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Robert Croissant

Sony a6000 nicht richtig scharf

Nun, dass die Kit-Linsen selten gut sind und schon gar nicht aus dem Body holen was möglich ist, dürfte jedem klar sein, der sich ein wenig mit der Fotografie beschäftigt hat. Leider ist es doch in der Praxis so, dass viele einfach in den Supermarkt oder in die Kaufhäuser bekannter "Colour" gehen und sich dort von Verkäufern beraten lassen. Deren Kenntnisstand ist oft genug nicht weiterreichend als der bunter Flyer der Hersteller hergibt.
Die Verkaufen, beraten nicht. Ist man auf deren "Beratung" angewiesen, ist der Fehler schon vorher gemacht.
Ich kenne es von den lieben Kollegen die mir voller Stolz von der neu erworbenen Kamera berichten und wie günstig das alles war. Das die Bilder natürlich alle besser sind als die vom Smartphone gewohnte Abbildungsqualität, dürfte klar sein. Wenn ich allerdings dann Preise von knapp unter 1000 Euro angesagt werden, fällt es mir schwer höflich zu sagen, dass es ein super System ist. Es tut ja alles was sie vom System erwartet haben und es würde für ihre Bedürfnisse ausreichen. Nun ja - eine preiswertere Bridge hätte auch gute Bilder gemacht und deren Linsen sind oft besser als diese f/4.5 - f/6.3 Gurken.
Die Sony's machen viel Werbung für die A5000 und A6000 Serie und bieten die samt zwei Zooms an. Damit hat man ja bereits rechnerisch alle notwendigen Brennweiten in zwei Linsen-System eingepackt.
Und nun kommst du daher und versuche doch mal diesen Besitzern zu erklären, dass die Linsen gar nicht so gut sind und man besser keine Zooms genommen hätte sondern Festbrennweiten.

Ich bin doch letztens gefragt worden, wo den der Zoom an der Canon 5D Mark IV ist. Ich hatte das 180mm Sigma f/2.8 drauf und man hatte wohl unterstellt, dass die Brennweite einstellbar sei - halt wie an seiner A6x00.
Er konnte gar nicht verstehen,dass alleine die Linse mit knapp €1600.- nur 180mm konnte, ich dies auch so wollte und es dann noch als relativ preiswert bezeichnete. Die Bilder die ich damit gemacht habe, habe ich ihm als Problemstellung für sein System mit auf den Weg gegeben. Bisher hab ich noch keine Bilder von ihm gesehen - es dürfte aber recht schwierig werden für seine Kit-Linsen.

Viele Besitzer lassen die Kamera gleich JPG erzeugen und wissen gar nicht was RAW ist. Damit entgeht ihnen die wichtigste Vorteil - die Entwicklung oder Nachbearbeitung. Genau hier lernt man am meisten über die Technik, dessen Setup, Licht und Einstellungen der Motive.

Eine Sony A5xxx hat besseres verdient, als nur für Pseudo-gute-Bilder-von-Party oder Omas 85igster Geburtstag, eingesetzt zu werden. Das kann man heute mit jedem Smartphone machen da der Anspruch eh nicht sehr hoch ist. Wenn die Farben schön leuchten ist es ja oft ausreichend.
Bemerkenswert ist, dass den meisten Kunden gar nicht gesagt wird, dass man nicht endlos viele Bilder mit einer Digitalen machen kann. Sowas wie Verschluss-Verschleiß kennt kaum jemand.
Hauptsache ist doch, dass das Zeug verkauft wird und die Besitzer dann stolz sind über eine Digitale von Sony zu verfügen.

Also, in Summe - die Objektive, wenn gleich sie auch von Zeiss kommen mögen, taugen nicht besonders viel.
Ob das Klientel dass sich diesem Zeug zuwendet, wirklich bessere Bilder machen würden, wenn sie ein Sigma 50mm f/1.4Art oder 24-70 f/2 Art benutzen würden, glaub ich kaum.

Anmerkung: Sony lässt sich durch Nikon und Cannon nahtlos ersetzten. Die haben alle schrottige Linsen im Programm. Ausnahme ist das Canon EF 50mm f/1.8 STM, was für Hunni echt gute Bildqualität liefert.
Es kann nicht mit einem Sigma 50mm f/1.4 Art mithalten, dazwischen liegen aber auch gute 600 Euronen.Bald ist Photokina - mal gespannt was uns da wieder alles als "gut" vorgestellt wird.

