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1.339 18

Mond

Daten zur Aufnahme:
Ort: CH- Matt Weissenberge Kt. GL. 1250 MüM
Datum: 27.7.07
Aufnahmeoptik: Newton 306/2060 mm, Lichtstärke 6.7
Kamera: Canon EOS 20Da
Belichtung: 200 ASA, 40 Einzelbilder


Kommentar zur Aufnahme:
Sehr schlechtes Seeing ermöglichte kein gutes Resultat. 40 gestakte Einzelbilder sollten schärfere Konturen ergeben, so die Idee. Daraus ist aber nix Schlaues geworden, das schlechte Seeing der Einzelaufnahmen wurde einfach gemittelt und das Bild erschien weichgezeichnet. (Im nachhinein eigentlich logisch.)
Viel Bildverarbeitung, man sieht es ja, zeigt den Rettungsversuch.

Nächstes mal mach ich’s jedenfalls anders!

Kommentare 18

  • feldweg 31. Mai 2015, 20:42

    ein unglaubliches Foto einfach Spitze
  • Sonja Haase 30. September 2007, 1:44

    Also, ich finde das Foto sehr gut. So etwas bekomme ich mit dem 300Tele nicht hin. Da sieht es denn eher so aus :-)
    Satter Vollmond
    Satter Vollmond
    Sonja Haase

    Viele Grüße ,Sonja.
  • Geronimo 7. September 2007, 10:46

    Hallo Sepp,
    Mich freut es trotzdem so ein schönes Bild zu sehen ! Danke für deine Mühe und Dont worry be happy !
    Liebe Grüsse aus Austria !
    Geronimo
  • Peter Knappert 1. September 2007, 0:13

    Hallo Sepp,

    Gute, kontrastreiche Mondaufnahme mit sehr vielen Details ! Es ist immer sehr schwierig mit einem großen Newton und dieser Brennweite mit einer einzigen Aufnahme das Optimum zu erreichen. Hier spielen die Luftturbulenzen innerhalb des Tubus eine sehr große Rolle. Deshalb sind in dieser Art der Astrofotografie kleine Refraktoren einem größeren Spiegelteleskop überlegen. Auch eine WebCam bringt bei diesen großen Brennweiten wenig, da bei der kleinen Chipgröße nur ein kleiner Ausschnitt des Mondes zu sehen wäre.

    LG Peter
  • Manfred Kretschmer 31. August 2007, 13:45

    Hallo Josef

    Trotz der widrigen Umstände eine recht gelungenes Mondbild. Sicherlich ist mit einer DSLR den richtigen Moment abwarten ein langwieriges Unterfangen, wenn der Moment kommt und man reagiert ist dieser auch schon wieder rum. Sicherlich wäre hier die Webcam Methode die sicherste Lösung, aber selbst da muss man einigermaßen ruhige Luft erwischen, da der Mond zur Zeit nicht so richtig in die Höhe kommt.

    CS Manni
  • Jochen Krist 30. August 2007, 23:26

    Hallo Josef

    Von wegen nix geworden.
    Echt super geworden, voll scharf, guter Kontrast.
    Und das mit Webcam ist cool.
    Hab ja auch 3540mm Brennweite und mir am WE ne Philips Toucam besorgt.
    Und wenn ich Dein Mondbild so sehe, probier ich die das nächste Mal gleich aus.
    Aber wenn die Bilder so aussehen sollen wie Deins, muss man wohl kräftig üben.
    Bin begeistert, trotz schlechtem Seeing.

    LG Jochen
    Big Luna Original
    Big Luna Original
    Jochen Krist
  • Josef Käser 30. August 2007, 22:07

    Ergänzung

    An meinem Beobachtungsort ist zwar der Himmel recht dunkel, aber mit dem Seeing hapert es oft. Die tagsüber von der Sonne erwärmten Bergflanken kühlen sich nachts nur langsam ab.

