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Thomas Göttfert, Adminteam
21.03.15, 12:54
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Thomas Göttfert, Adminteam
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Gulino

Mamiya 645 - Verschiedene Prismensucher

Wow, besten Dank für diese ausführliche Antwort! Und du hast recht, der PD-Sucher ist dann eher was für mich. Gerade bei Aufnahmen mit hohen Helligkeitsunterschieden im Vorder- und Hintergrund überlasse ich die Belichtung ungern der Kamera.

Die Kamera kam heute an - allerdings etwas enttäuschend: Erstens ist es nicht der AE- sondern der PD-Sucher (was an sich überhaupt nicht schlimm wäre, aber die LED-Anzeige bleibt bei jeder Einstellung und/oder jeder Belichtungssituation auf dem unteren roten Lämpchen stehen). Die Mattscheibe ist nicht gerade sauber, die obere Seite werde ich mal versuchen zu reinigen, bei der unteren Seite bin ich vorsichtig, wobei scheinbar genau da die Schlieren sind. Zudem muss ich manchmal nur einmal kurbeln und ein anderes Mal zweimal kurbeln bis der Verschluss wieder ausgelöst werden kann, ist nicht tragisch aber erweckt nicht gerade den Eindruck, dass die Kamera "reibungslos" funktioniert. Auch wenn das jetzt nicht so klingt, aber ansonsten ist der Eindruck der Kamera sehr gut (am meisten nervt das nicht funktionierende Prisma).

Habe bei der Auktion ein 14tägiges Rückgaberecht und werde die nächsten Tage entscheiden, ob ich davon gebrauch mache.
69 Klicks
TheMagican

Unbekanntes Bajonett

Zitat: Jan Böttcher 18:49Hier http://vintage-camera-lenses.com/carl-z ... ry-part-1/ gibt es ein nettes Foto http://vintage-camera-lenses.com/wp-con ... arex_2.jpg und mich dünkt, das Dings, das die Blendeneinstellung von der Kamera "emfängt" ist bei Deinem Objektiv https://bit-insomnia.de/2016/02/08/unbe ... rousel-825 ein "Stab" und bei Contarex ein "Schlitz".

Der Schlitz beim vintage-camera-lenses-Bild ist woanders (ca. 120° links vom roten Punkt für den Bajonett-Ansatz) als der Pin beim Bild vom TO (ca. 45° rechts vom roten Punkt).

Für mich sieht es auf dem Foto des TO so aus, als ob da im Vergleich zu dem anderen Bild ein Teil fehlt, das den Pin von oben verdeckt. Und das bei dem vintage-usw-Bild auch nicht flach zu sein scheint, siehe Knick in der Nähe des roten Punktes. Eine Feder?

Im schwarzen Teil sind beim TO-Bild auch noch ungefüllte (Gewinde-?) Löcher, beim anderen Bild sieht man in diesem Bereich nur Schraubenköpfe.

Kenne das Bajonett nicht, aber von den Bildern her könnte das sein, dass da einfach was fehlt. Der Rest im silbernen Bereich außen stimmt jedenfalls genau überein (die Federn für die Bajonettklemmung, die Nut im silbernen, äußeren Ring ca. 45° rechts vom roten Punkt, das Loch für die Arretierung (?) hinter der ersten Aussparung rechts vom roten Punkt).
218 Klicks
PhilippDewies

Mamiya RZ67 oder Zenza Bronica

Ich fotografiere seit einigen Jahren mit der RB 67 Pro S.
Aufgrund des Gewichts, und der Bedienung ( 2 Hebel sind zu spannen, bevor der Auslöser gedrückt werden kann ), empfiehlt sich die Verwendung eines Stativs.
Seitdem ich jedoch einen Tragegurt angebracht habe, nutze ich sie bei Porträts auch schon mal aus der Hand.
Dabei hängt der Gurt um den Hals und ich spanne diesen durch runterdrücken der Kamera an.
Das verleiht eine ziemliche Stabilität und das Gewicht der Kamera ist eher ein Vorteil ( mehr Ruhe "in der Hand").

Trotzdem finde ich gerade für die Porträtarbeit eine Kamera mit Prismensucher angenehmer in der Handhabung.
Mein Traum wäre dafür eine Mamiya 7 bzw. 7 II.
Alternativ eine Pentax 67 oder ein 645er-System mit Prismensucher.

