Wieviel Pixel hat ein Dia?

Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Deine Daten sind bei
uns sicher!
Frank Stahr Frank Stahr Beitrag 1 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Hat mich mal interessiert, welche Auflösung ein 100 ISO Diafilm bietet, um dies mit den aktuellen Digitalkameras zu vergleichen.

Nach einer kleinen Umfrage bekam ich eine Menge immer nur verschiedener Antworten zwischen 3 Megapixeln (IFA-Stand von Canon, Aussage des dortigen Mitarbeiters) und 30 Megapixeln (angeblich Aussage auf einer Internet-Seite von Leica).

3 MP klingt ja herzlich wenig, obwohl mir das letztlich jemand bestätigte, der einen recht komplizierten Test durchgeführt hat, und auch auf diesen Wert kam. Das wär allerdings schon recht frustrierend, wenn jede Digi-Knipse mehr Auflösung zu bieten hätte als ein Dia.

Weiß jemand da eine sichere Quelle, wo ich die richtige Angabe finden kann?
Remo S. Remo S. Beitrag 2 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Vergleich Drumscan von Velvia 50 mit Pentax 670 und Canon 1 Ds:
http://www.luminous-landscape.com/revie ... tout.shtml
Ja eben. Dieser Test beschäftigt sich übrigens nur mit dem Detailreichtum, kann also grob als Vergleich angesehen werden. Aber ansonsten sagt der nächste Beitrag alles, was gesagt werden muss :-)


Auflösungsvermögen einiger Filme:
http://shorterlink.com/?EI4QDU

Antwort zum Titel: null.



Nachricht bearbeitet (16:25h)
Kamil Sladek Kamil Sladek Beitrag 3 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Hallo Frank,

an solchen Themen kann man sich lange aufhalten. Wofür brauchst Du den Vergleich? Wenn Du deinen Film einscannst, dann hast Du der Auflösung des Scanners entsprechend viele Pixel. Wenn es um die Auflösung geht, dann spielt nicht nur der Film eine Rolle, sondern auch Dein Objektiv, welches auch ein bestimmtes Auflösungsvermögen hat.

Dazu kommt, daß Filmkorn nicht so hässlich aussieht, wie große quadratische Pixel. Bei digitalen Bildern achten alle drauf, daß man mit dem Auge die Pixel möglichst nicht mehr auflösen kann. Beim Film macht es nicht so viel, wenn man das Korn sieht.

Gruß, Kamil.
Jochen Busch Jochen Busch Beitrag 4 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Die genannte Tabelle ist nicht sehr hilfreich, auch wenn man von l/mm auf ppi umrechnen kann, denn sie berücksichtigt nicht die praktisch erzielbaren Details. Wenn dort der Velvia und der Portra BW fast gleich sind, dann kann man als Anwender dieser Filme darüber nur lachen. Es liegen Welten dazwischen.

Ich lasse meine Dias normalerweise mit einer Größe von 9 Megapixeln scannen. Da ist beim Provia 100 und dem Velvia aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Allerdings ist für einige Objektive dann schon Ende.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 5 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Nicht mehr als Dein Scanner ;-)

Hier wollte es jemand genau wissen:

http://www.oprit.rug.nl/otten/Comparison.html

Aber die Vergleiche sind etwas schwierig von wegen Pixel ungleich Pixel: Ein Bayer-Sensor hat s/w horizontal und vertikal fast die nominelle Auflösung, diagonal die halbe Auflösung, und bezogen auf Farbvariationen nur ein Viertel der nominellen Auflösung! Dagegen hat ein Film die gleiche Farbauflösung wie s/w-Auflösung. Nichtsdestotrotz kannst Du davon ausgehen, daß ein gescanntes Dia kaum gegen die 16 MegaPixel der 1Ds II ankommt, ein gut gescannter, niedrigempfindlicher s/w-Film dagegen noch etwas weiter kommt.

