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Viel Spaß beim Diskutieren und Meinungsaustausch wünscht Euch,
Thomas Göttfert, Adminteam
21.03.15, 12:54
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Thomas Göttfert, Adminteam
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Achim Haupt

Carl Zeiss Flektaogon Reperatur

Zitat: Achim Haupt 09.02.16, 18:40Moin Moin
Ich habe da eine kleines Problem und suche hier mal einen Rat und zwar habe ich ein Carl Zeiss Flektogon 2,8 20mm auf einen Flohmarkt gekauft.Die Blende öffnet und schließt nicht und die Schärfe läßt sich auch nicht einstellen.Jetzt kann man das Teil ja auseinander schrauben und da ist mir aufgefallen das der Pin um die Blende einzustellen nicht da sitzt wo er soll(also innen)
Verölte Blendenlamellen sind ein sehr häufiger Defekt, insbesondere wenn Oblektive jahrelang unbenutzt herumgelegen haben.
Dass sich nicht scharfstellen lässt und der Pin in der falschen Position ist, kann auch an einem unsachgemäßen früheren Reparaturversuch liegen (etwa wegen verölter Blendenlamellen). Olbrich ist vermutlich eine gute Wahl.

Da gibts ja auch einiges, auch ganz aktuell:

http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=8670
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u_ser

Farbfilm schwarz-weiß entwickeln und abziehen

Zitat: Sebastian Vincent 09.02.16, 20:46Zitat: u_ser 08.02.16, 17:34Aber könnte ich einen sw entwickelten Film (evtl. Mit einem Ausgleich für die braune Maske) auf Schwarz Weiß abziehen?
Ich habe letztens eine Packen Papier geschenkt bekommen wo "for black and white prints from color-negatives" darauf stand. Ich hab es aber selber damit noch nicht ausprobiert und die genaue Bezeichnung auch nicht mehr im Kopf. Ich schau mal bei Gelegenheit nach.

Das müßte dann panchromatisch sein (Verarbeitung bei völliger Dunkelheit) damit die Tonwerte stimmen, oder in Stufe II "irgfendwie" auf die orange Maske und kontrastarme Negative hin angepaßt (damit nicht nur Schmompf rauskommt).
150 Klicks
Kiev60

Mamiya 645 - Verschiedene Prismensucher

Zitat: Kiev60 08.02.16, 23:34ich habe mir eine Mamiya 645 1000s + 45mm 2.8 + 80mm 2.8 (letzteres hat relativ starke Gebrauchsspuren) für ca. 190 Euro ergattert - ich hoffe das war ein einigermaßen guter Preis(?).

Wenn alles o.k. ist und funktioniert, dann passt das. Kein Superschnäppchen, aber auch nicht hoffnungslos überteuert.

Zitat: Kiev60 08.02.16, 23:34Mit dabei ist auch ein Prismensucher, wenn ich es richtig sehe, müsste das der AE-Prismensucher sein, da kein Zeitwahlrad angebracht ist, sondern nur ein Rad für den ISO/ASA-Wert sowie den On/Off-Schalter (für diese Info habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht).

Auf Butkus.org gibt's Anleitungen für alle möglichen Sucher zum Herunterladen, auch für den AE.

Zitat: Kiev60 08.02.16, 23:34Ich blicke nicht so recht durch, welche Sucher denn jetzt die besseren sind? Wie verhält es sich mit dem PD- und CdS-Sucher?

Mit "besser" oder "schlechter" hat das zwischen AE und PD nichts zu tun, sondern damit, was der Sucher machen soll und was nicht. PD und CdS haben nur reine Nachführmessung, keinerlei Automatik - du musst sowohl Blende als auch Belichtungszeit von Hand einstellen. AE hat Belichtungsautomatik.

Der CdS ist älter als der PD und lange nicht so komfortabel zu benutzen. CdS hat Zeiger, PD LED-Anzeige. Beim CdS findet anders als bei PD keine Übertragung der Verschlusszeit zwischen Sucher und Kamera statt, du kannst am Sucher lediglich ablesen und musst dann anschließend an der Kamera von Hand die gleiche Zeit einstellen. Umständlich.

Der CdS hat eine eigene Batterie. AE und PD bekommen den Saft von der Kamerabatterie. Am PD-Sucher eingestellte Zeiten werden automatisch auch an der Kamera eingestellt.

Zitat: Kiev60 08.02.16, 23:34Ist es überhaupt möglich, dass ich den AE-Sucher nur als Belichtungsmesser verwenden kann oder stellt der dann immer die Zeit entsprechend der gewählten Blende ein?

