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Weißabgleich und Graukarte

Hallo Armin,

die Frage dieses Threads hat der TO aus einem anderen Thread über Graufilter extrahiert, was ich als sinnvoll erachte.

Thema war der nachträgliche Weißausgleich von RAW files mittels EBV unter Verwendung einer Graukarte als Referenz, speziell zur Korrektur des Farbfehlers bei ND-Filtern.
Es geht, ging gar nicht um manuellen WB vor Ort und Kalibrierung der Kamera.

Dem TO (und scheinbar auch anderen) ist der Sinn der definierten Graukarte nicht bewusst, es fehlt es wohl (verständlicherweise) an der Einsicht 10 oder 20€ für ein läppisches Stückchen Plastik auszugeben und sucht stattdessen nach einer RAL Nummer für das Grau (wahrscheinlich Schwabe). ;-)

Klar kann man mittels Farbtemperatur auch die Bildstimmung subjektiv beeinflussen, es fällt (mir zumindest) aber leichter, wenn man das von einem korrekten Ausgangswert aus macht, sonst kann man schon mal gewaltig daneben liegen.

Gruß
Thorsten
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Softbox für Canon EX 430 II

Hallo,

genau diese Box habe ich nicht, sie ist mir aber (physisch) bekannt, Ich habe aber unter anderem auch eine Aurora Firefly.
Die Box funktioniert mit jedem normalen Blitz plus Funkempfänger (z.B. Yongnuos, Pixel King, Phottix Strato etc).
Firefly wird meines Wissens in Korea gefertigt, Verarbeitung und Qualität ist wirklich gut, Handhabung ist praktisch und durchdacht, Auf- und Abbau geht sehr schnell. Bei meiner FBO 50 habe ich nach 2 Jahren (Hobbygebrauch) noch keine Verfärbung des Frontdiffusors festgestellt, der integrierte Neiger ist auch absolut OK.
Ich würde eben dieses Octagon heute wohl einer Lastolite Softbox 60 x 60 vorziehen.

Mit Deinem 430EX II wirst Du bei ISO 100 und Blende 8 indoor bei ½ bis 1/1 Leistung landen, outdoor ohne Graufilter fast keine Chance, an HSS brauchst Du gar nicht zu denken., das wäre aber mit jeder vergleichbaren Box genauso. Ich halte die Box für empfehlenswert.
Ich habe exakt die gleiche Box unter anderem Namen (mit roten Applikationen) unter 100€ gesehen, aber bitte frage mich nicht mehr wo.

Gruß
Thorsten
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Verlängerungsfilter - wie, welchen, wie gehts

@ von Schoenbohm,

vergiss das mit dem Stück Pappe am besten schnell wieder und nutze diese lieber zum wedeln (Luftzufuhr) beim entfachen eines guten Holzkohlefeuers beim nächsten Grillabend ... Dein Geldbeutel wäre wahrscheinlich (kurzzeitig) der einzig Glückliche dabei. Bei der Graukarte ist es wichtig, dass diese 18% (exakt 17,68%) des Lichtes reflektiert. Aufgrund dieser Präzision kostet eine genaue Graukarte halt ein paar Euros (was vernünftiges gibt es trotz allem bereits für unter 10 Euro).
Blende, Belichtungszeit und auch die Schärfe spielen beim fotografieren der Graukarte eine untergeordnete Rolle und brauchen nicht mit den Werten der späteren Aufnahmen übereinstimmen. Ob ich die Graukarte mit Blende 1,4 und 1/500 Sek. und die späteren Aufnahmen bei Blende 32 und einer Sekunde Belichtungszeit fotografiere ist für den Weiss-/Neutralabgleich schnurzpiepegal. Wichtig ist das die Lichtsituation beim fotografieren der Graukarte mit der Lichtsituation/Farbtemperatur der späteren Aufnahmen identisch ist (Du solltest die Graukarte auch in derselben Richtung fotografieren, in welcher die späteren Aufnahmen aufgezeichnet werden sollen). Wenn Du die Graukarte fotografierst und bei Deinen späteren Aufnahmen sich z.B. eine Wolke vor die Sonne geschoben hat, ist das Ergebnis schon verfälscht.
Aber all dies wurde in diesem Thread bereits erklärt ;-).
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gute Filter?

Hallo Sandra,

ohne jetzt den Gag aufgreifen zu wollen und über Ölfilter zu schwadronieren.

Wenn Du fragst, welchen Filter Du evtl. brauchen könntest, dann brauchst Du gar keinen Filter – spar Dir das Geld.
Wie schon zuvor beschrieben gibt es im Prinzip (wg. Möglichkeiten der EBV) nur noch 3 sinnvolle Filter in der digitalen Fotografie.

