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indem wir gegenseitigen Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander pflegen. Auf dass unsere Foren jederzeit ein gerne besuchter und genutzter Raum für Austausch, Beratung und Hilfestellung innerhalb der fotocommunity sind.

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Jederzeit können auch wichtige Informationen und Meldungen mit dem Kontaktformular an uns gesendet werden: http://www.fotocommunity.de/kontakt

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Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünscht Euch,
Thomas Göttfert, Adminteam
21.03.15, 13:54
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Thomas Göttfert, Adminteam
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Rüdiger Hartung

C-41 Prozess OHNE Bleichstufe

Gerne hinterfrage ich Etabliertes, so wie ja auch :" C-41 Entwicklung bei 37,8°C...muß das sein?"
Hier der nächste schräge Gedanke:

Auf Filmen wird ja zunächst Silber belichtet, dann kommen bei der Entwicklung die Farbkuppler ins Spiel und das belichtete Silber wird in der Bleiche wieder regeneriert, so dass das Fixierbad es auch rauslösen kann.

Was wäre, wenn man das belichtete Silber drin läßt und auf das Bleichbad verzichtet.
Wer macht den so was? Tabulos! Anarchie!!

Die weitere Überlegung ist: kann ich dann den Film statt vorgegeben mit 200 ASA vielleicht mit 400 oder 800 ASA belichten, ohne Pushen zu müssen und mir grobes Korn einzuhandeln.

Der langen Rede kurzer Sinn. Hier die Ergebisse:

Ich habe heute an einem verregneten Tag schnell mal einen KB-Film Agfa Vista 200 voll gemacht und bei Raumtemperatur (25°C, 13min entwickelt)
1. Vorwässern
2. Entwickeln
3. Zwischenwässern (KEIN BLEICHBAD!!)
4. Fixieren
5. Schlusswässerung

Die Maskierung des entwickelten Films war grauer als die sonst gewohnte orange Maskierung. Am Scanner habe ich den Filmtyp eingestellt. Von 200 bis 800 ASA mußte lediglich die Gradation etwas aufgesteilt werden. Keine Filterung, keine sonstige Nachbearbeitung

Hier ein Scan von der 200 ASA (Nennwert Film) Aufnahme und die Vergrößerung dazu im Bildkommentar unten.


Die Farben entsprechen dem Objekt, die Zeichnung finde ich kräftiger als ohne Silber/mit Bleichbad. Sie kommt dem natürlichen Sehen eher entgegen.
In der Vergrößerung macht sich auch nichts negativ bemerkbar.

Jetzt bei 800 ASA belichtet (wie gesagt, ich musste hier den Kontrast etwas anpassen, vielleicht etwas härter/dunkler geworden als bei 200ASA)


Farben Top, keine Farbverschiebung. Zeichnung gut.
Auch die Vergrößerung ist fast identisch mit der 200 ASA Aufnahme.


Fazit: Was man bei "stained" Schwarzweissnegativen aufwändig herbeiführt, nämlich die Farbeinlagerung zwischen Silberkristallen zur "Korn"reduzierung im Abzug), bekommt man bei C-41-Filmen quasi "in-situ" geschenkt. Höher belichten (vielleicht auch 1600ASA?) eines 200 ASA Films geht ohne sichtbare Kornvergröberung vonstatten. Die Konturen werden schärfer.

Mich wundert es, das es noch keiner probiert hat. Im Internet habe ich nichts dazu gefunden.
18:16
Gerne hinterfrage ich Etabliertes, so wie ja auch :" C-41 Entwicklung bei 37,8°C...muß das sein?"
Hier der nächste schräge Gedanke:

Auf Filmen wird ja zunächst Silber belichtet, dann kommen bei der Entwicklung die Farbkuppler ins Spiel und das belichtete Silber wird in der Bleiche wieder regeneriert, so dass das Fixierbad es auch rauslösen kann.

Was wäre, wenn man das belichtete Silber drin läßt und auf das Bleichbad verzichtet.
Wer macht den so was? Tabulos! Anarchie!!

Die weitere Überlegung ist: kann ich dann den Film statt vorgegeben mit 200 ASA vielleicht mit 400 oder 800 ASA belichten, ohne Pushen zu müssen und mir grobes Korn einzuhandeln.

Der langen Rede kurzer Sinn. Hier die Ergebisse:

Ich habe heute an einem verregneten Tag schnell mal einen KB-Film Agfa Vista 200 voll gemacht und bei Raumtemperatur (25°C, 13min entwickelt)
1. Vorwässern
2. Entwickeln
3. Zwischenwässern (KEIN BLEICHBAD!!)
4. Fixieren
5. Schlusswässerung

Die Maskierung des entwickelten Films war grauer als die sonst gewohnte orange Maskierung. Am Scanner habe ich den Filmtyp eingestellt. Von 200 bis 800 ASA mußte lediglich die Gradation etwas aufgesteilt werden. Keine Filterung, keine sonstige Nachbearbeitung

Hier ein Scan von der 200 ASA (Nennwert Film) Aufnahme und die Vergrößerung dazu im Bildkommentar unten.


