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Symbol-Charakter (Baum neigt sich von Kirche ab!!!)

Symbol-Charakter (Baum neigt sich von Kirche ab!!!)

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Symbol-Charakter (Baum neigt sich von Kirche ab!!!)

Ein Baum, der sich von einer Kirche wegneigt (abneigt), von Menschenhand gefesselt....

Ich mußte dieses Motiv einfach fotografieren, weil es symbolisch meiner Einstellung zur Institution Kirche entspricht.

Als ein Mensch, der Gott tief im Herzen gefunden hat, weigere ich mich, mich von einer superreichen und machthungrigen Institution mit Predigten von einem rächenden und strafenden Gott einschüchtern, manipulieren und an die Kandare nehmen zu lassen.

"Gottes Wille geschehe" tönt es Sonntag für Sonntag von den Kanzeln, und wenn wir seinem Willen nicht folgeleisten, werden wir ins ewige Fegefeuer geworfen. Da kann uns natürlich nur die Kirche davor bewahren! Erst deklariert sie alles als Sünde, was den Menschen Spaß macht (wohlwissend, daß die Menschen diese Dinge dann aufgrund ihrer genetischen Codierung doch tun), und dann tritt sie als der einzige Retter auf, ohne den man dem Fegefeuer nicht mehr entgehen kann (früher Ablaßhandel, heute Beichte).

Ich frage mich: Wenn ohnehin ALLES, was geschieht, Gottes Wille ist, wie kann es dann sein, daß wir etwas GEGEN seinen Willen tun??? Es sei denn, es wäre sein Wille, daß wir gegen seinen Willen verstoßen, aber dann kann er uns nicht dafür bestrafen, weil wir ja nach seinem Willen gehandelt haben, indem wir gegen seinen Willen verstoßen haben... Der Gott, den die Institution Kirche seinen willenlosen Schäfchen da "auftischt", scheint ziemlich verwirrt und keineswegs allmächtig zu sein. Und wenn man gewisse Stellen im Alten Testament wörtlich nimmt, dann muß der liebe Herrgott in seiner Sturm- und Drangzeit auch ein Amokläufer im Blutrausch gewesen sein...

Vielleicht hat uns Gott in seiner grenzenlosen Liebe ja auch den freien Willen geschenkt? Dann wird er uns auch nicht bestrafen, wenn wir von diesem freien Willen Gebrauch machen. Darüber sollten sich Fegefeuer-Fans mal ihre Gedanken machen!!!

Die Wahrheit über die Institution Kirche sieht in meinen Augen nicht gerade gesellschaftsfähig aus: Wenn die Institution Kirche nur die Hälfte ihrer Reichtümer locker machen würde, dann bräuchte auf diesem Planeten in den nächsten X-hundert Jahren kein Mensch mehr verhungern. Und wenn ein Dorfpfarrer mal einen neuen Außenanstrich für seine kleine Kirche braucht, dann muß er dafür 5 Jahre lang die Kollekte kreisen lassen...

Ich möchte meine grenzenlose Hochachtung den Menschen aussprechen, deren wahrhaftes Anliegen es ist, uns anderen Menschen Gott auf seriöse Weise nahezubringen und die ihr eigenes Leben in den Dienst am Nächsten stellen. Auch wenn sie dies unter der Fahne der Institution Kirche tun. Geistliche, die zu jeder Tages- und Nachtzeit für die Menschen in ihrer Gemeinde da sind. Mitarbeiter von Hilfsdiensten, der Caritas, Sozialarbeiter, Krankenschwestern und -pfleger etc. pp....

Ich wünschte, JEDER würde in Gott einen liebenden Gott erkennen.

Wenn ich gefragt werde, ob ich GOTTESFÜRCHTIG sei, dann antworte ich mit einem klaren NEIN! Denn ich bin GOTTESLIEBEND!!!

Andreas Grunwald

Der Zeitreisende (GEDICHT)
Der Zeitreisende (GEDICHT)
Sportfotodienst Stuttgart Andreas Grunwald


