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Dr.Thomas Frankenhauser


World Mitglied, 40595 Düsseldorf

Flugsilhouetten 6: DIE MANTELMÖWE

Auch zur Bestimmung von weit entfernt fliegenden Vögeln scheint die Fotografie hilfreich zu sein.
Ein Fernglas hat man nicht unbedingt immer zur Hand - oder man schleppt es nicht zusätzlich zur Fotoausrüstung mit sich herum.
Dieser Vogel flog in ganz weiter Entfernung vorbei, sodaß man soeben mit bloßem Auge erkennen konnte, daß es sich um einen Vogel handelte. Erst dachte ich an einen großen Greifvogel und sah schon einen verirrten Geier o.ä. vor mir.
Auf einigen der paar Aufnahmen sind bei Vergrößerung die beidseits am Ende weiß gefärbten Handschwingen zu sehen. Es muß sich bei der Größe des Tieres also um eine Mantelmöwe handeln. Diese Art streift - besonders im Winter - auch über dem Festland herum und ist nicht nur an der Küste zu sehen.

Düsseldorf-Süd, 6.3.2013

Kommentare 4

  • RS-Foto 10. März 2013, 15:22

    Hallo Thomas
    Fotomail ist angekommen !

    Mantelmöven gibt es schon auch im Binnenland.
    Bei der Ausschnittvergrößerung kann zumindest ich, nicht sagen ob es sich um eine solche handelt.
    Warum hast Du sie so stark unterbelichtet aufgenommen ?

    LG Roland
  • Dr.Thomas Frankenhauser 10. März 2013, 14:00

    Danke für die qualifizierte Anmerkung, Andreas! Und Liesel für ihren Link!
    Die Möwe kam mir allerdings wirklich riesig vor. Natürlich ist es unsicher, gerade mit der Entfernung von etlichen hundert Metern, die ich gar nicht schätzen kann., Bei der Spannweite von 1,60m gegen 1,10m bei der Sturmmöwe denke ich an eine Mantelmöwe - mit einiger Unsicherheit natürlich.
    Ob der eher durchgängige weiße Streifen am Flügelhinterrand (der natürlich auch vom Sonnenlicht beeinflußt wird) ein Unterscheidungskriterium ist, weiß ich auch nicht.
    Mit einem Entfernungsmesser und/oder der Berechnung von Winkel, Bildgröße und Entfernungseinstellung bei bekannter Brennweite wäre es theoretisch möglich. der Aufwand ist natürlich groß - und "lohnt" sich vielleicht für eine Möwe nicht (?). Ich weiß nicht, wie die professionellen Vogelbeobachter es machen, zum Beispiel am Randecker Maar, wo sie auf größte Entfernung die kleinsten Vögelchen an verschiedenen Merkmalen erkennen, und wenn es die Flügelschlagfrequenz ist . . . bewundernswert!
    Frage nochmal diesbezüglich bei Wulf von Graefe und Roland (RS-Foto) an.
    GLG - und auch Euch einen schönen Sonntag!
    Thomas.
  • Andreas E.S. 10. März 2013, 12:09

    Sorry Thomas. aber ich halte es fast unmöglich nach einem Foto sagen zu können, welche von den Groß Möwen in großer Entfernung fliegt. Die Sturmmöwe brütet ja bei uns im Binnenland und käme m. E. eher infrage. Nach diesem Foto wäre ich völlig unsicher.
    Dir einen schönen Sonntag.
    LG Andreas
  • liesel47 10. März 2013, 7:02

    Obwohl mich Deine Aufnahme als Nachweis nicht völlig überzeugt, habe ich recherchiert, daß Larus marinus (lat) bzw Great Black-backed Gull (engl) tatsächlich in deutschen Stadtgebieten nachge-
    wiesen wurde (Düsseldorf, Dortmund, Mettmann sowie Kap Arkona und den Nordseeinseln). Lieben Gruß zum Sonntag von Liesel

    http://www.birders-hf.de/de/hf/birds/124/

Schlagwörter

Informationen

Kategorie Natur
Ordner Vögel
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Veröffentlicht
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Exif

Kamera Canon EOS 550D
Objektiv Unknown (152) 80-400mm
Blende 22
Belichtungszeit 1/1600
Brennweite 400.0 mm
ISO 800