Jupp
22.07.18, 18:58
Nun, dass die Kit-Linsen selten gut sind und schon gar nicht aus dem Body holen was möglich ist, dürfte jedem klar sein, der sich ein wenig mit der Fotografie beschäftigt hat. Leider ist es doch in der Praxis so, dass viele einfach in den Supermarkt oder in die Kaufhäuser bekannter "Colour" gehen und sich dort von Verkäufern beraten lassen. Deren Kenntnisstand ist oft genug nicht weiterreichend als der bunter Flyer der Hersteller hergibt.
Die Verkaufen, beraten nicht. Ist man auf deren "Beratung" angewiesen, ist der Fehler schon vorher gemacht.
Ich kenne es von den lieben Kollegen die mir voller Stolz von der neu erworbenen Kamera berichten und wie günstig das alles war. Das die Bilder natürlich alle besser sind als die vom Smartphone gewohnte Abbildungsqualität, dürfte klar sein. Wenn ich allerdings dann Preise von knapp unter 1000 Euro angesagt werden, fällt es mir schwer höflich zu sagen, dass es ein super System ist. Es tut ja alles was sie vom System erwartet haben und es würde für ihre Bedürfnisse ausreichen. Nun ja - eine preiswertere Bridge hätte auch gute Bilder gemacht und deren Linsen sind oft besser als diese f/4.5 - f/6.3 Gurken.
Die Sony's machen viel Werbung für die A5000 und A6000 Serie und bieten die samt zwei Zooms an. Damit hat man ja bereits rechnerisch alle notwendigen Brennweiten in zwei Linsen-System eingepackt.
Und nun kommst du daher und versuche doch mal diesen Besitzern zu erklären, dass die Linsen gar nicht so gut sind und man besser keine Zooms genommen hätte sondern Festbrennweiten.

Ich bin doch letztens gefragt worden, wo den der Zoom an der Canon 5D Mark IV ist. Ich hatte das 180mm Sigma f/2.8 drauf und man hatte wohl unterstellt, dass die Brennweite einstellbar sei - halt wie an seiner A6x00.
Er konnte gar nicht verstehen,dass alleine die Linse mit knapp €1600.- nur 180mm konnte, ich dies auch so wollte und es dann noch als relativ preiswert bezeichnete. Die Bilder die ich damit gemacht habe, habe ich ihm als Problemstellung für sein System mit auf den Weg gegeben. Bisher hab ich noch keine Bilder von ihm gesehen - es dürfte aber recht schwierig werden für seine Kit-Linsen.

Viele Besitzer lassen die Kamera gleich JPG erzeugen und wissen gar nicht was RAW ist. Damit entgeht ihnen die wichtigste Vorteil - die Entwicklung oder Nachbearbeitung. Genau hier lernt man am meisten über die Technik, dessen Setup, Licht und Einstellungen der Motive.

Eine Sony A5xxx hat besseres verdient, als nur für Pseudo-gute-Bilder-von-Party oder Omas 85igster Geburtstag, eingesetzt zu werden. Das kann man heute mit jedem Smartphone machen da der Anspruch eh nicht sehr hoch ist. Wenn die Farben schön leuchten ist es ja oft ausreichend.
Bemerkenswert ist, dass den meisten Kunden gar nicht gesagt wird, dass man nicht endlos viele Bilder mit einer Digitalen machen kann. Sowas wie Verschluss-Verschleiß kennt kaum jemand.
Hauptsache ist doch, dass das Zeug verkauft wird und die Besitzer dann stolz sind über eine Digitale von Sony zu verfügen.

Also, in Summe - die Objektive, wenn gleich sie auch von Zeiss kommen mögen, taugen nicht besonders viel.
Ob das Klientel dass sich diesem Zeug zuwendet, wirklich bessere Bilder machen würden, wenn sie ein Sigma 50mm f/1.4Art oder 24-70 f/2 Art benutzen würden, glaub ich kaum.

