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Mural; Loyalist – 'the mainland' – 'the troubles' / Belfast II

Mural; Loyalist – 'the mainland' – 'the troubles' / Belfast II

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Carsten Ke.


Free Mitglied, Raum Frankfurt (Richtung Taunus)

Mural; Loyalist – 'the mainland' – 'the troubles' / Belfast II

1. Falls Road – playground of a primary school; Republican – 'the struggle' / Belfast I
1. Falls Road – playground of a primary school; Republican – 'the struggle' / Belfast I
Carsten Ke.

Teil II: Belfast hat, wie der Norden Englands, einen Strukturwandel erleben müssen, der an der Stadt vorbeigelaufen ist. Von den ehemaligen Schiffswerften ist nur wenig übrig geblieben und der bewaffnete Konflikt hat in den 70ern bis 90ern nicht unbedingt zum Reichtum der Stadt beigetragen. Die archetektonischen Leistungen im Häuserbau dieser im Bild eher armen Gegend sei dahingestellt.
Die Namen vieler Stadtteile erlauben es dem Nordiren direkt auf das Lager zu dem man gehört zu schließen (wenn einem nicht bereits Vor- oder Nachname oder der Akzent verraten haben). Das 'mural' (Wandmalerei) hier lässt keinen Zweifel daran wer hier lebt. Es gibt sie auf beiden Seiten. Die Trommel ist ein Instrument der protestantischen Seite ('Loyalist' oder 'Unionist'). 1690 ist das Jahr, in der King William der 'Orange troops' die katholische Armee von King James bei 'the Battle of the Boyne' geschlagen hat. Dieser Sieg hat den
überwiegend schottischen 'Presbyterians' Siedlern Nordirland gesichert. Das hartnäckige hinweisen auf die historischen Siege über die andere Seite gehört zu den historischen Reflexen Nordirlands. ...
Fuji Sensia, Scann vom Abzug (einem sehr schlechten)
Two boys, what a place to life / Belfast III
Two boys, what a place to life / Belfast III
Carsten Ke.

Kommentare 7

  • Elke Vogelsang 6. September 2005, 10:13

    Hallo Carsten,

    ich habe mal als ich in Irland gewohnt habe, ein Wochenende in Belfast verbracht. War der Kulturschock meines Lebens, aber auch die interessanteste Reise, die ich je gemacht habe. Ist schon 10 Jahre her, daher freue ich mich sehr über deine Fotos. Ist interessant zu sehen, dass sich augenscheinlich nichts geändert hat. Ich hoffe, es folgen noch mehr Fotos von dir.
    Der Konflikt war damals (und ist er sicher noch heute) allgegenwärtig. Die Murals, die Türme, Mauern, Armoured Cars... Unglaublich, was diese Stadt mitmachen muss.
    Habe damals auf der Falls Road direkt gewohnt.

    In der Hoffnung auf weitere Bilder aus Belfast...
    Grüße
    Elke
  • Carsten Ke. 29. August 2005, 8:55

    @ Lotte, das hing wohl mit der Tageszeit und in diesem Fall zusätzlich mit der Sackgasse zusammen (kein Durchgangsverkehr). Na ja, und man läuft auch nicht Gefahr Bewohner in ihren Vorgärten anzutreffen.
    Ta.

    cake
  • Lotte Kröger 29. August 2005, 7:58

    die ersten beiden bilder sind ja etwas menschenleer, ist das da normal?
  • Michael Hilti 28. August 2005, 21:26

    ich mag die aufteilung, das licht, den himmel, so typisch für die islands...

    ich mag, dass deine bilder nicht nur doku sind, sondern auch schön.
  • ANDREAS LEY inspired by light 28. August 2005, 18:26

    das klingt einleuchtend ;)
  • Carsten Ke. 28. August 2005, 16:11

    @ Andreas, von wegen. Was die Kriminalitätsstatistik betrifft ist Nordirland eines der sichersten und ruhigsten Flecken. Gerade in den ärmlichen Stadtteilen von Belfast. Die Grund dafür sind die kriminellen bzw. paramilitärischen Gruppierungen, die recht harte Arten der Selbstjustiz durchführen. Solange Du als Katholik nicht ins falsche Gebiet gehst oder umgekehrt ist alles im Lot. Als Fremder ist die Lage noch viel sicherer - auch wenn es nicht so aussieht.
    Ta

    cake
  • ANDREAS LEY inspired by light 28. August 2005, 16:06

    interessant - habe gehört, dass selbst taxifahren heutzutage dort nicht unbedingt als sicher einzustufen ist.
    lg andreas