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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Spiegelung des Mäuseturms

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



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1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net
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Das Foto zeigt den Mäuseturm, welcher in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts als Zollwachturm erbaut wurde, um das Zoll-Sperrsystem zu unterstützen. Nach mehreren Zerstörungen und Neuerrichtungen ist es jetzt zum bekannten Aushängeschild Bingens geworden.

Kommentare 27

    Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 10. Juni 2012, 18:17

    Hier geht es weiter:

    Kurnuto schreibt:

    "Erst einmal möchte ich mich für alle konstruktiven Vorschläge bedanken. Ich habe von diesen sehr profitiert. Leider wurden zum Ende hin immer mehr Dinge in den Raum geworfen welche nicht erklärt wurden und mit denen man irgendwie nichts anfangen kann (was ist unentschlossen, flächig, „Atomkrieg“, Strohblumenstrauß, zeittypisches environ???). Natürlich ist jedes Bild Geschmackssache, aber so wie ich den Sinn von Agora verstanden habe, sollten Kommentare den Fotografen weiterbringen und nicht dazu dienen, ausschließlich meinen Unmut zu äußern. Aber ich möchte nicht jede Anmerkung kommentieren sondern die Wertung den Lesern überlassen.

    Möchte kurz einige Anmerkungen meinerseits zu den Kommentaren machen:
    Da ich farbenblind bin, ist mir der rotstich nicht aufgefallen-für mich war der Hintergrund durchweg grün. Danke daher für den Hinweis.

    Das Bild wurde Anfang Dezember 2011 geschossen (deshalb kein blühen der Weinstöcke) und wurde NICHT nachträglich bearbeitet. Mir ist es mit den Kameraeinstellungen vor Ort nicht gelungen, das Motiv vernünftig abzulichten ohne gleichzeitig das strahlende blau des Himmels einzubüßen. Dazu wären Hilfestellungen gewünscht.

    Sicher hat jeder eine andere Überlegung, wie er es machen würde. Die Antwort wurde einige Male erwähnt: Die Gegebenheiten sind, wie sie sind. Es handelt sich nicht um ein Studio sondern um die Natur wo ich nicht eben die Sonne u.ä. ändern kann. Die angesprochenen, verbesserungswürdigen Details nehme ich mir selbstverständlich zu Herzen. Aus die verschiedenen Schnitte werde ich, soweit nicht schon vorhanden ausprobieren.

    Natürlich habe ich einige Varianten ausprobiert und es nicht bei dem einen Bild belassen. Agora stellt aber nur eins aus und da ist es schlichtweg unmöglich alle Varianten zu zeigen. Die anderen Resultate findet ihr unter meinen Bildern- darunter auch eine angesprochene Variante, ausschließlich mit Spiegelung. Über Kommentare, ihr habt ja jetzt vergleiche, würde ich mich freuen.

    Danke noch einmal allen, die sich mit meinem Bild auseinander gesetzt, und hilfreiche Kommentare verfasst haben."
  • Wellington82 10. Juni 2012, 17:17

    Mir gefallen die warmen Farben und das Motiv in der Spiegelung, ein tolles Bild. Ich weiß nicht, was die Gegebenheiten am Ufer oder im Niedrigwasser für Möglichkeiten der Perspektivwahl vorgegeben habe und es ist vielleicht auch persönlicher Geschmack, man hätte das Motiv auch nicht so ganz mittig positionieren können und die Burg an der Seite noch etwas mehr in das Bildarrangement einbringen können.

  • Wolf Schroedax 9. Juni 2012, 18:21

    Das Bild entfaltet den Charme eines Strohblumenstraußes, stimmungsmäßig, motivisch, technisch ... Ich überlege, ob es vielleicht dokumentatauglich wäre als Leuchtkasten mit einem gegenwartstypischen environ und A7Aufklebern, die von den Parties der Szene künden ...