    Wie Claus-Dieter schreibt, wirkt sich das Seeing nicht über das ganze Bild gleich aus. Eine Zone kann besser sein, als ein Gebiet nebenan.
    Das Foto entstand im direkten Fokus, also mit 2060 mm Brennweite. Möglicherweise bringt eine längere Brennweite (Okularprojektion) eine Verbesserung. Diese bildet dann nur einen relativ kleinen Mondausschnitt ab. Erwischt man dann einen guten Zeitpunkt, sollten die Sichtverhältnisse dort halbwegs gleich sein. Schlimmstenfalls hilft beschneiden weiter.

    Im Übrigen ist der Satz „Versuch macht kluch!“ von Andreas wohl treffend.

    Herzlichen dank für alle Anmerkungen und Ratschläge
    LG Sepp


  • Flat Black 30. August 2007, 19:01

    Mit Webcams habe ich noch keine Erfahrung, aber mit DSLRs und dem Mond schon. Mit DSLR würde ich nur noch 2-3 Bilder stacken, die sorgfältig ausgewählt wurden. Ausserdem sollte man von einer äquatorialen Montierung aus fotografieren, da sonst eine Bilddrehung ins Spiel kommt, die in Verbindung mit dem Koma von Newtons durch mir bekannte Software nicht mehr korrigiert werden kann. Das Stacken kann man eigentlich auch ganz weglassen, aber wenn man noch schärfen will, dann braucht man jedes bißchen Rauschabstand.
  • DehJott 30. August 2007, 15:00

    sehr nah dran! Gute Beschreibung des making ofs

    lg jens
  • Pe-Sto 30. August 2007, 12:02

    Eine Wahnsinns-Aufnahme. Genial, wie Du diese Technik beherrscht. Ich kann so viele Details erkennen auf der Mondoberfläche, einfach irre. Wenn man bedenkt, wie weit weg der Mond ist. TOLLE ARBEIT!
    LG Peggy
  • Ruth U. 30. August 2007, 10:58

    Also, ich find's klasse. Das man überhaupt solche Aufnahmen vom Mond machen kann. ist für mich total faszinierend. Wunderbar, Sepp!
    LG Ruth
  • Volker B. 30. August 2007, 7:14

    Moin Josef,
    trotzdem eine gute Aufnahme für diese jahrezeitbedingten Verhältnisse!

    Kannst Du evtl. am Endresultat den Kontrast etwas runter ziehen...? Nicht viel, nur etwas! Und die Helligkeit etwas reduzieren.

    Und wie Claus-Dieter schon geschrieben hat, je größer um so schwerer. Meine letzte Einstellung eines Mondbildes ist auch nur ein Einzelbild. Ausgesucht aus einer Ansammlung von über 40 Einzelaufnahmen.

    Wie hast Du die Aufnahme am Teleskop bewerkstelligt? Fokal, ohne weitere Optik an der EOS?

    VG
    Volker.....habe dir einen FM geschickt!
  • Claus-Dieter Jahn 30. August 2007, 6:03

    das hatte ich auch mal versucht mehrere Bilder des Mondes zu stacken,die paßten einfach nicht durch das Seeing zusammen.
    Deshalb mache ich nur noch Einzelaufnahmen ,in der Hoffnung, das ein richtig scharfes dabei ist.
    Und je größer die Optik umso schwieriger wird es.
    Ist aber trotzdem sehenswert,Du hast ja noch das beste draus gemacht.
    Gruß Cl.-D.
  • Chicki 29. August 2007, 22:38

    trotzdem für mich ein hingucker!!
    lg moni
  • Andreas Lem 29. August 2007, 22:34

    Versuch macht kluch! Es kann ja nicht immer alles gelingen. Die Scharfzeichnung kann halt auch nicht zaubern, aber ich bin ja mal auf einen Mond von Dir, entstanden bei gutem Seeing gespannt!
    Gruß Andreas