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Und doch kein Ausweg

Und doch kein Ausweg

310 11

Pekka H.


Complete Mitglied, Berlin

Und doch kein Ausweg

Nach über einer halben Stunde Suchen fand ich endlich den einzigen Ausgang aus dem Gebäude, der durch einen viel dunkleren Keller führte. Eine abgeschottete Welt ...

Und noch nicht das Ende der Fototour.

Mehr zum Hintergrund:

Geschlossene
Geschlossene
Pekka H.

* * * * *

Konstruktive Kritik ist herzlich willkommen.

Kommentare 11

  • Heike J 13. Juni 2014, 8:59

    durch den Blickwinkel und die Bewegung entsteht sofort eine Geschichte
    das Foto gefällt mir

    Heike
  • PhotoSachen 12. Juni 2014, 12:52

    @Pekka. Für mich sind Serien immer auch eine Einladung zur Begrenzung, ganz besonders dann, wenn ihnen ein Programm (Konzept) vorangestellt wird. Änderst oder präzisierst Du das Programm, ändert sich damit auch die Bewertung. Klar. Nicht betroffen ist damit aber die innere Stimmigkeit einer Serie, deren Vorhandensein oder Fehlen ich auch ohne Kenntnis des Konzepts wahrnehmen kann. Natürlich subjektiv, aber etwas anderes habe ich nicht.

    Im Übrigen ist es so, dass ich bei der Betrachtung und Bewertung eines Motivs sofort in einen anderen Modus schalte, wenn es Teil einer Serie ist. Ich wechsele dann von der Vertikalen in die Horizontale und setze es zu den anderen Serienelementen in Beziehung. Das Kriterium ist dann vor allem: Passt es, oder passt es nicht. Ein an sich starkes aber wenig passendes Motiv kann dann rausfallen, und ein an sich schwaches stark sein, weil es auf den Seriencharakter einzahlt. Es geht also keinesfalls um den Einheitsbrei, sondern um Stimmigkeit. Mit Monotonie und "Langeweile" hat das nichts zu tun, hier habe ich mich wahrscheinlich mißverständlich ausgedrückt.
  • SabineC 11. Juni 2014, 18:13

    Spannend durch die Bewegung
    LG Sabine
  • Fotomama 11. Juni 2014, 17:21

    Sehr gute Inszenierung. Gerade als CK kommt es rüber. Mir ist es im ersten Moment gar nicht aufgefallen, dass da im Gang wahrscheinlich die Farbe fehlt. Vielleicht auch wegen der blauen Tonung.

    Die Unschärfe und das extrem helle Licht aus den Türen passt natürlich super.
    Ich frage mich, ob man den Effekt der Ausweglosigkeit noch verstärken kann, indem man rechts die Mauer digital bis hinten verlängert und das helle Rechteck an der Rückwand dunkel tont. Aber ich weiß ja, dass du kein Photoshoper bist ;-)
    Gruß, Fotomama
  • March Dafra 11. Juni 2014, 11:57

    !!! Sehr starke Arbeit. Die kühle Tonung betont die Ausweglosigkeit. Dadurch, dass du rennst kommt eine schöne Dynamik in das sonst statisch wirkende Foto.
    VG Markus
  • Herbert Vorbach 11. Juni 2014, 6:29

    Im Kafka-Trainingscamp. Könnte man vermarkten. Wäre eine tolle Ironie.
  • Pekka H. 11. Juni 2014, 6:06

    @ Photosachen: Vielen Dank für Deine nachvollziehbaren Gedanken zum Thema Serie. Mir war nicht bewusst, dass die beiden von Dir zitierten Sätze im Zusammenhang so verstanden werden können. Es war nicht meine Intention, mit dem Hinweis auf das Thema ' Abwickeln' einen dokumentarischen Anspruch zu erheben. Es geht vielmehr um Empfindungen. Hintergrund ist, dass ich beruflich die Abwicklung von zwei Krankenkassen (nicht Krankenhäusern) über einen längeren Zeitraum aus nächster Nähe begleiten musste und mich vor allem das Schicksal der Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, nicht kaltlässt. Dieses Gefühl hat bei mir vor und während der Fototour durch das ehemalige Stasikrankenhaus und die ehemalige Regierungsklinik der DDR dominiert, gegenüber dem historischen Ansatz oder Bezug. Soweit auf einzelnen Bildern durch die Bearbeitung der Eindruck von Blut bewusst geschaffen wurde, bezieht sich das auf die erwähnten Erfahrungen. Mit der DDR habe ich persönlich als Finne keine vergleichbaren Erfahrungen gemacht (zum Glück). Natürlich fällt es vom Kopf her nicht schwer, die Vernichtung von Existenzen durch die Stasi mit Blut und schmutziger Weste zu verbinden und die Bilder auch in diese Richtung zu interpretieren. Das habe ich dem Betrachter überlassen, meine Grundmotivation war eine andere. Somit beschreibt der zweite von Dir zitierte Satz mein persönliches 'Thema' der Fototour. Dass ein Thema mit einem wiederkehrend erkennbaren Ansatz fotografiert sein sollte, damit es eine Serie wird, kann durchaus so gesehen werden, widerspricht aber grundlegend meiner fotografischen Herangehensweise. Ehrlich: Das langweilt mich beim Fotografieren (wobei es sicherlich die größere Herausforderung wäre). Genau so wie ich mit großem Ineresse verfolge, welch unterschiedliche Ergebnisse die Fotografen im Fight Club zu einem gemeinsamen Thema präsentieren, genau so interessiert mich das Spiel mit fotografischen Blickwinkeln, wenn ich zu einem Thema fotografiere (siehe vor allem meinen Ordner Fototour oder auch meine Bilderreihe 'Berlinfassade' im Ordner Berlin). Dass sich dabei keine erkennbare eigene Handschrift ausbildet, und auch nicht mein vorrangiges Ziel ist, habe ich ja schon in meinem Profiltext beschrieben. Die Bilder sind vielmehr aus der Situation heraus motiviert und der Bildidee, die sich in dem Moment entwickelt, statt einem Konzept zu Folgen.

