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... in schweren Zeiten ...

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inkä


World Mitglied, Magdeburg an der Elbe

... in schweren Zeiten ...

Hallo ihr Lieben - da ich unmöglich die Zeit finde euch im Einzelnen ein Dankeschön zu schreiben für eure Anteilnahme und herzlichen Worte der Verbundenheit, versuche ich mich hier bei euch zu bedanken!

Magdeburg hatte und hat immer noch eine schwere Zeit. Noch sind die Schäden unübersehbar - aber wie das so im Leben ist - in jeder Katastrophe steckt auch die Kraft für einen Neubeginn.

Kraft konnte man allein schon aus der allgegenwärtigen Hilfsbereitschaft und der gelebten Solidarität schöpfen - die uns "DDR-Bürgern" eigentlich im Blut liegt. Überall wurde Hilfe angeboten und ich muß hier auch mal eine Lanze für unsere Jugend brechen - die ÜBERALL im Einsatz war, bis in die Nächte hinein. Sie können also nicht bloß "FEIERN" in den Nächten - sie können auch ANPACKEN!!!!!

Überwältigend ist die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft der Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet. Hier stehen Norddeutsche, Niedersachsen, Westfalen, Berliner .......... sogar Saarländer Seite an Seite mit den Magdeburgern an den Dämmen und in den Sandsackpackstationen - die Magdeburger werden das nie vergessen!

Selber sind Alex und ich nicht betroffen, aber wir haben im Freundeskreis
die "Gefahr" miterleben müssen, die ein reglementierter Fluß den Menschen bringt. Über 70 Prozent der ursprünglichen Ausbreitungsflächen der Elbe, die in Hochwasserzeiten die zusätzlichen Wassermassen SCHLUCKEN könnten, wurden bebaut von Menschenhand. Der Mensch hat sich zu seinem Schutz Dämme und Wälle angelegt, die den Fluß am Ausbreiten hindern sollen. Das funktioniert halbwegs bei "erhöhtem" Wasseraufkommen, aber NIEMALS bei Wassermassen wie sie bei derart starken Regenfällen und Regenperioden entstehen wie wir sie in den letzten Wochen hatten. Die Katastrophe ist sozusagen SELBSTGEMACHT!

Ich sage hiermit meinen FC-Freunden und Usern
DANKE
für eure Anteilnahme und
ALLEN HELFERN vor Ort für ihr tatkräftiges Zupacken und werde das
ungute Gefühl einfach nicht los,
daß man mehr tun müßte als Danke sagen ..... !!!

Kommentare 21

  • Isiikati 31. August 2013, 21:38

    Hier wurde alles schon beschrieben, vor allem die Wirkung und die ist gewaltig und berührend. Ich gratuliere dazu aber auch zu dieser Inszenierung und Arbeit inklusive den Dankesworten.. das Bild gehört zu meinen Favoriten, weil es in allen Belangen verdient auch im fotografischen Sinne.
    Lg.IsiiKati
  • AS for nature 7. Juli 2013, 16:05

    Ein Foto mit starker Wirkung - vor allem als CK, das hat etwas Besonderes, wie die beiden dort unschlüssig stehen, wo ihnen das Wasser den gewohnten Weg versperrt.
    Dieses Mal hat es ja auch Magdeburg besonders getroffen, und ich fühle auch mit den Menschen, die vieles verloren haben oder auch nur um ihr Hab und Gut bangen mussten. Es ist ja nicht allein der materielle Schaden, das kostet auch Nerven, so hilflos da zu stehen gegen die Naturgewalten. Wann endlich wird man etwas daraus lernen und die richtigen Maßnahmen in die Wege leiten. Schutzdämme und -mauern um die Städte bauen, bringt nichts, denn dann fließt das Wasser zum Nächsten weiter. Hier muss weitergehend gedacht und gehandelt werden.
    Wenn man wüsste, dass Spenden auch dort ankommen, wofür sie gedacht sind - leider hat man zu viel Negatives zum Umgang mit den Geldern gehört. Persönlich möchte man etwas tun und betroffene Familien direkt unterstützen.
    LG Anita
  • Ilse Probst 2. Juli 2013, 13:56

    Dieses Hochwasser war ein schwerer Schlag für die gesamte Region und auch fur unsere Stadt. Mein Schwiegersohn hatte gerade Urlaub und war 4 Tage von früh bis spät im Einsatz. Hoffen wir nun,das sich so etwas nicht wiederholt.
    LG Ilse
  • Helmi S. 19. Juni 2013, 20:54

