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Margareta St.


Pro Mitglied, Mainfranken

Wider das Vergessen

8. Mai 1945 Kapitulation der Deutschen Wehrmacht.

Das Bild ist 1943 in Russland aufgenommen. Es zeigt einen nahen Verwandten.
Er war damals 24 Jahre alt.
Das Bild ist nicht bearbeitet, nur gescannt.
Aus dem Nachlass meiner Eltern/Großeltern habe ich viele solcher Zeitzeugnisse.

Heute ist so ein schöner Maientag, aber die Vergangenheit gehört auch zu unserem Leben.

Kommentare 25

  • Christoph Beranek 15. Juli 2012, 15:31

    Gut, dass Du mit diesem historischen Foto an diese schreckliche, mörderische Epoche des 3. Reiches erinnerst. Wir stehen alle in der Verantwortung, alles zu tun, um eine Wiederholung dieser Zustände zu verhindern.
    Gruß
    Christoph
  • Horst-W. 13. Mai 2012, 15:01

    Aber seien wir ehrlich ... was bewirkt so ein Bild nun wirklich ...?
    So sehr ich mich auch selbst für Geschichte, speziell Zeitgeschichte interessiere ... solche Bilder und Texte sprechen leider nur die Leute an die ohnehin sensibel für solche Themen sind ... dem Rest der Welt geht sowas am A... vorbei ...
    Und ändern ... tut sich nix ...
  • inkä 13. Mai 2012, 10:49

    Liebe Margarete - solche Bilder erfüllen mich immer mit tiefem Schmerz und Angst. Diese Gefühl ist so mächtig, daß ich dabei keinen Unterschied spüre zwischen FREUND und FEIND. Da ist einfach nur SCHMERZ und ANGST.
    Der Soldat auf dem Motorrad, die zwei im Feld und DAS BRENNENDE DORF mit sicher ganz vielen dem Tod geweihten Menschen - da ist nur SCHMERZ UND ANGSTund noch ein gaaaaanz starkes Gefühl:
    SO ETWAS DARF NICHT MEHR PASSIEREN!!!!
    Du hast richtig getan solche Bilder zu zeigen - nur so können die Genrationen, die keinen Krieg und das Schreckliche Töten und Sterben erlebt haben, das Grausame erfühlen und letztendlich die Verhinderung wünschen lernen! Schaffe es mal wieder nicht alle meine User hier in der FC regelmäßig zu besuchen und hoffe, daß mir das keiner übel nimmt. Von dir glaube ich zu wissen, daß du ganz viel Verständnis hast. Ich grüße dich ganz besonders lieb und herzlich hier aus Magdeburg und wünsche dir einen schönen Sonntag, der heute im Zeichen der MÜTTER steht.
    inkä
  • Erhard Nielk 11. Mai 2012, 22:23

    es ist gut, dass du daran erinnerst margarete.
    so etwas darf sich nie wiederholen.
    allen anfängen müssen wir uns entgegen stellen.
    dir eine gute zeit................erhard
  • The Hell-e 10. Mai 2012, 19:58

    Mein Geburtstag :)
    liebe Grüße an euch! Matthias
  • Bernd Tolksdorf 10. Mai 2012, 9:12

    Ja, so ist es. Auch wenn es keine schöne Vergangenheit ist !
    LG Bernd
  • Margareta St. 9. Mai 2012, 19:31

    @ Liebe Freunde, ich danke Euch, dass Ihr Euch auf dieses schwierige Thema eingelassen habt und keine Floskeln angemerkt. Das Bild ist so dramatisch, wenn man
    bedenkt, wie viele Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten. Der KRad-Fahrer ist nach sechs Jahren Russland zwar wieder nach Hause gekommen, aber seine
    Gesundheit war schwer geschädigt, er wurde nur 52 Jahre alt.
    Liebe Grüße
    Margarete
  • Hannelore H. 9. Mai 2012, 11:57

