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Weißabgleich und Graukarte

Zitat: von Schoenbohm 18:45Hallo...,


aus einer anderen Diskussion haben sich für mich Fragen ergeben die ich aber lieber in einem neuen Thread klären möchte.

Es geht um das Thema Weißabgleich mit Graukarten. Ich dachte das ich einfach eine Weiße Fläche brauche die ich in gleicher Lichtsituation abfotografiere wie das Motiv. In dem Zuge habe ich gedacht das ich einfach ein Weiße Blattpapier nehme und das einlameniere und das dann abfotografiere. Aber da habe ich als Tipp bekommen
Zitat: Sternenfreund 15:19
vergiss das mit dem Stück Pappe am besten schnell wieder und nutze diese lieber zum wedeln (Luftzufuhr) beim entfachen eines guten Holzkohlefeuers beim nächsten Grillabend ... Dein Geldbeutel wäre wahrscheinlich (kurzzeitig) der einzig Glückliche dabei. Bei der Graukarte ist es wichtig, dass diese 18% (exakt 17,68%) des Lichtes reflektiert. Aufgrund dieser Präzision kostet eine genaue Graukarte halt ein paar Euros (was vernünftiges gibt es trotz allem bereits für unter 10 Euro). ...


Ok die 10€ sollen auch nicht das Problem sein aber auf was muss ich achten? Wenn ich jetzt bei einem Etablierten Versandhandel "Graukarte" eingebe bekommen ich das hier als liste... http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?_ ... Agraukarte

Woran erkenne ich etwas vernünftiges? Wenn ihr mir jetzt antwortet kommt bestimmt gleich die nächste frage...


MfG vS


Was soll das für einen Weißabgleich für einen Unterschied machen ob die Graukarte 10%, 18% oder 25% Licht reflektiert?

Hauptsache sie ist exakt grau.

VG Torsten
19:00
Zitat: von Schoenbohm 18:45Hallo...,


aus einer anderen Diskussion haben sich für mich Fragen ergeben die ich aber lieber in einem neuen Thread klären möchte.

Es geht um das Thema Weißabgleich mit Graukarten. Ich dachte das ich einfach eine Weiße Fläche brauche die ich in gleicher Lichtsituation abfotografiere wie das Motiv. In dem Zuge habe ich gedacht das ich einfach ein Weiße Blattpapier nehme und das einlameniere und das dann abfotografiere. Aber da habe ich als Tipp bekommen
Zitat: Sternenfreund 15:19
vergiss das mit dem Stück Pappe am besten schnell wieder und nutze diese lieber zum wedeln (Luftzufuhr) beim entfachen eines guten Holzkohlefeuers beim nächsten Grillabend ... Dein Geldbeutel wäre wahrscheinlich (kurzzeitig) der einzig Glückliche dabei. Bei der Graukarte ist es wichtig, dass diese 18% (exakt 17,68%) des Lichtes reflektiert. Aufgrund dieser Präzision kostet eine genaue Graukarte halt ein paar Euros (was vernünftiges gibt es trotz allem bereits für unter 10 Euro). ...


Ok die 10€ sollen auch nicht das Problem sein aber auf was muss ich achten? Wenn ich jetzt bei einem Etablierten Versandhandel "Graukarte" eingebe bekommen ich das hier als liste... http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?_ ... Agraukarte

Woran erkenne ich etwas vernünftiges? Wenn ihr mir jetzt antwortet kommt bestimmt gleich die nächste frage...


MfG vS


Was soll das für einen Weißabgleich für einen Unterschied machen ob die Graukarte 10%, 18% oder 25% Licht reflektiert?

Hauptsache sie ist exakt grau.

VG Torsten
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Verlängerungsfilter - wie, welchen, wie gehts

@ von Schoenbohm,

vergiss das mit dem Stück Pappe am besten schnell wieder und nutze diese lieber zum wedeln (Luftzufuhr) beim entfachen eines guten Holzkohlefeuers beim nächsten Grillabend ... Dein Geldbeutel wäre wahrscheinlich (kurzzeitig) der einzig Glückliche dabei. Bei der Graukarte ist es wichtig, dass diese 18% (exakt 17,68%) des Lichtes reflektiert. Aufgrund dieser Präzision kostet eine genaue Graukarte halt ein paar Euros (was vernünftiges gibt es trotz allem bereits für unter 10 Euro).
Blende, Belichtungszeit und auch die Schärfe spielen beim fotografieren der Graukarte eine untergeordnete Rolle und brauchen nicht mit den Werten der späteren Aufnahmen übereinstimmen. Ob ich die Graukarte mit Blende 1,4 und 1/500 Sek. und die späteren Aufnahmen bei Blende 32 und einer Sekunde Belichtungszeit fotografiere ist für den Weiss-/Neutralabgleich schnurzpiepegal. Wichtig ist das die Lichtsituation beim fotografieren der Graukarte mit der Lichtsituation/Farbtemperatur der späteren Aufnahmen identisch ist (Du solltest die Graukarte auch in derselben Richtung fotografieren, in welcher die späteren Aufnahmen aufgezeichnet werden sollen). Wenn Du die Graukarte fotografierst und bei Deinen späteren Aufnahmen sich z.B. eine Wolke vor die Sonne geschoben hat, ist das Ergebnis schon verfälscht.
Aber all dies wurde in diesem Thread bereits erklärt ;-).
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gute Filter?

