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Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Die Mezquita in Cordoba

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Das Foto entstand auf einer Rundreise in Andalusien. Das Bild zeigt die Mezquita in Cordoba. Es handelt sich um eine Zusammensetzumg von zwei Bildern.

Kommentare 35

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  • Agora Bilddiskussion intensiv 16. Juli 2011, 21:53

    Hier geht es weiter:
    Pauli
    Pauli
    Agora Bilddiskussion intensiv


    Friedrich Teschmer bedankt sich für die Diskussiom!
  • Sano I 16. Juli 2011, 15:34


    also ich finde die Anmerkung, dass es aus zwei Bildern zusammengesetzt wäre, auh irreführend. Es ist auf jeden Fall eine Spiegelung, aber vielleicht wurden vorher bereits zwei Bilder verwendet. Es muss bei so einem Motiv klar sein, ob es eine freie Bearbeitung ist oder eine realistische Darstellung.

    Mich irritieren die Bögen, die an die mittlere Säule führen, irgendwie kommt mir das alles etwas verbogen vor.

    S/W und Rauschen, musste vielleicht sein, da man meines Wissens kein Stativ verwenden darf.

    Insgesamt zuviele technische Schwächen.
  • Th. Maess 16. Juli 2011, 15:00

    @Wolf Schroedax: eine schöne Geschichte, die ich nicht kannte. Danke! Und sie unterstreicht, was ich in meiner ersten Anmerkung schon schrieb, dass unabhängig von der fotografischen Raffinesse das Bild eine Spiegelung sein muss, da es keinen Standort gibt, von dem man ein solches Bild machen könnte. Das hat offensichtlich schon Al Hakam II. in seinem Todesjahr schmerzlich erfahren müssen (im Jahr 976).
  • Matthias von Schramm 16. Juli 2011, 13:22

    ich schliesse mich vauJots worten unbedingt an.
  • Clara Hase 16. Juli 2011, 13:00

    VauJot - bearbeitete man ein JPG alleine durch drehen, verliert es Informationen - ja, die rechte Seite ist heller
    ich vermute durch die Bea des einfachen Speicherns.
  • Wolf Schroedax 16. Juli 2011, 9:32

    Hinter der Spiegelung steht eine alte nicht allzu bekannte Geschichte:. Al Hakam der Zweite, der schon 966, 4 Jahre nach Übernahme des Kalifats von Cordoba, die große Moschee zu einem Rechteck hatte ergänzen lassen, besuchte diese jeden Morgen zum Gebet. Auch ihm gefiel das schräge Licht, und er hatte einen Lieblingsplatz. So wandte er sich, nachdem er den Eingang passiert hatte, immer gleich nach links, um an der Ecke zu verweilen und über die anstehenden Entscheidungen nachzudenken. Hier halfen ihm die kleinen Unregelmäßigkeiten in der Symmetrie, die Teilung des Blicks und die Vorstellung, dass der Raum aus von Doppelbögen und Säulen begrenzten Zellen sich unendlich erweitern ließe, das Entweder-Oder weiter zu durchdringen ...... Eines morgens, nur 9 Jahre später - er hatte durchaus erfolgreich regiert, wachte er in einer anderen Welt auf, so schien es ihm. Es fiel ihm schwer seine Gedanken zu fassen. Nach einer Weile nahm er erst wahr, dass seine Lieblingsfrau ihm den Bauch steichelte, aber er konnte sie nicht sehen, das heißt, er wusste nicht, wie er sich ihr zuwenden könnte. Alles, was er wahrnahm lag rechts, links war nichts........ Fortan musste er sich mit einer Senfte in die Moschee tragen lassen, und hätten die Träger nicht gewusst und Order erhalten, ihn zuerst an der Nordostecke abzusetzen, er selbst hätte sich nach rechts tragen lassen....... Leider ist der Name des klugen Arztes nicht überliefert (Avicenna kann es nicht gewesen sein), der darauf kam, eine Silberplatte schleifen und polieren zu lassen. Wenn also der mutlos gewordene Al Hakam an der besagten Ecke in der großen Moschee abgesetzt wurde, gab man ihm den silbernen Spiegel. Bald hielt er ihn so geschickt, dass er den Raum mit dessen Hilfe perfekt ergänzen konnte und ein Glücksgefühl überkam ihn, Tränen rannen ihm über die Wangen.... Dies geschah jeden Morgen bis er nach Jahresfrist das Zeitliche segnete......