Anmerkung: Sony lässt sich durch Nikon und Cannon nahtlos ersetzten. Die haben alle schrottige Linsen im Programm. Ausnahme ist das Canon EF 50mm f/1.8 STM, was für Hunni echt gute Bildqualität liefert.
Es kann nicht mit einem Sigma 50mm f/1.4 Art mithalten, dazwischen liegen aber auch gute 600 Euronen.Bald ist Photokina - mal gespannt was uns da wieder alles als "gut" vorgestellt wird.

Jupp
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Holger L

Sony A7Mk3 + 9 (!) Sigma ART Lenses für E-Mount

Das 28-75er Tamron hat ja sehr gute Kritiken, was man so liest, ich habe mich aber trotzdem für das (ebenso gut beleumdete) 24-105G entschieden, da mir 28-75 einfach zu wenig Range sind. Da geht dann auch das 28/2 und drei Schritte nach vorne gehen, wenn ich näher ran muss (natürlich nicht wirklich, ist schon klar, wegen Portraits bei 75mm - aber gefühlt schon).

Das 24105 hat ein gutes Bokeh, Freistellen bei 105mm/f4 ist auch nicht anders als 75mm/f2.8 und mit den A7er ab der zweiten Generation ist auch etwas mehr ISO kein Problem.


Die A7RIII wäre schon ein Traum, da ich aber gerade vor ein paar Monaten die A7RII günstig geschossen habe (1700.- Neu) muss ich auf die rIII noch etwas warten, bis sie im für mich bezahlbaren Rahmen ist. Der Autofokus besonders reizt mich, das mit den Batterien nervt mich eher, da ich auch mit A6000 fotografiere und es liebe, das alle unsere Kameras den gleichen Akkutyp nutzen. Und ich habe auch bei einer Hochzeit eines Freundes, wo ich viel sehr fotografiert habe, nie mehr als 3 Akkus gebraucht (meist komme ich mit einem hin, bei normaler fotografischer Aktivität, selten mal 2), und mal eben den Akku wechseln finde ich jetzt auch nicht so ein Problem.
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Andre-s-

Sony Objektive....aber welches ?

Wenn du nicht auf Vollformat umsteigen willst, dann würde ich statt des 55/1.8z das 50/1.8 nehmen, das ist nicht schlechter (ich hatte beide und habe es nur verkauft, da ich mir auch eine A7RII gekauft habe und das 55er eben mit der A6000 und der A7 funktioniert.


1670z oder 18105G, ist Geschmacksache, ob man lieber etwas mehr Weitwinkel bevorzugt oder mehr Tele (immerhin 157,5mm an Crop versus 105mm beim Zeiss), das 1670 ist allerdings auch kompakter und leichter. Qualitativ geben die sich beide nicht viel.

Das 18135 kenne ich nicht, aber es hat gute Kritiken und ist als Allrounder natürlich eine echte Überlegung, wenn es ähnlich gut ist wie das 18105, dann wäre es meine Wahl.


Das 2470z ist nicht so der Burner finde ich, dann lieber 1770z oder gleich das 24105G (was aber groß und schwer ist). An APS-C würde ich in jedem Falle 1670z oder 18105G nehmen.
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ThePhantom79

EOS-M / Neewer NW680 Blitz:Einstellungen für Indoorshooting

Hallo, du aknnst dein Problem lösen: 1. Das Bild dunkelZitat: ThePhantom79 20.07.18, 08:03 Die Kamera zeigt mir dadurch in der Vorschau ausschließlich ein schwarzes Bild im Display- erst beim Fokkusieren wird es heller
Das kannst du im Menü 1 aändern- Blichtungssimulation einfach deaktivieren.Dann bleibt das Bild hell.
2. Forkusieren: Du hast vielleicht an einem Blitz, aber auch an der Kamera einen Infarotsender, der eine kleinen Lichtstrahl aussendet. Wenn der aktiviert ist, kannst du im völlig Dunkeln fokusieren.