Kommentare 25

  • Ralf Dz. 11. August 2006, 10:13

    in dieser Einstellung der Kirche als Instituition gegenüber finde ich mich auch wieder. LG R
  • (M)Ein-Blick 10. August 2006, 13:36

    das über die Institution Kirche kann ich nur unterstreichen, aber es ist eben wie überall, eine Sache der Menschen, wie sie die ihnen gegebenen Möglichkeiten nach innen und nach außen umsetzten. Dass das gesamte Sein kein knallender Zufall ist, sondern ihm ein schöpferisches Wirken zu Grunde liegt, davon bin ich persönlich überzeugt, auch dass uns eine gewisse Freiheit gegeben ist. Das beeinhaltet aber auch, dass wir Fehler machen können, deren Wirkung wir dann aber (er) tragen müssen. Und der Sinn? Ich denke, nur so können wir lernen und wachsen. Gib einem kleinen Kind keine Freiheit, auch etwas verkehrt zu machen, es würde nie ein selbständiger, verständiger Erwachsener werden; für mich ist das mit den Menschen ähnlich. Vielleicht wachsen wir auf diese Weise auf den Schöpfer zu und verstehen seine Schöpfung immer besser, ich wünsche es mir. Gruß Gerda
  • Simone Hildebrandt 16. Januar 2006, 9:29

    Hi Andreas,
    ich bin begeistert, genau das was du schreibst denke ich auch.
    Ich liebe Gott von ganzem Herzen, er ist für mich ein liebender und nicht strafender Papa zu dem ich zu jeder Zeit kommen kann und wie gut das er uns einen freien Willen geschenkt hat.Bezeichne mich aber auch als Gottesfürchtig(was für mich überhaupt nichts negatives hat). Wir können alle für uns selbst entscheiden was wir wollen.
    Grüssle Simone
  • Hannelore Walter 9. Januar 2006, 14:21

    @Gerd: endlich mal ne Gegenstimme. Nur Zustimmung - keine Diskussion.
    Glückwunsch dazu, dass du gottliebend und gottesfürchtig sein kannst. Ich bin der festen Überzeugung, wer dies kann, hat ein leichteres Leben und ein wesentlich leichteres Ende.

    Die Basis der Diskussion ist aber nicht Gott, sondern die Kirche, die - angeblich - in seinem Namen agiert. Und diese Kirche hat sich sehr oft nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Was wurde nicht oft "in seinem Namen" behauptet und getan und noch immer. Man besehe z.B. das unsinnige - nachweislich nicht aus der Überlieferung stammende Verheiratungsverbot für Priester. Wohlgemerkt, Verheiratungsverbot, nicht Keuschheitsgebot. Denken wir an Frauen, die zwar als Putzfrau und Dekorateurin in der Kirche arbeiten dürfen, nicht aber die Möglichkeit haben, jemals ein höheres Amt dort bekleiden zu dürfen. Diese Doppelbödigkeit vieler Vorschriften ist ein Teil dessen, warum man mit der "Institution Kirche" nicht unbedingt einverstanden sein muss.
    LG Hannelore
  • Gerd Bo. 9. Januar 2006, 11:04

    Hallo Andreas und alle Mitdiskutierenden!
    Zunächst einmal Glückwunsch zum gelungenen Foto.
    Zum Text hab ich allerdings ein paar kritische Anmerkungen: Muss alles, was unser freier Wille ist Gottes Willen entsprechen? Sicher nicht! Unser Wille, der so offensichtlich schwach und von Gottes Gegenspieler beeinflusst ist führt uns nur zu oft auf Abwege.
    Wenn Gott alles toll fände, was wir machen, was war dann der sogenannte Sündenfall, wozu gibt er uns seine Gebote, was ist Sünde und warum musste Jesus sterben? Kann es sein Wille sein, wenn wir lügen, morden, ehebrechen oder Geld für Ablässe einkassieren, wenn dies gleichzeitig unserem Willen entspricht?
    Wenn wir die Bibel als Richtschnur ausklammern und somit Gott theologisch entleeren, was bleibt außer einer leeren, unbegreifliche Hülle? Vielleicht ein von Emotionen gelenkter Selfmade-Glaube, der sich MEINER Weltvorstellung unterordnet.
    Deshalb mein Statement: ich bin nicht nur GOTTLIEBEND, sondern auch GOTTESFÜRCHTIG = Gott (und seine Gebote) respektierend.
    Ich hoffe, eine kontroverse Meinung wird hier nicht als Angriff angesehen. Ganz nebenbei gesagt gehör ich mit meinem Glauben auch zu denen, die vor wenigen Jahrhunderten auf dem Scheiterhaufen der Inquisition gelandet wären.
    Soweit meine Sicht der Dinge. Liebe Grüße,
    gerd bo.
  • Diana Kosaric 6. Januar 2006, 17:06

    das ist stark in wort und bild...
    lg diana.........

