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Fontana di Tristesse

Fontana di Tristesse

3.647 5

imac_mike


Premium (Basic), Berlin

Fontana di Tristesse

Momentaufnahme einer Szene in den Straßen Roms.
Es geht mir nicht um die Darstellung der Armut oder eines Bettler-Voyeurismus, sondern um die Stimmung, die sich sowohl im Brunnen als auch in dem dort sitzenden Menschen widerspiegelt.

Anmerkungen:
- Das Bild entstand bei einer Stadtrundfahrt mit einem Bus. Leider konnte ich den Standpunkt nicht frei wählen.

Kommentare 5

  • imac_mike 12. September 2019, 23:57

    Ursprünglich war es das Ziel, durch den großzügigeren Schnitt, die Einsamkeit durch den größeren Raum um den Menschen hervorzuheben. Die belebtere Seitenstraße war für mein Empfinden ein Kontrapunkt in der ganzen Szene. Der Himmel an diesem Tag war stark bedeckt, trotz der Mittagsstunde wirkte die Szene etwas düster, harte Schatten gab es keine und die Farben waren flau. Diese triste Stimmung habe ich ich bewusst in der Bearbeitung durch eine Entsättigung noch verstärken wollen. Die zusätzlich Anhebung des Kontrastes und die gröbere Körnung sollten die Dramatik erhöhen. Leider konnte ich das im Bild nicht transportieren.

    Soviel zu meinen ursprünglichen Ideen der Bildgestaltung. Ich habe das Bild noch mal radikal zugeschnitten, damit der Mann mehr in den Fokus kommt. Ich bin dabei dem Vorschlag von Anders Vernaernen gefolgt. Er ist jetzt auch bewusst in die Bildmitte gerückt. Dadurch ändert sich die Bildaussage. 

    Die neue Version gibt es hier
    Fontana di Tristesse II
    Fontana di Tristesse II
    imac_mike


    Vielen Dank an euch für eure guten Anmerkungen, Ideen und Auseinandersetzung mit meiner Fotoarbeit. Auch bei der neuen Version sind Kommentare und Verbesserungsvorschläge sehr willkommen.
  • felixfoto01 22. August 2019, 20:38

    Ich sehe in der abgebildeten Person eher einen harten Typen, als einen Bettler. Möglicherweise ist er Bettler, aber hier weist nichts darauf hin: Keine Schale, kein Schild. Soll man ihm das Geld direkt in die Hand geben? Vielleicht, wer weiß das schon. 
    Dieser 28. April in der Mittagszeit ist dominiert von einem kalten Licht, dass ich so in dieser Gegend nicht erwartet hätte. Das Bild wird getragen/dominiert von der Person, die aber irgendwie nicht so recht positioniert ist. Die rechte Seite des Bildes wirkt unaufgeräumt, zufällig, ablenkend. Die Anschnitte des Gitters rechts und des Brunnens oben unterstreichen die Zufälligkeit, die gleichzeitig aber nicht den Eindruck eines spontanen Bilds vermittelt. Die Straße rettet das Bild etwas für mich, das sonst sehr von oben herab und platt vor der Hauswand enden würde. Stimmung? Leider spüre ich da kaum etwas davon.
  • Anders Varnaemen 12. August 2019, 5:31

    Ich finde gerade die Straße oben sehr gut, sie gibt dem Bild Tiefe und einen Zusammenhang.

    Redundant finde ich eher den ganzen rechten Teil des Bildes. Das Bild muss meiner Meinung nach nicht den Brunnen vollständig und symmetrisch zeigen. Eher den Mann unten rechts platzieren und die Straße oben links. Also unten ein wenig und rechts recht viel abschneiden, finde ich.
  • motorhand 10. August 2019, 10:27

    Den Blick die Straße herunter finde ich ganz gut.
    Oben ist es für mich zu knapp abgeschnitten, aber ich weiß nicht was da oben jetzt noch kommen würde. Dagegen ist mir unten zu viel Fläche, wenn unten noch etwas weggenommen würde, wäre es oben vielleicht ausgewogener.
    Der rechte Abschluß ist sehr gut, aber links hätte ich gerne noch etwas mehr von der Fassade in der Gasse gesehen.
    Ein kleiner Schwenk nach oben hätte den Mann vielleicht auch etwas aus dem direkten Blick genommen. Also Mann mittig, aber möglichst weit unten und dafür etwas mehr von der Umgebung.
  • Manfred Hunger 31. Juli 2019, 20:06

    Für Dich ist das Bild sicherlich mit den Emotionen und Eindrücken bei der Aufnahme verbunden. Diese besonderen Gedanken und Erinnerungen haben wir als Betrachter nicht. Von daher siehst Du in dieser Aufnahme sicherlich mehr als wir; andersherum war während der Aufnahme Deine Konzentration mehr auf dem Mann und dem Brunnen gerichtet.
    Wenn ich Deinem Text unter diesem Bild folge, stört mir persönlich der Blick in die Straße links oben. Sie lenkt ein wenig vom Mann und dem Brunnen ab.
    Ich würde das Bild so zuschneiden, dass links nur noch die Autos in der Straße zu sehen sind und unten vorm Boden ein Teil der Pflasterung verschwindet. Ich kann mir vorstellen, dass dann der Blick und die Konzentration des Betrachters mehr und besser auf den Mann und dem Brunnen gelenkt wird.
    LG Manfred