Die Farben entsprechen dem Objekt, die Zeichnung finde ich kräftiger als ohne Silber/mit Bleichbad. Sie kommt dem natürlichen Sehen eher entgegen.
In der Vergrößerung macht sich auch nichts negativ bemerkbar.

Jetzt bei 800 ASA belichtet (wie gesagt, ich musste hier den Kontrast etwas anpassen, vielleicht etwas härter/dunkler geworden als bei 200ASA)


Farben Top, keine Farbverschiebung. Zeichnung gut.
Auch die Vergrößerung ist fast identisch mit der 200 ASA Aufnahme.


Fazit: Was man bei "stained" Schwarzweissnegativen aufwändig herbeiführt, nämlich die Farbeinlagerung zwischen Silberkristallen zur "Korn"reduzierung im Abzug), bekommt man bei C-41-Filmen quasi "in-situ" geschenkt. Höher belichten (vielleicht auch 1600ASA?) eines 200 ASA Films geht ohne sichtbare Kornvergröberung vonstatten. Die Konturen werden schärfer.

Mich wundert es, das es noch keiner probiert hat. Im Internet habe ich nichts dazu gefunden.
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juliastriebel

Hasselblad 500 C Blendenring klemmt

@juliastreibel: Ach, weißt du, das "Gefrotzel" gehört hier einfach dazu. Manchmal wird es ein bisschen heftig und der ein oder andere reizt die Grenzen des guten Geschmacks dann auch mal ein wenig weiter aus, aber zwischen den Zeilen finden sich dann doch auch immer wieder verwendbare Informationskörnchen. Letztlich ist jede eigene Kamera persönliches Eigentum und dass sich hier wiederum dem einen oder anderen der Magen umdreht und die Kehle zuschnürt, wenn Leute ihre Kameras mit WD40 fluten, in Öfen rösten oder sonstwie quälen, ändert nichts an der Tatsache, dass jeder wackeln kann und darf, wo immer er will - solange dies auf die eigene Kamera beschränkt bleibt und ansonsten mit Einverständnis passiert. Dennoch macht "unfachmännisch irgendwo rumwackeln" (Zitat) die Sache ja potentiell eher schlimmer als besser. Wobei es auch da das genaue Gegenteil gibt, denn gerade über die Kiev (bei der man ja wackeln darf - allerdings nur wenn sie gespannt ist) gibt es hinreichend Schilderungen von Fällen, in denen ein gezielter Hieb mit der Kiev gegen Wände, Pfeiler oder Tischplatten Verklemmungen beseitigt hat. (Dass über die vermutlich ebenso zahlreichen missglückten Versuche der Mantel des Schweigens gelegt wird, liegt in der Natur der Sache) Letztlich galt die Warnung ja auch eher dem "unfachmännisch" als dem "Wackeln", denn gerade wenn man sich nicht auskennt, ist die Gefahr groß durch unvorsichtiges Handeln den Fehler zu vergrößern und das kann ja nicht im Interesse liegen - weder bei einem Fragesteller noch bei einem Forum - gerade wenn einem die Kamera am Herzen liegt und Spaß macht. Bedenkt man dies, kommt man quasi zwangsweise zu dem Schluss, dass es nie um "zu unqualifiziert für die Kamera", sondern nur um "zu unqualifiziert, um an der Kamera Reparaturversuche zu unternehmen" ging :)

So! Und zur Strafe gehe ich jetzt in den Keller an den Starkstromverteiler und wackel da ein bisschen dran rum - und Du bist schuld! :-)
17:49
@juliastreibel: Ach, weißt du, das "Gefrotzel" gehört hier einfach dazu. Manchmal wird es ein bisschen heftig und der ein oder andere reizt die Grenzen des guten Geschmacks dann auch mal ein wenig weiter aus, aber zwischen den Zeilen finden sich dann doch auch immer wieder verwendbare Informationskörnchen. Letztlich ist jede eigene Kamera persönliches Eigentum und dass sich hier wiederum dem einen oder anderen der Magen umdreht und die Kehle zuschnürt, wenn Leute ihre Kameras mit WD40 fluten, in Öfen rösten oder sonstwie quälen, ändert nichts an der Tatsache, dass jeder wackeln kann und darf, wo immer er will - solange dies auf die eigene Kamera beschränkt bleibt und ansonsten mit Einverständnis passiert. Dennoch macht "unfachmännisch irgendwo rumwackeln" (Zitat) die Sache ja potentiell eher schlimmer als besser. Wobei es auch da das genaue Gegenteil gibt, denn gerade über die Kiev (bei der man ja wackeln darf - allerdings nur wenn sie gespannt ist) gibt es hinreichend Schilderungen von Fällen, in denen ein gezielter Hieb mit der Kiev gegen Wände, Pfeiler oder Tischplatten Verklemmungen beseitigt hat. (Dass über die vermutlich ebenso zahlreichen missglückten Versuche der Mantel des Schweigens gelegt wird, liegt in der Natur der Sache) Letztlich galt die Warnung ja auch eher dem "unfachmännisch" als dem "Wackeln", denn gerade wenn man sich nicht auskennt, ist die Gefahr groß durch unvorsichtiges Handeln den Fehler zu vergrößern und das kann ja nicht im Interesse liegen - weder bei einem Fragesteller noch bei einem Forum - gerade wenn einem die Kamera am Herzen liegt und Spaß macht. Bedenkt man dies, kommt man quasi zwangsweise zu dem Schluss, dass es nie um "zu unqualifiziert für die Kamera", sondern nur um "zu unqualifiziert, um an der Kamera Reparaturversuche zu unternehmen" ging :)