Nur mit tricksen. Der AE stellt die Zeit erstmal automatisch ein. Du kannst aber jederzeit auch manuell eine andere Zeit an der Kamera einstellen. Nur, wenn du das tust, dann wird der Sucher nicht mehr mit Strom versorgt, du kannst dann also nicht mehr messen. Du müsstest also jedesmal erst messen und dann an der Kamera die Zeit einstellen, anschließend für die nächste Messung alles wieder zurück stellen.

Wenn du immer alles selber einstellen willst, ist der PD-Sucher wohl die bessere Wahl. Aber dann hast du keine Belichtungsautomatik!

Ansonsten ist die 1000S eine sehr schöne Kamera, ich verwende meine sehr gerne und hatte schon viel Freude daran.
09.02.16, 19:12
Zitat: Kiev60 08.02.16, 23:34ich habe mir eine Mamiya 645 1000s + 45mm 2.8 + 80mm 2.8 (letzteres hat relativ starke Gebrauchsspuren) für ca. 190 Euro ergattert - ich hoffe das war ein einigermaßen guter Preis(?).

Wenn alles o.k. ist und funktioniert, dann passt das. Kein Superschnäppchen, aber auch nicht hoffnungslos überteuert.

Zitat: Kiev60 08.02.16, 23:34Mit dabei ist auch ein Prismensucher, wenn ich es richtig sehe, müsste das der AE-Prismensucher sein, da kein Zeitwahlrad angebracht ist, sondern nur ein Rad für den ISO/ASA-Wert sowie den On/Off-Schalter (für diese Info habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht).

Auf Butkus.org gibt's Anleitungen für alle möglichen Sucher zum Herunterladen, auch für den AE.

Zitat: Kiev60 08.02.16, 23:34Ich blicke nicht so recht durch, welche Sucher denn jetzt die besseren sind? Wie verhält es sich mit dem PD- und CdS-Sucher?

Mit "besser" oder "schlechter" hat das zwischen AE und PD nichts zu tun, sondern damit, was der Sucher machen soll und was nicht. PD und CdS haben nur reine Nachführmessung, keinerlei Automatik - du musst sowohl Blende als auch Belichtungszeit von Hand einstellen. AE hat Belichtungsautomatik.

Der CdS ist älter als der PD und lange nicht so komfortabel zu benutzen. CdS hat Zeiger, PD LED-Anzeige. Beim CdS findet anders als bei PD keine Übertragung der Verschlusszeit zwischen Sucher und Kamera statt, du kannst am Sucher lediglich ablesen und musst dann anschließend an der Kamera von Hand die gleiche Zeit einstellen. Umständlich.

Der CdS hat eine eigene Batterie. AE und PD bekommen den Saft von der Kamerabatterie. Am PD-Sucher eingestellte Zeiten werden automatisch auch an der Kamera eingestellt.

Zitat: Kiev60 08.02.16, 23:34Ist es überhaupt möglich, dass ich den AE-Sucher nur als Belichtungsmesser verwenden kann oder stellt der dann immer die Zeit entsprechend der gewählten Blende ein?

Nur mit tricksen. Der AE stellt die Zeit erstmal automatisch ein. Du kannst aber jederzeit auch manuell eine andere Zeit an der Kamera einstellen. Nur, wenn du das tust, dann wird der Sucher nicht mehr mit Strom versorgt, du kannst dann also nicht mehr messen. Du müsstest also jedesmal erst messen und dann an der Kamera die Zeit einstellen, anschließend für die nächste Messung alles wieder zurück stellen.

Wenn du immer alles selber einstellen willst, ist der PD-Sucher wohl die bessere Wahl. Aber dann hast du keine Belichtungsautomatik!

Ansonsten ist die 1000S eine sehr schöne Kamera, ich verwende meine sehr gerne und hatte schon viel Freude daran.
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MAXIMVS

ISO-Einstellung

[/quote]
Da ich ein völliger Anfänger bin, bin ich momentan nicht in der Lage, Filme selbst zu entwickeln...
Noch einmal meine Situation: ich werde zunächst Ilford HP5 Plus 400 (weil ich den Film schon vor der Anschaffung meiner Kamera gekauft habe...) mit ISO 250 belichten. Wenn der Entwickler diesen Film mit ISO 400 entwickelt, bekomme ich kontrastreichere Bilder. Bis dahin richtig, oder?

Aber wenn der Entwickler den Film mit ISO 250 entwickeln würde, was passiert eigentlich?? Dieser Punkt ist mir unklar.

