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NaturDahlhausen


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Gestreifte Zartschrecke

Dank an Ute für die Bestimmung

Die Gestreifte Zartschrecke (Leptophyes albovittata) ist eine Art aus der Unterfamilie der Sichelschrecken (Phaneropterinae).

Die Tiere erreichen lediglich eine Körperlänge von 9 bis 14 Millimetern (Männchen) und 12 bis 16 Millimetern (Weibchen). Sie haben eine grüne Grundfärbung mit am ganzen Körper verteilten roten oder dunkelbraunen Punkten. Die Oberseite des Hinterleibs der Männchen ist in der Regel braun gefärbt. Zwischen dieser Partie und den grün gefärbten Seiten verläuft eine weiße Längslinie, die auf Höhe der Facettenaugen entspringt und auch über die Seiten des Halsschildes verläuft. Dieses ist deutlich sattelförmig eingedrückt. An seiner Basis verdeckt es den Ansatz der kurzen Stummelflügel. Der sichtbare Teil der Flügel ist bei den Männchen nur halb so lang, bei den Weibchen maximal ein Drittel so lang, wie die Länge des Halsschildes. Die Fühler beider Geschlechter erreichen etwa die vierfache Körperlänge. Das Männchen hat gerade, ungekrümmte Cerci, auf denen jeweils auf der Innenseite nahe der Spitze ein kleiner Zahn zu erkennen ist. Die breite, nach oben gekrümmte Legeröhre (Ovipositor) der Weibchen ist etwas länger als das Halsschild und trägt an der Unterseite der zweiten Hälfte feine Zähnchen.

Die Gestreifte Zartschrecke kommt vor allem in Osteuropa vor. Nach Westen hin verläuft die Grenze entlang der Linie Würzburg-Nordlingen-München. Ihr nordwestlichstes Vorkommen in Deutschland hat sie im Naturschutzgebiet Besenhorster Sandberge und Elbsandwiesen. Man findet die Tiere auf temperaturbegünstigten, verbuschten Trockenrasen und an Waldrändern. Durch den zunehmenden Verlust ihrer Lebensräume wird die Art in ihrem Vorkommen seltener.(Wikipedia)

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