    Auch wenn es der Diskussion hier nicht durchweg anzumerken ist, die Selbstverständlichkeit des Bildes bzw. Motivs inkl. seiner skurrilen Geschichte ist nicht zu toppen. Deswegen hätte ich versucht, dagegen anzugehen... ------------------ Das heißt nein, die skurrile Legende (Bischof von Mäusen gefressen) ist nicht ganz selbstverständlich, obwohl die allerneuesten Nachrichten aus dem Vatikan ihr unverhoffte Aktualität geben.
  • jopArt 9. Juni 2012, 17:50

    der vorwurf der knipserei nötigt mir auch ein lächeln ab, das foto scheint mit viel überlegung gemacht zu sein, der moment, die perspektive und das motiv muß ja erst einmal gefunden werden!
    sicher ist der schnitt etwas zu mittig, aber wäre es anders mit der bildgestaltung (spiegelung mit der spitze in dieser "steinbucht") überhaupt möglich gewesen?
    kann ich nicht sagen, andere aber auch nicht-
    darum ist es für mich sehr gelungen, wenn auch mit dem licht im hintergrund ungewöhnlich-
    aber sonst gilt ja auch das pralle sonnenlicht als eher ungünstig und von daher erscheint mir hier das hauptmotiv im rechten licht dargestellt zu sein!
    ach ja-als jahreszeit würde ich mich anbetracht der kahlen weinberge im hintergrund eher auf ende november des letzten jahres mit dem extremen niedrigwasser einlassen, zu der zeit war ich selber am rhein unterwegs, einfach weil es ungewöhnliche perspektiven zu sehen gab!
    die fehlende farbe erklärt sich für mich damit von selbst, die farben im bild sind daher für mich irgendwie selbstverständlich und der jahreszeit entsprechend!
    ob es ein fake ist-ich weiß es nicht!
    ob es mir gefällt?
    ja-begründen kann ich es nur wie oben beschrieben-aber ablehnen kann ich es noch weniger, weil ich diese ablehnung nicht beschreiben könnte!

    lg hans
  • Reiner M 9. Juni 2012, 8:29

    Ambitioniert und ein qualitativ gutes Bild, aber was mich sehr stört ist die Mittigkeit des Turms, den ich ganz nach rechts in's Bild gerückt hätte. Das Bild wirkt unruhig, unausgewogen. Sicher hat der Fotograf versucht "alle Details" einzufangen, aber manchmal ist weniger mehr! Aber vielleicht ist die Lücke, am unteren Bildrand dafür verantwortlich den Bildausschnitt so zu wählen, um den Turm noch ganz in's Bild zu bekommen! Insgesamt kein schlechtes Foto!
  • Daniel Schillig 9. Juni 2012, 0:15

    Mir wirkt das Bild zu flächig, etwas mehr Fokus wäre besser gewesen.
    Aber, ein schönes Bild.
  • I arkadas I 8. Juni 2012, 21:17

    fotografisch. find ich es belanglos.. nichts besonderes. die spielgeung machts nicht besser.. allles zu unentschlossen..
    ..lg
  • johvienna 8. Juni 2012, 18:21

    sieht bisschen aus wie nach einem Atomkrieg ;-) kommt mir mehr vor wie ein Schnappschuss im vobeigehen, daher auch in der mitte ?
    Ich denke es gibt viele Bilder in der FC die zur Agora kommen sollten, aber nicht jedes.
    ein guter Schnappschuss !
  • Kommissar Lohmann 8. Juni 2012, 11:42

    ja! das ist ein schöner Turm
    ja! es gibt eine tolle Spiegelung
    ja! der HG mit den Weinbergen und der Burg ist nett

    Ich finde das Bild ist halbwegs gefällig, aber keineswegs inspirierend oder gar etwas Besonders ..

    und nein! - ich stehe nicht auf, an den Haaren herbeigezogenen, ellenlange Interpretationen, die (so scheint es) nichts anderes im Sinn haben, als den Schreiber selbst wichtig zu machen. Ich empfinde diese Romane als eine Zumutung ...

