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Horst Schulmayer


Pro Mitglied, Region Stuttgart

Der Eingang

Skellig Michael - 19



The Skelligs - Na Scealga

12 km vor der Halbinsel Iveragh ragen die wohl dramatischsten Inseln Irlands aus dem Atlantik heraus. Skellig Michael, Little Skellig und Lemon Rock.

Skellig Michael (Sceilig Mhichil) ist, die größte der drei pyramidenförmigen Inseln, wurde 1996 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.

Ungefähr 600 in Fels gehauene Steinstufen (ohne Geländer), die mehr als 1.000 Jahre alt sind, führen zum Gipfel der Insel, die an der Südspitze ca. 289 m aus dem Meer ragt. Hier befindet sich in 218 m Höhe eine Mönchssiedlung mit sechs bienenkorbartigen Mönchszellen, zwei Gebetshäusern mit Hochkreuzen, der Kirche "St. Michael" und einem kleinen Friedhof. Zwischen dem 7. bis 12. Jahrhundert lebten an dieser Stelle Mönche in spiritueller Idylle, sozusagen am Ende der Welt, einsam und nahe bei Gott. Man geht davon aus, daß die Gemeinschaft jeweils aus 12 Mönchen und einem Abt bestand. Wahrscheinlich wegen Überfälle der Wikinger haben die Mönche die Insel verlassen und gingen dann in das Augustinian Kloster in Ballinskelligs auf dem Festland. Skellig Michael wurde zum Wallfahrtsort.

Im 19. Jahrhundert wurden zwei Leuchttürme auf Skellig Michael errichtet, und damit war die Insel durch die Leuchtturmwärter wieder bewohnt. Der zweite Leuchtturm existiert immer noch, arbeitet inzwischen allerdings automatisiert.

Natürlich gibt es auch hier riesige Kolonien von Seevögeln, einheimische und auch zugereiste.

Der irische Dramatiker George Bernard Shaw hat nach einem Besuch von Skellig Michael im Jahr 1910 geschrieben: "... the most fantastic and impossible rock in the world ... the thing does not belong to any world that you and I have lived and worked in; it is part of our dream world."
Little Skellig ist ca. 7 ha groß und eins der wichtigsten Vogelschutzgebiete der britischen Inseln und eins der größten der Welt für Baßtölpel. Mehr als 30.000 Basstölpel-Vogelpaare nisten hier neben vielen anderen Seevögeln.

Lemon Rock liegt auf dem halben Weg zu den Skelligs. Hier finden Taucher eines ihrer Paradiese in 37 m Tiefe.

Boote fahren hauptsächlich von Portmagee, Ballinskelligs (Baile an Sceilge), Waterville, Caherdaniel and Cahersiveen zu den Inseln, jedoch nur, wenn es sicher ist, daß man in dem kleinen Naturhafen von Skellig Michael auch anlegen kann. Wer nicht seefest ist und weitere Hintergrundinformationen über die Skelligs erhalten möchte, findet im Heritage Center auf Valentia Island alle möglichen Erklärungen mit vielen Bildern und Exponaten.

Wer sich ganz umfassend über die Skelligs informieren möchte, kann dies in dem kostenlosen, illustrierten Online Buch der University of California Press tun: The Forgotten Hermitage of Skellig Michael oder auch bei Skelligs History

http://www.go2kerry.de/The-Skelligs.html




Kommentare 18

  • Claudia Paetz 18. November 2013, 22:11

    Sehr beeindruckend gezeigt ... da war/ist wohl nicht jede/r Willkommen ...
    LG von claudia
  • olgud 18. November 2013, 15:34

    Fast grafische Anmutung durch die gewählte Linienführung. Der unscharfe Vordergrund irritiert mich etwas, aber ich fürchte, beim Beschneiden würde die Gesamtkomposition leiden. Auf jedenfall kommt die Stimmung gut rüber....
    VG Olaf
  • Günter Eich 11. November 2013, 21:52

    Sehr originelles Motiv, prima Bildaufbau.
    Gruß Günter
  • deha 11. November 2013, 12:22

    ein toller Bildschnitt, den Du hier gewählt hast. VG, Detlef
  • J.Kater 11. November 2013, 6:09

    Klasse die Ansicht der Mauer!
  • heide09 10. November 2013, 19:00

    Man sieht an der knappen Vegetation wie rau das Klima dort ist.
    Auch wieder beeindruckend die Details.

    Gruß
    Ania
  • Gabriele Maria Bootz 10. November 2013, 14:47

    Beeindruckender Ort. Dein Bildkomposition gefällt mir sehr, wobei Katjas Tipp auch eine gute Variante darstellen könnte.
    VG Gabriele
  • enner aus de palz 10. November 2013, 14:41

    Ausgezeichnet der Bildschnitt, eine beindruckend Serie ist das. Ganz typisch für Irland das grün des Rasens.
    LG Rainer
  • Anne Rudolph 10. November 2013, 13:52

    und das alles ohne Maschinen und nur mit Menschenkraft. Hut ab vor den Erbauern
    lg anne
  • Katja Calendula 10. November 2013, 12:53

    ...ich hätte die Mauer oben rechts am Bild auslaufen lassen ;-))....das Meer läßt sich nur erahnen....ebenso die Länge der Mauer......:-) LG Katja
  • Markus 4 10. November 2013, 12:51

    mit jedem Bild wächst meine Sehnsucht
    Habedieehre
    Markus
  • troedeljahn 10. November 2013, 12:46

    Eine super Ansicht. Das hat was.

    VG Wolfgang
  • emen49 10. November 2013, 12:05

    Wow - sieht das verwegen aus...
    Wünsche Dir einen erholsamen Sonntag
    VG Marianne
  • Gerd Ka. 10. November 2013, 11:54

    Sehr gut! Erst irritierte mich die Mauer rechts, aber ohne sie würde das Bild einfach nicht funktionieren.
    Viele Grüße,
    Gerd
  • Prinzessin 2 10. November 2013, 11:45

    spannend was einen wohl für einen An-Ausblick hinter diesem Eingang erwartet.!? Schön auch wieder dein informativer Begleittext dazu.
    Schönen Sonntag glg Ulrike
  • Bernhard Kuhlmann 10. November 2013, 11:10

    Ich hätte gedacht das wäre ein Wasserablauf ! lach
    Stark, was du dort zu sehen bekommen hast
    Gruß Bernd
  • Wolfgang Zeiselmair 10. November 2013, 10:22

    Die Eingänge wurden sehr bewusst eng gehalten.
    Wenn die Gegner so einer nach dem anderen kamen war die Verteidigung leichter. Nicht umsonst waren auch Klöster wie Festungen gebaut.
    Servus
    Wolfgang
  • Linnemedia Fotos 10. November 2013, 10:09

    GUT ! In der Ansicht
    G v Dieter