Hallo Sandra,

ohne jetzt den Gag aufgreifen zu wollen und über Ölfilter zu schwadronieren.

Wenn Du fragst, welchen Filter Du evtl. brauchen könntest, dann brauchst Du gar keinen Filter – spar Dir das Geld.
Wie schon zuvor beschrieben gibt es im Prinzip (wg. Möglichkeiten der EBV) nur noch 3 sinnvolle Filter in der digitalen Fotografie.

Polarisationsfilter:
In der analogen Fotografie fast ein Muss, beschränkt sich der Sinn in der digitalen Anwendung fast nur noch darauf, Spiegelungen zu kontrollieren, seit ich digital fotografiere habe ich keinen mehr.
Für Architektur, Autos, etc. empfehlenswert.

Grau- oder ND-Filter:
Er reduziert den Lichtdurchlass des Objektives, somit sind je nach Einsatzzweck, längere Belichtungszeiten oder größere Blenden möglich, für manche Anwendungen unabdingbar. Ich habe verschiedene Stärken.

Grauverlaufsfilter:
Reduziert den Lichtdurchlass des Objektives partiell, wird gerne genommen um die Belichtung des Himmels in Relation zur restlichen Belichtung zu reduzieren, somit werden Farben und Wolkenzeichnungen kräftiger.
In diesem Forum könnte man meinen er wäre Pflicht, ich bin in meinem ganzen Leben bisher ohne ausgekommen.

Gruß
Thorsten
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welche Belichtungsmesser soll ich kaufen?

Zitat: 2wheel 10:24Ein Belichtungsmesser ist nicht unbedingt ein Muss, aber bei entsprechender (erfahrender) Nutzung auch ein tolles Werkzeug zum Ziel.

Alleine schon wenn man vor Ort (outdoor) eine Lichtsituation schnell erfassen will, ist es schon nett vor dem Auspacken und Aufbauen der Kamera ......

Im Studio ist´s schön bei der Nutzung von mehr als einem Licht die Relationen erfassen zu können, das geht mit Probieren auch aber ..... ,-)


Leider zeigt mir die Erfahrung, dass die Abweichungen zwischen dem was ich haben möchte und dem was mir der Belichtungsmesser vorschlägt, dass die reine Lichtmessung nicht immer das optimale ist. Zudem ist mit der Methode der Anwendung ein grosser Spielraum im Ergebnis gegeben und schnell mal was gemessen das eigentlich nicht so sein sollte. Genau wie bei dem integrierten Belichtungsmesser der Kamera, kann auch durch verschiedene Messmethoden ein völlig anderer Wert erreicht werden. Das ist übrigens ein Grund dafür, dass ich ohne Blitz von Hand geknippst hauptsächlich die Spotmessung der Kamera mit Korrektur der Belichtung Aufgrund der angemessenen visuellen Objekthelligkeit, im Modus M bevorzuge. So macht man sich über alle Parameter und deren Einfluss Gedanken und erreicht die optimalste Belichtung fast bei jedem Schuss.

Sicher macht ein Belichtungsmesser Sinn, wenn er vernünftig eingesetzt wird. Dauerlichtanteil, Lichtabfall, Ausleuchtungshomogenität alles Dinge die man gut messen aber nicht so schnell und leicht über alternative Methoden herausfinden kann. Blitzbelichtungsumrechnung in Blende/Zeit/IS0/Filter ist am Gerät auch wesentlich einfacher als im Kopf ;-)
11:18
Zitat: 2wheel 10:24Ein Belichtungsmesser ist nicht unbedingt ein Muss, aber bei entsprechender (erfahrender) Nutzung auch ein tolles Werkzeug zum Ziel.

Alleine schon wenn man vor Ort (outdoor) eine Lichtsituation schnell erfassen will, ist es schon nett vor dem Auspacken und Aufbauen der Kamera ......