  • GünterG1 7. Juni 2012, 20:53

    Die pastellene, auf leichte Rottöne reduzierte Farbgebung ist gelungen. Die Spiegelung wiederholt das fast 1:1, fügt aber noch die Ufersteine hinzu.

    Die gespiegelte untere Hälfte finde ich fast noch besser, vielleicht gerade wegen der Ufersteine.

    Meiner Ansicht nach hätte eine Reduktion der Himmelpartie das Foto durch die dann noch stärkere Reduktion auf die vorherrschenden Farben noch weiter aufgewertet; in der Spiegelung ist die Reduktion durch die Ufersteine geschehen. Es wäre vielleicht einen Versuch wert, den blauen Himmel zu "ersetzen".

    Insgesamt ein gelungenes Foto.

    LG
    Günter
  • PhotoMannWillich 7. Juni 2012, 18:35

    Auweia
    das ist mir alles zu hoch - zu aufgeblasen
    Mir ist im Bild (viel?) zu rot und ich hätte mir den Turm mehr rechts gewünscht. Dann würde ich von der Burg links mehr sehen.
    Ansonsten nix besonderes - für mich.
    Grüße Christoph
  • elstp 7. Juni 2012, 13:29

    Hier hat der Fotograf eine Schachfigur, dem Turm, als Symbol für eine Spielkarte verwendet, um auf seine spielerische Idee hinzuweisen.

    Dabei hat er sowohl das fahle Sonnenlicht als auch die Position des Symbols bewusst eingesetzt: das Bild ist horizontal durch genau die Wassergrenze geteilt und vertikal gibt die Gewichtsverteilung der Baumasse (hoher Turm schmal und zurückgesetzt, + Wehrturm = in der Summe der Blickfang) die Senkrechte an.
    Die Benutzung der Beleuchtung stellt das Motiv in einen Gegensatz zur sonst üblichen Buntheit von Spielkarten, die mit ihrer Farbigkeit ihrerseits signalisieren, dass man sich im Spiel und nicht in der Realität befinde.
    Der Bildsockel und die leichte Verzerrung durch das Wasser machen das wett, was auf der Spielkarte durch die genau gleiche Wiederholung des Motivs erreicht wird (geometrisch ,Drehung um einen Punkt‘ genannt). Praktische Erwägungen haben zu dieser besonderen Form der Information auf den Bildkarten geführt: beim Spiel sitzen sich die Parteien gegenüber und die sollen (hier) sofort die gleichen Informationen verwenden können, um schnell über den Spielverlauf entscheiden zu können. Bei den Zahlenkarten besteht keine Verwechslungsgefahr, bei Bube, Dame und König muss man sich an den Symbolen orientieren, die die jeweiligen Bilder tragen: Schwert, Blüte, Zepter usw. Vielleicht - ich wage kaum, das zu denken - hat sich hier einmal mehr der Klerus einen weltlichen Platz gesichert, indem er demütig die geringe 1, in seiner Funktion, die göttliche Gnade vertretend, aber die 13 einnimmt; als ranghöchste Figur braucht die Karte daher keine Statussymbole mehr, sondern nur noch einen Hinweis auf seine Herkunft (Herz, Pik, usw.). -

    Da in der Spielkartenfolge das As traditionell also eine andere Gestaltung erhält als die übrigen Bildkarten, könnte der Fotograf hier spielerisch den Versuch einer Ergänzung gemacht haben: der Turm als Adelswohnsitz, was besagt, dass der Fürst und seine Familie sich in der fiktiven Gewalt des Klerus befinden, und dass dieser seine Funktion als As in seiner doppelten Verwendungsmöglichkeit sowohl als 1 als auch als 13 (es sind immer 12 Karten) sieht.

