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Gnut Gnoedelbram


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Hund

Über den grauen Herbsthimmel des Friedhofs bei unserem Dorf zogen Wildgänse. Ich war auf der Beerdigung der Mutter meines Freundes. Man trägt seinen Namen in eine Liste, ich schrieb nur meinen Vornamen. Ich blieb außerhalb der kleinen Kapelle, etwas Abseits von den anderen dort, von denen ich kaum jemand kannte. Aus einem alten Lautsprecher drangen die Lieder und die Andacht nach außen, ich hörte die Wildgänse schreien. Der Wind war eisig, zu den Gebeten nahm ich die Hände aus den Taschen, die Mütze hatte ich abgesetzt, mir war nicht kalt. Buntes Laub wehte durch die Luft und immer noch flogen die Wildgänse über uns.
Anschließend trafen wir uns vor einem kleinen Kaffee in unserem Dorf. Ich saß dort neben seiner Freundin und sie liebt ihn. Er und sein Vater, sie kommen zurecht. Sie haben sich einen warmen Kern bewahrt.
Wenn ich an diesen Tag denke, denke ich an die Wildgänse, das Laub in der Luft, ihre Liebe, ich glaube es geht ihm gut.

Und das ist wichtig.

Kommentare 65

  • Christian Koellner 24. Februar 2010, 21:37

    Eine besondere Faszination liegt in diesem Bild.

    lg
    Christian
  • loulou. 11. August 2009, 14:38

    sehr schöön :D
  • Andreas aus Berlin 16. Juni 2009, 17:08

    tolles Bild auch ohne die Hintergrundinformationen; und für denjenigen, der fragt "wann das mit den Hundebildern aufhört" noch etwas - ich stelle auch demnächst Bilder meiner Hunde ein, sie sind ein Teil meines Lebens und bringen mir und unseren Freunden und Bekannten mehr Freude als manches menschliche Wesen...

    Dir weiterhin viel Spaß bei einem der schönsten Hobbys
  • chochojan 15. Juni 2009, 18:16

    Jesses Maria was fuer eine Diskussion,mir gefaellt das Bild sehr gut!
  • Ralph M. Kubick 19. März 2009, 17:45

    Ich bin begeistert von dem Bild ...
    als Hundebesitzer passt mir die Unschärfe zum Jagdtrieb, es ist etwas unbändiges, was
    vielleicht mit Schärfe an Dynamik verlieren würde.
    Auf jeden Fall unbedingt mehr davon...

    Herzliche Grüsse
  • Andreas.Ka. 7. Dezember 2008, 20:37

    " niemand ist blinder als die, die nicht sehen wollen..."
    das "wollen" kannst du gerne durch ein "können"
    ersetzen...
    es ist hier nicht das erste mal das etwas emotionales nicht erkannt wird...
    mich hat es auf jeden fall berührt...
  • Gnut Gnoedelbram 7. Dezember 2008, 18:45

    Uaaahhh. Was für eine dümmliche Diskussion. Auch wenn's vermutlich eh keiner mehr Liest hier ein wenig Hintergrund. Das Bild ist am Tag vor dem Tod der betroffenen Mutter entstanden. Der Hund gehört dem betroffenen Freund. Ihr Tot trat in der Nacht vollkommen unerwartet in sein Leben. Natürlich habe ich das Unscharfe Bild mit voller Absicht gewählt, an dem Tag sind etwa 95% unscharfe Bilder entstanden und ich habe genau das genommen und hier korrelieren auch Text und Bild. Dinge rasen auf dich zu, unscharf, mit wenigen Konturen, grob und wälzen sich über dich hinweg. Wie der plötzliche Tot. Und hinterher interpretiert man viel zu viele Dinge in diese Unschärfe, als hätte man irgendetwas verhindern können mit ein wenig mehr schärfe. Scheiße, das Leben ist dermaßen unscharf und hier reden ständig Menschen über Dinge die sie überhaupt nicht verstehen können.
    Mit jedem Bild das ich mache verknüpft sich eine Geschichte und die verstehe nur ich und die Menschen in meiner Nähe und für genau die stelle ich Bilder hier rein, für niemanden sonst.
  • Morgain Le Fey 7. Dezember 2008, 15:41

    @fr. dr. shivago: Nein, es wird nicht aufhören - und das ist gut so. Der Hund ist schließlich der beste Freund des Menschen und darf ganz genau so fotografiert werden wie alle anderen Motive auch. Also bitte etwas mehr Toleranz! Gelbe Karte für Dich, denn bei Intoleranz hört bei mir die Toleranz auf...

    Gruß Andreas
  • so wie so 7. Dezember 2008, 14:23

    pro...
  • fr. dr. shivago 7. Dezember 2008, 14:23

    hört es denn nie auf mit den hundefotos?
  • Bernd Ernst 7. Dezember 2008, 14:23

    +
  • max728 7. Dezember 2008, 14:23

    +++ PRO +++
    Da tut sich was in dem Bild! Mir gefällt die Unschärfe und das Rauschen oder Korn.
  • Claudia Sölter 7. Dezember 2008, 14:23

    Obwohl ich kein Korn-Fan bin, entscheide ich mich DAFÜR, denn es wirkt irgendwie entrückt und dumpf –
    wie gar nicht richtig wahrgenommen.
    Vielleicht verknüpfe ich auch die dazugehörige Geschichte, wobei ich mir gewünscht hätte, einen Hinweis zu bekommen, wie Bild und Geschichte aus Sicht des Autors zusammen gehen.
    Ahoi
    Claudia
  • Johann Jauernig 7. Dezember 2008, 14:23

    +++PRO+++
  • bänu 7. Dezember 2008, 14:23

    schon lebendig ... pro

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