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Auf Dienstreise I

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734 9

Mr. Thorsten H.


Free Mitglied, München

Auf Dienstreise I

Auf Dienstreise in Budapest/Ungarn

http://de.youtube.com/watch?v=iPYF2p-cGx8&feature=related

Hier zu sehen eine Boeing 737-330, die meinem Arbeitgeber gehört, in der Wartung beim D-Check.
(Kaum zu glauben, das die Maschine in ca. 2 Wochen wieder mit Passagieren fliegen wird)

Boeing 737-300:

Die Boeing 737 ist die bisher meistgebaute Familie von zivilen strahlgetriebenen Passagierflugzeugen. Die als Standardrumpfflugzeug ausgelegte Familie wird vom US-amerikanischen Hersteller Boeing in der mittlerweile dritten Generation gefertigt und hat über die Zeit ihre äußere Erscheinung kaum geändert.
Die Boeing 737-300 war ursprünglich ein etwas längeres Schwestermodell der Boeing 737-200, wurde dann aber das neue Basismodell der klassischen 737. Sie bekam das moderne CFM56-3-Triebwerk von CFMI, hatte bereits Bildschirme im Cockpit und ein Flight Management System. Diese Version erhielt eine Zulassung für bis zu 150 Sitzplätze. Die Reichweite beträgt bei maximaler Zuladung 2.500 km. Sie wurde in 1.113 Exemplaren gebaut. Erstkunden dieses Typs waren Southwest Airlines und USAir. Die 737-300 flog erstmalig am 24. Februar 1984. Die Auslieferungen begannen im November des selben Jahres.

D-Check:

Der D-Check ist einer Grundüberholung gleichgestellt und ist das intensivste, längste und teuerste Wartungsereignis. Er findet etwa alle sechs bis zehn Jahre statt. Das Flugzeug wird bis auf die Grundstruktur freigelegt und muss ggf. danach neu lackiert werden. Im Verlauf des D-Checks werden 30.000 bis 50.000 Arbeitsstunden „verbraucht“. Ein D-Check dauert etwa vier bis sechs Wochen und kann mehrere Millionen Euro kosten.


Kommentare 9

  • Peter Pabel 16. Januar 2008, 16:50

    hmm wer ausser Lufthansa bekommt sonst noch Boeings mit der 30 in der Typenbezeichnung? Mal abgesehen von Condor, aber die haben ja keine 737-300.

    Sag mir doch mal wem die Maschine dann gehört :)

    LG Peter
  • checked 16. Januar 2008, 10:22

    Ein schöner Einblick in den Outsourcing-Alltag deutscher Großkonzerne.
    Als Nachtrag zum D-Check in Budapest sollte man noch die unzähligen Nacharbeitsstunden aufgrund Qualitätsmängeln nennen, die den Kaufmann strahlend, den Techniker jedoch stirnrunzelnd stimmen aber dafür den Rechnungsbetrag am Ende nochmals kräftigen Kürzungen aussetzen!
    LG checked
  • Wolf und Petra 15. Januar 2008, 23:45

    gut! :-)
  • Mr. Thorsten H. 15. Januar 2008, 22:34

    @ Peter Pabel: Nein, ich arbeite nicht bei Lufthansa, die Maschine fliegt nur bei LH, ist aber von uns gemietet.
    Das war in den Hallen von Lufthansa Technik Budapest.
  • Peter Pabel 15. Januar 2008, 22:31

    wow toll :)

    wie ich deinem text entnehmen kann arbeitest du wohl für Lufthansa :)

    wusste garnicht dass die in Budapest warten lassen.

    LG Peter
  • Mr. Thorsten H. 15. Januar 2008, 21:44

    @ Wolf und Petra: Da kommt noch ein bischen was...

    @Dirk Leismann: Nicht ganz, die Maschine wurde im Februar vor 20 Jahren gebaut!
  • Dirk Leismann 15. Januar 2008, 21:41

    Starke Aufnahme. Sieht ja fast aus, als wenn der Flieger gerade gebaut wird.

    Gruß,
    Dirk
  • Wolf und Petra 15. Januar 2008, 21:38

    Sehr coole Doku! Hoffe, da kommt noch mehr...
    LG, Wolf
  • Der Alex... 15. Januar 2008, 21:29

    Goil! Goil! Wann sieht man schonmal sowas?
    Welcome back und gutes Wiedereingewöhnen. Ich mach Morgen erstmal ein Tag off in TÜ :-(
    Grüssle Alex