Und trotzdem, ich hole die RB 67 besonders gerne dann raus, wenn ich kurz vorher mit der Digitalen bei Veranstaltungen mal wieder 700 Aufnahmen durchgeballert habe und danach stundenlang am PC sitze, zwecks Bearbeitung.

Mittelformatfotografie ist für mich Entschleunigung pur !

Gruß
Reiner
272 Klicks
Achim Haupt

Carl Zeiss Flektaogon Reperatur

Zitat: Jan Böttcher 18:46Zitat: Achim Haupt 16:43Zitat: Rolleicanonikon 09.02.16, 20:09Wenn's so wäre wie Lux Ferre meint kannst Du es ersatzweise mit ner Schieblehre probieren.
Oder konischem Gummistopfen.
Ich werde das mal mit einer Schieblehre probieren.Vielen Dank Rolleicanonikon

Tu's nicht. Bei anderen Objektiven bin ich weniger zimperlich, aber bei Zeiss JENA sollte man als Novize die Hufe still halten.

Den Meßschieber hinterher bitte nicht mehr als Meßwerkzeug nutzen, am besten eimal mit der Flex über die Skala gehen, damit keine Unglücke passieren.


Hmm..ich werde morgen doch mal die Firma Olbrich anrufen.Weil das Objektiv bei Ebay eine ganz gute Quote hat wie ich bisher gesehen habe.Da will ich lieber nichts kaputt machen.Ich danke Dir Jan
145 Klicks
Clemens Kuytz

Alte Rollfilm und Plattenkamera

Dein Vorhaben einer 100jährige Kamera wieder Leben einzuhauchen finde ich wirklich heldenhaft! RESPEKT!

Deinen Eifer möchte ich wirklich nicht bremsen, aber bisher ging es hier nur um die Frage, wie du lichtempfindliches Material in die Kamera bekommst.

Die Kamera kommt aus einer Zeit, in der Kontaktabzüge für Amateurkameras üblich waren - keine Vergrößerungen. Die Ursache lag nicht nur an - nach heutigen Maßstäben - schlechtem Filmmaterial, abenteuerlicher Planlage etc. . Auch die Objektive für Amateure haben nicht viel mehr hergegeben. 100 Jahren Staub, Kratzer und eingeätzte Fingerabdrücke haben die optische Leistungen sicherlich nicht verbessert. Hast du schon mal probiert das Objektiv mit einer digitalen Spiegelreflexkamera zu kombinieren oder wenigstens mal eine Projektion auf Papier/Pergament/Mattscheibe gemacht um zu sehen, ob der Aufwand sich für deine Ansprüche "lohnt"?

Noch ein kleiner Tipp:
  • Blende 6,8 (so wie in deinem Link zu lesen ist) würde ich als "Renomierblende" betrachten. Für Aufnahmen würde ich stark abblenden. Da kannst du sicher noch mal locker 3-4 Stufen dazu geben. Das kannst du ja über das Filmmaterial kompensieren.
  • ach ja... natürlich ist das Objektiv nicht für Farbaufnahmen korrigiert...

Viel Erfolg beim Wiederbeleben ;o)
495 Klicks
MAXIMVS

ISO-Einstellung

[/quote]
Da ich ein völliger Anfänger bin, bin ich momentan nicht in der Lage, Filme selbst zu entwickeln...
Noch einmal meine Situation: ich werde zunächst Ilford HP5 Plus 400 (weil ich den Film schon vor der Anschaffung meiner Kamera gekauft habe...) mit ISO 250 belichten. Wenn der Entwickler diesen Film mit ISO 400 entwickelt, bekomme ich kontrastreichere Bilder. Bis dahin richtig, oder?

Aber wenn der Entwickler den Film mit ISO 250 entwickeln würde, was passiert eigentlich?? Dieser Punkt ist mir unklar.

Und in unserer obigen Diskussion ging es hauptsächlich um Schwarz-Weiß Film. Das bisher Gesagte gilt auch für Farbfilm? Ich glaube, wenn ich einen ISO 400 Farbfilm mit ISO 250 belichte und mit ISO 400 entwickeln lasse, glaube ich so, dass ich farbintensivere Bilder bekomme, richtig?[/quote]
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Ich würde das etwas systematischer angehen:
1. ermitteln der tatsächlichen Nennempfindlichkeit des HP5 im Entwickler Deiner Wahl
hier mal ein Link, der das Thema "Einmessen, Empfindlichkeit, Kontrast" ganz gut erklärt
http://anzinger-online.de/Foto/filmtest.shtml

2. Grundsätzlich überbelichten oder Unterbelichten ist keine Lösung. Die Frage ist doch
- auf was misst Du
- wie ist der Motivkontrast
- mit was misst Du (Handbelichtungsmesser, Lichtmessung, Objektmessung?)