  • Clara Hase 16. Juli 2011, 1:18

    ich habe von beginn an nicht an zwei bilder neben-hintereinander gedacht, sondern gleich an eine spiegelung, weil ich sowas auch schon machte
    und dadurch entstand auch der schuss nach oben wo was fehlte. je nach aufnahmewinkel

    auch sieht man es an den lampen, den menschen die sich zwar winzig aber doch zeigen - alles ist synchron sozusagen
  • Olaf Hüttemann 15. Juli 2011, 23:45

    den Ausschnitt oben so hart abzuschneiden hätte ich mich nicht grtraut. wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Aber das Kreuz da unten in der Mitte zu formen, das ist schon sehr clever!
  • Janne Jahny 15. Juli 2011, 16:42

    @ Th. Maess:
    Da kannst du mal sehen, wie sich das Erlebte, durchaus durch die Phantasie verändert, in die Erinnerung eingräbt. Für mich wars eher düster, erdig, still und geheimnisvoll. Vielleicht war keine Sonne an dem Tag, sicher waren wir nicht bei tief stehender Sonne dort.
    Nur die Kathedrale in der Mitte, die dieser Karl V hineinpflanzte, die glitzerte und glänzte und zog die Blicke nach oben gen Himmel.

    "Zögernd beiseite treten" Klasse !! Das gefällt mir.
  • Ilse Jentzsch 15. Juli 2011, 16:22

    Es ist für mich schon ein großer Unterschied ob es sich um zwei einzelne Fotos handelt oder ob es nur eine Spiegelung ist, insofern bin auch ich der Meinung, daß oben die Angaben nicht korrekt sind.
  • Matthias von Schramm 15. Juli 2011, 13:27

    richtig, im detail der einzelnen elemente ist gut zu erkennen, dass sie gespiegelt sind. auch wenn es legitim ist, dies nicht in die erklärung zu schreiben, bedarf es dann um so mehr der aufklärung durch die betrachter.
  • Gerhard Hucke 15. Juli 2011, 13:08

    @Clara Hase: Im Text, steht, dass es eine Zusammensetzung von zwei Bildern ist. Von einer Spiegelung ist nicht die Rede. Das ist meiner Meinung nach etwas anderes.
    Mich wundert allerdings, dass es immer noch Leute gibt, die bezweifeln, dass es gespiegelt ist. Richtig hinschauen hilft!!!
  • Clara Hase 15. Juli 2011, 12:59

    es wurde von Anfang an im Text geschrieben, das das Bild eine Montage ist.
    Da braucht man wirklich ken Wort mehr drüber zu verlieren
  • Th. Maess 15. Juli 2011, 7:07

    @Janne Jahny: Deine Charakterisierung der Moschee gefällt mir sehr. Und vielleicht hast Du recht, wenn man sich das in Rede stehende Bild eleganter vorstellt mit einer gelungenen Verfremdung dieses imposanten Raumes. Die Spiegelung und das s/w ist ja nicht verboten. Gelingt das gut, dann bin ich gerne jemand, der zögert und beiseite tritt...
    Aber eine "unglaubliche Düsternis", wie Du schreibst, fiel mir nicht auf. Eher hatte ich den Eindruck von unglaublicher Lichtintensität, die gerade wegen der sparsamen Verteilung so wirkte. Wenn die Sonne tief genug steht, dann wirft sie ihr Licht durch die offenen Türen wie eine Taschenlampe. Und das ist dann ein heller Moment in des Wortes wahrer Bedeutung.
  • Janne Jahny 15. Juli 2011, 0:46

    Eine interessante grafische Spielerei mit Fehlern in der Ausführung. Geschenkt.
    Aber:
    Der Absicht hinter dieser Idee täte ein knackigeres schwarz/weiss gut, knackigere Schärfe, weniger Rauschen. Schade auch, dass oben was fehlt und unten der dafür nötige Platz vorhanden gewesen wäre.
    Der Versuch eine helle, gleichsam kristallin leuchtende Impression der Mesquita wider zu geben, eine extreme Weite vor zu täuschen, lichtdurchflutet mit Tendenz zur Unendlichkeit ist in Grenzen beeindruckend.
    Dem aber, der diese Moschee erlebt hat, mit ihrer unglaublichen Düsternis, ihren warmen Farben, ihren Geheimnissen in jedem Winkel, einen Ort der Sammlung und der Andacht und wie ich fand ein Ort, der die ganze Energie unter den maurischen Rundbögen zur Erde zieht, dem muss dieses Bild ein wenig wie ein Verrat vorkommen.