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Was ist neu?

Kurt Mielke


World Mitglied, Hamburg

Rote Star-Ferry

SP500 + Strahlteiler
Die normalen Fährschiffe sind dunkelgrün.
Für Werbezwecke und Tourirundfahrten
sehen einige auch wie "Lipton's" Teeschachteln,
oder knallig bunt aus.

Kommentare 9

  • Kurt Mielke 17. Dezember 2006, 12:25

    @Albrecht,
    danke für die Antwort.
    Habe in meiner Bilderdatenbank doch eine Weile
    suchen müssen. Habe aber sofort verstanden,
    wass Du meinst, weil so typisch für Asien.
    Die bewegt ganz entspannt ihr Ruder und navigiert
    auch leicht durch das Chaos von Booten.
    Gruss kurt

  • Albrecht Klöckner 17. Dezember 2006, 11:51

    Ja, Kurt, genau das meine ich und wundere mich, wie wenig bekannt diese entspannt-wirkungswvolle Antriebsart hier ist, geschweige angewendet wird.
    Das hiesige Hauruck-Zugleich-Pullen, besonders ohne Steuermann, war mir schon immer unbehaglich.
    Bei einem Wettbewerb zwischen zwei Marine-Kuttern mit je zwei Mann Besatzung - einer klassisch gepullt, der andere mit zwei "Wriggern" am Heck - haben wir Wrigger jedenfalls mühe-arm deutlch gewonnen - allerdings damals auch mit Blick nach achtern.
    Freut mich, dass Du so flott und gut getroffen diese Aufnahme beisteuerst!
    Gruß
    Albrecht
  • Kurt Mielke 17. Dezember 2006, 10:49

    @Albrecht,
    danke für die ausführliche Beschreibung von
    besonderen Schiffsantrieben.
    Mit asiatischer Art zu wriggen meinst Du sicher
    diese.
    Wriggen
    Wriggen
    Kurt Mielke


    "Volle Fahrt mit Blick nach hinten"... Schmunzel;))
  • Albrecht Klöckner 15. Dezember 2006, 14:14

    Das leuchtet sofort ein, Kurt!
    auf dem Gebiet gibt es noch andere pfiggige Lösungen, z.B.:
    Prince Rupert, kanadische Nordwestküste. Dort hat ein Deutsch-Kanadier einen Arbeitsponton auf ca. 1:1.5 verbreitert, nahe zweier Ecken diagonal gegenüber je einen "Schottel-Navigator" - Dieselmotor mit senkrecht nach unten abgewinkelter Welle und unter dem Fahrzeugboden in jeder beliebigen Richtung frei schwenkbarer Düsenpropeller - aufs Deck gesetzt, mittig an Deck ein Steuerhaus, rundum Robust-Scheuerleiste, für alle Fälle auch noch Schleppgeschirr. Damit bugsiert man dort dicke Tiefwasser-Pötte durch den Hafen.

    Noch raffinierter soll angeblich ein ostpreußischer Förster manövriert haben: Kreisrundes Flachboden-Boot mit Rundum-Sitzbank und mittiger, rundum-schwenkbarer Ruderpinne mit Unterwasser-Paddel- und Ruderflosse. Damit soll der dann mühelos im Schilf auf Wasservögel gepirscht haben, ganz ohne Rudergeplätscher, wo man mit gewöhnlichem Rudern überhaupt nicht mehr durchkommt.

    "Wriggen" am Bootsheck ist im engen Hafen auch sehr probat. Besonders raffiniert und einfach wird das in weiten Bereichen Südostasiens angestellt:
    Sehr langer biegsamer Riemen am Bootsheck, innerhalb des Bootes nach unten abgewinkelt und nach unten verspannt, damit ergibt sich die nötige Schwenk-Dreh-Bewegung des Riemenblattes von ganz alleine, wenn das Spannseil einfach nur hin und her bewegt wird, oft auch mit Beinarbeit und Blick nach vorn! Ist auch immer mal wieder in Fernseh-Reportagen zu sehen, in Hongkong vielleicht auch "in echt"?

    Hierzulande wird ja meist mit Blick nach achtern voll voraus gepullt. Lässt in gewisser Weise tief blicken: Volle Fahrt mit Blick nach hinten...
    Gruß
    Albrecht

  • Kurt Mielke 15. Dezember 2006, 13:03

    @Albrecht,
    da Du ja vom Fach bist:
    Diese Schiffe haben eine zentrale Dieselmaschine.
    Auf beiden Seiten der Kurbelwelle befindet sich eine
    Kupplung, mit der die Vordere und Hintere Schraube
    aktiviert werden kann.
    So kann die Fähre ohne Wenden die kurze Passage bedienen.
    Gruss kurt
  • Thomas Koetzsch 14. Dezember 2006, 18:25

    Das 'Bild' kommt wirklich gut.
    LG Thomas
  • Holger Born 14. Dezember 2006, 7:18

    Besonders das rote Schiff bietet im Xblick eine wunderbare Tiefenwirkung und Klarheit.

    Bei dem sehr gelungenen Vordergrund hättest Du eigentlich auf den Rahmen verzichten können.

    LG HOlger
  • Kurt Mielke 13. Dezember 2006, 23:07

    @Albrecht,
    die Rettungsringe hängen in oben offenen "Haken".
    Wenn das Schiff senkrecht sinkt, schwimmen die
    schön auf.
    Bei Kollisionen und sonstigen Unfällen bringt
    man sich besser den eigenen Ring mit...
    Auf dem oberen Deck sind noch Schwimmkästen mit
    Leinen vorhanden..
    Wenn es dumm kommt, hilft nur Glück, wie halt im
    normalen Leben.
    Gruss kurt
  • Albrecht Klöckner 13. Dezember 2006, 22:49

    Das Bild kommt angenehm räumlich, besonders mit dem bis auf die Gardine fast silhouttenhaften Vordergrund und dem Mini-Bild der Fähre im Brillenglas-Durchblick.
    Bemerkenswert finde ich die außenbords am Oberdeck der Fähre hängenden Rettungsringe und den Hongkong-typischen Dunst. Der ist aber auch an der französischen und englischen Kanalküste häufig.
    Gruß
    Albrecht