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Architektur, Architekturfotografie

Architektur, Architekturfotografie
Die Architektur, Architekturfotografie widmet sich der Abbildung von Bauwerken und deren Details.

Headquarter Das Foto wurde in die Galerie gewählt Headquarter Kosianer 09.11.11 241

Die Architekturfotografie steht in enger Beziehung mit dem Genre Industriefotografie und Reportagefotografie. Architekturfotografen bilden unbewegte Motive ab: dies mag dem Laien besonders einfach erscheinen, ist es in der Praxis aber ganz und gar nicht. Ein Foto von einem Gebäude ist nicht einfach ein Foto von einem Gebäude. In der Architektur, Architekturfotografie spielen gestalterische Aspekte eine große Rolle. Die Freiheit der zu fotografierenden Architektur von störenden Elementen (Autos oder Menschen), der richtige Einfallswinkel der Sonne, die günstigste Perspektive - all dies muss der Architekturfotograf bei der Aufnahme seiner Bilder beachten.

Die Architektur, Architekturfotografie ist aufgeteilt in die drei Bereiche dokumentarische Architekturfotografie, interpretierende Architekturfotografie und subjektive Architekturfotografie.



Bei der dokumentarischen Architektur, Architekturfotografie geht es um die neutrale Aufnahme eines Gebäudes und ist oft zur Dokumentation für Architekten und Ingenieurbüros gedacht. Sogenannte „stürzende Linien“ - Linien oder Kanten, die auf dem Foto auf einen gemeinsamen Punkt zustreben, obwohl diese in der Realität parallel zueinander verlaufen - gelten in der dokumentarischen Architektur, Architekturfotografie als Fehler und sind vom Architekturfotografen durch die Auswahl eines geeigneten Kamerastandpunkts zu vermeiden, nämlich einfach durch eine Positionierung weiter nach hinten, in größerer Entfernung zur Architektur. Auch dank der Bildbearbeitung ist es möglich, stürzende Linien nachträglich zu korrigieren. Bei der interpretierenden Architektur, Architekturfotografie kann der Fotograf seine freie Interpretation des Gebäudes einbringen, wobei die Bilder realistisch bleiben und das Bauwerk als solches zu erkennen sein sollte. Bei der subjektiven Architekturfotografie kann der Fotograf seiner Kreativität freien Lauf lassen, übertriebene Perspektiven, falsche Farben oder Spiegelungen sind erlaubt und sogar erwünscht. Für private Arbeiten ist die subjektive Architekturfotografie sicher die interessanteste Art dieses Genres.

Weitere Infos zum Thema Architektur, Architekturfotografie, findest Du in unserem Fotowissen:



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