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IRokese


Basic Mitglied, vor den Toren Frankfurts (am Main)

Bode-Museum zur blauen Stunde

Auf meinem kleinen Rundgang in Berlin war ich auch an einem klassischen Foto-Standort und habe das Bode-Museum abgelichtet. Hier das Ergebnis. Die letzten Minuten der blauen Stunde haben für einen Himmel gesorgt, wie ich ihn mag. Einzig der Kran im Bild trübt etwas das Vergnügen, finde ich. Aber was soll man machen.... Solange sich die Kräne noch drehen, scheint es wenigstens punktuell noch aufwärts zu gehen. Das können wir gebrauchen, besonders Berlin.

Zur Aufnahme: Canon 450D, Sigma 17-70mm @25mm, ISO 200, Blende 3,5, HDR-Pano aus 15 Hochformat-Aufnahmen (BxHxT = 5x1x3) mit Belichtungszeiten von 1/4s - 1s - 4s, links ziemlich beschnitten, also effektiv nur 4,5 Aufnahmen breit

Kommentare 12

  • Gerd Brandenburger 9. Januar 2009, 12:25

    Ausschnitt, Farbe, Bearbeitung und Schärfe: Alles Super!!!
    Ich habe das Bodemuseum von der nächsten Spreebrücke aus aufgenommen:
    Bodemuseum + Fernsehturm (reloadet)
    Bodemuseum + Fernsehturm (reloadet)
    Gerd Brandenburger

    Dein Problem mit der 6-maligen Betätigung des Auslösers läßt sich bei der 400D wir folgt lösen: AEB und Spiegelvorauslösung einstellen. Dann auf Selbstauslöser und mit dem IR-Fernauslöser auslösen. Der Spiegel klappt hoch und die Kamera macht bei obenbleibendem Spiegel alle drei Aufnahmen hintereinander. Mich interessiert, ob das bei der 450D ebenfalls funtioniert.
    Gruß Gerd.
  • Pixel Blaster 9. Januar 2009, 9:37

    sehr schönes Panorama !
    Mit welchem Programm läßt Du die Einzelfotos zusammenbasteln ??
    Gruß Guido
  • F R A N K 5. Januar 2009, 23:24

    das ist unglaublich schwer schärfer hinzukriegen von dieser Brücke aus, weil schon jeder Fussgänger Vibrationen auf der Brücke verursacht...von den Autos und Reisebussen reden wir mal erst garnicht ;-))

    Unter diesen Umständen find ich auch dieses Bild sehr gelungen..vielleicht sollte man die Brücke abends mal ne Stunde absperren ;-)))
  • IRokese 5. Januar 2009, 17:52

    Das Thema hat mich noch ein wenig beschäftigt und ich habe noch etwas rumprobiert. Inzwischen denke ich, wenn es einen realen Unschärfe-Effekt gibt, der sich sichtbar selektiv auf einzelne Bildbereiche auswirkt und den Eindruck verursacht, dann ist es die (wohl oder übel nötige) JPEG-Kompression. Da ich die machen muss, müsste ich also das Museum vorher überschärfen, in der Hoffnung, dass es nach der Kompression alles zusammen passt. Ist mir zu kompliziert! ;)

    Gruß, IRokese
  • IRokese 4. Januar 2009, 17:39

    Aha, mein Bild wirft Fragen und Kritik auf. Das ist prima, so soll es sein!

    @alle: danke für Eure Beiträge!

    @Lars: ich mach's mit automatischer Belichtungsreihe. Das ist praktisch und minimiert die Fehler. Da ich zusätzlich die Spiegelvorauslösung verwende, muss ich ausserdem bei jedem Bild 2x drücken. Das ist Stress genug :)

    @Marion: ja, das ist ein Kompliment. Mir gefällt diese Überzüchtung in HDR-Bilder auch nicht, obwohl es sicher Motive gibt, bei denen das auch gut aussehen kann. Ich verwende die Technik eigentlich nur, um die offensichtlichen Nachteile der Digitalbilder in punkto Dynamik zu beheben. Es soll nichts weiter als natürlich wirken. Das Ziel habe ich erreicht.

    @Katrin: was hast Du gegen 360° ? Die Rückseite wäre auch fotogen gewesen, links und rechts eher nicht. Der Standort war in der Tat etwas wacklig. Zwar ist diese Brücke an sich solide (trotz der Holzbohlen für die Fußgänger), aber Autos machen schon merkliche Erschütterungen, dazu mehr beim Thema Schärfe.