    Liebe Margarete,

    Dein Bild hat mich dazu gebracht, mal wieder meinen "Familienordner" zu öffnen, den ich für mich und die Familie meines Mannes angelegt habe. Es enthält viele Zeitdokumente, von denen ich hoffe, dass mein Sohn das später mal in Ruhe betrachten wird. Es erzählt so viel vom Leben unserer Großeltern und anderen nahen Verwandten. Dabei fand ich das Foto vom Grab meines Onkels, der in Russland gefallen ist. 21 Jahre jung, ich habe ihn nie kennenlernen dürfen. Auch mein Schwiegervater und mein Schwager - beide im 2. Weltkrieg entführt von einem der Sieger und vermißt. Wie grausam das alles ist, müssen wir auf jeden Fall unserer Jugend übermitteln. Es ist kein Computerspiel, wo man ballern kann. Es ist grausamer Ernst und niemals wird die Technik so siegen, dass man nur Gebäude zerstört, wie uns die Amerikaner mal klarmachen wollten. Das geht einfach nicht. Und Entsetzen, wenn heute in Afghanistan Zivilisten getötet werden ist zwar sicher richtig, aber doch keinesfalls vermeidbar. Das wollen uns die Medien doch allzu gern klarmachen.
    Stimmt nicht, ist einfach nicht möglich.

    Man kann nur hoffen - wenn auch mit wenig Aussicht auf Erfolg - dass die Menschen endlich begreifen, dass Töten und Zerstörung keinen Sinn haben. Verlieren tun eigentlich immer alle.

    So, das war ein excurs, wie ich ihn eigentlich gar nicht schreiben wollte.

    HG Hannelore
  • Friedhelm Ohm 9. Mai 2012, 11:29

    Liebe Margarete , ich finde es gut dass Du diese Fotos hier zeigst , ich schaue mir auch so etwas interessiert an , bin Jahrgang 1941 , auf dem Lande groß geworden und habe somit nur das Ende des Krieges mitbekommen . Für mich ging es danach doch nur nach oben , es wurde alles besser und schöner , wir hatten Glück unsere Zeit war sehr schön . Viele hatten dies durch den Krieg nicht , es ist schon eine traurige Geschichte .
    Aus der Wochenmitte viele Grüße von Fiddi ...
  • Dorothee K. 9. Mai 2012, 10:12

    Der Rainer E.M. hat ja hier sehr genaues Wissen geliefert, interessant!! Ich habe zwar die Kriegszeit nicht miterlebt (das heißt: soo alt bin ich also auch noch nicht), kenne aber diese Fotos von Eltern oder Oma auch nicht. Dehalb hoffe ich, dass du uns noch mehr hier zeigst?! lg
  • Adolf Zibell 9. Mai 2012, 10:01

    Ja, das ist ein Wahnsinn, eine Geisel der Menschheit der bis heute auf dieser Welt immer noch herrscht !!!
    Wie schön wäre es doch, wenn alle Menschen auf dieser Welt friedlich miteinander leben würden.
    Dies ist leider immer noch ein großer Traum !
    Es ist schön das es Menschen gibt, wie Dich Margarete !
    LG Adolf
  • Anoli 8. Mai 2012, 23:40

    Ein wunderbares Zeitdokument!
    LG Ilona
  • EG BAM 8. Mai 2012, 21:44

    Vergessen werden wir nichts! Aber es ist gut,
    dass auch daran erinnert wird! Besonders
    wichtig ist es auch für unsere Jugend!
    LG Elke
  • Pixelfranz 8. Mai 2012, 21:38

    schön das Du es zeigst.
    Die Menschen sollten öfter an diese schlimme Zeit erinnert werden.
    LG Franz
  • Tonio Tonino 8. Mai 2012, 18:19

    Es ist gut, sich daran zu erinnern!

    Ton.
  • Tajga 8. Mai 2012, 17:46

    Das stimmt... Geschichte kann man nicht ausradieren, man soll etwas lernen.
    Erstaunliches Bild.
    LG Tajga
  • Stropp 8. Mai 2012, 14:40

    ... und diese Dinge gehören ganz und gar sicher nicht in Vergessenheit! Schön, dass Du mit einem Bild daran erinnerst, das auch mit Dir persönlich zu tun hat. Ich konnte noch nie begreifen, dass sich Menschen gegenseitig Leid zufügen - als wäre das Leben nicht oft genug schon mehr als leidvoll.
    GLG Ana
  • Margot D. 8. Mai 2012, 14:36

    liebe margrete schön, dass du an den tag denkst
    allen gefallenen ob freund oder feind ,sollten wir gedenken
    denn der große teil ist unfreiwillig in den krieg gezogen
    sinnlos mußten viele sterben
    bis heute
    das foto ist ein super zeitdokument
    lg margot
  • Reiner E. M. 8. Mai 2012, 13:02

    Wieder ein Zeitdokument, dass du uns hier zeigt, welches uns alle an den Wahnsinn erinnern soll, den manche unserer Eltern einerseits gefördert und anderseits unter dem sie später sehr darunter litten.