    Der Turm im Schachspiel ist zwar auf geradeaus laufende Bahnen beschränkt, kann aber im Prinzip jedes Feld erreichen und auch aus großer Distanz noch bedrohen. Der Mäuseturm hingegen hat seinen Platz auf einer im Normalfall nur per Boot erreichbaren Insel. Seine Funktion war a) Abwehr von Feinden und b) Sicherung der Schiffahrt und -
    der Sage nach (http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4useturm_von_Bingen) diente der Mäuseturm dem Bischof Hattu II als Schutz vor seinen Verfolgern, denen er, als diese Hunger litten, die Herausgabe seiner Kornvorräte unter Hohn und Spott verweigert hatte. Er sei dort von seinen Mäusen aufgefressen worden!

    Angesichts der Sonderposition, die der Klerus seit 2000 Jahren beansprucht, finde ich einen spielerischen Umgang mit diesem Versteckspiel verständlich - ein offenes Wort hat dort noch nie gefruchtet. Und bei allem bitte bedenken: Dies ist eine Erinnerung an längst vergangene Zeiten; die Monarchie ist abgeschafft und der Klerus beschränkt sich völlig auf seine eigenen Aufgaben.

    (Und wer denkt, wenn er ein As im Ärmel hat, dass die 1 der niedrigste Wert ist??)
  • Holger Pohlmann 7. Juni 2012, 11:45

    Mir gefällt das Motziv ansich sehr gut, eine tolle Wasserspiegelung, und die Burg im hintergrund.
    Technisch wäre das Bild bei mir Ausschuss, aus folgenden Gründen:
    Das Hauptmotiv hebt sich farblich kaum vom Hintergrund ab, sehr mittig platziert und ein zweiter Blickfang, nämlich die Burg.

    Ich hätte eventuell noch versucht, die obere Bildhälfte abzuschneiden, und das Bild nur auf die Spiegelung zu beschränken, bzw. wenn die Möglichkeit bestünde, die Spiegelung aus einer anderen Sichtweise zu fotografieren. So fehlt für mich etwas die Spannung im Bild.

    Ansonsten eine schöne Idee mit einem sehr schönen Motiv.
  • Klaus-Günter Albrecht 7. Juni 2012, 11:17

    Die Spiegelung selbst ist prima, auch die vertikale Bildaufteilung ist gut. Die Bildauflösung jenseits der Rheininsel läßt Wünsche offen. Für diesen Fall wäre eine konstrastreichere Absetzung zwischen diesen beiden Bildbestandteilen hilfreich gewesen. Das Motiv gefällt mir gut, für eine ideale Umsetzung müßte man wohl noch weiter experimetieren. Keine ganz leichte fotografische Aufgabe.
    Liebe Grüße Klaus
  • ruepix 7. Juni 2012, 2:02

    Das Ziel des Fotografen war offensichtlich, den Mäuseturm mit Spiegelung irgendwie komplett ins Bildformat hineinzumanövrieren - das sagt ja auch der Titel. Diesem Ziel hatte sich alles andere unterzuordnen und führte als erstes zur Wahl des Hochformats. Des weiteren wurde ein Standort gewählt, der ein Einpassen des gespiegelten Turmes in eine steinfreie Lücke ermöglichte. Sehr knapp gelungen. Mittige Platzierung des Turms und Spiegelsymmetrie - das wirkt auf mich keineswegs zufällig, sondern mit Bedacht arrangiert. Der gestalterische Wille scheint an dieser Stelle allerdings schon seine Grenze gefunden zu haben. Dabei gäbe es noch viel zu tun. Der fast schon monochrome Sahara-Look hätte mich nicht zufriedengestellt, zumindest nicht mit diesem geringen Kontrast. Auch das "Zusammenkleben" der beiden historischen Gebäude hätte sich vielleicht vermeiden lassen können. Aber ich fürchte, alle Verbesserungen, die dem Betrachter hierzu noch einfallen könnten, müssen letztendlich zu einer Art Ansichtskarte führen, eine Gefahr, die immer in der Natur solcher Motive liegt.
  • Richert-Fotodesign 7. Juni 2012, 1:06