    Hallo Inkä, viele Katastrophen auf der Welt sind sozusagen "hausgemacht" und Zig-Tausende sind die Leidtragenden.
    Ich bin froh, dass Ihr selbst nicht betroffen seid, allerdings erlebt Ihr "hautnah" bei Euren Freunden und Bekannten diese schreckliche Flut.
    Wir sind weit entfernt und sehen nur die schrecklichen Bilder, die durch die Medien gehen.
    Man kann nur hoffen, dass die Spenden, die reichlich fließen, auch bei den Betroffenen ankommt und die größte Not lindern.
    Unsere Gedanken sind bei Euch.
    hg helmi
  • Trautel R. 19. Juni 2013, 8:53

    ***
    siehe bitte mein motiv dazu:
    grüße aus rimini ...
    grüße aus rimini ...
    Trautel R.

    lg trautel
  • horst-17 18. Juni 2013, 19:13

    Eine interessante Doku, die du zu deinem Foto lieferst.
    Als Nichtbetroffener kann man sich das ganze Ausmass
    der Kathastrophe nicht so richtig vorstellen, aber wenn
    ich die Elbe in Hamburg-Blankenese am Falkensteiner
    Ufer in ihrem normalen Flussbett sehe, sieht das schon recht beindruckend aus. Wenn die dann auch noch über die Ufer treten würde. Zum Glück steht bei uns meist nur der Fischmarkt unter Wasser, oder die Ecke bei Teufelsbrück. Ich hoffe, dass allen Betroffenen schnell und unbürokratisch geholfen wird, und es keine neuen Regenfälle gibt.
    Gruss: H o r s t
  • Dieter a.R. 18. Juni 2013, 15:27

    Schön von Dir ausgedrückt-besser kann man es nicht sagen.Wir im Kreis Anhalt Bitterfeld hatten ja ähnliche Wassermassen-Bitterfeld,Aken,Raguhn-Jeßnitz,um nur einige zu nennen.2002 dachten viele, sowas erlebt man nur einmal im Leben-wir sollten belehrt werden
    Gruß-Dieter
  • MadlensFotografie80 16. Juni 2013, 20:47

    klasse in allem, eine wunderschöne arbeit
    grüßle madlen
  • Rainer und Antje 14. Juni 2013, 17:02

    Klasse Arbeit.
    vg rainer
  • J.E. Zimosch 14. Juni 2013, 16:23

    2002 und 11 Jahre später wieder.
    Gruß
    J.E.
  • roka 14. Juni 2013, 11:51

    wow eine ganz starke Arbeit von Dir, SW und die BA könnten nicht besser zusammen passen.
    lg roka
  • Ilse Bartels 14. Juni 2013, 11:18

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Ausdauer für -DAS- was noch kommen mag.
    Ich kenne das von unserem Fluss--er wurde vor vielen Jahren begradigt, doch er will es nicht.Das Resulat--er tritt über die Ufer. Zum Glück ist alles noch glimpflich abgegangen.
    Sei tapfer meine Gedanken sind bei Euch.

    LG.ILse
  • Marianne Grütjen 14. Juni 2013, 11:03

    Liebe Inkä,
    meine Gedanken und vielen guten Wünsche sind bei Euch, meinen Freunden und auch bei meiner gesamten Verwandtschaft in Sachsen-Anhalt. Einen Neuanfang nach einer Katastrophe zu wagen ist sehr schwer und ich wünsche Euch und denjenigen, die davon unmittelbar betroffen sind, alles erdenklich Gute, viel Mut, Energie und weiterhin soviel Solidarität !
    VLG Marianne

    p.s. ich freue mich zu lesen, daß "unsere Jugend" tatkräftig und selbstlos mit anpackt, zeigen sie doch oft ein anderes Bild. Umso glücklicher macht es mich, daß zu lasen, was Du hier berichtest !!
  • Annette He 14. Juni 2013, 8:48

    Klasse gemacht so als CK.

    Gruß,
    Annette
  • g.j. 14. Juni 2013, 7:56

    hallo inkä, ein schönes bild zu dem traurigen anlass, man sieht aber durch das rote käppchen einen hoffnungsschimmer! mit deinen worten hast du absolut recht - die hilfsbereitschaft der menschen ist grenzenlos, im wahrsten sinne des wortes - wo wir wohnen ist auch keine gefahr, aber unser pferdegestüt(im familienbesitz) mit dem wohngebäude in hainburg/donau ist auch überflutet (passierte auch schon im jahr 2002), mensch und tier kamen dabei nicht zu schaden! sogar aus dem ca. 80km entfernten tulln kamen feuerwehr und freiwillige um den schlamm zu beseitigen - danke und die besten und liebsten wünsche an diese vielen helfer!!
    dir, alex und den stubentigern auch alles gute!
    liebe grüße gerti und walter

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