    @Ina,Claudia L: Tja, der Eindruck ist interessant. Ich hatte diesen nicht, denn sonst hätte ich es versucht zu korrigieren. Ich will es aber auch nicht pauschal zurückweisen, das wäre sicher sehr einfach. Objektiv betrachtet halte ich es für Einbildung (dazu gleich mehr), aber bei längerer Betrachtung scheint mir der Unschärfe-Eindruck möglich.
    Warum halte ich es für Einbildung? Nun, ich habe alle Quellen von "variabler Schärfe" vermieden, so gut ich konnte:
    - Autofokus war aus
    - ich habe die Spiegelvorauslösung verwendet und jede spürbare Vibration der Brücke (inbes. durch Autos) abgewartet
    - jegliche Bildverarbeitung trafen immer das Bild als Ganzes
    Was das Pano-Programm heimlich so alles tut, weiss ich nicht, aber ich habe das Bild in seiner vollen Auflösung. Daher habe ich einen 100%-Crop gemacht, damit man die Schärfe besser beurteilen kann.
    Erläuterungen zu Bild [fc-foto:15517508]
    Erläuterungen zu Bild [fc-foto:15517508]
    IRokese


    Die Ausschnitte sind aus dem Bild gemacht, bevor es für die FC verkleinert wurde. Ich denke, obwohl auch das subjektiv ist, dass die Schärfe beider Bereiche nicht signifikant voneinander abweicht.
    Die Verkleinerung erfolgt in PS "bikubisch schärfer" und anschließend lege ich einen Hochpass-Filter mit Stärke 0,9 darüber. All das immer für das komplette Bild.
    Der Eindruck ist daher meiner Meinung nach ein Effekt im Hirn, weil der Fernsehturm ein viel stärkeren Kontrast zum Hintergrund hat als die Strukturen im eher flächenhaften Museum.
    Und mal ehrlich: man sieht in der verkleinerten Version (also dem Gesamtbild) immer noch Stukturen von geschätzten 10cm und weniger - entsprechender Kontrast vorausgesetzt.
    Die kleinste Stuktur, die auf meinem Monitor im Bild noch zu erkennen ist, ist der Schatten von diesem Fenstersims über dem Rundbogen des Eingangs (Pfeil im 100%-Bild). Der gleiche Schatten rechts daneben ist noch zu erahnen, wenn man weiss, dass er da ist. Das halte ich für hinreichend scharf, allerdings habe ich sicher auch einen echten Top-Monitor (HP LP3065, ich liebe ihn!).
    Lt. Google Earth sind es von meinem Standpunkt aus ca. 160m bis zum Museum. Das menschliche Auge löst ca. 1/60° auf, also 1 Bogenminute, unter optimalen Bedingungen. Das entspricht in dieser Entfernung Objekten von ca. 5cm Abmessung. Die kleinsten Strukturen, die noch nach all der Verarbeitung im Bild zu sehen sind , würde ich auf
  • Claudia L aus B 4. Januar 2009, 16:06

    Sehr schöner Anblick. Die Bildaufteilung und Belichtung finde ich sehr gelungen. Einzig das Museum könnte wirklich einen Tick schärfer sein.
    LG Claudia
  • Katrin Taepke 4. Januar 2009, 12:46

    mir gefällt es! auch dass es kein vollständiges 360pano ist :)
    das museum wirkt sicher durchs dri etwas "unscharf".. da liegt aber sicher am wackligen standort, oder?
  • Marion Wolf 4. Januar 2009, 12:46

    Sieht toll aus. Besonders gelungen finde ich neben dem Motiv selbst, dass die Farben nicht so unnatürlich wirken, wie man das auf HDR-Bildern oft sieht.
    LG Marion
  • Ulrike Sturmhoevel 4. Januar 2009, 11:56

    HDR hätte ich auch nicht vermutet. Die Spiegelung ist hier ein echter Hingucker.Allerdings gefällt mir die Lichtstimmung auch gut.

    Gruß Ulrike
  • Lars Gabrysch 4. Januar 2009, 11:35

    wunderbare Arbeit
    hast du Belichtungszeiten von der Kamera über die Belichtungsreihe wählen lassen oder jeweils per Hand eingestellt?
    Gruß Lars
  • Ina P. 4. Januar 2009, 11:28

    Wunderschönes Motiv,
    leider kann ich mich dem Vorschreiber nicht anschließen, in der Mitte auf dem Hauptmotiv (Bode Museum) wirkt das Bild unscharf, demgegenüber
    scheint der Fernsehturm gestochen scharf.
    Schön die Farbgebung durch die blaue Stunde.
    LG Ina P.
  • Marco Pagel 4. Januar 2009, 10:44

    Tolle Arbeit.
    Chön charf - feine Farben - glaubhaftes Licht, damit feine HDR-Arbeit, die zeigt daß Mäpping nicht immer gleich in übertriebenen Farben, unnatürlicher Helligkeit und fiesen Halos enden muss.

    Gefällt mir sehr.

    grMP