    Bei diesem Bild hier hatte ich zuvor konkret die Erfahrung gemacht, dass ich den Ausgang aus diesem großen Gebäude nicht finden konnte. Im Bild 'Entdeckung' hatte ich zuvor in einzelnen Räumen Krankenakten herumliegen sehen. Der Flur mit den offenen Türen bot dann die Gelegenheit, das fotografisch zu thematisieren, ohne die Akten selbst zu zeigen (immerhin handelt es sich um empfindliche Sozialdaten von vermutlich noch lebenden Personen). Wenn man schon Stativ und Fernauslöser dabei hat, fällt die Inszenierung nicht schwer ...

    @ Physiater: Das ist Available Light in einem Flur im Erdgeschoss, wobei er doch deutlich dunkler war, als hier zu sehen. Die Helligkeitsunterschiede habe ich nachträglich mit Lightroom so gebastelt, dass eine Verwirrung entsteht zwischen dem erkennbaren Tageslicht und dem fehlenden Ausgang. Eine dunklere 'Kellervariante' hat nicht so gut funktioniert, weil mein 'Läufer' nicht so gut zu erkennen war ....

    Mit den nächsten Bildern werden dann aber doch die Spuren der DDR thematisiert ...
  • PhotoSachen 10. Juni 2014, 23:43

    Ich möchte dieses Motiv zum Anlass nehmen, doch etwas zur Serie zu sagen. Deine Intention war es, "eine Vielfalt von fotografisch motivierten Blickwinkeln auszuprobieren. Mein Fokus lag dabei besonders auf dem Stillgelegten, dem Abgewickelten …“

    Mit anderen Worten lag Dein Fokus zugleich auf dem Fotografischen, das heißt Formalästhetischen und zum anderen auf dem Inhaltlichen, Dokumentarischen. Das Streben nach diesen beiden grundverschiedenen Kategorien ist spannend, ja, vielleicht macht sein Gelingen nichts weniger als das Wesen von Kunst aus. Allerdings nur, wenn Form und Inhalt aufeinander bezogen sind und einander verstärken. Fehlt die formale Konsequenz, lauert die Gefahr der Beliebigkeit, weil mal das Ästhetische und Kompositorische („Blickwinkel“), mal das Inhaltliche überwiegt. Ich habe mich schon bei Deinen Farbexperimenten (Crossentwicklung und Tönung etc.) gefragt, wie dies wohl Dein erklärtes Programm unterstützt und auch, wo da der formale rote Faden zu finden ist. Hier gerate ich vollends ins Grübeln. Nicht wegen des an sich starken und erzählerischen Motivs, aber doch, weil es in diese Serie so gar nicht hineinpasst. Vielleicht wäre es für den Seriencharakter der Serie (und nur davon spreche ich hier) zuträglicher, Du hättest Dich entweder aufs Experimentelle oder aufs Dokumentarische verlegt. Und falls das Letzte – spannend genug – dann auf einen bestimmten Stil. So ist in meinen Augen das Serienprojekt irgendwo in der Mitte stecken geblieben, im Unentschieden – und das trotz der zum Teil starken Einzelmotive, die genug Potential in sich Tragen, die Neugier auf die Fortsetzung der Serie aufrechtzuerhalten.

  • Clau.Dia´s 10. Juni 2014, 23:06

    Erschreckend wenn der Ausgang so schwer zu finden ist. - "Auf der Flucht" aus dieser kühlen (durch die Tonung betonten) sterilen Umgebung ... man kann ihn verstehen. Dass alle Türen auf stehen, passt nicht ganz zu meiner phantasierten Geschichte, gibt aber auf jeden Fall einen interessanten Lichteinfall auf dem Gang. Thematisch passend auch, dass der Flüchtige den einzigen Farbfleck im Bild darstellt.
    LG Claudia
  • Physiater 10. Juni 2014, 22:05

    Spannende Szene!
    Hast Du das Licht selbst mitgebracht?
  • Helge Beckert 10. Juni 2014, 22:03

    .... / ....
    weiter so :
    dann so : ..../.....

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Kamera Canon EOS 7D
Objektiv Canon TS-E 24mm f/3.5L
Blende 10
Belichtungszeit 0.6
Brennweite 24.0 mm
ISO 100

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