Meine Frage, warum willst du im Dunkeln fotografieren? Geht eigentlich besser, wenn du die Aufnahme nur soweit unterbelichtest, dann der Hintergrund (ohne Blitz) schwarz bleibt- z.B. mit kleiner Blende so um 11-16) Dann den Blitz dazugeben und du kannst sogar am Tage Bilder mit schwarzem Hintergrund machen, wenn nicht gerade grelles Sonnenlicht ist. Auch gut für Gegenlichtaufnahmen geeignet.
Gruß R.Manneck
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EccoBravo

Kann ein Kamera-Sensor schwach werden?

Ja, können sie grundsätzlich.
Für jedes Halbleiterbauelement gibt es statistische Werte für die Ausfallwahrscheinlichkeit, angegeben in FIT (Failure In Time). Ein FIT bedeutet einen Ausfall innerhalb von einer Milliarde Betriebsstunden, wobei Ausfall bedeuten kann Totalausfall, Ausfall eines Teils des Bauteils (z.B. Ausfall eines Pixels) oder Drift der Werte (z.B. Rauschen bei einem Bildsensor).
Nehmen wir an, wir hätten für einen Sensor eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 1 FIT ermittelt, so bedeutet das, dass wenn wir eine Million Bildsensoren betrachten, einer von diesen eine Millionen Sensoren innerhalb von 1000 Stunden einen Ausfall zeigt (Eine Million Sensoren multipliziert mit 1000 Betriebsstunden ergibt eine Milliarde Betriebsstunden insgesamt).
Bildsensoren sind sehr komplexe Halbleiterbauelemente, so dass sich die Ausfallwahrscheinlichkeiten im Bereich einiger zehn FIT bewegen wird.
Aber - man bekommt bei Bildsensoren, die zum Fotografieren verwendet werden, nur sehr schwer viele Betriebsstunden zusammen.
Nehmen wir an, wir kämen im Mittel auf eine Belichtungszeit von 1/100s, dann wären nach 300.000 Auslösungen weniger als eine Stunde lang Licht auf den Sensor gefallen. Nach 300.000 Auslösungen werden aber schon sehr viele mechanische Verschlüsse ausgefallen sein.
Anders sieht das bei Videokameras aus, Überwachungskameras laufen im Zweifel 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche. Das macht im Jahr 8760 Betriebsstunden pro Jahr, und da wird man auch statistische Ausfälle an den Bildsensoren feststellen können.
Bei Fotokameras - selbst bei solchen mit Live-View - wird man nie in diese Regionen kommen.
20.07.18, 22:27
Ja, können sie grundsätzlich.
Für jedes Halbleiterbauelement gibt es statistische Werte für die Ausfallwahrscheinlichkeit, angegeben in FIT (Failure In Time). Ein FIT bedeutet einen Ausfall innerhalb von einer Milliarde Betriebsstunden, wobei Ausfall bedeuten kann Totalausfall, Ausfall eines Teils des Bauteils (z.B. Ausfall eines Pixels) oder Drift der Werte (z.B. Rauschen bei einem Bildsensor).
Nehmen wir an, wir hätten für einen Sensor eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 1 FIT ermittelt, so bedeutet das, dass wenn wir eine Million Bildsensoren betrachten, einer von diesen eine Millionen Sensoren innerhalb von 1000 Stunden einen Ausfall zeigt (Eine Million Sensoren multipliziert mit 1000 Betriebsstunden ergibt eine Milliarde Betriebsstunden insgesamt).
Bildsensoren sind sehr komplexe Halbleiterbauelemente, so dass sich die Ausfallwahrscheinlichkeiten im Bereich einiger zehn FIT bewegen wird.
Aber - man bekommt bei Bildsensoren, die zum Fotografieren verwendet werden, nur sehr schwer viele Betriebsstunden zusammen.
Nehmen wir an, wir kämen im Mittel auf eine Belichtungszeit von 1/100s, dann wären nach 300.000 Auslösungen weniger als eine Stunde lang Licht auf den Sensor gefallen. Nach 300.000 Auslösungen werden aber schon sehr viele mechanische Verschlüsse ausgefallen sein.
Anders sieht das bei Videokameras aus, Überwachungskameras laufen im Zweifel 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche. Das macht im Jahr 8760 Betriebsstunden pro Jahr, und da wird man auch statistische Ausfälle an den Bildsensoren feststellen können.
Bei Fotokameras - selbst bei solchen mit Live-View - wird man nie in diese Regionen kommen.
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