischen Pest und Cholera und null Gewinn.

Meine Idee: Verkaufe vorhandenes und lege die Mittel aus Erlös und geplanter Invest zusammen und schaffe ein besseres Glas an, das mit Stabi ausgestattet ist und den gewünschten Bildausschnitt einfängt, ohne dabei die Lichtstärke zu opfern.

Konkret: Von dem Canon EF 400mm f/4,0 DO IS II USM liest man viel gutes. Es ist gut gebraucht bezahlbar ist stabilisiert und bildet gut ab. Der AF ist schnell und zuverlässig. Händler gewähren 1 Jahr Garantie.
Es ist ein f/4 - für die meisten - einschließlich mich selbst, ausreichend.

Für Hallenaufnahmen und bei schnell bewegten Motiven wird man dennoch bei f/2.8 landen und der Preis für so ein Glas außerirdisch - sein BQ aber auch. Solche Gläser kauft man nur, wenn man diese auch durch Aufträge entlasten kann oder man auf teure Hobbies steht.

Um es vorweg zu nehmen - man kann mit einem 150-600 auch Bilder machen die durchaus ansprechend sind - ich habe mir das Ding ja nicht angeschafft, nur weil es sich gut an meiner Kamera macht. Es darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Offenblende f/5.0 - f/6.3 der einschränkende Faktor ist und dies zu Kompromissen zwingt.
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Divinity99

Mittelpreisige MFT durch höherwertige ersetzen?

Auch ich würde die G9 oder die E-M1MarkII empfehlen. Beide haben Ihre Stärken, für reine Fotos sehe ich die Olympus vorn. Wichtig ist aber, wie ihr sie einschätzt und da habt ihr jetzt schon den besten Vergleich: Panasonic und Oly!
Welche gefällt Euch vom Handling (Bedienung, Menüs) besser? Sie sind unterschiedlich, deswegen habt Ihr beim Wechsel ja Probleme. Aber welche gefällt euch besser? Dazu kommt, dass die G9 deutlich größer als die GX80 ist, dafür aber auch viel besser in der Hand liegt. Auch die 1M2 ist deutlich größer als die 10er...

Auf Basis der Objektive würde ich keine Entscheidung treffen, diese MFT Objektive laufen an beiden gut. Später nach der Kameraentscheidung sollte Eure Präferenz bei weiteren Objektiven aber in die gleiche Richtung gehen, da manche Funktionen (z.B. DualStabi) nur "hausintern" funktionieren.


Gruß
Reinhard
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