Im Studio ist´s schön bei der Nutzung von mehr als einem Licht die Relationen erfassen zu können, das geht mit Probieren auch aber ..... ,-)


Leider zeigt mir die Erfahrung, dass die Abweichungen zwischen dem was ich haben möchte und dem was mir der Belichtungsmesser vorschlägt, dass die reine Lichtmessung nicht immer das optimale ist. Zudem ist mit der Methode der Anwendung ein grosser Spielraum im Ergebnis gegeben und schnell mal was gemessen das eigentlich nicht so sein sollte. Genau wie bei dem integrierten Belichtungsmesser der Kamera, kann auch durch verschiedene Messmethoden ein völlig anderer Wert erreicht werden. Das ist übrigens ein Grund dafür, dass ich ohne Blitz von Hand geknippst hauptsächlich die Spotmessung der Kamera mit Korrektur der Belichtung Aufgrund der angemessenen visuellen Objekthelligkeit, im Modus M bevorzuge. So macht man sich über alle Parameter und deren Einfluss Gedanken und erreicht die optimalste Belichtung fast bei jedem Schuss.

Sicher macht ein Belichtungsmesser Sinn, wenn er vernünftig eingesetzt wird. Dauerlichtanteil, Lichtabfall, Ausleuchtungshomogenität alles Dinge die man gut messen aber nicht so schnell und leicht über alternative Methoden herausfinden kann. Blitzbelichtungsumrechnung in Blende/Zeit/IS0/Filter ist am Gerät auch wesentlich einfacher als im Kopf ;-)
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Welches Ringlicht für Makro kaufen?

Zitat: photoshoppler 21.05.13, 03:12Ringblitze sind okay für Stilllive oder meinetwegen für medizin. Zwecke, aber für Makro würde ich es nicht empfehlen - entweder man kauft sich einen Zangenblitz oder einen Flächenblitz. Beides kostet allerdings richtig Geld...

So konsequent wäre ich nun auch wieder nicht. Ein Ringblitz ist immer dann, wenn möglichst objektivnahes Licht benötigt wird sinnvoll. Dazu gehören natürlich auch bewegliche Makro-Motive, welche sich in Vertiefungen befinden oder solche aufweisen. Ein Ringblitz, welcher mit zusätzlichem Slave und eventuellen Aufhellern genutzt wird, kann durchaus Ergebnisse ermöglichen die mit anderem Equipement kaum zu machen sind. Die Möglichkeiten der Lichtsetzung sind mitunter recht gross, aber fast immer auch etwas aufwendiger als dies dem Fotografen lieb ist.

Auch was Sachfotografie anbelant ist ein Ringblitz oft sehr nützlich, denn bei vielen Motiven sind Vertiefungen mit sehenswerten Details vorhanden, welche mit einem normalen Blitz kaum zu zeigen sind, weil sie im Schatten der zum normalen Blitz näheren Objektstrukturen verschwinden.

Der Nutzen eines Hilfsmittels ist meiner Ansicht immer mit der Aufgabe die man lösen will verknüpft. Die Aufgabe des Fotografen liegt darin, diese richtig einzusetzen. Ein Ringblitz ist nichts für Amateure die ohne Aufwand damit ihre Makros schiessen wollen. Es gibt vieles das für das gleiche Geld viel nützlicher ist. Das ist der ausschlagende Grund ihn nicht zu empfehlen.
21.05.13, 21:17
Zitat: photoshoppler 21.05.13, 03:12Ringblitze sind okay für Stilllive oder meinetwegen für medizin. Zwecke, aber für Makro würde ich es nicht empfehlen - entweder man kauft sich einen Zangenblitz oder einen Flächenblitz. Beides kostet allerdings richtig Geld...

So konsequent wäre ich nun auch wieder nicht. Ein Ringblitz ist immer dann, wenn möglichst objektivnahes Licht benötigt wird sinnvoll. Dazu gehören natürlich auch bewegliche Makro-Motive, welche sich in Vertiefungen befinden oder solche aufweisen. Ein Ringblitz, welcher mit zusätzlichem Slave und eventuellen Aufhellern genutzt wird, kann durchaus Ergebnisse ermöglichen die mit anderem Equipement kaum zu machen sind. Die Möglichkeiten der Lichtsetzung sind mitunter recht gross, aber fast immer auch etwas aufwendiger als dies dem Fotografen lieb ist.

Auch was Sachfotografie anbelant ist ein Ringblitz oft sehr nützlich, denn bei vielen Motiven sind Vertiefungen mit sehenswerten Details vorhanden, welche mit einem normalen Blitz kaum zu zeigen sind, weil sie im Schatten der zum normalen Blitz näheren Objektstrukturen verschwinden.

Der Nutzen eines Hilfsmittels ist meiner Ansicht immer mit der Aufgabe die man lösen will verknüpft. Die Aufgabe des Fotografen liegt darin, diese richtig einzusetzen. Ein Ringblitz ist nichts für Amateure die ohne Aufwand damit ihre Makros schiessen wollen. Es gibt vieles das für das gleiche Geld viel nützlicher ist. Das ist der ausschlagende Grund ihn nicht zu empfehlen.
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