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Was ist neu?

Manfred Jochum


Pro Mitglied, Rheinhessen

Mainzer Johannisnacht - 2

Kleine Foto-Fundstücke am Rande des größten Mainzer Volksfestes

D80 mit Nikon 28-100 mm

Edit:
Da ich vorhin ein buddy-fm erhielt mit der Frage, ob ich den Hintergrund durch einen Photoshop-Filter gezogen hätte:
Nein, habe ich nicht, das Bild ist so wie aus der Kamera, nur etwas Tonwertkorrektur.
Aber vielleicht gibt es hier einen Experten, der mich da mal aufklären kann: Ich benutzte ein altes analoges Objektiv. Das finde ich zwar Klasse, aber bei solchen Bildern, bei denen der HG gewollt verschwommen sein soll, macht es eine solche Zeichnung, die man wirklich für eine Photoshop-Verfremdung halten könnte. Liegt das daran, dass das Objektiv analog gerechnet wurde im Gegensatz zu modernen für Digi gerechneten Obis?
Daten: Brennweite 100 mm, 1/125 sec, f 5,6 (kleiner geht leider nicht), ISO 100

Kommentare 24

  • Gunter Linke 28. Juni 2008, 15:05

    des Froschkönigs goldene Kugel
    Gruß Gunter
  • Sigrid nordlicht in der pfalz 27. Juni 2008, 11:08

    ich finde diese "stempel" auch ein ganz klein bißchen irritierend.... aber die goldene kugel vom froschkönig ist dennoch sehr schon durch den hintergrund !!
  • Véronique Soulier 26. Juni 2008, 15:01

    Well composed pic, bye VS
  • Bergfee 24. Juni 2008, 21:47

    Sehr efektvoll, dieser Schärfeverlauf.
    LG Eva
  • Manfred Jochum 24. Juni 2008, 11:59

    @ Alfons, Thomas Remer und Peter - ich danke Euch sehr für Eure Erklärungen zu meiner Frage.
    Zunächst mal vorweg: Ich bin mit dem alten Nikon 28-100 sehr zufrieden. Es liefert super-Bilder ab. Ich werde es auch weiterhin gerne nehmen. Nur ist mir hier, als ich es zum ersten Mal für Bilder mit stark unscharfem HG genommen habe, das aufgefallen, was ich beschrieben habe. Vieklleicht ist das falsch rübergekommen, ich finde den "impressionistischen" HG dieses Bildes sehr reizvoll (für mich überhaupt kein "schlechtes Bokeh", selbst wenn Technikverliebte das so sehen) und mag das Bild sehr. Eins meiner besten seit längerer Zeit, finde ich.

    Zur Technik: Ja, es ist mir bekannt, dass bessere (und teurere) Objektive ein schöneres Bokeh haben, wobei Festbrennweiten generell die bessere Wahl sind. Aber das allein ist es auch nicht. Ich habe alte analoge Festbrennweiten von Nikon und Sigma, die ähnlich reagieren wie hier gezeigt. Vielleicht hat es doch mehr mit der schlechten Verträglichkeit von analogen Obis und digitalen Chips zu tun, wie Thomas beschrieben hat. Bei scharfen Bildern merkt man das nicht so sehr. Ich habe zB ein altes Nikon 28 mm / 2,8, das scharfe Bilder macht, die mir aber immer leicht weichgezeichnet erscheinen, wohingegen mein (digital gerechnetes) Tamron 17-50 / 2,8 absolut gestochen scharfe Bilder von höchster Qualität abliefert.

    Vielleicht hat aber auch Peter Recht und es hat mit analog/digital gar nichts zu tun. Ja, Peter, schick mir mal den Bericht, wenn Du ihn findest :-)

    Ich freue mich aber an meinem Bild und über diese interessante Diskussion hier und danke Euch für Eure Beiträge.
    Manfred
  • Lutz Michaelis 24. Juni 2008, 6:52

    Sehr interessantes Bild mit einer gut gewählten Perspektive. Die Erklärung zum Hintergrund ist sehr lehrreich, danke den beiden Schreibern ;-)
    Gruß, Lutz
  • Foto-Setterich 24. Juni 2008, 1:12

    Das Bild mit dem an sich eher schlechten Bokeh finde ich sehr ansprechend. Es gefällt mir ausgesprochen gut.

