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indem wir gegenseitigen Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander pflegen. Auf dass unsere Foren jederzeit ein gerne besuchter und genutzter Raum für Austausch, Beratung und Hilfestellung innerhalb der fotocommunity sind.

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Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünscht Euch,
Thomas Göttfert, Adminteam
21.03.15, 12:54
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Thomas Göttfert, Adminteam
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Minolta x300 oder x500?

Bei 50€ für ein Gehäuse sollte aber eine Händler Garantie mit drin sein. Im Netz gehen die Preise schon bei deutlich weniger los.

Bei Objektiven gibt es viele zum Teil sehr gute von Minolta. Um heute Spaß mit alten Kameras zu haben würde ich aber immer auf Festbrennweiten gehen. Zooms sind da oft echte fun Killer, obwohl es original Minolta Zoom Objektive zur Kamera gibt, die in Kooperation mit Leitz gefertigt wurden.

Am Anfang empfiehlt sich immer die klassische dreier Kombi mit 28mm, 50mm und 135mm Objektiv. Diese gibt es natürlich auch in verschiedenen Qualitäten, deren Grundmuster sich in den Lichtwerten wiederspiegelt.

Leider hast du in über einem Jahr deiner FC Zugehörigkeit nicht geschafft auch nur ein wenig von dir preis zu geben. Weder ein circa Wohnort oder der eine ungefähre Einschätzung deiner Fähigkeiten, lässt sich aus deinem Profil erahnen. Soll ich dir jetzt raten eine Fotobörse zu besuchen wie Samstag in Dortmund oder einen verlässlichen Händler auf zu suchen wie in Duisburg?
Kaufst du dir lieber drei günstige Gehäuse um ein gutes zu finden oder willst du am besten alles auf ein Mal?

Wie soll man dir da zielgerichtet helfen?
72 Klicks
Clemens Kuytz

Alte Rollfilm und Plattenkamera

Zitat: El Gato 10.02.16, 22:02ich wollte dich wirklich nicht entmutigen, aber da ich eine Vorliebe auch für sehr altes Fotogerät habe wollte ich dich nur vorsichtig auf einige Dinge hinweisen. Es wäre schade, wenn du viel Zeit und Geld investieren und das Ergebnis dir dann nicht zusagen würde.

Ich selbst habe so alte Kameras noch nicht wieder benutzt - der Aufwand erschien mir nicht gerechtfertigt. Die ältesten Kameras und Objektive, die ich bisher ausprobiert habe, waren ehemals sehr gute Geräte von 1952 - mit extrem gutem Ergebnis!


Bis 1914 bin ich noch nicht zurück gegangen und ich wäre auch erst mal skeptisch hinsichtlich der zu erwartenden Bildqualität.

Aber weiter zurück als 1952 schon. Meine Rolleiflex von 1938 mit noch unvergütetem Tessar



macht z.B. auch auch Farbfilm einwandfreie Aufnahmen:

https://www.flickr.com/photos/knips_omat/6778008813
https://www.flickr.com/photos/knips_omat/6778008807
https://www.flickr.com/photos/knips_omat/6778008801

Auch meine Kleinbild-FEDs aus der Vorkriegs-Sowjetunion machen unter passenden Bedingungen durchaus sehr brauchbare Fotos (Objektiv sind ebenfalls unvergütet, auch ein Vierlinser, optisch eine Tessar-Kopie)

Man muss natürlich ein bisschen die Möglichkeiten kennen und berücksichtigen. Krasse Gegenlichtaufnahmen werden z.B. schnell sehr flau.

Mit der Rolleiflex dürfte aber ein nochmal 25 Jahre älterer Dreilinser mit Frontlinsenkokussierung sicher nicht mithalten können. Und dann ist bei so einer alten Laufbodenkamera immer noch die Frage, ob das alles noch so gerade ist und richtig justiert.

Tips für den Gebrauch:

Mit einem 135er Objektiv ist die Schärfentiefe nicht besonders groß, im Nahbereich ist sie winzig (bei Blende 6,8 und 1m Abstand nur knapp 2cm!). Eine Rückmeldung per Sucherbild oder Mischbild-Messsucher gibt es nicht, da heißt es dann sehr genau schätzen. Ein Aufsteck-Entfernungsmesser kann da sehr hilfreich sein. Sonst liegt man häufig daneben und die Bilder sind einfach durch Fehlfokussierung unscharf und enttäuschend.

Auch ans Verwackeln denken. Mit 1:6,8 oder gar abgeblendet auf Blende 12,5 oder 18 ist man schnell bei Belichtungszeiten, die bei 135mm Brennweite aus der Hand einfach zu lang sind. Aufstützen, anlehnen oder Stativ mit Drahtauslöser! Sonst gibt's ebenfalls viel unscharfe Fotos.
08:18
Zitat: El Gato 10.02.16, 22:02ich wollte dich wirklich nicht entmutigen, aber da ich eine Vorliebe auch für sehr altes Fotogerät habe wollte ich dich nur vorsichtig auf einige Dinge hinweisen. Es wäre schade, wenn du viel Zeit und Geld investieren und das Ergebnis dir dann nicht zusagen würde.

Ich selbst habe so alte Kameras noch nicht wieder benutzt - der Aufwand erschien mir nicht gerechtfertigt. Die ältesten Kameras und Objektive, die ich bisher ausprobiert habe, waren ehemals sehr gute Geräte von 1952 - mit extrem gutem Ergebnis!


Bis 1914 bin ich noch nicht zurück gegangen und ich wäre auch erst mal skeptisch hinsichtlich der zu erwartenden Bildqualität.

