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Herr_Pfleger

Anfängerhilfe!!! Wann welches Objektiv

Zitat: FBothe 24.09.18, 19:17Das Pancake Lumix 1,7/20 II ist ein sehr scharf abbildendes Objektiv, das ich gern mal wieder als einziges Objektiv auf einer Tour einsetze.

Zitat: Herr_Pfleger 25.09.18, 16:18 Wie biste mit dem AF zufrieden? Es wird wohl als sehr störend empfunden, dass dieser so langsam arbeitet. Aber ich kann mir nicht vorstellen inwiefern es für Anfängerfotografen relevant sein soll.

Der AF ist in der Tat etwas langsam. Wir bewegen uns da im Bereich von max. 1 Sekunde (von einem Ende zum anderen). Das ist sozusagen der Preis für die sehr flache Konstruktion (Pancake). Die meisten anderen Lumix-Objektive liegen natürlich deutlich kürzer, bei 0,1 bis 0,2 Sekunden.
Wenn man aber Landschaften, Architektur oder Blümchen knipst, ist das mit dem langsamen AF überhaupt kein Problem. Entscheidend ist doch, dass der AF auf den Punkt sitzt; und das ist bei allen MFT-Objektiven so, weil der Fokus auf dem Sensor gemessen wird (und nicht auf irgendeiner Hilfskonstruktion unter einem halbdurchlässigen Spiegel bei den DSLR, was immer wieder zu dem Problem Back- oder Frontfokus führt).
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EricN

Erfahrung mit Commlite / Fotodiox Adaptern EF7S Mount zu E M

Die A7R kannst Du bei Verwendung von APS-C Objektiven auch im Crop Modus betreiben. Dann nutzt Du von den 36MPix nur den inneren APS-C Bereich des Sensors. Es bleicben dann 16 MPix Auflösung oder so ähnlich. Das ist meist genug.

Ich nutze mein kleines und feines Sony APS-C UWW SEL1018 (4/10-18) auch an den Kleinbildkameras höherer Aufläösung. Dann ist die Kamera eben im Crop-Betrieb. Dieses Objektiv hat dazu die Besonderheit, dass es im Brennweitenbereich 13-16mm sogar den Kleinbildsensor ausleuchten kann. Es ist damit bei Verwendung als Kleinbild-Objektiv sogar mein extremstes Weitwinkel-Objektiv.

Schau mal... echt coole Geschichte so ein 10-18 APS-C an Kleinbild Systemkamera (-:

https://briansmith.com/sony-a7r-10-18-e-mount-lens/

Kleinbild-UWW sind vergleichsweise groß und etwa doppelt so teuer. Du kriegst die Kamera gebraucht für 800 Euro. Das ist fast geschenkt. Einen Adapter für 100-200 Euro dazu und Du bist bei einer ganz anderen Bildqualität angelangt, als Du das von der Canon Kamera gewohnt bist. Die A7R ist eine ganz andere Liga:

https://www.dxomark.com/Cameras/Compare ... __1010_917

Du gewinnst gleich drei (!) Belichtungsstufen Dynamik und zwei bei LowLight/Rauschen.
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BeniJean

Hilfe! - Umstieg auf Systemkamera

Zitat: BeniJean 12.09.18, 12:31Hallo Leute, ich hoffe es ist ok dafür einen neuen Thread zu öffnen.

Ich befinde mich einmal mehr im Dschungel der Angebote und hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen. Habe meine DSLR verkauft und möchte auf eine Systemkamera umsteigen, da ich mich auf eine längere Reise begebe. Da mir verschiedene Dinge wichtig sind, schwanke ich nun schon seit Tagen zwischen mehreren Kameras hin und her, und stehe kurz vor einer Kopfexplosion. Meine Wünsche sehen wie folgt aus:

Ich nutze die Kamera für Fotografie und Film etwa im gleichen Masse.

Budget: bis 800 Euro

SEHR SCHNELLER Autofokus in Foto UND Film
Elektronischer Sucher
Leichter Body (-400g)
Anschluss für externes Mikrofon
Lichtempfindlich
Drehbares Display
4K (kann im Notfall verzichtet werden)


  • Die SONY a6300 ist eigentlich ganz oben. Stören der fehlende Bildstabi und das Display nicht zu sehr?
  • Die Panasonic LUMIX Reihe soll beim Autofokus ja ziemlich versagen?
  • Die M-Reihe der Canon kommt bei so ziemlich jedem Review schlecht weg. Zurecht?
  • Die Fujifilm (zB XT20) kann beim filmen auch den Autofokus nicht wirklich einsetzen.
  • Die Olympus ..M10 ebenfalls Probleme beim Autofokus im Filmbereich.

Ich lasse mich sehr gerne eines besseren belehren, von anderen Kameras Überzeugen oder Tricks zu lernen die Probleme zu umgehen. Aber bitte bitte helft mir! ^^

Vielen Dank schonmal! :-)


Die Sony A6300 wären für reine Fotografie auch auf meiner Liste ganz weit oben. Für ernsthaftes Filmen ist sie weniger geeignet, da sie a.) keinen Stabi hat und b.) beim Filmen nach ein paar Minuten schon häufig Überhitzungsprobleme auftreten. Alternative wäre noch die A6500 mit Stabi sowie Phasen- und Kontrast-AF, die liegt aber leider außerhalb deines Budget (ca. 1.500,- €).