Polarisationsfilter:
In der analogen Fotografie fast ein Muss, beschränkt sich der Sinn in der digitalen Anwendung fast nur noch darauf, Spiegelungen zu kontrollieren, seit ich digital fotografiere habe ich keinen mehr.
Für Architektur, Autos, etc. empfehlenswert.

Grau- oder ND-Filter:
Er reduziert den Lichtdurchlass des Objektives, somit sind je nach Einsatzzweck, längere Belichtungszeiten oder größere Blenden möglich, für manche Anwendungen unabdingbar. Ich habe verschiedene Stärken.

Grauverlaufsfilter:
Reduziert den Lichtdurchlass des Objektives partiell, wird gerne genommen um die Belichtung des Himmels in Relation zur restlichen Belichtung zu reduzieren, somit werden Farben und Wolkenzeichnungen kräftiger.
In diesem Forum könnte man meinen er wäre Pflicht, ich bin in meinem ganzen Leben bisher ohne ausgekommen.

Gruß
Thorsten
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welche Belichtungsmesser soll ich kaufen?

Zitat: 2wheel 22.05.13, 10:24Ein Belichtungsmesser ist nicht unbedingt ein Muss, aber bei entsprechender (erfahrender) Nutzung auch ein tolles Werkzeug zum Ziel.

Alleine schon wenn man vor Ort (outdoor) eine Lichtsituation schnell erfassen will, ist es schon nett vor dem Auspacken und Aufbauen der Kamera ......

Im Studio ist´s schön bei der Nutzung von mehr als einem Licht die Relationen erfassen zu können, das geht mit Probieren auch aber ..... ,-)


Leider zeigt mir die Erfahrung, dass die Abweichungen zwischen dem was ich haben möchte und dem was mir der Belichtungsmesser vorschlägt, dass die reine Lichtmessung nicht immer das optimale ist. Zudem ist mit der Methode der Anwendung ein grosser Spielraum im Ergebnis gegeben und schnell mal was gemessen das eigentlich nicht so sein sollte. Genau wie bei dem integrierten Belichtungsmesser der Kamera, kann auch durch verschiedene Messmethoden ein völlig anderer Wert erreicht werden. Das ist übrigens ein Grund dafür, dass ich ohne Blitz von Hand geknippst hauptsächlich die Spotmessung der Kamera mit Korrektur der Belichtung Aufgrund der angemessenen visuellen Objekthelligkeit, im Modus M bevorzuge. So macht man sich über alle Parameter und deren Einfluss Gedanken und erreicht die optimalste Belichtung fast bei jedem Schuss.

Sicher macht ein Belichtungsmesser Sinn, wenn er vernünftig eingesetzt wird. Dauerlichtanteil, Lichtabfall, Ausleuchtungshomogenität alles Dinge die man gut messen aber nicht so schnell und leicht über alternative Methoden herausfinden kann. Blitzbelichtungsumrechnung in Blende/Zeit/IS0/Filter ist am Gerät auch wesentlich einfacher als im Kopf ;-)
22.05.13, 11:18
Zitat: 2wheel 22.05.13, 10:24Ein Belichtungsmesser ist nicht unbedingt ein Muss, aber bei entsprechender (erfahrender) Nutzung auch ein tolles Werkzeug zum Ziel.

Alleine schon wenn man vor Ort (outdoor) eine Lichtsituation schnell erfassen will, ist es schon nett vor dem Auspacken und Aufbauen der Kamera ......

Im Studio ist´s schön bei der Nutzung von mehr als einem Licht die Relationen erfassen zu können, das geht mit Probieren auch aber ..... ,-)


Leider zeigt mir die Erfahrung, dass die Abweichungen zwischen dem was ich haben möchte und dem was mir der Belichtungsmesser vorschlägt, dass die reine Lichtmessung nicht immer das optimale ist. Zudem ist mit der Methode der Anwendung ein grosser Spielraum im Ergebnis gegeben und schnell mal was gemessen das eigentlich nicht so sein sollte. Genau wie bei dem integrierten Belichtungsmesser der Kamera, kann auch durch verschiedene Messmethoden ein völlig anderer Wert erreicht werden. Das ist übrigens ein Grund dafür, dass ich ohne Blitz von Hand geknippst hauptsächlich die Spotmessung der Kamera mit Korrektur der Belichtung Aufgrund der angemessenen visuellen Objekthelligkeit, im Modus M bevorzuge. So macht man sich über alle Parameter und deren Einfluss Gedanken und erreicht die optimalste Belichtung fast bei jedem Schuss.

Sicher macht ein Belichtungsmesser Sinn, wenn er vernünftig eingesetzt wird. Dauerlichtanteil, Lichtabfall, Ausleuchtungshomogenität alles Dinge die man gut messen aber nicht so schnell und leicht über alternative Methoden herausfinden kann. Blitzbelichtungsumrechnung in Blende/Zeit/IS0/Filter ist am Gerät auch wesentlich einfacher als im Kopf ;-)
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