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Baobabs oder Affenbrotbäume kennzeichnen die Landschaft West-Madagaskars . . . hier in der Trockenzeit ohne Blätter zu sehen.
Um den Affenbrotbaum ranken sich mehrere Legenden aufgrund seines Aussehens.
Nach einer in Afrika weit verbreiteten Vorstellung riss der Teufel den Baum aus und steckte ihn anschließend mit den Zweigen zuerst in den Boden, so dass die Wurzeln nun in die Luft ragen.
Einer anderen Erzählung zufolge wollte der Baum bei seiner Entstehung schöner als alle anderen Bäume werden. Als ihm dies jedoch nicht gelang, steckte er seinen Kopf in die Erde und das Wurzelwerk ragte gegen den Himmel.
Aus dem Reich der Schöpfungsmythologie erschließt sich uns eine weitere Erklärung: Als am Anbeginn der Welt die Hyäne beim ersten Blick ins spiegelnde Wasser ihre eigene Hässlichkeit erkannte, war sie darüber sehr erzürnt. Sie riss einen Baobab aus und schleuderte ihn gen Himmel, um ihren Schöpfer zu treffen, der ihr dies angetan hatte. Der Baum jedoch verfehlte sein Ziel, stürzte zurück zur Erde, blieb dort umgekehrt im Boden stecken und wächst seither mit den Wurzeln nach oben.
Die Geschichte des Teufels und seiner Wut-Aktion gefällt mir. Dieses wurzelähnliche Geäst ohne Laub und die hier fast technisch wirkenden glatten Stämme geben der Landschaft geradezu etwas Unwirkliches und bizarr sind sie allemal.Sehr gut ist deine Aufnahme -UND: Nach Madagaskar wollte ich auch immer mal. :-)
Marion
mehr als eindrucksvoll ist das. Die Bildaufteilung ist dir dabei sehr gut gelungen. Ein schönes sanftes Licht und die Größenverhältnisse sind gut an dem klein wirkenden Menschen sichtbar. Diese herrlichen Hintergrundgeschichten dazu machen diese bizarren Bäume noch interessanter.
G elfie
Das ist ja mal interessant anzusehen. Die Baumstämme sehen absolut künstlich aus. Fast wie Laternen!
Eine gelungene Wiedergabe dieser einmaligen Bäume ist dir hier gelungen.
LG Gudrun
Diese Bäume finde ich sehr faszinierend und hier finde ich sie besonders gut gezeigt, auch mit dieser Tiefe der Landschaft, wie man sie von weitem sieht.
Klasse Infos dazu!
LG Sabine
Tolle Aufnahme, Gisela, dieser originellen Bäume! Sehr gut auch dein Kommentar dazu, der die Vorstellung hervorruft, dass die Bäume tatsächlich mit dem "Kopf" im Boden stecken, wodurch das Bild noch interessanter wirkt! Sehr fein auch die Farbgebung! Und der Hinweis auf ihre enorme Größe durch die winzige Gestalt am rechten Rand!
Ein eindrucksvolles Foto,*** die Stämme sehen aus wie alte Lichtmasten,*** die Info gefällt mir bei Dir auch immer sehr gut***auch ich finde die Geschichte mit der Hyäne am besten. Die Weite des Landes ohne eine Ansiedlung zu sehen, beeindruckend.
LG Brigitte
Ich muss gestehen, ich habe noch nie solche Bäume gesehen. Sie wirken mit ihren massiven silbern glänzenden Stämmen wie aus Beton gegossen.
Die einzigen Affenbrotbäume, die mir je begegnet sind, habe ich bei Saint-Exupery gefunden. Im Dialog mit dem Kleinen Prinzen wird seine urmächtige Kraft sowohl verbal als auch zeichnerisch beschworen. Wenn ich Dein Foto ansehe, kann ich die Geschichte vom Affenbrotbaum jetzt viel besser verstehen.
Beste Grüße, Peter
Herrliche Bäume, wunderbar die bizarr geformten Äste der Krone und der schlanke silbrig glänzende Stamm. Dazu diese hübsche Geschichte, eine großartige Dokumentation in Wort und Bild.
LG Klaus
Eine sehr schöne Aufnahme. Die gewählte Perspektive zeigt sehr gut wie groß diese Bäume sind.
Ich habe auch ein wunderschönes Exemplar zu Hause aber mit denen kann der leider nicht mithalten.
VG Ines