Komischerweise werden in diesem Forum diejenigen Postings, die einen Belichtungsmesser als nicht zwingend notwendiges Instrument werten immer wieder mit negativen Ratings gewertet. Selbst dann noch, wenn ausfühlich erklärt wird warum.
Ein Belichtungsmesser kann Sinn machen, doch nur dann, wenn man mit viel unterschiedlichem Studioequipement und vielen verschiedenen Einstellungen in einem relativ grossen Studio arbeiten kann. Wer nur ein kleines Heimstudio sein eigen nennt, der wird schnell mal raus haben, welcher Blitz bei welcher Leistungsstufe etwa zu den gewünschten Kameraeinstellungen passt, zumal auch die Entfernung vom Blitz zum Motiv und Hintergrund in engen Grenzen liegt und nicht jede Menge Lichtformer vorhanden sind.
Wer das Historgramm und Livebild richtig beurteilt, wird mit etwas Erfahrung garantiert nicht schlechtere Bilder als mit einem Belichtungsmesser machen. Auch ein Belichtungsmesser misst manchmal Mist, denn er kann keine Reflektionen am Motiv per Lichtmessung messen. Man muss also auch da die Objektmessung nutzen und somit verkompliziert sich die Messerei gegenüber einer Bildbeurteilung nach einem Probeschuss erheblich.
Mir wäre recht, wenn hier diejenigen die gerne den Minusbutton klicken mal etwas mehr Arbeit investieren und Anhand eines Lichtsetups das Schritt für Schritt beschrieben wird zeigen, dass es bei ihnen nur mit Belichtungsmesser und ohne Histogram und Bildansicht geht.
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