Aber weiter zurück als 1952 schon. Meine Rolleiflex von 1938 mit noch unvergütetem Tessar



macht z.B. auch auch Farbfilm einwandfreie Aufnahmen:

https://www.flickr.com/photos/knips_omat/6778008813
https://www.flickr.com/photos/knips_omat/6778008807
https://www.flickr.com/photos/knips_omat/6778008801

Auch meine Kleinbild-FEDs aus der Vorkriegs-Sowjetunion machen unter passenden Bedingungen durchaus sehr brauchbare Fotos (Objektiv sind ebenfalls unvergütet, auch ein Vierlinser, optisch eine Tessar-Kopie)

Man muss natürlich ein bisschen die Möglichkeiten kennen und berücksichtigen. Krasse Gegenlichtaufnahmen werden z.B. schnell sehr flau.

Mit der Rolleiflex dürfte aber ein nochmal 25 Jahre älterer Dreilinser mit Frontlinsenkokussierung sicher nicht mithalten können. Und dann ist bei so einer alten Laufbodenkamera immer noch die Frage, ob das alles noch so gerade ist und richtig justiert.

Tips für den Gebrauch:

Mit einem 135er Objektiv ist die Schärfentiefe nicht besonders groß, im Nahbereich ist sie winzig (bei Blende 6,8 und 1m Abstand nur knapp 2cm!). Eine Rückmeldung per Sucherbild oder Mischbild-Messsucher gibt es nicht, da heißt es dann sehr genau schätzen. Ein Aufsteck-Entfernungsmesser kann da sehr hilfreich sein. Sonst liegt man häufig daneben und die Bilder sind einfach durch Fehlfokussierung unscharf und enttäuschend.

Auch ans Verwackeln denken. Mit 1:6,8 oder gar abgeblendet auf Blende 12,5 oder 18 ist man schnell bei Belichtungszeiten, die bei 135mm Brennweite aus der Hand einfach zu lang sind. Aufstützen, anlehnen oder Stativ mit Drahtauslöser! Sonst gibt's ebenfalls viel unscharfe Fotos.
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Gulino

Mamiya 645 - Verschiedene Prismensucher

Zitat: Gulino 10.02.16, 21:07Zudem muss ich manchmal nur einmal kurbeln und ein anderes Mal zweimal kurbeln bis der Verschluss wieder ausgelöst werden kann, ist nicht tragisch aber erweckt nicht gerade den Eindruck, dass die Kamera "reibungslos" funktioniert.

Wie probiert? Ohne Film, aber mit Leerspule in der Auffangposition? Dann ist das normal und kommt schon mal vor, ohne dass was kaputt oder unzuverlässig wäre. Auf einer leeren Spule ist der Umfang zu klein und die Abtastung funktioniert daher nicht immer zuverlässig. Du solltest aber ziemlich am Anfang der zweiten Drehung schon merken, wie der Transport nach einem Punkt, wo es etwas schwerer geht, auskuppelt und die Kurbel sich anschließend leichter drehen lässt. Meine drei machen das auch, bei allen funktioniert der Transport mit Film vollkommen klaglos und absolut zuverlässig.

Ohne Leerspule in der Auffangposition dürftest du überhaupt nie an einen Punkt kommen, wo du ein zweites Mal auslösen kannst, du kannst kurbeln, bis der Arzt kommt (außer, die Kamera steht auf Mehrfachbelichtung "Multi", dann muss eine Drehung reichen, denn dann wird nur gespannt, aber kein Film transportiert)-

Mit Film? Dann sollte immer nach einer Umdrehung gut sein und die Kurbel arretieren, sonst ist was nicht in Ordnung.

Mit dem kaputten Prisma würde ich die trotzdem zurück geben. Kostet einzeln ziemlich teuer. Eine Reparatur dürfte schnell mehr als dreistellig kosten, wenn überhaupt möglich. Das ist ein gravierender Mangel.
01:55
Zitat: Gulino 10.02.16, 21:07Zudem muss ich manchmal nur einmal kurbeln und ein anderes Mal zweimal kurbeln bis der Verschluss wieder ausgelöst werden kann, ist nicht tragisch aber erweckt nicht gerade den Eindruck, dass die Kamera "reibungslos" funktioniert.

Wie probiert? Ohne Film, aber mit Leerspule in der Auffangposition? Dann ist das normal und kommt schon mal vor, ohne dass was kaputt oder unzuverlässig wäre. Auf einer leeren Spule ist der Umfang zu klein und die Abtastung funktioniert daher nicht immer zuverlässig. Du solltest aber ziemlich am Anfang der zweiten Drehung schon merken, wie der Transport nach einem Punkt, wo es etwas schwerer geht, auskuppelt und die Kurbel sich anschließend leichter drehen lässt. Meine drei machen das auch, bei allen funktioniert der Transport mit Film vollkommen klaglos und absolut zuverlässig.

Ohne Leerspule in der Auffangposition dürftest du überhaupt nie an einen Punkt kommen, wo du ein zweites Mal auslösen kannst, du kannst kurbeln, bis der Arzt kommt (außer, die Kamera steht auf Mehrfachbelichtung "Multi", dann muss eine Drehung reichen, denn dann wird nur gespannt, aber kein Film transportiert)-

Mit Film? Dann sollte immer nach einer Umdrehung gut sein und die Kurbel arretieren, sonst ist was nicht in Ordnung.

Mit dem kaputten Prisma würde ich die trotzdem zurück geben. Kostet einzeln ziemlich teuer. Eine Reparatur dürfte schnell mehr als dreistellig kosten, wenn überhaupt möglich. Das ist ein gravierender Mangel.
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