So! Und zur Strafe gehe ich jetzt in den Keller an den Starkstromverteiler und wackel da ein bisschen dran rum - und Du bist schuld! :-)
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Canon-AE1

Kippintensität und Kontrast

So jetzt aber Schluss mit lustig hier, sonst wird der @Canon_AE1 verschreckt und verscheucht.

@Canon_AE1: Wenn Du Zeit hast, geh mal in eine Thalia Buchhandlung und schau Dir mal das Kapitel Negative in diesem ausgezeichneten Buch an: "Die Kunst der Fotografie" von Bruce Barnbaum.

Unterschiedliche Kipprythmen kommen meist beim Ausgleichsentwickeln/Mehrbadentwickeln in Frage. Da macht es Sinn, denn man will zu Anfang, dass die Schatten schnell kommen (öfter Kipp) und nachher die Lichter nur sanft nachziehen (langsam Kipp und/oder 2. verdünntes Bad). Ist aber schon hohe Kunst. Wichtig: Bleibe erst mal bei einem Film und lote den mal richtig aus. Wenn Du zuviel zwischen den Filmen springst, dann entwickelst Du kaum Gespür für die Feinheiten.
Ich selbst habe mich auf den Adox Silvermax mit gleichnamigem Entwickler eingeschossen. Der deckt locker 14 Blendenstufen ab (1.Minute Dauerkipp, dann alle 30 sec.)
30 Sekunden sind angenehm, da entwickelt man zwischen 5 und 10 Minuten. Unter 4 Minuten sollte man nicht gehen, das bringt allgemein unregelmässige Ergebnisse.
30 sec. reichen auch, um zwischendurch schnell mal was zu holen,, oder die Folgebäder bereit zu stellen.

Im o.g. Buch steht auch sehr viel zum Vergrößern drin, womit Du ja auch begonnen hast
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Reinirazzi

Fixierzeit bei Adofix 1 + 9

"Schäden durch "Überfixierung" gibt es auch eher im Lehrbuch als nach 10 Minuten daheim. "

Darum geht es (mir) beim Klärtest erst mal gar nicht, sondern um Unterfixierung zu vermeiden und bei deutlich verlängerten Zeiten (doppelt wie bei frisch angesetztem Fix) den verbrauchten Fixierer zu entsorgen.

Und technischen Filme (Mikrofilm, evt. auch Luftbildfilme, TechPan z.B.) mit ihren extrem dünnschichtigen Emulsionen sind in normal konzentriertem Fixierer meist in Sekundenschnelle ausfixiert. Die hat man ratzfatz überfixiert. Nachdem ich für mich unerwartet diverse Probleme wie z.B. auch stinked und schleimend vergammeltem Konzentrat oder fixiererbedingte Fleckenorgien auf den Negativen hatte, finde ich das Thema Fixierer nicht mehr ganz so trivial, wie es mir mal erschien.

"Zimmertemperatur, in einer schwarzen Tetenalflasche. "

Ich plädiere für klare Glasflasche für die Arbeitslösung. Da sieht man schneller, wenn was ausflockt oder ausfällt, bevor der Dreck unwiderruflich auf dem Negativ landet.
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Canon-AE1

Belichtung und Kontrast beim Vergrößern

Ich verwende z.Z. das ADOX MCP 310 Papier und liege damit auch schon knapp an der Kante von zu kurzen Belichtungszeiten.

Dabei ist es auch problematisch, dass die Glühwendel doch einige Zeit zum Anspringen braucht und die Helligkeit von 5 x 0,5 Sekunden ist nicht gleich 2,5 Sekunden auf dem Papier.

Noch ein Tipp zu Teststreifen. Das Papier arbeitet genauso logarithmisch wie der Film. Belichtungsreihen, wie 2,4,6,8,...Sekunden sind nicht effektiv.
Besser belichten wie Blendenreihe: 1, 1.2, 1.4, 2, 4.8, 5.6, 8,... Sekunden.

Das braucht natürlich einen Teststreifenhalter, nicht mit Schieber sondern mit Kläppchen oder vereinzelte, hinten beschriftete Teststreifen (aber alle gleichzeitig in den Entwickler!) , da man diese Zeitdifferenzen nicht einfach auf die vorherige addieren kann, wie z.B. 2 Sekunden bei der einfachen Testreihe.

Lohn: Man hat deutliche Stufen zwischen den einzelnen Streifen und kommt schneller - meist nur 2 Durchgänge- zum Ziel. Liegt mein Ergebnis zwischen zwei Werten, so öffne oder schließe ich die Blende um 1/2 Stufe. Das reicht schon in den meisten Fällen.
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