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Eggert Klaus


kostenloses Benutzerkonto, Alb-Donau-Kreis

Knutschkugel

BMW Isetta 300

In Italien konstruierte Renzo Rivolta 1954 ein Rollermobil in ungewöhnlicher Form. Wie bei einem Kühlschrank klappte man bei diesem Gefährt die Fronttür auf; schließlich hat sein Unternehmen "Iso-Thermos" auch Kühlschänke gebaut. Das Lenkrad schwenkte mit der Fronttür nach vorn und zur Seite und bot so einen guten Einstieg in den für zwei Personen ausreichenden Innenraum.

BMW geriet in den 50er Jahre in eine Krise und suchte nach einem Lizenzbau den man dann in Turin auch fand. Eine Iso wurde ins BMW Werk geholt und die Konstruktion verbessert: Die Isetta war geboren. Sie bekam einen Einzylindermotor aus dem Motorradprogramm von BMW, umgebaut auf Gebläsekühlung und Starterlichtmaschine. Die BMW Isetta hat wie die Iso zwei Hinterräder, für Österreich gab es eine dreirädrige Version, weil sie so als Motorrad galt.

Die Isetta wurde zu einem Preis von 2.580 DM angeboten und zwischen 1955 und 1962 wurden 161.728 Isettas verkauft. Diese Zahl übertraf nur das Goggomobil. Der Erfolg der Isetta verschaffte BMW die dringend benötigten Mittel und die Zeit zur Entwicklung neuer Modelle wie 1957 die viersitzigen Nachfolger, der BMW 600 und der BMW 700. Die Isetta gilt als eines der Symbole für den raschen Wiederaufbau Deutschlands nach 1945, das sogenannte Wirtschaftswunder.

Das 300er-Standardmodell hatte noch Reibungsdämpfer anstelle von Teleskopdämpfer.

Die Fertigung der BMW-Isetta wurde im Mai 1962 eingestellt.

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Exif

Kamera NIKON D800
Objektiv 24.0-70.0 mm f/2.8
Blende 8
Belichtungszeit 1/200
Brennweite 58.0 mm
ISO 100

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