  • Bio Wippermann 5. Januar 2006, 14:09

    Mensch Andy, klasse!
    Das ist es, was ich an deinen Bildern und Texten sooo liebe, sie sprechen meine Sprache und mir aus der Seele. Auch ich habe einen festen Glauben an Gott aber ich kann mit der Institution Kirche schon seit vielen Jahren nichts mehr anfangen. Und zwar aus genau den Gründen, die du so treffend oben beschrieben hast!!
    Ganz liebe Grüße, Bio
  • Susann K. 4. Januar 2006, 23:45

    Das Bild ist sehr gut
    Dein Text auch
    aber
    mit Gott habe ich es nicht so
    Lieben Gruß
    Susann
  • Ansgar Hillebrand 4. Januar 2006, 22:31

    Ein starkes Bild!

    Den Text dazu kann ich auch nachvollziehen. Ich selbst bin schon lange aus der katholischen Kirche ausgetreten weil ich sie als "teure Zwangsjacke" empfand. Manchmal ist das dann doch sehr komisch. Ich versuche nicht viel darüber nach zu denken und meinem Sohn so es eben geht ein gutes Vorbild zu sein.

    Schön, dass sich hier auch mal Menschen mit ernsten Themen beschäftigen!

    Viele Grüße aus dem winterlichen Bonn
    Ansgar

    P.S. Ich wäre am Freitag dme 6. Januar gern zurück auf Teneriffa! An diesem Tag bekommen dort die Kinder ihre Geschenke, ihr Lachen gäbe vielen frustigen deutschen Erwachsenen den Glauben an das Gute im Menschen zurück, vielleicht würden sie dann weniger jammern ;-)
  • Sylvia M. 4. Januar 2006, 20:12

    Danke für diese Präsentation, schön dass es auch so was gibt in der FC.
    LG Syliva
    P.S. Das Buch werde ich lesen, merci für den Hinweis.
  • Helga Blüher 4. Januar 2006, 19:45

    Hallo Andy, du sprichst oder besser schreibst mir voll und ganz aus dem Herzen.
    Ich habe in der Institution Kirche gelernt und einige Jahre gearbeitet. Ich habe das aus Überzeugung getan.
    Leider muste ich in dieser Zeit und auch noch dannach sehr viele negative Erfahrungen machen und ich bin heut soweit, dass ich die Kirche als Institution nicht mehr brauche.
    Aber mein Glaube ist in den letzten Jahren viel intensiver geworden und mir sehr wichtig.
    Das Bild mit dem Baum wird sich in mir einprägen, denn so fühle ich mich auch.
    LG Helga
  • Peter L 4. Januar 2006, 19:22

    wenn ich ein Baum wäre, würde ich mich vielleicht
    auch ohne so angebunden zu werden von der
    Kirche abwenden wollen.
    ich bin nicht gläubig, mit Göttern kann ich nichts
    anfangen, bin halt nur ein kleiner Ingenieur als
    Götter spielen sich schon meine Bosse auf.
    Aber dass die Natur so funktioniert wie es ist -
    wenn man sie lässt - kann wohl kein Zufall sein,
    insofern muss es vielleicht doch eine Schöpfung
    geben und da gehört schon Ehrfurcht davor dazu,
    aber eben nur davor und nicht vor irgendwelchen
    Priestern und Popen oder wie die sich alle nennen.
    Warum kann nicht jeder einfach an das glauben,
    was er möchte ohne auch andere zu seinem
    Glauben - was immer das ist - bekehren zu wollen ?
    welche Verbrechen geschahen und geschehen im
    Namen von Religionen, selbst die Atombomben
    wurden gesegnet ...
    Insofern sind wohl alle Religionen Machtinstrumente
    der wirklich herrschenden
    traurig macht mich unsere Manipulierbarkeit und
    Gott hin oder her die allgegenwärtige Arschkriecherei,
    sicher selten aus Überzeugung, oft aus Angst.
    genug getextet, waren halt meine Gedanken zu
    dem Foto und das ist für sich schon total gut

    LG Peter

  • Hannelore Walter 4. Januar 2006, 18:43

    @Charly-W.: sorry, ist ok.
    Es muss sehr schlimm sein, ein Familienmitglied auf diese Weise zu verlieren - denn verloren sind sie meist.
    LG Hannelore
  • Dick de Boom 4. Januar 2006, 17:35

    Danke Andy, für dieses Foto und den Text dazu. Sehr beëindruckend ind tiefgehend! Wenn jeder davon ausgeht das Gott nur Liebe ist dann sind wir fertig!

    Aus liebe,
    Dick
  • Charly 4. Januar 2006, 17:19

    @ Hannelore: Nein - das geht wirklich nicht. Es geht
    um ein engstes Familienmitglied, das vor lauter Glaubens-Fanatismus fast nicht mehr den Alltag bewältigt.
    Das kann ich hier nicht erzählen.