    Zu dem Effekt kann ich mich nur Alfons Gellweiler anschließen.
    Jedoch liegt es nicht unbedingt am alter des Objektives, sondern an seiner Qualität. Es gab auf früher super Objektive.
    Weiterhin muss man dazu wissen, das dein Objektiv an einer anderen Kamera ganz anders reagieren kann. Darum sollte man die Kombination vor dem Kauf immer erst ausprobieren.

    Mit dem Pixselverhältnis zwischen Analog und Digital hängt das nicht zusammen. Darüber hinaus sind die Analogen Objektive für eine größere Fläche ausgelegt, so das sie an Digitalen SLR´s eigentlich immer im verzeichnungsfreien bereich arbeiten (Theoretisch, klappt nicht immer). Bei für Digital berechneten Objektiven versucht man das Licht möglichst senkrecht auf den Chip zu lassen. Beim Analogfilm war das egal wie das Licht eingefallen ist. Er hat immer gleich belichtet.
    Zu diesem Thema gibt es auch einen sehr interessanten Bericht mit unterschiedlichen Objektiven an unterschiedlichen Cam´s (z.B. SIGMA 150mm an Canon, Nikon, Oly, ....). Ich werde ihn mal suchen, vielleicht finde ich ihn noch, dann schicke ich ihn dir zu.

    Gruß
    Peter
  • Bernhard Jeide 23. Juni 2008, 21:02

    Besser können die unscharfen Personen und die Lichtpunkte nicht zu der Kugel passen.Das gilt ach für die Farbgebung. Das alte Objektiv macht das optimal! Die Perspektive hast Du super gewählt!

    LG Bernd
  • Frizz U. Geli Burkard 23. Juni 2008, 20:46

    mir gefällt der hintergrundeffekt extrem gut !!
    aber warum das so ist??? geb die frage später mal an frizz weiter, der ist bei uns der techniker ;-)

    lg geli+frizz
  • GRESCH 23. Juni 2008, 20:23

    Der Effekt ist jedenfalls klasse! Tolles Bild.
    Gruß Gregor
  • Thomas Hintze 23. Juni 2008, 20:10

    Sehr schön diese Kugel mit dem diffusen Rest.
    Gruß, Thomas
  • Thomas Remer 23. Juni 2008, 19:50

    immerhin eine brauchbare Antwort von 15 :-)
    die Auflösung von analogen objektiven harmoniert im Unschärfebereich nicht mit der weit geringeren Pixelleistung von Chips. ( so wurde mir kundgetan)
    aber als "künstlerisches" Foto ist es doch richtig toll anzusehen.
    Man muß nur aus den Unzulänglichkeiten Tugenden machen :-)

    vg
    Thomas
  • Alfons Gellweiler 23. Juni 2008, 18:59


    Bei Zoomobjektiven werden abhängig von der Qualität, vom Preis also, die unscharfen Bereiche oft ästhetisch nicht sehr ansprechend wiedergegeben, das Bokeh wird tendenziell als »schlecht« empfunden, was letztlich natürlich eine subjektive Einschätzung ist.
    Was bei diesem Bild (Volksfest, Menschen, Bewegung) recht interessant wirkt, macht sich bei ruhigeren Bildern sicher nicht besonders gut. Ich denke, man darf hier von einem eher schlechten Bokeh sprechen.
    Feste Brennweiten sind da in der Regel immer noch besser und besonders ältere Zoomobjektive schlechter.

    Grüße Alfons
  • Biggi Oehler 23. Juni 2008, 18:05

    Finde die Unschärfe des Hintergrundes auch sehr interessant und gefällt mir, dadurch kommt die Kugel super rüber.
    Wünsch Dir eine gute Woche.
    LG.
    Biggi
  • E-Punkt 23. Juni 2008, 17:48

    Der HG-Effekt wirkt sich großartig
    aufs Gesamtfoto aus.
    Die goldene Kugel kommt sehr
    gut zur Wirkung.

    LG Elfi