Aber ehrlich gesagt, soooo wichtig erscheinen mir die Auflösungsunterschiede aus praktischer Sicht nicht, wenn man erstmal bei der Größenordnung angelangt ist. Das Thema wird zur Religion erhoben, die Messe ist das Testbild mit Stativ und Spiegelvorauslösung bei 50 asa ...
Ra.S. Ra.S. Beitrag 6 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
hehehe zum glück kein einziges pixel, deshalb halten die dias ja so lange :-)
Frank Miskar Frank Miskar Beitrag 7 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Der Kodachrome 64 löst angeblich bis zu 26 Megapixel auf, das ist auch von der verwendenten Optik abhängig; aber das ist nicht der eigentliche Knackpunkt. Das ist der RIESIGE Kontrastumfang, den ein projiziertes Diapositiv darstellen kann. Da kommt keine Digitalkamera und auch kein Negativfilm mit. (ca. 1:1000)!
Ralf Schlieper Ralf Schlieper Beitrag 8 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Frank Stahr
"Hat mich mal interessiert, welche Auflösung ein 100 ISO Diafilm bietet, um dies mit den aktuellen Digitalkameras zu vergleichen."

Hallo Frank,

ich sende dir mal ein paar Links von Filmscans (KB mit dem Nikon Coolscan 9000 mit 4000 dpi) Die TIF-Dateien haben ca 20 MP (5000x4000pix), sind (bei Farbe - höchste Farbtiefe) ca. 110 MB (pro KB-Foto!) gross.

Hier die Links zu den (94%) komprimierten JPEG-Dateien, die je ca. 4 MB gross sind:

(A)
Fuji-Velvia 50 (40 ASA)
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg

(B)
Fuji-Astia 100 (80 ASA)
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg

(C)
Ilford Delta 100 (Perceptol 1+3, 50 ASA)
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg

(D)
Ilford PAN F (Perceptol 1+3, 25 ASA) -
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg

(E)
Kodak Technical Pan (Technidol LC, 25 ASA)
http://www.fotogemeinschaft.de/download ... 4_proz.jpg



Gruss Ralf
http://www.fotogemeinschaft.de
Uwe Naumann Uwe Naumann Beitrag 9 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Frank Miskar schrieb:
Zitat:Das ist der RIESIGE
Kontrastumfang, den ein projiziertes Diapositiv darstellen
kann. Da kommt keine Digitalkamera und auch kein Negativfilm
mit. (ca. 1:1000)!


IIRC hat Negativfilm einen höheren Kontrastumfang als Diamaterial. Allerdings kann man den nicht zu Papier bringen.
Siegfried B. Siegfried B. Beitrag 10 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Vergiss die Frage, die führt letztlich in die Irre. Die Files sind ganz anders.

Was ein guter Scanner erzeugen kann kannst Du Dir leicht ausrechnen, bei 4000dpi hast Du ca. 21 MP, es gibt noch den Minolta mit 5400dpi dann kommen 28 MP raus. Fragt sich dann ob, diese Auflösung wirklich drin ist?

Also aus eigenem Test (vor 2 Jahren, Fuji S2 6 oder 12 MP Einstellung (12 interpoliert) gegen Elite 100 ASA auf zwei Nikon Scannern Coolscan iV und 4000 weiss ich dass der Scan etwas mehr Details liefern kann.

Aber der Knackpunkt ist das Rauschen .... die Digitalfiles sind immer rauscharmer. Die Abzüge mit dem Auge eigentlich schöner als vom Scan schon bei einer guten 6 MP DSLR.

Ein Top DSLR ist für Film nicht einholbar ... nicht in KB-Format.

Und vergiss nicht, Auflösung ist eine lineare Grösse keine Quadratische, wenn also Megapixel auf Fläche vergleichst, dann ist das ziemlich falsch.

Siegfried
Jochen Busch Jochen Busch Beitrag 11 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
so isses