Bei der Belichtungsmessung sollte man sich ruhig ein paar Gedanken machen. Wenn Du mit einer alten analogen Kamera fotografierst, dann hast Du mehr oder weniger eine Lichtmessung, arbeitest Du mit einer moderneren Kamera mit z.B. Spotmessung, das hast Du eine Objektmessung. Die Unterschiede können mehrere Blenden ausmachen.

Zum Kontrast stellt sich die Frage wann er erwünscht ist und wann nicht.
Fotografierst du eine herbstliche, milchig trübe Lichtstimmung im Nebel, so bist Du über eine Kontraststeigerung dankbar. Machst Du aber ein Bild mittags bei Sonnenschein und heftiger Schatten, tust Du alles um den Kontrast zu mäßigen.

Wie gesagt, man kann einen SW Film einlegen, fotografieren und nach Tabelle entwickeln und es kommt sehr oft was ordentliches dabei raus. Wenn man sich aber Gedanken macht zur Belichtung, Motivkontrast und zum gewünschten Ergebnis, dann hat man noch mehr Spielmöglichkeiten. Aber grundsätzliche Überbelichtung ist nicht die Lösung.
09.02.16, 11:32
[/quote]
Da ich ein völliger Anfänger bin, bin ich momentan nicht in der Lage, Filme selbst zu entwickeln...
Noch einmal meine Situation: ich werde zunächst Ilford HP5 Plus 400 (weil ich den Film schon vor der Anschaffung meiner Kamera gekauft habe...) mit ISO 250 belichten. Wenn der Entwickler diesen Film mit ISO 400 entwickelt, bekomme ich kontrastreichere Bilder. Bis dahin richtig, oder?

Aber wenn der Entwickler den Film mit ISO 250 entwickeln würde, was passiert eigentlich?? Dieser Punkt ist mir unklar.

Und in unserer obigen Diskussion ging es hauptsächlich um Schwarz-Weiß Film. Das bisher Gesagte gilt auch für Farbfilm? Ich glaube, wenn ich einen ISO 400 Farbfilm mit ISO 250 belichte und mit ISO 400 entwickeln lasse, glaube ich so, dass ich farbintensivere Bilder bekomme, richtig?[/quote]
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Ich würde das etwas systematischer angehen:
1. ermitteln der tatsächlichen Nennempfindlichkeit des HP5 im Entwickler Deiner Wahl
hier mal ein Link, der das Thema "Einmessen, Empfindlichkeit, Kontrast" ganz gut erklärt
http://anzinger-online.de/Foto/filmtest.shtml

2. Grundsätzlich überbelichten oder Unterbelichten ist keine Lösung. Die Frage ist doch
- auf was misst Du
- wie ist der Motivkontrast
- mit was misst Du (Handbelichtungsmesser, Lichtmessung, Objektmessung?)

Bei der Belichtungsmessung sollte man sich ruhig ein paar Gedanken machen. Wenn Du mit einer alten analogen Kamera fotografierst, dann hast Du mehr oder weniger eine Lichtmessung, arbeitest Du mit einer moderneren Kamera mit z.B. Spotmessung, das hast Du eine Objektmessung. Die Unterschiede können mehrere Blenden ausmachen.

Zum Kontrast stellt sich die Frage wann er erwünscht ist und wann nicht.
Fotografierst du eine herbstliche, milchig trübe Lichtstimmung im Nebel, so bist Du über eine Kontraststeigerung dankbar. Machst Du aber ein Bild mittags bei Sonnenschein und heftiger Schatten, tust Du alles um den Kontrast zu mäßigen.

Wie gesagt, man kann einen SW Film einlegen, fotografieren und nach Tabelle entwickeln und es kommt sehr oft was ordentliches dabei raus. Wenn man sich aber Gedanken macht zur Belichtung, Motivkontrast und zum gewünschten Ergebnis, dann hat man noch mehr Spielmöglichkeiten. Aber grundsätzliche Überbelichtung ist nicht die Lösung.
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