    Zum Bild:
    Das ist ein sog. Kradfahrer. (Kürzel für: KraftRad-Fahrer)
    Die Motoräder gab es als Einzelfahrzeug - oder wie hier abgebildet mit Beiwagen (an dem zwei Reservereifen angebracht sind).
    Die weißen Buchstaben WH vorne am Kotflügel stehen für "Wehrmacht Heer". Der Fahrer trägt den obligatorischen Tarnanzug, der nur in Frontnähe, also Kampfeinsatz getragen wurde. Im Hintergrund ein brennendes Dorf das entweder durch Fliegerangriff, vermutlich aber eher durch Artilleriebeschuß in Brand gesteckt wurde.
    Die beiden Soldaten im Feld bzw. Acker suchen entweder Essbares wie Steckrüben, oder suchen nach Verwundeten bzw. Toten. Egal ob Freund oder Feind. Man konnte so Waffen und Munition an sich nehmen. Und wenn sie Glück hatten, hatten die Toten noch ein Päckchen der sog. "Eisernen Ration" bei sich, welche aus einer kleinen Fleischkonservendose, Vollkornbrot, Kekse, etwas Tee und Traubenzucker bestand.

    Es gab immer einige Soldaten, die ihre privaten Kameras dabei hatten. Was in dieser Zeit ein Luxus war. Nur war natürlich nicht alles erlaubt zu fotografieren. Vorallem gegen Ende des Russlandfeldzuges, auf dem Rückmarsch, durften keine Filme mehr nachhause geschickt werden. Oft haben sie Verwundete die zurück gebracht wurden, geschmuggelt und an die Angehörigen geschickt.
    Was nicht ungefährlich war.
    LG REINER

  • Carlos Ramos 8. Mai 2012, 12:32

    Hallo Margarete,
    Danke Deiner Erinnerung! Viele unserer fc-Freunde kennen auch die Folgen des Krieges nicht.
    Das größte Elend Europas zu begreifen, bedarf immer der Erinnerung.
    Danke, das Du es machst!
    Die Verabscheuung ist mir wichtig!
    LG Carlos
  • Hans-Herbert B. 8. Mai 2012, 11:17

    .
    gegen das Vergessen bin ich auch.....

    klasse das du erinnerst....

    LG HHB

    .
  • Margareta St. 8. Mai 2012, 11:16

    @ Horst- W., vielleicht Fatalismus??
  • my Way 8. Mai 2012, 11:08

    !!!
    ja - ich sehe es auch so !
    LG
  • Horst-W. 8. Mai 2012, 11:03

    Ja ... was für ein Wahnsinn ... wie jeder Krieg ...
    Mein Großvater hat beide Weltkriege in voller Länge und Grausamkeit "genossen" ... danach war er ein Wrack ...
    Aber beim Betrachten des Bildes frage ich mich auch, was war das wohl für ein Mensch, der in so einer Suituation noch fotografiert? Ein Profi, also z. B. Bildberichterstatter ... oder ein begeisterter Amateurfotograf, so wie wir ... oder war es eine Art Selbstschutz der Psyche, das Grauen so ein wenig zu verarbeiten oder so durch das Einnehmen einer "Beobachterposition" eine gewisse Distanz zu all dem Grauen zu schaffen ...? Mir fällt auf, das bei Ebay relativ häufig solche alte Aufnahmen mitten aus den Kriegsereignissen damals angeboten werden, wohl von Amateuren gemacht, die interessante Einblicke in die Zeit, in den Kriegsalltag erlauben, abseits von jeglichem Heroismus ...
    LG Horst
  • Günter K. 8. Mai 2012, 10:47

    ja, da kann ich dir nur beipflichten !! eben sehe ich unterlagen durch, da forderte man mitte märz 1945 noch einmal auf die jahrgänge 1897 bis 1928 nachzumustern, um waffenfähige männer auszuheben, um dem "führer" zum endsieg zu verhelfen. was für ein menschenverachtender hirnrissiger wahnsinn....
    lg günter