Das ist der Hauptgrund, warum ich überwiegend analog fotografiere. Da habe ich wirklich ein stoffliches und einmaliges Ergebnis. Die Datei ist beliebig vervielfältigbar, also als solche ein ziemlich wertloses Produkt.
E Kus E Kus Beitrag 12 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Ein dia hat keine pixel. Wenn man die auflösung von analog mit digital vergleichen will, dann muss man einen siemensstern abfotografieren und schauen welches medium bei jeweils optimalem print mehr linien bei gleichem kontrast auflöst. Die pixel sagen da gar nichts. Für die 16 mp der canon, gibt es kein objektiv, daß diese auflöst. Laut tests hat die 12mp Nikon die bessere wiedergabe feinster srukturen, weil da die objektive mir dem sensor besser abgestimmt sind. Da gibt es fast kindisch anmutende versuche, mit dem scanner dias zu scannen und das ergebnis als auflösung des dias zu präsentieren. Da kommen manche bei 3 x 8 bit farbtiefe auf 100MB datenmenge, obwohl die besten leicaobjektive (Festbrennweiten)gerade mal gute 30MB an datenmenge hervorrufen können. Man kann auch ein stück papier mit so hoher scanauflösung scannen, daß über 100MB daten entstehen. Entscheidend ist, was vom motiv am bild sichtbar gemacht werden kann und das erkennt man mittels der aufgelösten linien. Ein dia bei 24bit farbtiefe so zu scannen, daß mehr als 9MB daten entstehen, hat selbst bei guten zoomobjektiven keinen sinn, weil sie nicht mehr bringen. Weder am dia noch am sensor. Ein 50iso-film vermag solche objektive auszureizen, daher kann man wenn man unbedingt vergleichen will, annehmen, daß er mehr schafft. Und ein 100er soll laut glaubwürdigen quellen etwa mit 7mp sensor gleich sein. Das problem ist, daß beim printen meist alles digital gemacht wird und der film durch den verlust beim scannen nicht die bilder bringt, die er bei klassischem print mittels vergrößerer in der dunkelkammer zu bringen vermag.

Ekus
E Kus E Kus Beitrag 13 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Uwe Naumann schrieb:

Zitat:IIRC hat Negativfilm einen höheren Kontrastumfang als
Diamaterial. Allerdings kann man den nicht zu Papier bringen.


Der negativfilm hat einen niedrigeren kontrastumfang als der kontrastreichere diafilm und kann einen höheren motivkontrast aufnehmen. Der kontrastunfang des filmes ist nicht gleich motivkontrast. Steiler film = hoher kontrastumfang des filmes.
Gespür für Licht Gespür für Licht Beitrag 14 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Meine Erfahrung ist, dass es

A) von der Aufnahmelinse abhängt, wieviele Details in der Praxis auf einem Großabzug oder in der Projektion noch zu erkennen sind. In technische Tests, die nicht unbedingt die Praxiserfahrungen des Fotografen reflektieren müssen, ist die Linienauflösung von niegrigempfindlichem Diamaterial (bis 250 Linien pro Millimeter) schon seit Langem weit jenseits dessen, was die besten und teuersten Linsen auflösen können (bis 100 Linien Pro Millimeter).

und

B) von der Qualität der Digitalisierung abhängt, wieviele dieser Details auf dem Scan noch zu erkennen sind. Ich habe hier einen 1.000-DM-Scanner von HP von 2001, der 9 Megapixel produziert, aber die Kontraste und Scanartefakte sind so dominierend, dass der Bildeindruck keineswegs der Projektion entspricht. Andererseits hatte ich gerade einen 2.000-Euro-Scanner ausgeliehen, der wahrscheinlich die Grenzen der heute Möglichen darstellt und mir 24 Megapixel lieferte, die wie Augenöffner wirkten. Siehe mein kleiner Praxistest unter diesem Bild: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypic ... ay/4053919


A B E R

C) Einige Leute hier machen mit der 15-Euro-Kamera namens "Holga" deutlich interessantere Fotos als andere mit einer "Canon 1Ds Mark II" oder einer "Nikon F6" und den dazu passenden extrem teuren und feinen Gläsern. Merke: Auch mit einer Linhof Technikardan kann man richtig miese Bilder machen, wenn man sich nur genügend anstrengt.



Nachricht bearbeitet (21:31h)
Guido lighthunter Guido lighthunter Beitrag 15 von 64
0 x bedankt
Beitrag verlinken
so viele pixel, wie der scanner hergibt, den du dir gerade noch leisten kannst/willst.


ich denke die 8mp-klasse der dslr liefert schon glattere ergebnisse als ein guter amateurscanner um 600euro. ob man die glatten ergebnisse nun haben will, steht auf einem anderen blatt...

ich mache jetzt wieder analog und digital.



Nachricht bearbeitet (22:08h)
Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Deine Daten sind bei
uns sicher!
Nach
oben