Und in unserer obigen Diskussion ging es hauptsächlich um Schwarz-Weiß Film. Das bisher Gesagte gilt auch für Farbfilm? Ich glaube, wenn ich einen ISO 400 Farbfilm mit ISO 250 belichte und mit ISO 400 entwickeln lasse, glaube ich so, dass ich farbintensivere Bilder bekomme, richtig?[/quote]
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Ich würde das etwas systematischer angehen:
1. ermitteln der tatsächlichen Nennempfindlichkeit des HP5 im Entwickler Deiner Wahl
hier mal ein Link, der das Thema "Einmessen, Empfindlichkeit, Kontrast" ganz gut erklärt
http://anzinger-online.de/Foto/filmtest.shtml

2. Grundsätzlich überbelichten oder Unterbelichten ist keine Lösung. Die Frage ist doch
- auf was misst Du
- wie ist der Motivkontrast
- mit was misst Du (Handbelichtungsmesser, Lichtmessung, Objektmessung?)

Bei der Belichtungsmessung sollte man sich ruhig ein paar Gedanken machen. Wenn Du mit einer alten analogen Kamera fotografierst, dann hast Du mehr oder weniger eine Lichtmessung, arbeitest Du mit einer moderneren Kamera mit z.B. Spotmessung, das hast Du eine Objektmessung. Die Unterschiede können mehrere Blenden ausmachen.

Zum Kontrast stellt sich die Frage wann er erwünscht ist und wann nicht.
Fotografierst du eine herbstliche, milchig trübe Lichtstimmung im Nebel, so bist Du über eine Kontraststeigerung dankbar. Machst Du aber ein Bild mittags bei Sonnenschein und heftiger Schatten, tust Du alles um den Kontrast zu mäßigen.

Wie gesagt, man kann einen SW Film einlegen, fotografieren und nach Tabelle entwickeln und es kommt sehr oft was ordentliches dabei raus. Wenn man sich aber Gedanken macht zur Belichtung, Motivkontrast und zum gewünschten Ergebnis, dann hat man noch mehr Spielmöglichkeiten. Aber grundsätzliche Überbelichtung ist nicht die Lösung.
09.02.16, 11:32
[/quote]
Da ich ein völliger Anfänger bin, bin ich momentan nicht in der Lage, Filme selbst zu entwickeln...
Noch einmal meine Situation: ich werde zunächst Ilford HP5 Plus 400 (weil ich den Film schon vor der Anschaffung meiner Kamera gekauft habe...) mit ISO 250 belichten. Wenn der Entwickler diesen Film mit ISO 400 entwickelt, bekomme ich kontrastreichere Bilder. Bis dahin richtig, oder?

Aber wenn der Entwickler den Film mit ISO 250 entwickeln würde, was passiert eigentlich?? Dieser Punkt ist mir unklar.

Und in unserer obigen Diskussion ging es hauptsächlich um Schwarz-Weiß Film. Das bisher Gesagte gilt auch für Farbfilm? Ich glaube, wenn ich einen ISO 400 Farbfilm mit ISO 250 belichte und mit ISO 400 entwickeln lasse, glaube ich so, dass ich farbintensivere Bilder bekomme, richtig?[/quote]
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Ich würde das etwas systematischer angehen:
1. ermitteln der tatsächlichen Nennempfindlichkeit des HP5 im Entwickler Deiner Wahl
hier mal ein Link, der das Thema "Einmessen, Empfindlichkeit, Kontrast" ganz gut erklärt
http://anzinger-online.de/Foto/filmtest.shtml

2. Grundsätzlich überbelichten oder Unterbelichten ist keine Lösung. Die Frage ist doch
- auf was misst Du
- wie ist der Motivkontrast
- mit was misst Du (Handbelichtungsmesser, Lichtmessung, Objektmessung?)

Bei der Belichtungsmessung sollte man sich ruhig ein paar Gedanken machen. Wenn Du mit einer alten analogen Kamera fotografierst, dann hast Du mehr oder weniger eine Lichtmessung, arbeitest Du mit einer moderneren Kamera mit z.B. Spotmessung, das hast Du eine Objektmessung. Die Unterschiede können mehrere Blenden ausmachen.

Zum Kontrast stellt sich die Frage wann er erwünscht ist und wann nicht.
Fotografierst du eine herbstliche, milchig trübe Lichtstimmung im Nebel, so bist Du über eine Kontraststeigerung dankbar. Machst Du aber ein Bild mittags bei Sonnenschein und heftiger Schatten, tust Du alles um den Kontrast zu mäßigen.

Wie gesagt, man kann einen SW Film einlegen, fotografieren und nach Tabelle entwickeln und es kommt sehr oft was ordentliches dabei raus. Wenn man sich aber Gedanken macht zur Belichtung, Motivkontrast und zum gewünschten Ergebnis, dann hat man noch mehr Spielmöglichkeiten. Aber grundsätzliche Überbelichtung ist nicht die Lösung.
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