Wenn du dich für ein System entscheidest, würde ich mir an deiner Stelle auch mal eine Liste mit den Objektiven machen, die du in den nächsten 2-3 Jahren anschaffen willst. Welche Brennweite möchtest du? Welche Lichtstärke? Passen die Objektive bei dem ausgewählten System in dein Budget? Das sind meiner Meinung nach viel wichtigere Fragen als die Frage nach einem geeigneten Body - der wird alle paar Jahre ausgetauscht, während Objektive i.d.R. deutlich länger halten. Was ich damit sagen will: Investiere lieber in gute Objektive und spare am Body.

Eventuell ist auch eine Edelkompaktkamera (wie die Sony RX100 ab Mark IV) oder eine gute Bridge-Kamera wie die Sony RX10 oder die Panasoinc Lumix F1000 die bessere Wahl für dich. Dann musst du nämlich keine teuren Objektive kaufen und muss/kannst die Objektive nicht wechseln.

Viele Grüße
Robin
15.09.18, 23:24
Zitat: BeniJean 12.09.18, 12:31Hallo Leute, ich hoffe es ist ok dafür einen neuen Thread zu öffnen.

Ich befinde mich einmal mehr im Dschungel der Angebote und hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen. Habe meine DSLR verkauft und möchte auf eine Systemkamera umsteigen, da ich mich auf eine längere Reise begebe. Da mir verschiedene Dinge wichtig sind, schwanke ich nun schon seit Tagen zwischen mehreren Kameras hin und her, und stehe kurz vor einer Kopfexplosion. Meine Wünsche sehen wie folgt aus:

Ich nutze die Kamera für Fotografie und Film etwa im gleichen Masse.

Budget: bis 800 Euro

SEHR SCHNELLER Autofokus in Foto UND Film
Elektronischer Sucher
Leichter Body (-400g)
Anschluss für externes Mikrofon
Lichtempfindlich
Drehbares Display
4K (kann im Notfall verzichtet werden)


  • Die SONY a6300 ist eigentlich ganz oben. Stören der fehlende Bildstabi und das Display nicht zu sehr?
  • Die Panasonic LUMIX Reihe soll beim Autofokus ja ziemlich versagen?
  • Die M-Reihe der Canon kommt bei so ziemlich jedem Review schlecht weg. Zurecht?
  • Die Fujifilm (zB XT20) kann beim filmen auch den Autofokus nicht wirklich einsetzen.
  • Die Olympus ..M10 ebenfalls Probleme beim Autofokus im Filmbereich.

Ich lasse mich sehr gerne eines besseren belehren, von anderen Kameras Überzeugen oder Tricks zu lernen die Probleme zu umgehen. Aber bitte bitte helft mir! ^^

Vielen Dank schonmal! :-)


Die Sony A6300 wären für reine Fotografie auch auf meiner Liste ganz weit oben. Für ernsthaftes Filmen ist sie weniger geeignet, da sie a.) keinen Stabi hat und b.) beim Filmen nach ein paar Minuten schon häufig Überhitzungsprobleme auftreten. Alternative wäre noch die A6500 mit Stabi sowie Phasen- und Kontrast-AF, die liegt aber leider außerhalb deines Budget (ca. 1.500,- €).

Wenn du dich für ein System entscheidest, würde ich mir an deiner Stelle auch mal eine Liste mit den Objektiven machen, die du in den nächsten 2-3 Jahren anschaffen willst. Welche Brennweite möchtest du? Welche Lichtstärke? Passen die Objektive bei dem ausgewählten System in dein Budget? Das sind meiner Meinung nach viel wichtigere Fragen als die Frage nach einem geeigneten Body - der wird alle paar Jahre ausgetauscht, während Objektive i.d.R. deutlich länger halten. Was ich damit sagen will: Investiere lieber in gute Objektive und spare am Body.

Eventuell ist auch eine Edelkompaktkamera (wie die Sony RX100 ab Mark IV) oder eine gute Bridge-Kamera wie die Sony RX10 oder die Panasoinc Lumix F1000 die bessere Wahl für dich. Dann musst du nämlich keine teuren Objektive kaufen und muss/kannst die Objektive nicht wechseln.

Viele Grüße
Robin
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Matthias90

Sony a6300 - Bessere Farben im Automatikmodus?

Zitat: R. Manneck 11.09.18, 08:59Übrigens, wenn du in RAW fotografierst kannst du das alles noch nach der Aufnahme nach deinem Geschmack verändern

Hier muss ein wenig einhaken. Es verändern können klingt ein wenig zu schwach. Vielmehr muss oder zumindest sollte man Anpassungen vornehmen. Ein RAW einfach nur in JPG umzuwandeln wird zu ähnlich ernüchternden Ergebnissen führen.

Die JPG-Engines moderner Kameras sind schon ziemlich gut und können über Bildstile u. ä. auch angepasst werden. Da muss man sich schon ernsthaft mit RAW/Bildbearbeitung auseinandersetzen wollen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Habe früher ausschließlich mit RAW fotografiert, inzwischen verwende ich RAW+JPEG nur noch bei kritischen Lichtsituationen.
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