    War selbst zum Zeitpunkt des Niedrigwassers am Mäuseturm.
    Das es eine Computerrtusche sein soll ist schonmal Käse!
    Find die Spiegelung und die Positionierung dieser gelungen. Nehme an der Fotograf ließ den Hintergrund außer Acht um die Spiegelung zwischen die Steine zu bekommen.
    Leider scheint die Sonne auch nicht immer da wo man gerne hätte und wer mal Vorort gewesen ist weis das bei tief stehender Sonne am Abend der Turm im Schatten steht....leider
    Den Standpunkt etwas weiter links hätte aufjedenfall die etwas verdeckte Ruine etwas besser zur geltung gebracht.
    Finde das der Fotograf doch sehrwohl überlegt hat was er aufnehmen möchte jedoch kleinigkeit übersehen hat.
  • Dmitrij Kollins 7. Juni 2012, 1:03

    Durch viel Sonne und Gold entsteht ein warmes, angehemes Gefühl.

    Sonst sind für mich auf dem Foto zu viele Elemente. Die Farbpalette des oberen Teiles ist zu arm und der Turm, welcher im Mittelpnkt des Motives stehen soll, ist durch die Beleuchtung eher in den Hintergrund gerutscht - darin liegt der Konflikt im Bild, welcher den Beobachter stört. Dem ist im unteren Teil des Bildes nicht so, hier ist der Turm vom Hintergrud klar hervorgehoben. Wie bereits vorgeschlagen hätte ich nur die Spielgelung genommen.
  • CapaFan 6. Juni 2012, 22:39

    Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als man zu Fuß so an den Mäuseturm heran kam. Der ist sonst nur per Boot zu erreichen. Dieser Wasserstand wird nur in großen Abständen gegeben und ist unkalkulierbar.

    Der Platz zum Fotografieren ist aber trotz Niedrigwasser nicht beliebig wählbar, der Rhein ist nicht völlig weg. Das schränkt die Wahl des Standorts ein und die Komposition ist nicht frei wählbar.

    Auch kann man auf dem sonst unter Wasser liegenden Flußgrund keinen höheren Standort suchen.

    Daher kann das Bild m.M.n. auch nicht im "Vorbeigehen" enstanden sein.

    Das Licht und die Farben passen schon in die Zeit und Wetterlage, als das Foto entstand, hätte aber per WEB evt. anders abgestimmt werden können
  • Matthias von Schramm 6. Juni 2012, 20:36

    ich habe keine lust dieses foto näher fotografisch zu untersuchen. das motiv ist im vorbei gehen entdeckt worden, gestalterisch simpel ohne viel sichtbare reflexion geknipst worden und von einem interessanten foto, an dem man viel verbessern könnte einiges entfernt und zwar ziemlich enorm.

    aber dieses bild weckt eine positive emotion im mir, was z.B. das letzte bild nicht vermochte, mit der jungen dame am strand.

    würde ich dieses bild in einem album eines bekannten entdecken, hätte ich sofort fragen, ob es eine geschichte zu diesem bild gäbe und ich würde hoffen, es gäbe sie.
  • Kirsten 6. Juni 2012, 20:26

    für mich steckt in dem bild unentschlossenheit bezüglich des motivs. im text wird der mäuseturm als motiv genannt. dieser ist in einer spiegelung nochmal zu sehen, die der fotograf ins bild eingebaut hat. dominant ist aber die sonne auf dem hintergrund mit hang und burg. der turm selber ist nicht in der sonne. so streiten für mich hier 3 dinge um den betrachter, was dem bild nicht gut tut. ausserdem ist in der sonne noch die burg, die aber halb vom turm verdeckt wird. diese mit der sonne könnte ich mir als ein bild vorstellen. den turm mit der spiegelung als ein anderes. aber dann müsste dieser im licht sein.
  • Clara Hase 6. Juni 2012, 19:54

    für mich ist das Bild im Herbst entstanden - die Felder da liegen die Stoppeln in Streifen, die Büsche unterhalb der Burg sind goldgelb

    Ja, Gold, sprich Rot ist auch für mich entschieden zuviel darin
    Einerseits gefällt mir die Wasserbewegung, weil sie das Fenster verzerrte - aber die Felder fallen dann heraus aus der schönen Optik, eben weil sie viel zu gelb sind und doch stroh sind EDIT UND weil die Schärfentiefe nicht bis dorthin reicht - die Endet auf dem Mäuseturm
    Die Mittigkeit ist gar nicht so direkt gegeben, aber ein Schnitt 1:1 unterkante Turm und spiegelung, da wird das Spiegelbild von den auch schönen Steinen erdrückt
    Sicher eine wunderbare Erinnerung, aber optimal ist das Bild für mich auch nicht
    ein Weitwinkelmotiv vielleicht eher? Und, ich, die gerne hochkant fotografiert meint hier nun doch weit, also quer

    auch wäre wegen des Wasserspiegels ein evtl höherer Standort gut, um mehr Wasserfläche zu haben

    Rot raus, Blau rein und den Kontrast erhöhen ergibt zumindest eine bessere Farbigkeit und ein gutes Urlaubsbild.
  • mystique2611 6. Juni 2012, 19:47

    @Werner Hellwig
    schön, dass du genau weisst, wann das bild entstanden ist, ich wusste das nicht, deshalb auch meine überlegungen. auf den winter hätte ich jetzt am allerwenigsten getippt, dazu kommt es mir nicht "kalt" genug vor.
    dass der rhein im winter auch so einen niedrigen wasserstand hat, entzieht sich meiner kenntnis, ich bin zwar gern am rhein, wohne aber einige km davon weg.
    aber zumindest ist mir jetzt klar, warum kein grün zu sehen ist :-)
    lg konny
  • Herbert Rieger 6. Juni 2012, 19:19

    Es gibt immer wieder mal Situationen, da sieht man so ungewöhnliche Bilder in der Natur - die sind schon nahezu unglaublich.
    Durch die Möglichkeiten der Bearbeitung am Computer wird die Sache aber erheblich übertrieben.
    Dieses Bild halte ich nicht für eine Fotografie, sondern für das Ergebnis einer Aktion mit Pixeln.
    Es scheint mir zu weit von der Wirklichkeit entfernt, obwohl es doch real wirken soll ?
  • Dekhem 6. Juni 2012, 19:00

    Der Turm als Motiv gefällt mir persönlich sehr gut, aber auf mich wirkt diese Aufnahme mehr wie ein Urlaubsfoto. Das interessanteste am ganzen Bild ist für mich die Wasserspiegelung. Wenn man schon das Glück mit dem Wetter hat, dass das Gebäude geradezu perfekt wieder gespiegelt wird, würde ich das Foto so abschneiden, dass man oberhalb des Bildes den Ansatz vom Turm sieht. Fertig. :-)
  • Thomas Siedler 6. Juni 2012, 16:53

    Auf mich wirkt das Bild wie im vorbeigehen geknipst, weil die Spiegelung gerade ins Auge gefallen ist. Die Abendsonne lenkt die Aufmerksamkeit auf den hinteren Bereich mit der Burg. Dort ist mir das Hotel am linken Rand und die Struktur darunter "zu viel" und ich hätte diese beiden Elemente weggelassen. Weder Turm noch Spiegelung sind für mich interessant genug, um ein tolles Foto entstehen zu lassen. Technisch ist es gut umgesetzt.

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